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Podiumsdiskussion

17. November 2010
18-20 Uhr
HS A
Ihnestraße 21, 14195 Berlin (U Thielplatz)

In der gegenwärtigen Zuwanderungsdebatte nimmt das Thema der Integration einen zentralen Stellenwert ein. Dabei überdeckt die Frage nach dem Wie einer gelungenen Integration allerdings etwaige Unzulänglichkeiten und Paradoxien des Konzeptes selbst. Was verbirgt sich dahinter, was für Annahmen sind damit verbunden? Welche anderen konzeptuellen und politischen Perspektiven gibt es? Geht es eher um Gleichstellung als um Integration, oder sollte vor allem über Rassismus gesprochen werden?

Es diskutieren:

– Safter Çınar: Sprecher des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg
– Birgit zur Nieden: Wiss. Mitarbeiterin am Lehrbereich Diversity and Social Conflict an der Humboldt Universität Berlin
– Eren Ünsal: Leiterin der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung

Moderation: Prof. Dr. Cilja Harders, Leiterin der Arbeitsstelle Politk des Vorderen Orient

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Einladung zur Fachtagung

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Sie ganz herzlich zu unserer diesjährigen
Fachtagung „Geschlossene Gesellschaft?! Rassistische Diskriminierung beim Zugang zu Gütern und Dienstleistungen“
am 15.11. um 13 Uhr einladen zu dürfen.

Wir bitten Sie, sich schriftlich unter adnb@tbb-berlin.de mit Namen, Kontaktdaten und Institution anzumelden. Telefonische Anmeldungen sind auch möglich unter 030 – 61 30 53 28.  
Über rege Weiterleitung an potentiell Interessierte würden wir uns sehr freuen. 
Mit freundlichen Grüßen

Das ADNB-Team

Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin
des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg
Tempelhofer Ufer 21
10963 Berlin
Tel: 030-61305328
Fax: 030-61304310
adnb@tbb-berlin.de
www.adnb.de

F A C H T A G U N G

Geschlossene Gesellschaft?!Rassistische Diskriminierung beim Zugang zu Gütern und Dienstleistungen15.11.201013 – 17:30 UhrAlte Feuerwache, Saal                                     

Axel-Springer-Str. 40/41, 10969 Berlin-Kreuzberg
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„Meine Jugend ist irgendwo vor den Türen der Diskotheken verloren gegangen!“ sagt ein junger türkeistämmiger Mann. Er ist keine Ausnahme. Dieses Schicksal teilen vor allem Männer, die aus rassistischen Gründen „draussen“ bleiben müssen, seien es Diskotheken oder auch Fitnessstudios: „Die Ausländerquote ist voll“, „die machen nur Ärger“, „die nehmen uns die Frauen weg“, „dann kommt die deutsche Kundschaft nicht mehr“. Dies sind nur einige der Aussagen, die vielen sehr bekannt sein müssten. Dabei sind es nicht nur Diskotheken, die Kunden und Kundinnen aus rassistischen Gründen diskriminieren, sondern auch Banken, Versicherungen, Gastronomie und Wohnungsmarkt, um hier einige Bereiche aus der Praxis zu benennen.
Der Zugang zu und Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, ist ein facettenreicher Anwendungsbereich des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). 4 Jahre nach dem Inkrafttreten des AGG steht dieser Anwendungsbereich des AGG eher im Schatten des arbeitsrechtlichen Diskriminierungsverbots. Diskriminierungen im Alltag werden von Betroffenen entweder als Normalität akzeptiert oder die Rechtsunsicherheit führt zu einer Resignation. Dies kann aufgrund der vergleichbar weniger gemeldeten Diskriminierungsfälle in unserer Beratungspraxis sowie der wenigen Rechtsprechungen festgehalten werden.
Für die Rechtsunsicherheit ist das AGG mit seinen diversen Ausnahmeklauseln und der Hierarchisierung von Merkmalen in diesem Anwendungsbereich zum hohen Maße selbst verantwortlich.  
In den Fachvorträgen und in dem darauffolgenden Dialog mit Expert_innen sollen die bisher nicht oder wenig bekannten rechtlichen Instrumentarien vorgestellt und auf ihre praktische Umsetzung überprüft werden. Dabei sollen Institutionen aus Berlin adressiert werden, die sowohl präventiv gegen Diskriminierung wirken, als auch handlungssicher intervenieren und die ihnen zur Verfügung stehenden Sanktionsmöglichkeiten im Sinne der Betroffenen einsetzen. Nur mit flankierenden Maßnahmen kann das AGG einen aktiven Beitrag zu einer diskriminierungsfreien Gesellschaft  leisten.

