| Liebe Mitglieder, liebe Freund*innen, liebe Medienvertreter*innen, wir freuen uns, Ihnen/Euch unseren zweiten Quartalsnewsletter dieses Jahres präsentieren zu dürfen. Auch im letzten Quartal haben wir unsere Sorge wegen des immer stärker werdenden Rechtsrucks zum Ausdruck gebracht. Besonders alarmierend fanden wir die Aussage des Bundeskanzlers Friedrich Merz, bis zu 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer*innen in das noch immer vom Bürgerkrieg gezeichnete Land zurückführen zu wollen. Hier warnen wir erneut vor populistischen Forderungen und davor, die individuellen Schutzrechte und Lebensrealitäten zu ignorieren. Pressemitteilung dazu TBB kritisiert Rückführungsdebatte und warnt vor politischer Ausgrenzung Am 20. September 2026 finden die Wahlen zum 20. Berliner Abgeordnetenhaus sowie zu zwölf Bezirksverordnetenversammlungen statt und in Berlin kommt allmählich Wahlkampfstimmung auf. Die Parteien positionieren sich mittlerweile und laufen sich warm. Und auch wir werden in der nächsten Zeit mit unseren Aktionen rund um die Berliner Wahlen anfangen. Wie bei den vergangenen Wahlen auch werden wir u.a. wieder eine breit angelegte Kampagne zur Erhöhung der Wahlbeteiligung – insbesondere unter den migrantischen Communities – durchführen. Dafür werden wir wieder in Berlin unterwegs sein, mit den Berliner*innen das Gespräch suchen, über die bevorstehenden Wahlen informieren und motivieren, zur Wahlurne zu gehen und dabei demokratisch zu wählen, auch wenn ihre Forderungen an die Politik der demokratischen Parteien aktuell nicht in Gänze erfüllt werden. Zudem werden wir bei unseren Mitgliedsorganisationen und anderen migrantischen Communities Informationsveranstaltungen durchführen. Ferner haben wir Wahlprüfsteine zu den für uns relevanten Themen erstellt, die wir in den kommenden Tagen an die größeren zur Wahl stehenden Parteien senden werden. Die Antworten der Parteien werden wir ohne Wahlempfehlung der Öffentlichkeit zugänglich machen. Ende August werden wir gemeinsam mit der Alevitischen Gemeinde zu Berlin in ihren Räumlichkeiten eine Podiumsdiskussion mit den Spitzenkandidat*innen der Parteien veranstalten. Um unsere Arbeit und unsere Projekte kennen zu lernen, hat uns am 12. Mai der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, besucht. In diesem Gespräch hatten wir die Gelegenheit unsere Forderungen an die Berliner Politik und dabei insbesondere die Bedeutung eines Landesdemokratiefördergesetz Ausdruck zu verleihen. Die Pressemitteilung dazu ist unten aufzurufen. Im letzten Quartal haben uns zudem die Spitzenkandidat*innen Steffen Krach (SPD) am 8. April, Werner Graf (Bündnis 90/Die Grünen) am 3. Juni und am 9. Juni Elif Eralp (Die Linke) in unserer Geschäftsstelle besucht. Auch in diesen Gesprächen haben wir unsere Forderungen an die Berliner Politik dargelegt. Kurze Berichte sind online einzusehen und auch unten aufgeführt. Unsere politische Arbeit bilden unsere Forderungen, unsere Pressemitteilungen und unsere Stellungnahmen sowie unsere Gespräche mit Politik und Verwaltung. Jedoch verfolgen auch unsere Projekte alle unsere Zielsetzung der gleichberechtigten Teilhabe und des diskriminierungsfreien Zusammenlebens. Wir hatten am 22. April die Gelegenheit, im Rahmen der Berliner Stiftungswoche einen Tag der Offenen Tür zu organisieren, um unsere Projekte vorzustellen, was großes Interesse geweckt hatte. Der Tag der Offenen Tür des TBB fand am 22. April 2026 im Rahmen der Berliner Stiftungswoche statt Im Herbst stehen weitere Wahlen in der Bundesrepublik an. – 6. September 2026 – Sachsen-Anhalt: Landtag – 13. September 2026 – Niedersachsen: Kreistage, Stadträte, Gemeinderäte, Samtgemeinderäte, Stadtbezirksräte, Ortsräte, Regionsversammlung (Hannover) – 20. September 2026 – Mecklenburg-Vorpommern: Landtag Wir beobachten insbesondere die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern mit großer Sorge, Enttäuschung und Wut. Denn es zeichnet sich eine Regierungsbeteiligung der gesichert rechtsextremen AfD in Sachsen-Anhalt ab. In Mecklenburg-Vorpommern ist die AfD als Verdachtsfall eingestuft worden und führt trotzdem, oder möglicherweise gerade deswegen, in den Umfragen. Werden die Wahlprogramme der Partei unter die Lupe genommen, wird sichtbar, wie diese Partei beabsichtigt, das demokratische System Schritt für Schritt abzuschaffen. Daher rufen wir alle demokratischen Kräfte dieser Länder auf, sich im Kampf gegen Rechtsextremismus zusammenzuschließen und eine Regierungsbeteiligung der Rechtsextremen zu verhindern. Darüber hinaus müssen wir leider mit Empörung feststellen, dass das Landesdemokratiefördergesetz in dieser Legislaturperiode nicht mehr verabschiedet werden kann. Nach Auffassung des TBB wird damit die Gelegenheit verstrichen, die Arbeit der zivilgesellschaftlichen Organisationen auf eine sichere rechtliche Grundlage zu stellen. Als unterzeichnende Organisation der Charta der Vielfalt haben wir uns an den Aktionen zum Deutschen Diversity-Tag 2026 beteiligt. Der diesjährige Deutsche Diversity-Tag hat unter dem Motto „Wenn Vielfalt gewinnt. gewinnen wir alle“. Dieses Motto macht aus unserer Sicht deutlich, worum es geht: Diversity ist kein Selbstzweck, sondern ein Gewinn für unsere gesamte Gesellschaft. Abschließend möchten wir noch auf eine sehr wichtige Angelegenheit hinweisen: Gerade in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Spaltung und eines zunehmenden Rechtsrucks sendet die Abschaltung von COSMO das völlig falsche Signal. Während wir als migrantische Communities mehr als sonst die Verankerung von Vielfalt in Institutionen benötigen, soll ausgerechnet ein Programm verschwinden, das diese Werte seit Jahren erfolgreich lebt. Unseren Protest und unsere Enttäuschung darüber haben wir mit einer öffentlichen Stellungnahme an den WDR-Rundfunkrat zum Ausdruck gebracht. Trotz vieler Protestschreiben hat der WDR-Rundfunkrat entschieden, dass zum 01. April 2027 aus dem einzigartigen mehrsprachigen Radiosender Cosmo unter dem Namen 1Live Street ein auf Hip-Hop ausgerichtetes Jugendradio wird. Das wollten über 500 Migrant*innenorganisationen, unter anderem auch wir, nicht hinnehmen und haben einen gemeinsamen offenen Brief an die Verantwortlichen des Westdeutschen Rundfunks und der ARD gerichtet. Link dazu unten anstehend. Bitte unterschreibt und teilt folgende Petition zum Erhalt von Cosmo, sofern noch nicht geschehen ist: Petition · Vielfalt braucht eine Stimme: Save COSMO Radio! · innn.it Ferner haben wir auch eine Pressemitteilung zur Entscheidung des WDR-Rundfunkrats veröffentlicht: Geplantes Aus für COSMO: TBB warnt vor gravierenden Folgen für Medienvielfalt und Teilhabe Im letzten Quartal haben wir mit Pressemitteilungen auch auf andere aktuelle Ereignisse reagiert. Zwei davon wollen wir an dieser Stelle hervorheben: Wir haben auf die Fehlinterpretation des Berliner Partizipationsgesetzes durch die Justizsenatorin reagiert: JUSTIZSENATORIN IST KEINE JUDIKATIVE Auch unsere Kritik auf den sehr schwachen Referentenentwurf der Bundesregierung zur Novelle des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) haben wir deutlich zur Sprache