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Jede Stimme 2011

Jede Stimme 2011

Im Rahmen der Kampagne „Jede Stimme 2011“ und unter dem Motto „Wahlrecht für alle!“ werden vom 29. August – 4. September symbolische Wahlen für alle Berlinerinnen und Berliner ohne deutschen Pass organisiert.

Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg setzt sich seit seiner Gründung für das Kommunale Wahlrecht für Menschen ohne deutschem Pass ein und unterstützt diese Kampagne.

Jede Stimm 2011

Aydın Özsoy und Nalan Arkat
(Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstandes des TBB)

Wir rufen alle Berlinerinnen und Berliner ohne deutschem Pass auf vom 29.08. bis zum 02.09. zwischen 10-15 Uhr im TBB – Tempelhofer Ufer 21, 10963 – Ihre Stimme abzugeben und ihre Forderung für mehr politische Teilhabe zu stellen.

Die Liste weiterer Wahllokale finden Sie unter: http://jedestimme2011.de/symbolische-wahlen/ubersicht-der-wahllokale/

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WAHLPROGRAMME DER PARTEIEN IN BEZUG AUF DIE THEMEN MIGRATION UND INTEGRATION

Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg hat alle im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien angeschrieben und seine Wahlprüfsteine vorgelegt.

Auf einer Pressekonferenz am 25.08.2011 haben der Sprecher des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg, Hilmi Kaya Turan und das Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes, Alişan Genç die Antworten auf unsere 15 Themen vorgestellt.

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Starke Frauen – Interkulturelles Qualifizierungsprojekt für Frauen

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie über das Projekt „Starke Frauen“ des TBB informieren. Mit diesem Projekt fördern wir die gesellschaftliche Partizipation türkischer Frauen mit akademischem Potenzial in Berlin.

Unser politischer Anspruch ist die konsequente Umsetzung der Berliner Integrationspolitik. Die sich daraus ergebenden Aufgaben, leisten wir in der Überzeugung, dass Gleichberechtigung, Chancengleichheit und Selbstbestimmung Grundlagen für Integration und Emanzipation einer Gesellschaft sind.

Ab 01.11.2011 beginnt die 6-monatige Qualifizierungsmaßnahme (Ende 30.04.2012) für 18 Frauen. Unser Projekt stellt sich den aktuellen Herausforderungen der Integration in unserer Stadt.

Was erwarten die Teilnehmerinnen bei uns?

– Ermittlung grundlegender Qualifikationen und Motivationsstrukturen mit einer Potenzialanalyse
– Konzipierung einer individuellen Laufbahnplanung
– Qualifizierung zu Integrationsberaterin und -begleiterin
– Vermittlung, Begleitung in die Berufstätigkeit
– Förderung einer individuell angestrebten beruflichen Perspektive
Thematische Module Im Qualifizierungsteil:
– Interkulturelle Kommunikation
– Politisches und administratives System der Bundesrepublik Deutschland
– Bildungssystem in den Bundesländern, speziell in Berlin
– Sozialarbeit / Sozialpädagogik
– Migration im Einwanderungsland Deutschland / Integrationspolitik in Berlin
– Sozialarbeit mit Jugendlichen Migranten/innen
– Kommunikationstechnik
– EDV – Grundlagen
– Deutsch als Zweitsprache
– Deutsch als wissenschaftliche Fachsprache
 
In diesen Tätigkeitsfeldern haben die Teilnehmerinnen Zukunftschancen

– Bildungseinrichtungen
– Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen
– Soziale Projekte

Der Abschluss

Zertifikat mit Aussagen über den Umgang und den Inhalt Ihrer Fortbildung als „Arbeit im integrativen Bereich – Integrationsberatung und –begleitung“.

Zugangsberechtigung:

– Hochschulzugangberechtigung in der Türkei
– Abgebrochenes Studium in Deutschland

9 Teilnehmerinnen mit ALG II – Bezug, 9 Teilnehmerinnen ohne ALG II – Bezug

Anmeldung:

E-Mail: lale.yildirim@tbb@tbb-berlin.de

Telefon: 61 40 33 20 / 623 26 24

TBB Akademisyen Türk Kadınlarına Yönelik GÜÇLÜ KADINLAR Projesini Başlatıyor

Berlin’de mesleği olan ve yüksekokul egitimi almış, mesleki nitelikli vatandaşlarımızın iş ajansları tarafından mesleğiyle ilgisi olmayan, düşük ücretli işlere gönderildiklerini gözlemliyoruz. Bunun başlıca nedenlerinden birinin kendi ülkesinde büyük bir çaba sonucu elde ettikleri diplomaların burada tanınmaması veya kısmen tanınmasıdır.

Bu proje kadınların işsizlik statüsüden çıkıp, kendi yaşamını kendisinin düzenlemesine destek vermek istenmektedir. Kapsamlı bir eğitim içeren bu projeyle bu kadınları ön plana çikartip, onların hem iş piyasasında hem de sosyal alanda çok önemli olduklarını çoğunluğu yeterli bir okul diploması bile alamayan çocuklarımıza çok önemli birer örnek olacakları vurgulanmak istenmektedir.

