31. März: Trans*Sichtbarkeitstag


Am 31. März, dem Transgender Day of Visibility, machen wir Trans*Leben sichtbar – aus einer rassismuskritischen, queeren und migrantischen Perspektive. Sichtbarkeit heißt für viele zugleich Anerkennung und Risiko. Deshalb braucht es mehr als Symbolik: Schutz, Rechte und strukturelle Veränderungen.

Trans* und nicht-binäre Menschen – insbesondere BIPoC, Migrant*innen und Geflüchtete – sind von intersektionalen Diskriminierungen betroffen. Transfeindlichkeit verschränkt sich mit Rassismus und erschwert den Zugang zu Wohnraum, Arbeit, Bildung und Gesundheitsversorgung.

Gleichzeitig tragen Communities diese Stadt: Organisationen wie LesMigraS, GLADT e.V., Casa Kuà und TransInterQueer e.V. schaffen Schutzräume, Beratung und Empowerment.

Der Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) unterstützt mit Antidiskriminierungsarbeit auf Basis von Landesantidiskriminierungsgesetz und Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz sowie durch Peer-Beratung gezielt trans und migrantische Perspektiven.

Unsere Forderung: konsequenter Schutz vor Gewalt und Diskriminierung, gleiche Rechte und reale Teilhabe.

Für eine Gesellschaft, in der Trans und nicht-binäre Menschen sicher, sichtbar und selbstbestimmt leben können.

Prof. Dr. Zülfukar Çetin,

Vorstandssprecher

Erdem Zayimoğlu

Meine Familie – Queers in der Migrationsgesellschaft, TBB