gebracht. Die Bundesregierung hat Mut nur zu einem „AGG-Reförmchen“! Die weiteren Pressemitteilungen und die Neuigkeiten aus unseren Projekten sind unten anstehend aufgeführt. Eine Gelegenheit geteilte Sorgen und Kritik gemeinsam mit anderen Organisationen zu besprechen, aber auch, neue Perspektiven und Lösungen zu suchen war sicherlich das Barcamp der 8. Berliner Landeskonferenz der Migrant*innenorganisationen, das das TBB-Projekt KoPa am 26.06.2026 durchgeführt hat. Mehr dazu findet sich in den Berichten aus den Projekten. Viel Spaß beim Durchstöbern! Mit solidarischen Grüßen Ihr/Euer TBB-Vorstand |
Aktuelles vom TBB:
- 18.06.2026: Heute hat uns René Pérez Domínguez, Bürgermeisterkandidat für Die Linke in Friedrichshain-Kreuzberg, in unserer Geschäftsstelle besucht
- 10.06.2026: Elif Eralp hat den TBB besucht
- 03.06.2026: Werner Graf hat den TBB besucht
Pressemitteilungen:
- 12.06.2026: Geplantes Aus für COSMO: TBB warnt vor gravierenden Folgen für Medienvielfalt und Teilhabe
- 13.05.2026: Wohnungskrise trifft Menschen mit Migrationsgeschichte besonders hart!
- 07.05.2026: Die Bundesregierung hat Mut nur zu einem „AGG-Reförmchen“!
- 07.05.2026: TBB zum Tag der Befreiung am 8. Mai
- 23.04.2026: Der Tag der Offenen Tür des TBB fand am 22. April 2026 im Rahmen der Berliner Stiftungswoche statt
- 22.04.2026: TBB unterstützt die Initiative „Nur Ja heißt Ja“ für besseren Schutz vor sexueller Gewalt
- 02.04.2026: TBB kritisiert Rückführungsdebatte und warnt vor politischer Ausgrenzung
Aktuelles aus unseren Projekten:
| ADNB-Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin: Das ADNB beteiligt sich derzeit als Mitgliedsorganisation des advd gemeinsam mit weiteren Mitgliedsorganisationen an der Überarbeitung der Beratungsstandards in der Antidiskriminierungsarbeit. Im Fokus stehen dabei sowohl die Weiterentwicklung der rechtlichen als auch der psychosozialen Beratung. Für eine wirksame rechtliche Beratung sind wir auf ein zeitgemäßes Antidiskriminierungsrecht angewiesen. In diesem Zusammenhang haben wir an der Feier zum 20-jährigen Bestehen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) der Antidiskriminierungsstelle des Bundes teilgenommen. Da die Zivilgesellschaft maßgeblich an der Entstehung und Weiterentwicklung des AGG beteiligt war und ist, freuen wir uns einerseits über das 20-jährige Bestehen des Gesetzes, andererseits betonen wir, dass eine angemessene Reform des Gesetzes, die Lebensrealitäten von Ratsuchenden zentrieren sollte. Dazu gehört auch, die Perspektiven von Expert*innen in die Novellierung des Gesetzes einzubeziehen, wie die des Bündnisses AGG Reform Jetzt!. Darüber hinaus haben wir drei Beratungsnetzwerktreffen veranstaltet. Das erste Treffen hat in Kooperation mit der Fachstelle für Arbeitsmarkt und Antidiskriminierung (FAMAD) stattgefunden. Mit dem Thema „Diskriminierung im Beratungskontext: Schutz für Fachkräfte und Ratsuchende“ konzentrierten wir uns auf die Sicherheit Berater*innen, um Schutzpflichten, Prävention von, und Nachsorge nach Diskrimierung. Das zweite Treffen widmete sich dem Thema „Politische Arbeit in Förderabhängigkeiten“. Im dritten Treffen stellte uns die Dokumentationsstelle Antiziganismus (DOSTA/MIA Berlin) ihre Auswertung der im letzten Jahr dokumentierten Vorfälle von Diskriminierung gegenüber Rom*nja und Sint*izze vor. Das Beratungsnetzwerktreffen ist mit dem Ziel entstanden Synergien zwischen unterschiedlichen Netzwerkpartner*innen und Beratungsstellen zu schaffen, die zu spezifischen Diskriminierungsfällen beraten. Für das Jahresende planen wir außerdem