Muharrem Orucu ve Aşure


Birlikteliğin ve barışın simgesi olan Aşure, 12 gün boyunca tutulan matem orucun sonunda Muharrem ayın 13. gününde bu yıl 19 Temmuz’da dağıtılıyor.
Muharrem Orucu’nun ve Aşure’nin barış için ve insanlık için hayırlara vesile olmasını diliyoruz.
Aşk ile…

Berlin-Brandenburg Türkiye Toplumu Yönetim Kurulu

Der Besuch vom TBB-Vorstand bei Raed Saleh, Vorsitzendem der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin


Heute hat der TBB-Vorstand Raed Saleh, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, im Abgeordnetenhaus besucht. In einem konstruktiven Gespräch wurde über die allgemeine politische Lage in Berlin und Deutschland sowie über das geplante Landesdemokratiefördergesetz gesprochen. Wir freuen uns, dass Raed Saleh im Gespräch vorgeschlagen hat, sich mit Mitgliedern des TBB zu treffen, um zu gewünschten Themen auszutauschen

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Ein Schritt vorwärts-zwei Schritte zurück- Staatsangehörigkeitsänderungen enttäuschend

Presseerklärung, 27.06.2024

Die vom Bundestag verabschiedeten Änderungen des Staatsangehörigkeitsgesetzes (StaG) werden am 27. Juni in Kraft treten.

Hierzu sagte der TBB-Sprecher Safter Çınar: „Dies wird als Paradigmenwechsel/große Reform propagiert – ist es aber aus unserer Sicht nicht! Insbesondere durch die Verschärfung der Einbürgerungsvoraussetzungen ‘Test Kenntnisse über Deutschland’ sowie bei Arbeitslosigkeit”.

Sicherlich gibt es einige positive Aspekte:
1.  Bei der Einbürgerung muss nunmehr nicht auf die ursprüngliche Staatsbürgerschaft verzichtet werden,
2.  Die Bestimmung, dass wenn jemand ohne Erlaubnis eine andere Staatsbürgerschaft annimmt, die deutsche Staatsbürgerschaft entfällt, wird gestrichen.
Dies sind langjährige Forderungen des TBB gewesen.
3.  Zudem wird die vorausgesetzte Aufenthaltsdauer in der Bundesrepublik von 8 auf 5 Jahre verkürzt – unter bestimmten Voraussetzungen sogar auf 3 Jahre (Gute Deutschkenntnisse/Soziale Aktivitäten/Erfolg in Bildung und Beruf).
4.  Kinder, deren Eltern nicht die deutsche Staatsbürgerschaft haben, erhalten per Geburt in der Bundesrepublik auch die deutsche Staatsbürgerschaft (Mehrstaater), wenn ein Elternteil sich 5 Jahre hier aufgehalten hat (nicht mehr 8 Jahre).
5.  Die „erste Generation“ wird keinen Sprachtest machen müssen und der Test „Kenntnisse über Deutschland“ wird nicht schriftlich abgehalten.

Das sind positive Änderungen, ABER:

Wie viele der „erste Generation“ sind noch am Leben? Wie viele leben in der Bundesrepublik? Wie viele hätten in diesem Alter noch Interesse an der deutschen Staatsbürgerschaft?
Der Test „Kenntnisse über Deutschland“ wird verschärft.
Unverschuldet arbeitslos gewordene können nur unter Ausnahmebedingungen eingebürgert werden.
Einbürgerungsbewerber:innen müssen “nachweisen“, dass sie das Grundgesetz, die Frauenrechte und Menschen jüdischen Glauben respektieren. Es ergibt sich die Frage: Wie soll dies überprüft werden?
„Falsche Angaben“ sollen zum Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit führen (natürlich nur, wenn der Mensch dadurch nicht staatenlos wird).

“Es entsteht der Eindruck, dass es wohl darum geht, die in die Bundesrepublik kommenden Fachkräfte hier zu halten,“, so Çınar.

