
Gestern (09.06.2026) hat uns Elif Eralp (MdA), Spitzenkandidatin der Partei die Linke zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses in der Geschäftsstelle des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg (TBB) besucht.
Zunächst hat TBB-Vorstandssprecherin Ayşe Demir den Verband und die Projekte vorgestellt sowie die Forderungen des TBB erläutert. Anschließend hat Elif Eralp ihre Visionen für Berlin dargelegt. Im Anschluss hat ein intensiver und konstruktiver Austausch stattgefunden, an dem neben dem TBB-Vorstand, TBB-Mitglieder, TBB-Unterstützerinnen und die Mitarbeiterinnen des TBB teilgenommen haben.
Elif Eralp und der Vorstand waren sich was folgende Forderungen des TBB anbelangt einig: Einführung des Wahlrechts für Nicht-EU-Bürgerinnen, Streichung des Begriffs „Rasse“ aus der Berliner Verfassung, Verabschiedung eines Landesdemokratiefördergesetzes, um zivilgesellschaftliche Organisationen eine solide gesetzliche Grundlage zu geben.
Eralp erklärte zwei Themen zu ihren zentralen Wahlkampfschwerpunkten: Wohnen und Bildung. Zum Thema Wohnen betonte sie, dass sie intensiv gegen Mietwucher vorgehen würde. Das Ziel sei bezahlbare Mieten zu schaffen und zu erhalten. Besonders wichtig sei ein Wohnungsbauprogramm mit Sozialwohnungen. Die Linkspartei sei für die Stärkung der Gemeinschaftsschulen, um allen Kindern und Jugendlichen eine faire Bildungschance zu ermöglichen.
Sehr intensiv wurde über den immer stärker werdenden Rechtsruck und dessen erlebte Erscheinungsformen im Alltag der Migrantinnen gesprochen. In diesem Zusammenhang kommt der Antidiskriminierungsarbeit eine zentrale Bedeutung zu. Teilnehmende des Austausches haben zudem den zunehmenden Antipalästinensischen Rassismus insbesondere während Demonstrationen angesprochen.
Eralp betonte, dass sie in der Stadt keine Polarisierung und keine Repression gegen eine bestimmte Gruppe möchte und sprach sich gegen einen Generalverdacht gegen Muslime und als muslimisch gelesene Menschen aus.