zwei Workshops. Nachdem wir unser Workshopangebot im vergangenen Jahr aus finanziellen Gründen nicht durchführen konnten, hoffen wir, beide Veranstaltungen in diesem Jahr umsetzen zu können. Über weitere Details werden wir euch zeitnah informieren. _____________________________________________________________________________________ Beratungs- und Informationsstelle berufliche Anerkennung II – BIbA II: Im zweiten Quartal konnten die Aktivitäten des Projekts BIbA II deutlich ausgeweitet werden. Anerkennungs- und Qualifizierungsberatungen werden etwa alle zwei Wochen bei der Agentur für Arbeit Berlin Mitte und den dazugehörigen Jobcentern sowie alle drei Wochen im Willkommenszentrum angeboten. Ergänzend dazu finden jeden Mittwoch offene Sprechstunden ohne Terminvereinbarung sowie dienstags und freitags telefonische Beratungen (jeweils von 10:00 bis 14:00 Uhr) statt. Im Rahmen virtueller Fallbesprechungen unterstützen wir zudem berlinweit Mitarbeitende der Arbeitsverwaltung bei Fragen zum Anerkennungsverfahren. Darüber hinaus beteiligen wir uns an Messen der Agentur für Arbeit und der Jobcenter, um sowohl Fachkräfte als auch Kund*innen über unsere Beratungsangebote und das Anerkennungssystem zu informieren. _____________________________________________________________________________________ Fachstelle Arbeitsmarkt und Antidiskriminierung (FAMAD) : Im vergangenen Quartal war FAMAD an den Fokusgruppen des Advd zur Weiterentwicklung der Beratungsstandards beteiligt. Ein Highlight war zudem unsere Anhörung als Sachverständige im Berliner Abgeordnetenhaus zum Thema „Unsichtbare Hürden im Job – Diskriminierung in der Arbeitswelt sichtbar machen“. Im Mai fand außerdem eine Fachbeiratssitzung zum Thema antimuslimischer Rassismus mit CLAIM als Inputgeberin statt. Darüber hinaus hat FAMAD zahlreiche Schulungen durchgeführt. _____________________________________________________________________________________ Fair Mieten fair*wohnen: Das Beratungsteam der Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt unter der Trägerschaft des TBB hat im Jahr 2026 mittlerweile über 120 Beratungsanfragen bearbeitet, wobei der Scherpunkt weiterhin in rassistisch aufgeladenen Nachbarschaftsstreitigkeiten, mittlerweile auch in Unter- und prekären Mietsverhältnissen liegt. Am 03. 06. 2026 hat das Gesamtteam der Fachstelle ein Projektgespräch mit dem Staatssekretär für Antidiskriminierung, Max Landero und Staatssekretär für Wohnen und Mieterschutz, Stephan Machulik geführt. Mittlerweile haben wir die erste Diskriminierungsbeschwerde nach Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) beim Land Berlin eingereicht. In diesem Fall ist mit einer Klage zu rechnen. _____________________________________________________________________________________ Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ): Das FSJ-Team des TBB betreute in den vergangenen drei Monaten im Durchschnitt 115 Teilnehmende im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ). Wir freuen uns besonders darüber, dass das Land Berlin zusammen mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg ein bezuschusstes Deutschlandticket auch für Freiwilligendienstleistende ab dem 01.07.2026 anbietet. Der Taschengeldzuschuss des Landes Berlin im FSJ in Höhe von bis zu 200,00 Euro monatlich konnte in Abstimmung des Landesarbeitskreises FSJ in Berlin mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie bis Jahresende gesichert werden. Themen der 23 im Zeitraum April bis Juni durchgeführten Bildungsseminartage waren unter anderem Rechtsextremismus, Sexualisierte