Katılımcının mesleki alandaki hedeflerini ve niteliklerini ön planda tutarak yapılacak olan bu planlamanın hedefi katılımcıyı en iyi şekilde bir iş sahibi yapmaktır. Bu hazırlığın asıl hedefi tabii ki katılımcıyı projenin ikinci bölümündeki eğitim bölümüne hazırlamaktır.

18 kadına yönelik bu proje 15 Eylül 2011 tarihinde başlayacak ve 6 ay sürecektir. Projede uyum kılavuzluğunun ve danışmanlığının öngördügü temel ve geliştirilmiş eğitim süreci yer alacaktır.

Proje Berlin eyaletince finanse edilmekte olup, katılımcılardan bir ücret alınmamaktadır. Katılımcıların 9`unun Hartz IV alması zorunludur. Projeye katılmak isteyenlerin bir an önce TBB’ye başvurmaları ve kayıt yaptırmaları gerekmektedir.

Kayıt için:

E-Mail: lale.yildirim@tbb@tbb-berlin.de

Telefon: 61 40 33 20 / 623 26 24

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Wahlen in Berlin – Pilotprojekt Kreuzberg (WK III) – Vorbild für Partizipation?

Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg lädt ein

Wahlen in Berlin
Pilotprojekt Kreuzberg (WK III)
Vorbild für Partizipation?

Anlässlich der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin am 18.09.2011 laden wir Sie herzlich zu einer Wahlveranstaltung mit den Direktkandidat/innen des Wahlkreises 3 in Friedrichshain-Kreuzberg ein.

An der Wahlveranstaltung nehmen folgende DirektkandidatInnen teil:

Dr. Turgut Altuğ (Bündnis 90 / Die Grünen)
Muharrem Aras (SPD)
Andreas Dahrendorf (FDP) (angefragt)
Figen İzgin (Die Linke)
Ertan Taşkıran (CDU)

am Montag, den 29. August 2011 um 18.00 bis 20.00 Uhr
im Südblock, Admiralstr. 1-2, 10999 Berlin

Geschäftsführender Vorstand des TBB

anders wahrnehmen, anders erleben

Am 22. und 23. September 2011 veranstaltet das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin (ADNB des TBB) gemeinsam mit der Landesszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin wieder ein Diversity-Training.

Immer häufiger ist von Diversity und Diversity-Kompetenz die Rede. Doch was bedeutet Diversity-Kompetenz genau und was passiert in einem Diversity-Training?

In den von uns angebotenen Diversity-Trainings geht es um eine Auseinandersetzung mit den Bildern und Vorstellungen in unseren Köpfen. Viele dieser Bilder sind mit Wertungen verbunden. Wir treffen Urteile, wenn wir bestimmte Merkmale wie zum Beispiel Alter, Hautfarbe oder eine körperliche Beeinträchtigung bei anderen Menschen wahrnehmen. Diese (Vor-)Urteile sind uns häufig nur zu Teilen oder gar nicht bewusst. Sie beeinflussen aber sehr stark die Art und Weise, wie wir anderen Menschen gegenüber handeln. Außerdem werden sie auch bewusst eingesetzt, um Machtverhältnisse und Privilegien abzusichern und Gruppen auszugrenzen.

Ziel des Trainings ist, den Teilnehmenden einen Raum für die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, den eigenen Bildern und Vorurteilen zu geben. So soll ein Lernen möglich werden, bewusst mit diesen umzugehen und anders zu handeln. Neben dem Kampf gegen individuelle und strukturelle Diskriminierung, geht es dabei auch um eine Wertschätzung von Vielfalt und verschiedenen Lebensentwürfen. So wird im Training die eigene Diversity-Kompetenz im alltäglichen Umgang mit Menschen gestärkt und weiterentwickelt.

Das Training besteht aus selbstreflexiven Übungen und anschließenden Diskussionen. Diese Trainingsmethode orientiert sich am Eine Welt der Vielfalt Programm. Dieses wurde ursprünglich in den USA entwickelt und in den Neunzigerjahren auf die gesellschaftspolitischen Verhältnisse in der BRD angepasst.

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Gleichgeschlechtliche Liebe

Am Donnerstag, den 11. August 2011 stellten der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) und der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) bei einer Pressekonferenz einen gemeinsam erarbeiteten Elternbrief zum Thema gleichgeschlechtliche Liebe vor.

Vorstellung von mehrsprachigem Elternbrief und Handreichungen zum Thema Mobbing

Von links: Semiramis Ceylan (LSVD), Serdar Yazar (TBB, Jörg Steinert (LSVD)

Der mehrsprachige Brief wird zu Schuljahresbeginn von der Berliner Bildungsverwaltung an alle Berliner Schulen versendet.

Vorstellung von mehrsprachigem Elternbrief und Handreichungen zum Thema Mobbing

Bei der Pressekonferenz wurden zudem die vom LSVD Berlin-Brandenburg im Rahmen der Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ erstellten Handreichungen zum Thema Mobbing an Schulen vorgestellt.