Wie müsste ein/e „Paradigmenwechsel/große Reform“ aus TBB-Sicht aussehen:aussehen:

1.  Die Einbürgerung darf keine „Integrationsbelohnung“ sein, sondern ein Instrument für gleichberechtigtes leben in der Bundesrepublik.
2.  Es dürfen keine Tests geben.
3.  Arbeitslosigkeit darf kein Einbürgerungshindernis sein.

Besuch von Dr. Christiane Rohleder bei unserem Kooperationspartner MetropolFM


Heute hat Dr. Christiane Rohleder, Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV), unseren Kooperationspartner MetropolFM besucht. Wir haben uns im Rahmen unseres gemeinsames Projektes “Aufgeklärt – Verbraucher:innenschutz bilingual” ausgetauscht. Anschließend stand Staatssekretärin Rohleder für ein Interview zur Verfügung.

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Basın Açıklaması: Yeniden Türkiye Cumhuriyeti Vatandaşlığına Başvuru Süreci (Rückkehr zur türkischen Staatsangehörigkeit)

Haziran sonunda yürürlüğe girecek olan Alman Vatandaşlık Yasası değişikliği ile birlikte bir Alman vatandaşı önceden izin almadan başka bir ülkenin vatandaşlığını da alabilecektir.

Böylelikle 2000 yılından sonra Alman vatandaşlığına geçerken Türkiye Cumhuriyeti vatandaşlığını bırakmak zorunda kalanlar Alman vatandaşlığını tehlikeye düşürmeksizin Türkiye Cumhuriyeti vatandaşlığına da dönebileceklerdir.

TBB’nin de girişimi ile bu konuda Türkiye Cumhuriyeti ekte sunduğumuz bir düzenleme yapmıştır.

Konu hakkında detaylı bilgiye buradan erişebilirsiniz.

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Einladung zum KoPa-Workshop am 27.06.2024 “Vernetzung von “Newcomern” und “etablierten” Trägern”

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleg*innen und Freund*innen,
 
das Berliner Zentrum für Kooperation und Partizipation (KoPa) berät und vernetzt seit vielen Jahren Einzelpersonen und zivilgesellschaftliche Organisationen. Bislang haben wir zu diesem Zweck unter anderem eine jährliche Seminarreihe angeboten. Auch die jährliche Berliner Landeskonferenz der Migrant*innenorganisationen dient diesem Zweck.

In diesem Jahr wollen wir statt der üblichen Seminarangebote gemeinsam mit Ihnen eine interaktive Reihe von Workshops und/oder Austauschforums-Veranstaltungen durchführen, in der es insbesondere um die vertiefende Vernetzung und den Austausch zwischen (insbesondere migrantischen) Organisationen geht. Thematisch sollen die Inhalte aufgegriffen werden, die bei der Landeskonferenz der Migrant*innenorganisationen (LKMO) 2023 diskutiert und als besonders drängend eingestuft wurden.

Hiermit wollen wir Sie/Euch herzlich zu unserer dritten Veranstaltung im neuen Format einladen.

Thema

Junge Initiativen und Vereine in der Berliner MO-Landschaft: Vernetzung von „Newcomern“ und „etablierten“ Trägern

Dieser Workshop richtet sich insbesondere an die „Newcomer“ in der MO-Landschaft und bietet die Möglichkeit Organisationen vorzustellen, Ziele darzulegen und gemeinsam mit größeren Trägern in die Vernetzung und den Austausch zu kommen.

Wir möchten mit Euch über eure Bedarfe sprechen, Fördermöglichkeiten vorstellen und über Herausforderungen diskutieren, die Euch begegnen.

Gleichzeitig werden ein paar der langjährigen Akteure aus Berlins migrantischer Zivilgesellschaft dabei sein. Wir wollen Erfahrungen, Fragen und Tipps austauschen, Synergien entdecken und gegenseitig von „altem Wissen“ und „neuem Wind“ profitieren.

Bitte bringt eigene Fragen, Erfahrungen und Perspektiven mit und lasst uns das Treffen für einen interaktiven, dialogischen und offenen Austausch nutzen, aus dem wir hoffentlich mit gemeinsamen Ideen und Handlungsoptionen hervorgehen können.

