Im Rahmen des 2. Chinesisch-Deutschen Dialogs, der von der Heinrich Böll Stiftung organisiert wurde, haben chinesische Intellektuelle am 16. Mai 2011 den Türkischen Bund Berlin-Brandenburg besucht.
Die Sprecherin des TBB, Çiçek Bacik, gab den Besuchern Auskunft über die gegenwärtige Integrationspolitik in Detschland und über die Aktivitäten des TBB.
Zu unseren Gästen gehörten unter anderem Lai Hairong, Direktor, China Center for Overseas Social and Philosophical Theories; Raoxie Yixi, Professor für Geschichte, Central University for National Minorities; Liu Jianqiang, Journalist und Autor, Stellvertretender Redakteur von „China Dialogue“ und Fang Kun, Institut für Medien, Universität Peking.
Migration im Museum: (Inter-)Kulturelle Bildung und kulturelle Vielfalt September/November 2011
Das Netzwerk Migration in Europa (www.network-migration.org) organisiert in Zusammenarbeit mit Partnern aus Köln (Universität Köln, Museumsdienst der Stadt Köln), Frankreich (Génériques, Deutsches Historisches Institut, Universität Toulouse, Musée des civilisations de l’Europe et de la Méditerranée) und der Türkei (Bosporus Universität, History Foundation) eine deutsch- französisch-türkische Sommerschule zum Thema Migration, kulturelle Vielfalt und Museum.
Die Mitglieder des neu gewählten Geschäftsführenden Vorstandes haben in ihrer ersten Sitzung am 15.03.2011 die drei neuen Sprecher/innen des TBB gewählt.
Çiçek Bacık, Hilmi Kaya Turan und Serdar Yazar, wurden zu den neuen Sprecher/innen gewählt. Des Weiteren wurden Mehmet Koç zum Kassenwart und Derya Sarıca zur stellvertretenden Kassenwartin gewählt.
Zu den Arbeitsschwerpunkten in der neuen Legislaturperiode sollen die stärkere Beteiligung der Basis und eine engere Zusammenarbeit mit den Mitgliedsvereinen gehören.
TBB verteilt Nelken und Rosen an Frauen in Kreuzberg
Anlässlich des 100. Weltfrauentags am 08.03.2011 verteilten die Vorstandsmitglieder des TBB, Çiçek Bacık, Berin Arukaslan und Mehmet Koç 1.000 Nelken und Rosen an Frauen in Kreuzberg. Der TBB freute sich über das große Interesse der Aktion.
Frank Henkel, Landes- und Fraktionsvorsitzender der CDU und Spitzenkandidat bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus besuchte mit Burkhard Dregger (Dregger wird laut CDU im Wahlkreis Reinickendorf-Ost direkt für das Abgeordnetenhaus kandidieren) die Vorstandssitzung des Türkischen Bund in Berlin-Brandenburg. Sie stellten das Integrationsprogramm der Berliner CDU „Gemeinsinn und Leistung“ vor und diskutierten mit den Vorstandsmitgliedern.
Am 12.03.2011 fand die ordentliche Delegiertenversammlung des TBB im Rathaus Schöneberg statt, auf der ein neuer Geschäftsführender Vorstand gewählt wurde.
Von links: Esin Özuzun, Mehmet Koç, Taner Atakan, Çiçek Bacık, Alişan Genç, Derya Sarıca, Serdar Yazar, Hilmi Kaya Turan, Nalan Arkat
Unter den Gästen waren Mustafa Pulat, Generalkonsul der Republik Türkei in Berlin, Gün Tank, Integrationbeauftragte von Tempelhof-Schöneberg, Anja Herzel und Dilek Kolat, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus, Volker Ratzmann, Fraktionsvorsitzender der Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, Burkhard Dregger, Landesvorstandsmitglied der Berliner CDU, Björn Jotzo, Geschäftsführer der Berliner FDP, Kadriye Karcı, Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Berliner Abgeordnetenhaus.
Safter Çınar, Eren Ünsal und Cumali Kangal, die seit der Gründung des TBB im Vorstand vertreten waren und lange Jahre als Sprecher/innen die Geschicke des TBB leiteten haben nicht erneut kandidiert. Sie wurden mit stehenden Ovationen von den Delegierten verabschiedet.
Folgende Kandidatinnen und Kandidaten wurden mit folgenden Stimmen in den Geschäftsführenden Vorstand gewählt:
In einer Handreichung für Multiplikator/innen veröffentlicht das Modellprojekt »amira« die Ergebnisse seiner dreijährigen Arbeit. Ergänzt wird die Publikation durch Anleitungen zur Durchführung der von »amira« entwickelten pädagogischen Angebote.
Die Handreichung »Pädagogische Ansätze zur Bearbeitung von Antisemitismus in der Jugendarbeit. Die Ergebnisse des Modellprojekts ›amira – Antisemitismus im Kontext von Migration und Rassismus‹« soll pädagogische Fachkräfte und andere Multiplikator/innen zur Anregung, Diskussion und Nachahmung einladen.