Gewalt, Anti-Ableismus und Empowerment. Informationen zum FSJ beim TBB und die Möglichkeit der Bewerbung finden sich unter [ https://www.fsj-bfd-berlin.de/ ]. _____________________________________________________________________________________ KoPa: Berliner Zentrum für Kooperation und Partizipation: Im Berliner Zentrum für Kooperation und Partizipation (KoPa) herrschte im zweitn Qualrtal 2026 reges Treiben: Die Aktivitäten zur Konsolidierung des KompNetz MO, eine Anhörung im Integrationsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses zum Strukturfonds, fortlaufende Beratungen für andere Migrant*innenorganisationen zu diversen Themenfeldern, und das Anlaufen der Mini- und Midi-Projekte im Projekttraining KALEIDOSKOP hielten das Team auf Trab. Kaleidoskop, das bis im letzten Jahr ein eigenes Projekt darstellte, nun aber eine Maßnahme im Rahmen von KoPa ist, qualifiziert, begleitet und fördert 2026 sämtliche ausgewählte Projektinitiator*innen in einer einzigen Runde, dafür aber mit individuellen Zeitplänen. Daneben fand das erste AGORA-Treffen des Jahres statt – ein Format, das MO-Vertreter*innen in spezifischen Themenfeldern mit Akteur*innen der entsprechenden Berliner Verwaltungseinheiten zusammenbringt. Zwischen kulturschaffenden MO und Mitarbeiterinnen der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt entstand ein fruchtbarer Austausch mit neuen Kontaktlegungen und geteilten Ideen. Unser erstes Austauschforum für MO 2026 widmete sich den Reformen zuwendungsrechtlicher Rahmenbedingungen in Berlin. Höhepunkt des Quartals war sicherlich aber das Barcamp der diesjährigen Landeskonferenz der Migrant*innenorganisationen (LKMO) am 26.06.2026. Trotz brütender Hitze fand sich eine beachtliche Zahl von MO-Vertreter*innen im Haus der Demokratie und Menschenrechte ein, um in selbstorganisierten Sessions Ideen zu entwickeln, Fragen zu diskutieren und Inhalte vorzustellen. Aus einem bunten Strauß an Sessions ergaben sich einige konkrete Forderungen, aber auch gemeinsame Handlungsansätze zur Stärkung der gemeinsamen Arbeit. Mit dem daraus gewonnenen Rückenwind arbeitet das KoPa-Team nun an den Vorbereitungen zum zweiten LKMO-Standbein: Dem Dialogtag im November. Fragen dazu und zu anderen Angeboten für MO oder Anmeldungen für unseren Mailverteiler sind wie immer jederzeit unter kopa@tbb-berlin.de willkommen! LKMO-Foto 1, LKMO-Foto 2, LKMO-Foto 3, _____________________________________________________________________________________ Meine Familie – Queers in der Migrationsgesellschaft: Das Projekt setzt auch in diesem Jahr seine bewährten Angebote fort. Dazu gehören Verweisberatung, Peerberatungen in den Selbsthilfegruppen für queere Menschen und ihre Angehörigen sowie Informations- und Sensibilisierungsveranstaltungen für Erwachsenengruppen anderer Organisationen, beispielsweise die Stadtteilmütter Neukölln. Darüber hinaus nimmt das Projekt weiterhin an Veranstaltungen anderer Organisationen und Initiativen teil, um die Zielgruppe besser zu erreichen. Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts ist die Vernetzung. Im Juli findet das erste Netzwerktreffen des Projekts statt, an dem zahlreiche Organisationen teilnehmen werden. Anfang August veranstaltet das Projekt außerdem wieder das inzwischen traditionelle Community-Picknick. Aktuelle Informationen zu Veranstaltungen finden Sie auf den Instagram– und Linktree-Kanälen des Projekts. ___________________________________________________________________________________ Nachhaltig informiert – Interkulturelles Netzwerk (NIIN): Informationsveranstaltungen und Exkursionen Im laufenden, letzten Projektjahr (2026) stehen die von den Multiplikator*innen beider Standorte selbst organisierten Informationsveranstaltungen und Exkursionen im Vordergrund. In diesem Rahmen wird das in den vorangegangenen Workshops gewonnene Erfahrungswissen in verschiedenen Communities weiter gestreut, ebenso werden einzelne Aspekte und Themenfelder vertiefend behandelt. Außerdem läuft seit Beginn des Jahres an beiden Standorten die Produktion von Videoclips in den an NIIN beteiligten Herkunftssprachen. Youtube Foto 1, Foto 2, Foto 3, Foto 4, Foto 5 _____________________________________________________________________________________ Siyasi katılım – Politische Partizipation: Das von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung geförderte Projekt zur Community-orientierten politischen Bildung nimmt in diesem Jahr unter anderen die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus sowie die Wahlen zu den Bezirksverordnetenversammlungen am 20. September in den Fokus. Hier wurden unter anderem Wahlprüfsteine entwickelt, welche an ausgewählte Parteien versandt und später ausgewertet werden. Am 19.06. sowie am 30.06. fanden Workshops mit dem Türkischen Frauenverein in Berlin sowie neu eingewanderten jungen Akademiker:innen aus der Türkei zu Teilhabemöglichkeiten mit und ohne deutsche Staatsbürgerschaft statt. Materialien in deutscher und türkischer Sprache sind unter [ Siyasi katılım – Politische Partizipation – TBB-Berlin ] veröffentlicht. _____________________________________________________________________________________ WA Service: WA-Service – Unsere erste kostenlose Online-Veranstaltung rund um das Thema internationale Arbeitskräfte, „Onboarding als Erfolgsfaktor: Gut ankommen und gerne bleiben“ für findet am 1. Juli, 12:00 – 13:00 Uhr statt. Die Veranstaltung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen KMU im Bereich Umwelt- und Klimaberufe und Dienstleistungen, die internationale Mitarbeitende einstellen möchten und sich fragen: Wie sorgen wir dafür, dass der Start wirklich gelingt? Wie kann ein guter Start dazu beitragen, dass die neue Mitarbeitende auch langfristig und gerne im Unternehmen bleiben? Neben praxisnahen Impulsen zu Willkommenskultur und Onboarding bietet die Stunde Raum für Austausch und Reflexion. Die Veranstaltung ist die erste einer kostenlosen Inforeihe in der wir zweimal im Monat zu Themen wie faires Recruitment, Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen, und die Entwicklung einer offenen und diskriminierungssensiblen Arbeits- und Willkommenskultur im Betrieb informieren. Anmeldung und Informationen über die anstehenden Veranstaltungen sind hier: Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg e.V. _____________________________________________________________________________________ Zero Waste Voices – Vielsprachigkeit für Wertstoffrecycling: Das Projekt „Zero Waste Voices – Vielsprachigkeit für Wertstoffrecycling“ hat einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht: Acht von insgesamt neun Qualifizierungseinheiten wurden bereits erfolgreich durchgeführt. Die abschließende Kurseinheit findet Ende August statt und widmet sich den Themen Empowerment sowie der Entwicklung eigener Sensibilisierungskonzepte. In den vergangenen vier Monaten haben sich die Teilnehmenden intensiv mit den Themen Elektroschrott, Plastik und Plastikrecycling sowie dem Schwerpunkt Abfalltrennung in Berlin auseinandergesetzt. Ein besonderes Highlight war der Austausch mit der Berliner Stadtreinigung (BSR). Im