Podiumsdiskussion zur Berliner Abgeordnetenhauswahl am 20. September 2026



Am 31. August 2026 hat die gemeinsame Podiumsdiskussion der Alevitischen Gemeinde zu Berlin und des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg (TBB) in den Räumlichkeiten der Alevitischen Gemeinde zu Berlin stattgefunden, an der Elif Eralp (die Linke), Werner Graf (Bündnis 90/Die Grünen), Steffen Krach (SPD) und Kurt Wansner (CDU) teilgenommen haben. Nach der Begrüßungsrede von Kadir Şahin, 2. Vorsitzender der Alevitischen Gemeinde zu Berlin, der betonte, dass sowohl die Alevitische Gemeinde zu Berlin als auch der TBB sich als Teil der Berliner Stadtgesellschaft verstehen und entsprechend bei allen Fragen, die Berlin insgesamt bewegen, auch mitsprechen möchten, hat Ayşe Demir, Vorstandssprecherin des TBB, in ihrer Begrüßungsrede u.a. Folgendes ausgeführt: „Es kommen zunehmend Menschen zu uns, die mittlerweile Angst um die Zukunft ihrer Kinder haben. Und deshalb sind diese Wahlen wichtig und richtungsweisend. Es geht nicht nur um Mehrheiten, sondern um Werte, die unser gemeinsames Zusammenleben tragen. Denn Demokratie lebt von Gleichberechtigung, Würde und Teilhabe – unabhängig von Herkunft oder Religion. Es geht auch bei der Berliner Wahl um eine wichtige Frage: Wie wollen wir zukünftig miteinander leben? In einer Gesellschaft, in der Vielfalt als Stärke akzeptiert wird, in der Solidarität und Respekt zählt. Oder lassen wir zu, dass Hass, Ausgrenzung und Spaltung immer stärker werden? Ich denke, für uns ist klar: Wir wollen eine demokratische Gesellschaft. Eine Gesellschaft für alle.“
Anschließend wurde die Podiumsdiskussion von Deniz Yıldırım-Caliman, Generelsekretärin der Alevitischen Gemeinde zu Berlin eröffnet und moderiert. Die Spitzenkandidat*innen der Parteien SPD, Bündnis 90/Die Grünen sowie Die Linke sowie der Wahlkreiskandidat der CDU haben in den einführenden Statements ihre Visionen für Berlin erläutert. Ein wichtiger Themenblock war bezahlbare Mieten und Wohnen, zu dem die Podiumsteilnehmenden ihre unterschiedlichen Lösungsansätze darlegten. Darüberhinaus wurde über Verarmung, Probleme im Bildungsbereich und über Einbürgerung gesprochen. Ebenfalls wurde Wahlrecht für Alle als Forderung hervorgehoben.