In der Broschüre werden zunächst in kompakter Form die zentralen Resultate der unterschiedlichen Tätigkeitsfelder der Projektarbeit vorgestellt und daraus Empfehlungen für eine gelingende Bearbeitung von Antisemitismus vor allem mit Jugendlichen mit türkischen, kurdischen und arabischen Migrationsbezügen abgeleitet. Der Großteil der Handreichung widmet sich dann den pädagogischen Angeboten und Methoden, die gemeinsam mit Akteur/innen aus der Jugendarbeit und aus Migrant/innenselbstorganisationen sowie mit weiteren Expert/innen aus dem Bereich der Bildungsarbeit entwickelt wurden. Dabei handelt es sich zum einen um Fortbildungsangebote für Multiplikator/innen, die diese dabei unterstützen, größere Handlungssicherheit im Umgang mit antisemitischen Äußerungen sowie anderen menschenverachtenden Einstellungsmustern zu erlangen. Zum anderen werden unterschiedliche Methoden und Konzepte vorgestellt, die in der täglichen pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen eingesetzt werden können. Zur Einführung werden den Angeboten jeweils kurze Artikel u.a. von freien Projektmitarbeiter/innen vorangestellt, die an der Entwicklung und Erprobung beteiligt waren. In diesen Einführungstexten beschäftigen sie sich mit grundsätzlichen Fragestellungen, die für die jeweiligen Zugänge und Methoden relevant sind.
Mehr Migranten werden Lehrer: Im Juni findet der erste Schülercampus in Berlin statt
Vier Tage lang nehmen 30 ausgewählte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund der Klassen 10 bis 12 beziehungsweise 13 an einem Intensivseminar teil. Der Berliner Schülercampus wird vom Zentrum für Lehrerbildung an der Freien Universität betreut.
Neben Hospitationen an sechs ausgewählten Neuköllner Schulen haben die Schüler die Möglichkeit, Einzelberatungen zu erhalten. Angeboten werden außerdem Vorträge zu Karriereperspektiven für Lehrer sowie Informationen zu Bewerbung, Bafög und Stipendien.
BEWERBUNG Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund aus den Klassen 10 bis 12 beziehungsweise 13 können sich für die Teilnahme am Berliner Schülercampus bewerben. Er findet vom 16. bis 19. Juni statt.
Zur Bewerbung gehören ein tabellarischer Lebenslauf, ein persönliches Schreiben, aus dem die Motivation für die Teilnahme am Schülercampus hervorgeht, ein Empfehlungsschreiben eines Lehrers sowie eine Kopie des jüngsten Zeugnisses.
Die Teilnahmegebühr beträgt 45 Euro pro Person, auf Nachfrage kann hierzu ein Stipendium vergeben werden.
Die Bewerbung muss bis zum 31. März bei folgender Adresse eingegangen sein:
Koordinationsbüro Berliner Netzwerk für Lehrkräfte mit Migrationshintergrund z.H. Mengü Özhan Freie Universität Berlin-Zentrum für Lehrerbildung Habelschwerdter Allee 45 14195 Berlin
Bündnis 90/Die Grünen haben einen Antrag auf Verfassungsänderung im Berliner Abgeordnetenhaus eingebracht, damit Menschen, die nicht die deutsche und auch keine europäische Staatsbürgerschaft (z.B. die türkische) haben, endlich auf Bezirksebene ihren Bürgermeister oder ihre Bürgermeisterin mitwählen dürfen und selbst Mitglied der Bezirksparlamente werden können.
Am Mittwoch, den 2. März um 19.00 Uhr im Tiyatrom, Alte Jakobstraße 12, 10969 Berlin
soll darüber mit Canan Bayram (MdA), Safter Çınar (TBB), Doro Zinke (DGB, angefragt), Michael Efler (Mehr Demokratie e.V.), Hans Thomä (EKBO), Christian Ströbele (MdB), Rıza Baran, Caterina Pinto und anderen gemeinsam diskutiert und eine Kampagne für das kommunale Wahlrecht besprochen werden.
Vor 20 Jahren wurde das Bündnis der Vernunft gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit gegründet. 2011 verleiht es zum 18. Mal das Band für Mut und Verständigung – eine Auszeichnung für:
– spontanes, mutiges Eingreifen, wenn jemand aus rassistischen Gründen bedroht oder angegriffen wird
– ehrenamtliches Engagement im Bereich der interkulturellen Verständigung.
Wer hat Ihrer Meinung nach die Auszeichnung für das Jahr 2010 verdient?
Reichen Sie Vorschläge bis 01.03.2011 ein unter www.respekt.dgb.de oder beim DGB Bezirk Berlin-Brandenburg, Bündnis der Vernunft, Keithstr. 1-3, 10787 Berlin.