Zeit & Ort

Donnerstag, 27.06.2024

Uhrzeit: 13:00 – 17:00 Uhr (Im Anschluss bleibt noch Zeit für den freien Austausch)

Geschäftsstelle des TBB, Oranienstr.53, 10969 Berlin

Teilnahme und Infos

Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich vor allem an alle Migrant*innen(selbst)organisationen sowie an im Bereich Migration/Partizipation tätige beratende junge Organisationen. Aber auch alle anderen Interessierten können teilnehmen, sofern Kapazitäten bestehen.

Im Interesse eines effizienten Austauschs können max. 15 Personen teilnehmen. Für unsere Planung bitten wir Euch/Sie um möglichst zeitige Anmeldung (Betreff: „KoPa“):  anmeldung@tbb-berlin.de . Anschließend erhaltet Ihr/erhalten Sie eine Bestätigung über die Teilnahmemöglichkeit.
 
Wir freuen uns auf Ihre/Eure Teilnahme.

Mit freundlichen Grüßen
 
das TBB-Team

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Einladung zur Informationsveranstaltung zum neuen Staatsangehörigkeitsgesetz „Ein Schritt vorwärts – zwei Schritte zurück“

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder des TBB,
liebe Kooperationspartner*innen,
liebe Freund*innen,


 der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) lädt Sie/Euch herzlich zur Informationsveranstaltung zum neuen Staatsangehörigkeitsgesetz

„Ein Schritt vorwärts – zwei Schritte zurück“

mit Safter Çınar und Ümit Akyüz

ein.


Wann:                   Donnerstag, den 20.Juni 2024, um 17.30 Uhr
Wo:                      TBB, Oranienstraße 53, 10969 Berlin

Moderation: Ayşe Demir

Das vom Bundestag verabschiedete (geänderte) Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG) wird am 27.06.2024 in Kraft treten.
Inwiefern dieses neue Staatsangehörigkeitsgesetz politisch und rechtlich die künftigen Einbürgerungen tatsächlich prägen wird, möchten wir mit Ihnen diskutieren.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir bis zum 18.06.2024 um Anmeldung unter anmeldung@tbb-berlin.de

Wir freuen uns auf Ihre/Eure Teilnahme

Herzliche Grüße
TBB-Vorstand

Diese Veranstaltung wird durch die Berliner Landeszentrale für politische Bildung im Rahmen des Projektes Siyasi Katılım – Politische Partizipation gefördert.

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31 Jahre rassistischer Brandanschlag Solingen!

Pressemitteilung, 29.05.2024

Vor 31 Jahren – am 29. Mai 1993 – starben bei dem feigen rassistischen Brandanschlag in Solingen fünf Menschen: Saime Genç (4 Jahre), Hülya Genç (9 Jahre), Gülüstan Öztürk (12 Jahre), Hatice Genç (18 Jahre) und Gürsün İnce (27 Jahre). Weitere Familienmitglieder wurden schwer verletzt.

Fünf Menschen wurden aus dem Leben gerissen, ihre Familien zerstört, belastet und traumatisiert.

Anlässlich des 31. Jahrestages des rassistischen Mordanschlags von Solingen forderte der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) erneut, dass der Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung ein fester Bestandteil des Alltags wird.

„Jahrelang vertraten die Politik und große Teile der Gesellschaft die These, dass rassistische Verbrechen „Taten von Einzeltätern“ waren. Gleichzeitig wurden rechtspopulistischen Aussagen von Politiker*innen Raum gegeben, die beim großen Teil der Mehrheitsgesellschaft auch Zuspruch fanden und den Nährboden für rassistische Angriffe bereitet haben“, erklärte Ayşe Demir, Vorstandssprecherin des TBB.

Aus diesem Grund seien wir nicht – wie viele andere – schockiert gewesen, als die Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) November 2011 aufgedeckt wurden. Uns sei schon seit längerer Zeit bewusst gewesen, dass Rassismus in der Bundesrepublik eine Kontinuität aufweise, die nicht mit den rassistischen Ausschreitungen in Hoyerswerda und in Rostock-Lichtenhagen sowie den rassistischen Brandanschlägen in Mölln und Solingen angefangen habe, aber sich schon seit vielen Jahrzehnten fortsetze und nun in Rassismus in den Parlamenten gemündet sei.