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Mario Rispo & Band

Eine deutsch-türkische Musikshow als Liebeserklärung an die faszinierende Stadt Istanbul.

DER HAMBURGER MARIO RISPO SINGT KLASSISCHE UND MODERNE TÜRKISCHE LIEDER.

09. Oktober 2010, 20 Uhr
BKA Theater
Mehringdamm 34, 10961 Berlin
Karten im VVK: 18,-/15,-/12,- Euro /// Abendkasse 20,-/17,-/14,- Euro
Karten: 030 / 20 22 007 • www.bka-theater.de
Karten gibt es außerdem an allen Theaterkassen
und bei Hekticket, Telefon: 030 / 230 99 30, www.hekticket.de

Fünf türkische Musiker, allesamt klassisch ausgebildet, begleiten den Hamburger Sänger Mario Rispo auf seiner musikalischen Reise zwischen Orient und Okzident.
Der Deutsche mit italienischen Wurzeln verbindet in seiner einzigartigen Musikshow voller Leidenschaft und Hingabe deutsche Conférence und türkische Musik. Das Repertoire reicht von der klassischen türkischen Sanat-Musik und traditionellen Lieder der Istanbuler Ballhäuser, bis hin zu Balladen der modernen türkischen Musikszene. Mario Rispos Stimme findet ihren Weg zwischen den Genres, getragen von den melancholischen und sehnsuchtsvollen Klängen seiner exzellenten türkischen Musiker, wobei stets auch der Augenblick und das Leben an sich gefeiert werden.
Durch verschiedene Begegnungen wuchs im Laufe des Lebens von Mario Rispo seine Liebe zu Istanbul, zum Reichtum der türkischen Kultur und deren Musik. Er studierte bei verschiedenen Lehrern in Hamburg, Berlin sowie in Istanbul, bis er schließlich seine eigene Show kreierte.
Als Deutscher, der türkisches Liedgut hervorragend, bestechend authentisch und voller Verve und Herzblut interpretiert, ist Mario Rispo einzigartig. “Mein Istanbul – Lieder der Sehnsucht / Hüzün – benim Istanbulum” feierte seit der Premiere im Hamburger Schmidt Theater im März 2009 bei der Presse und dem Publikum gleichermaßen große Erfolge.
In seiner zweistündigen Show-Performance zeichnet Rispo am Beispiel der faszinierenden und pulsierenden Metropole Istanbul ein völlig neues Bild der Türkei: als Schmelztiegel der Kulturen, in dem Teehaus und Internetcafé, Asien und Europa, Tradition und Moderne, Luxus und Armut zusammen gehören und aus dem alten Istanbul die moderne Mega-Metropole machen.
Die Tatsache, dass dieser Wanderer zwischen den Kulturen eher die verbindenden als die trennenden Elemente aufzeigt und zelebriert, ist keine Nebensache, sondern schafft bei Mario Rispos Show eine großartige Atmosphäre, in der Türken und Deutsche die Begeisterung der Zusammengehörigkeit erleben.
Hüzün – benim Istanbulum: Eine musikalische Liebeserklärung an eine faszinierende Stadt!

Wer sich selbst und andre kennt,
wird auch hier erkennen:
Orient und Okzident
sind nicht mehr zu trennen.