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AUFRUF – Bunt statt Braun

Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg ruft zur Teilnahme auf.

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Friedrichshain – Kreuzberg gegen Rassismus

Für einen interkulturelles und vielfältiges Friedrichshain-Kreuzberg, für eine weltoffene und tolerante Stadt, gegen Rassismus, Hetze und Nationalismus!

Das Verwaltungsgericht hat uns verpflichtet, der Rechtspopulisten von „Pro Deutschland“ am 30.06.11 den BVV Saal im Rathaus Kreuzberg für eine Veranstaltung zur Verfügung zu stellen.

Unser Bezirk ist vielfältig und interkulturell. Gemeinsam stellen wir uns gegen die Hetze und Ausgrenzung durch „Pro Deutschland“.
Die Rechtspopulisten von „Pro Deutschland“ versuchen, gesellschaftliche Auseinandersetzungen, rassistisch aufzuladen. Wir nehmen ihre Propaganda als das was sie ist: einen gezielten Angriff auf ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen – unabhängig von Religion und Herkunft. Solche Angriffe werden wir nicht dulden. Wo Bürgerinnen und Bürger ausgegrenzt werden, können wir nicht weg sehen. Wir müssen präsent sein und den Ausgrenzern ein breites Bündnis der Vielfalt entgegen stellen.

Deshalb wollen wir ein Zeichen für ein tolerantes Friedrichshain-Kreuzberg und ein weltoffenes Berlin setzen, eine Stadt, die die Menschenwürde schützt und die Religionsfreiheit achtet, weil sie aus ihrer Vergangenheit gelernt hat.
Wir rufen dazu auf, die Veranstaltung aktiv, friedlich, entschlossen und präsent zu begleiten

Termin: Donnerstag, der 30.06.2011 von 19:00 bis 22:00
Treffen der Initiativen, Vereine etc.: ab 16:00
Ort.: Yorckstr. 4 – 11 – Rathaus Kreuzberg -, 10965 Berlin

Kein Platz für Pro Deutschland in Friedrichshain-Kreuzberg

Deshalb: Friedrichshain – Kreuzberg zeigt Gesicht!

Unter dem Motto:Miteinander statt gegeneinander: Wir lassen uns von niemandem aufhetzen!
treffen sich Initiativen und Institutionen des Bezirkes im Kreuzberger Rathaus und machen deutlich: in Friedrichshain – Kreuzberg wird niemand ausgegrenzt.

Eine wunderbare Gelegenheit, die Vielfalt des Bezirkes kennen zu lernen, sich zu vernetzen,Gemeinsamkeiten zu entdecken und Projekte auszubrüten.Mehr anzeigen

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Antrittsbesuch bei Bezirksbürgermeister Hanke

Nach der Wahl eines neuen Vorstandes im März 2011 hat der TBB-Vorstand dem
Bezirksbürgermeister von Berlin Mitte, Dr. Christian Hanke, einen
Antritssbesuch erstattet.

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Am Gespräch nahmen Çiçek Bacik, Sprecherin des
Vorstandes, Mehmet Koc und Taner Atakan, Mitglieder des Geschäftsführenden
Vorstandes teil. Die Vorstandsmitglieder haben dem Bezirksbürgermeister die
neuen Vorhaben des TBB vorgestellt und sich bereit erklärt, im Bezirk Mitte
aktiver zu werden.

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TBB Vorstand besucht Innensenator Körting

Der TBB-Vorstand hat den Innensenator Dr. Erhard Körting besucht. Am Gespräch nahmen die Vorstandssprecher Hilmi Kaya Turan, Cicek Bacik und der Geschäftsführer Kenan Kolat teil. Gesprächsthemen waren die Situation in der Ausländerbehörde, das Einbürgerungsverfahren und die Aufenthaltsproblematik von migrantischen Jugendlichen.

Besuch Innensenator

Der Innensenator sicherte zu, dass er sich das Thema „Ausländerbehörde“ noch einmal annehmen werde und erklärte sich bereit, die Aufenthaltserlaubnisfrage von Jugendlichen nochmal zu prüfen.
 
Turan und Cicek erklärten nach dem Gespräch, dass sie weiterhin die Missstände in der Ausländerbehörde dem Innensenator mitzuteilen und Vorschläge zur Verbesserung der Situation zu machen.

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TBB besucht die Linksfraktion

Der neue Vorstand des Türkischen Bundes Berlin-Brandenburg hat am 16.Mai 2011 die Linksfraktion im Abgeordnetenhaus besucht.

TBB besucht die Linksfraktion

Themenschwerpunkte dieses Besuchs waren: die zukünftigen Aktivitäten des TBB in der neuen Wahlperiode, der Neonaziaufmarsch in Kreuzberg am 14. Mai,  der Rechtspopulismus in der deutschen Gesellschaft und in den Medien sowie das Partizipations- und Integrationsgesetz in Berlin.