„Und deshalb waren wir erstaunt, dass viele über das rassistische Gegröle von Partygästen auf Sylt entsetzt waren. Denn eigentlich sollte spätestens seit den Enthüllungen der Correctiv bei allen angekommen sein, dass Rassismus nicht erst ein Problem ist, wenn Rassist*innen zu Gewalt greifen“, so Demir.

Vielmehr müsste es alarmierend sein, dass rassistische Angriffe von einem großen Teil der Gesellschaft als Alltag akzeptiert und auch ignoriert werden. Und das noch Erschreckendere sei, dass die Politik nicht den Willen habe, rassistisch motivierte Verbrechen lückenlos aufzuklären.

„Wir dulden keine leeren Lippenbekenntnisse mehr. Schluss mit Verharmlosungen. Wir fordern, dass die Politik endlich eine breitere und konsequente Auseinandersetzung mit rassistischen und rechtsextremen Einstellungen in den Behörden und in der Gesellschaft unternimmt,“ heißt es in der Erklärung des TBB abschließend.

Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg ist 31 Jahre nach dem rassistischen Gewaltakt in Gedanken bei den Familien, den Angehörigen und Freund*innen…

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Das Grundgesetz wird 75!

Aus diesem Anlass erklärt der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB):

Für Migrant*innen ist noch viel Luft nach oben!

Die Bundesrepublik Deutschland wird am heutigen Tag 75 Jahre alt. Am 23. Mai 1949 wurde in den von den Westallierten besetzten Teil Deutschlands das Grundgesetz in Kraft gesetzt.

Es gibt also etwas zu feiern!

Auch für die Migrant:innen?

Ja, wir können die Grundrechte, die freie Meinungsäußerung, die Glaubensfreiheit, die Versammlungsfreiheit, kurzum den Rechtsstaat feiern. Wir können ebenfalls die im Vergleich zu vielen anderen Ländern recht stabile Wirtschaft der Bundesrepublik feiern, die der Garant vieler oben gezählten Freiheiten bildet.

Gleichzeitig stellen wir fest, dass das Grundgesetz an keiner Stelle den unumkehrbaren Tatbestand der Migration in Deutschland berücksichtigt.

Die Gesetze und das Grundgesetz können und sollen den tatsächlichen Gegebenheiten angepasst und geändert werden. Was Migration anbetrifft wurde das Grundgesetz mehrmals restriktiv geändert, um das individuelle Asylrecht, das die Gründungsväter und -mütter als historische Verantwortung für die nationalsozialistische Gewaltherrschaft in das Grundgesetz aufgenommen haben, auszuhöhlen. Eine positive Verankerung der Migration ins Grundgesetz lässt noch auf sich warten.

Auch die Chance während des Wiedervereinigungsprozesses in den Jahren 1989-1990, eine neue Verfassung auszuarbeiten und dort die Migration z.B. mit einem „kommunalen Wahlrecht“ positiv zu würdigen, wurde schmerzlich vertan.

In den letzten Jahren wird das Grundgesetz und die Demokratie in Deutschland massiv bedroht.

Der Erfolg der Abwehr dieser Bedrohung wird nicht unwesentlich davon abhängen, wie das Grundgesetz zu den Grundrechten von etwa 1/3 der Wohnbevölkerung steht.

Und da ist noch viel Luft nach oben.

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Unser Kooperationspartner ASUM GmbH sucht für die Fachstelle einen Dienstleister für das Dokumentationssystem der Fachstelle

Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt -FairMieten FairWohnen- ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem TBB e.V. und ASUM GmbH. Unser Kooperationspartner ASUM sucht für die Fachstelle einen Dienstleister für das Dokumentationssystem der Fachstelle.

Hier geht es zur öffentlichen Ausschreibung

https://www.asum-berlin.de/doku-fmfw