Sinnig zwischen beiden Welten
sich zu wiegen, lass ich gelten.
Also zwischen Ost und Westen
sich bewegen, sei´s zum Besten.

(Goethe)

Hepsi klasik eğitim görmüş beş Türkiyeli müzisyen Hamburglu şarkıcı Mario Rispo’ya doğu – batı arasındaki yolculuğunda eşlik ediyorlar.
İtalyan kökenli Alman sanatçı Rispo, benzersiz ve heyecan dolu bu gösterisinde Alman «conference»’ını Türkiye müziğiyle birleştiriyor.Rispo repertuarında Klasik Türk Sanat Müziği’nden, geleneksel İstanbul gazino eserlerine uzanıyor ve ayrıca modern Türkiye şarkılarına da yer veriyor.Olağanüstü müzisyenlerin melankolik ve özlem dolu sedaları ile tanışan Mario Rispo’nun sesi türler arasında yolunu bularak her an bir an olarak ve hayat da hayatın ta kendisi olarak kutlanıyor.
Farklı karşılaşmalarla birlikte, Mario Rispo’nun İstanbul’a, Türkiye kültürüne ve müziğine aşkı gittikçe artmış.Kendi show’unu yaratmadan önce Hamburg, Berlin ve İstanbul’da değişik hocalardan ders görmüş.
Mario Rispo Alman kökenine rağmen Türk müziğini kalpten gelen, otantik en iyi ve muhteşem dile getiren benzersiz sanatçı.
Mein İstanbul – Lieder der Sehnsucht / Hüzün – Benim İstanbul’um» isimli gösterisi, 2009 yılının Mart ayında Hamburg’ta, «Schmidt Theater / Schmidt Tiyatrosu’nda» gerçekleşen prömiyerden sonra basının da dinleyicilerin de beğenisini kazanmıştı.
İki saatlik performansında Rispo büyüleyici ve canlı İstanbul’u örnek alarak bambaşka bir Türkiye portresi çiziyor: bu; kültürlerin kaynaştığı, çay ocağıyla İnternet cafe’nin, Asya’yla Avrupa’nın, geleneklerin  modernlikle, lüksün yoksullukla bir arada yaşadığı bir İstanbul, «Eski İstanbul» olmaktan çıkıp mega metropol olan bir İstanbul.
Bu gezginin iki kültür arasında onları ayıran noktaları değil de onları birleştiren noktaları göstermesi ve kutlaması bir ayrıntı değil, tam tersine Mario Rispo’nun gösterisinde mükemmel bir atmosfer yaratıyor; bundandır ki, hem Türkiyeliler hem de Almanlar aidiyetin çoksusunu yaşıyorlar…
Hüzün – benim Istanbulum: Büyüleyici bir kente müzikal bir aşk ilanı!

Kontakt

PROJECToRAT Concept & Management
Uwe Berger, Postfach 61 03 68, 10926 Berlin
Fon: 030/325.36.612, Fax: 030/325.36.61, Mail: info@projectorat.de, Web: www.projectorat.de
www.bizimmario.com

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Für ein buntes und demokratisches Berlin

Die rechtsextremistische Berliner NPD bereitet für den 18. September 2010 eine
Demonstration unter dem Motto „Überfremdungsgesetz stoppen“ vor. Die Neonazis nehmen das vom Senat geplante Partizipations- und Integrationsgesetz zum Vorwand, ihre menschenverachtende Ideologie zu verbreiten. Mit dumpfen Parolen sollen Ängste vor einer angeblichen „Überfremdung“ geschürt und in rassistischer und diskriminierender Weise gegen Einwanderer gehetzt werden. Nicht nur vorbestrafte Neonazis wollen auf der rechten Demo reden, auch eine Beschallung durch einschlägig bekannte Rechtsrock-Bands steht auf dem Programm.