achten Kurs stand zudem die Stärkung der Methodenkompetenzen im Mittelpunkt, um die Teilnehmenden auf ihre zukünftige Rolle als mehrsprachige Multiplikator*innen vorzubereiten. Derzeit entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam mit dem Projektteam mehrsprachige Informationsmaterialien. Parallel dazu werden bereits die ersten Sensibilisierungsformate umgesetzt. Ob auf einem Kreuzberger Straßenfest, in Integrationssprachkursen oder im Rahmen eigens übersetzter Führungen durch die Sortieranlage von ALBA – die angehenden Multiplikator*innen gestalten kreative und bedarfsgerechte Angebote für ihre Communities. Sie haben Ideen für mehrsprachige Informationsveranstaltungen oder möchten unsere qualifizierten Multiplikator*innen in Ihrem Projekt oder Ihrer Einrichtung einsetzen? Dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme! _____________________________________________________________________________________ |
| 1. Berliner Wahlen 2026 Wahlen und das politische System Wie laufen die Wahlen ab, wie werden sich die Ergebnisse auf unser Leben auswirken? Datum: Am Dienstag, 30 Juni 2026, 19:00 Uhr Ort: Traumreparatur – Lausitzer Str. 13, 10999 Berlin Die Veranstaltungssprache ist Türkisch. In Kooperation mit „Die Ahali“ und „Traumreparatur“ Das Projekt „Siyasi Katılım“ wird durch die Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert. |
| 2. Das TBB-Projekt „Meine Familie – Queers in der Migrationsgesellschaft“ lädt alle Queers sowie ihre Angehörigen, Freund*innen und Verbündete herzlich zu einem gemeinsamen Community-Picknick ein. Das Picknick bietet Gelegenheit für Begegnung, Austausch und Vernetzung in entspannter Atmosphäre. Weitere Informationen zum Termin, Veranstaltungsort und Ablauf werden wir in Kürze über die unten aufgeführten Kanäle bekannt geben. Website: TBB-Berlin – Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg Instagram: Meine Familie – Queers in der Migraitonsgesellschaft meinefamilie.queers Official: Instagram, Facebook | Linktree |
- 27.06.2026: Berlin’de Safter Çınar’a Duygu Dolu 80. Yaş Günü Sürprizi – Haberler
- 14.06.2026: Başbakan Kai Wegner’den TBB’ye Ziyaret – Haberler
- 13.06.2026: TBB’den COSMO Uyarısı: Medya Çeşitliliği ve Katılım İçin Kritik Risk – Haberler
- 13.06.2026: Almanya’da Konut Krizi Göçmenleri Daha Sert Vuruyor – Haberler
- 11.06.2026: Elif Eralp, TBB Berlin’de Göç, Konut ve Eğitim Politikalarını Görüştü – Haberler
- 03.06.2026: Yeşiller’in Berlin Başbakan Adayı Werner Graf’tan TBB’ye Ziyaret – Haberler
- 03.06.2026: Ayşe Demir: „Wir sollten viel mehr miteinander reden“ I MEINE STIMME I Videopodcast #5
- 14.05.2026: Kai Wegner TBB’yi ziyaret etti – Hürriyet Avrupa Haber
- 22.04.2026: TBB’den “Yalnızca Evet Evet Demektir” Girişimine Destek – Haberler
- 10.04.2026: SPD’li Krach’tan TBB’ye ziyaret: “Göçmen örgütleriyle iş birliği şart” – Hürriyet Avrupa Haberleri
Beratungsangebote – TBB-Berlin
- Allgemeine Beratung zu Visa, Staatsbürgerschaft und aufenthaltsrechtlichen Fragen
- Beratung zu sozial- und medizinrechtlichen Fragen
- Beratung zu arbeitsrechtlichen Fragen
- Beratung zum Türkischen Recht
- Beratungsstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung
- Beratungs- und Informationsstelle berufliche Anerkennung – BIbA II
- Berliner Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt (Fair Mieten – Fair Wohnen)
- Erst- und Verweisberatung für queere (LGBTI+) Personen mit eigener / familiärer Migrationsgeschichte und deren Angehörige
- Allgemeine Beratung für Trans*, Inter* und Nicht-Binäre Menschen






