Rassistische Propaganda in unserer bunten und toleranten Stadt nehmen wir nicht
widerspruchlos hin! Vielfalt ist, was Berlin ausmacht. Gerade hier, wo viele Menschen
unterschiedlichster Herkunft friedlich miteinander leben, wollen wir ein Zeichen setzen, dass die große Mehrheit der Gesellschaft keine Ausgrenzung, sondern ein gleichberechtigtes Miteinander aller Berlinerinnen und Berliner befürwortet. Statt Nazi-Parolen wünschen wir uns eine demokratische Diskussionskultur über die Frage, wie wir unsere Einwanderungsgesellschaft gestalten.

Den rechtsextremistischen Umtrieben werden wir deshalb gemeinsam in einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis entschlossen entgegentreten.

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, mit uns am 18. September friedlich für ein buntes und demokratisches Berlin zu demonstrieren.

Treffpunkt ist 11 Uhr am Michael-Brückner-Haus zwischen Brücken- und Spreestraße, gegenüber vom Bahnhof Schöneweide.

Aktuelle Informationen unter www.mbr-berlin.de.

Unterzeichnerinnen und Unterzeichner:

Evrim Baba-Sommer, MdA
Susanne Bäslack, Berlin
Käthe & Klaus Baltruschat, Berlin
Biplab Basu, ReachOut – Opferberatung und Bildung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus
Kambiz Behbahani, Berlin
Carola Bluhm, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales
Gabriele Bofinger, Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick
Safter Çinar, Vorstandssprecher Türkischer Bund Berlin-Brandenburg (TBB)
Siemen Dallmann, Aktiv im Kiez e.V.
Jana Dieckmann, Initiative gegen Rechtsextremismus Karlshorst
Christina Emmrich, Bezirksbürgermeisterin Lichtenberg
Hans Erxleben, Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick
Holger Förster, Verband für interkulturelle Arbeit, Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V.
Mario Gartner, uab – unabhängige Anlaufstelle für BürgerInnen Hohenschönhausen
Stefan Gelbhaar, Landesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen
Holger Gräber, SJD-Die Falken, Landesverband Berlin
Uwe Hiksch, NaturFreunde Berlin e.V.
Kevin Hönicke, Sprecher des Arbeitskreises Toleranz und Zivilcourage der SPD-Lichtenberg
Gerhard Hoffmann, Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e.V.
Elsbeth & Helmut Hirsch, Berlin
Figen Izgin, Allmende e.V., Vorstandsmitglied Die Linke Berlin
Kirill Jermak, Bezirksverordneter Lichtenberg
Dr. Klaus Lederer, Landesvorsitzender Die Linke Berlin
Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz
Gisela Lingenberg, VVN-BdA Lichtenberg e.V.
Helmut Lölhöffel, Informationsdienst „blick nach rechts“
Migrantenrat Lichtenberg
Michael Müller, Vorsitzender der Fraktion der SPD im Abgeordnetenhaus von Berlin und Landesvorsitzender der SPD Berlin
Gabriele Nandlinger, Informationsdienst „blick nach rechts“
Ursula Nguyen, Medizinische Hilfe für Viet Nam e.V.
Petra Pau, MdB, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags
Jörg Pauly, VVN-BdA Friedrichshain-Kreuzberg-Mitte e.V.
Ramona Pop, Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin
Erich Postler, Berlin
Brigitte Queck, Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg
Volker Ratzmann, Vorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin
Timo Reinfrank, Amadeu Antonio Stiftung
Dirk Retzlaff, Bezirksstadtrat in Treptow-Köpenick, Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow- Köpenick
Levi Salomon, Beauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin für die Bekämpfung des Antisemitismus und Vorsitzender des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
Carola Scheibe-Köster, Bündnis 90/Die Grünen Neukölln
Kurt Schmidt, Berlin
Wolfgang Schmidt, Bezirksvorstand Die Linke Lichtenberg
Peter Schrott, stellvertretender Vorsitzender ver.di Bezirk Berlin
Dirk Stegemann, Bündnis „Rechtspopulismus stoppen“
Birgit Stenzel, Berlin
Rebecca Weis, Gesicht zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland
Dr. Susanne Willems, Bundessprecherin VVN-BdA
Udo Wolf, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Abgeordnetenhaus von Berlin
Daniel Wucherpfennig, DGB Bezirk Berlin-Brandenburg, Abteilung Jugend
Prof. Dr. Raina Zimmering
Dr. Klaus Ronald Zimmering
Doro Zinke, Vorsitzende des DGB Bezirk Berlin-Brandenburg

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Einladung zur Diskussionsveranstaltung

Am Dienstag 21. September um 18 Uhr in der Werkstatt der Kulturen
(Wissmannstraße 32, U Hermannplatz) mit:

• Dr. Sabine Schiffer, Institut für Medienverantwortung (IMV)
• Prof. Dr. Werner Schiffauer, Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder
• Claudia Haydt, Informationsstelle Militarisierung (IMI)

Ob Bildungspolitik, Kriminalität, soziale Stadtentwicklung oder internationaler Terrorismus: bei all diesen Themen dauert es nicht lange, bis über die Muslime und den Islam diskutiert wird. Nicht erst seit Thilo Sarrazin verbreiten Politik und Medien Bilder einer vermeintlich rückständigen und gewaltbereiten Religion.

Seit Jahren dient das Feindbild Islam als Rechtfertigung für Krieg und Besatzung in Afghanistan, Irak und anderswo. Und immer wieder muss der Islam als Erklärung für Jugendgruppengewalt, Frauenunterdrückung, Homophobie und vieles mehr herhalten.

Antimuslimischer Rassismus ist zur Gefahr für das gesellschaftliche Miteinander in ganz Europa geworden. In der Schweiz stimmte per Volksentscheid die Mehrheit für ein Minarettverbot, in Frankreich und Belgien wurde ein „Burka-Verbot“ beschlossen, in Deutschland wird über beides diskutiert. Neonazis und so genannte Pro Bewegungen wie „Pro Deutschland“ greifen die Debatten dankbar auf. Trauriger Höhepunkt dieser Entwicklung war der Mord eines NPD-Sympathisanten an der Ägypterin Marwa El-Sherbini in einem Dresdener Gerichtssaal im Juli
vergangenen Jahres.

Wie sehen die Bilder des neuen Rassismus aus? Wer zeichnet sie? Warum
stoßen sie auf Zustimmung? Was kann dem entgegen gesetzt werden?

Diese Fragen können bei der Veranstaltung gemeinsam diskutiert werden.

Organisiert von: Bündnis gegen antimuslimischen Rassismus Berlin

ViSdP.: B. Basu, c/o Reachout, 10969 Berlin, Tel: 030 69568339

4 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

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Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wird am 18. August vier Jahre alt. Ein Grund zum Feiern ist das für das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des TBB (ADNB des TBB) nicht. Seit Inkrafttreten des Gesetzes hat der Gesetzgeber die geforderten und notwendigen Novellierungsforderungen nicht erfüllt. Hierzu hat es in den letzten Jahren Forderungen von Antidiskriminierungsverbänden, Anwaltsverbänden und Betroffenenorganisationen gegeben. Gegen die BRD läuft durch die Europäische Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren.

Das ADNB des TBB berät und unterstützt seit 2003 Menschen, die aufgrund der (zugeschriebenen) ethnischen Herkunft, der Hautfarbe, der Sprache und weiteren Merkmalen wie Religion, Behinderung, Geschlecht, Alter und sexuelle Identität Diskriminierung erleben oder erlebt haben.

Die Projektleiterin Nuran Yiğit resümiert die Beratungspraxis folgendermaßen:
„Theoretisch hat die Einführung des AGG ein Instrument zum Diskriminierungsschutz für Betroffene geschaffen. Praktisch gibt es allerlei Hürden, die besonders Betroffene rassistischer Diskriminierung zu bewältigen haben. Daher ist die Zahl der Kläger trotz großer Missstände gering.“

Bei den Hürden handelt es sich um folgende Tatsachen:

– Die Kenntnis um rechtliche Möglichkeiten (u.a. AGG) und die Kenntnis um Beratungsstellen ist bei den Betroffenen gering. Hier muss erheblich um die Bekanntmachung geworben werden.

– Die rechtliche Anwendbarkeit durch das AGG ist begrenzt. Viele Diskriminierungsfälle können nach dem AGG nicht vor Gericht eingeklagt werden. Hier muss das AGG an vielen Punkten im Sinne der Betroffenen korrigiert werden.

– Die emotionale Situation der Betroffenen wie z.B. Angst, Scham, Ohnmacht, Resignation u.ä. erschweren oft den Weg zu einer Klage. Hier müssen professionelle Beratungsstellen eingerichtet und finanziell auf stabile Füße gestellt werden.
– Betroffene, die klagen wollen, stehen oft vor einer finanziellen Entscheidungsfrage. Falls sie die Klage nicht selbst tragen können, fehlt eine unabhängige Institution, die die Kosten übernimmt.

– Betroffene stehen oft vor der Ressourcenfrage, wie z.B. Zeit, Geld und Durchhaltevermögen. Hier würde ein Verbandsklagerecht den Weg zu einer Klage erleichtern, weil dann Betroffene nicht selbst die Klage anstrengen müssten.

„Wir fordern die Bundesregierung auf, einerseits die von der EU-Kommission geforderten Anpassungen an die Antidiskriminierungsrichtlinien vorzunehmen, andererseits die neue Richtlinienvorschläge der Kommission nicht zu blockieren“ so Safter Çınar, Vorstandssprecher des TBB.

Kontakt: Nuran Yiğit, ADNB des TBB, Tel.: 030 – 61 30 53 28

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Müsteşar Zinke Veli kılavuzu projesini ziyaret etti

Berlin Eğitim Senatörlüğü Müsteşarı Claudia Zinke Berlin-Brandenburg Türkiye Toplumu’nun (TBB)  Veli Kılavuzu projesini ziyaret etti.

Veli kılavuzu projesi

Berlin’in Moabit ilçesindeki dört okulda velileri çeşitli sunular ve etkinliklerle destekleyen olan Veli Kılavuzu projesini Hedwig Dohm Realschule’de ziyaret eden müsteşar Zinke çalışmalar konusunda bilgi aldı.

Görüşmeye Hedwig Dohm Realschule müdürü Josef Widerski, Breitscheid Hauptschule müdür yardımcısı Katrin Gittel, TBB yünetim kurulu sözcüsü Safter Çınar, eğitim müdürü Barbara Braun, Proje yöneticisi Dr. Mehmet Alpbek ile veli kılavuzlarından Hayam Rageb ve Tülay Usta katıldılar.

Veli kılavuzu projesi

Proje yetkilileri, okullarda danışmanlık hizmeti, bilgilendirme toplantıları, anne-baba sohbet grupları, ev ziyaretleri ve okul kurulları toplantıları yoluyla velilere destek verdiklerini belirttiler.

Okul müdürleri projenin iki buçuk yıldan beri okullarına büyük bir destek getirdiğini, yapılan çalışmalar sayesinde anne, babalara olan iletişimin kolaylaştığını ve katılımın arttığını söylediler. Projenin 2010 yılı sonrasına da uzatılmasının, şu ana kadar yapılan çalışmaların sürekliliği açısında önemli olduğunu vurgulayan müdürler bu konuda müsteşar Zinke’den destek istediler.

Veli kılavuzu projesi

Müsteşar Claudia Zinke proje hakkında daha önce de olumlu birçok bilgiler aldığını, yapılan çalışmaların kesinlikle çok değerli ve gerekli olduğunu ve yapılan araştırmaların velilerle işbirliğinin ne kadar önemli olduğunu gösterdiğünü vurguladı.

Projenin devamı ya da yeni bir proje finansmanı konusunda şu an doğal olarak söz veremeyeceğini dile geriren müsteşer Zinke, kazandığı olumlu izlenimleri yetkili politik mercilere ileteceğini vurguladı.

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Ehrung von BAK`07

Anlässlich des Gewinns des Berliner Pilsner-Pokals 2009/10 fand am Freitag, den 11.6.2010 eine gemeinsame Ehrung des Vereins Berlin Ankaraspor Kulübü 1907 e.V. (BAK´ 07) durch den Türkischen Bund in Berlin-Brandenburg und das Türkische Sportbegegnungszentrums statt.

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An der Zeremonie, die in den Räumlichkeiten des TBB stattfand nahmen Thomas Härtel (Staatssekretär für Sport),  Bernd Schultz (Präsident des Berliner Fußball-Verbandes), Cumali Kangal (Vorsitzender des Türkischen Sportbegegnungszentrums) und Safter Çınar (Sprecher des Vorstandes des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg) teil.

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Cumali Kangal überreichte dem Ehrenvorsitzenden von BAK`07, Mehmet Ali Tan eine Plakette, und wünschte dem Verein weiterhin viel Erfolg.

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BAK`07 wird in der Saison 2010/2011 Berlin im DFB-Pokal vertreten und trifft in der ersten Runde auf den Erstligisten Mainz 05.

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Diskussionsveranstaltung zum Berliner Partizipations- und Integrationsgesetz

Wir möchte auf eine Diskussionsveranstaltung zum Berliner Partizipations- und Integrationsgesetz am 21. Juni, ab 18.00 Uhr, im Berliner Abgeordnetenhaus hinweisen.

An der Podiumsdiskussion werden Carola Bluhm (Senatorin für Integration,
Arbeit und Soziales), Safter Cinar und Tatjana Forner (Mitglieder des
Integrationsbeirates und SprecherInnen der AG Partizipationsgesetz) sowie Günter Piening (Beauftragter des Senats für Integration und Migration) teilnehmen.

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Berufsorientierungsbegleitung Eltern, Schüler: Tools (BES:T)

BES:T

Die KES (Koordinierungs- und Evaluierungsstelle) in Trägerschaft von Arbeit und Leben e.V. (DGB/VHS) begleitet mit ihrem Modellvorhaben „Berufsorientierungsbegleitung Eltern, Schüler: Tools (BES:T)“ Eltern bei der Berufswahlentscheidung ihrer Kinder durch Elterninformationsbriefe.
Den Eltern werden wissenswerte Informationen zur Verfügung gestellt, um  u. a. Begabungen und Stärken der Jugendlichen zu erkennen, zu aktivieren und sie für potentielle Berufe der Berliner Zukunftsbranchen zu sensibilisieren.
 
Die Themen der Elterninformationsbriefe im Einzelnen:
 
1. Ohne Schulabschluss zum Abitur
 
2. Einblicke in die Berliner Wachstumsbranchen
 
3. Kompetenzcheck
 
4. Studium und duale Ausbildung
 
5. Bewerbungstipps
 
Die Elterninformationsbriefe erscheinen in Deutsch, Türkisch, Russisch, Arabisch und Polnisch und werden elektronisch veröffentlicht. Das dazugehörige mehrsprachige Internetportal http://www.schule-beruf-zukunft.de ist ab sofort online. Hier können Sie sich die Elterninformationsbriefe in der jeweiligen Sprache als PDF-Dokument herunterladen oder per  e-mail in Form eines Newsletters bestellen.

„Arbeit und Leben“ e.V.(DGB/VHS)
LAG Berlin
Koordinierungs-und Evaliuierungsstelle (KES)
Projekt „Berufsorientierungsbegleitung Eltern, Schüler:Tools“ (BES:T)
Keithstr.1-3, 10787 Berlin
Tel:+49(0)30-23608239
Fax:+49(0)30-21917920
E-Mail:sevim.aydin@bildungsberatung-berlin.de
Internet:www.bildungsberatung-berlin.de