Pressemitteilung: Der TBB gedenkt Hatun Sürücü


Anlässlich des 21. Todestags von Hatun Sürücü erklärte der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg(TBB):

Hatun Sürücü (23) wurde am 7. Februar 2005 in Tempelhof (Berlin) von ihrem jüngeren Bruder imAuftrag der Familie kaltblütig ermordet.

„Hatun Sürücü wurde brutal aus dem Leben gerissen, weil sie emanzipiert und selbstbestimmt lebenwollte“, sagte Ayşe Demir, Vorstandssprecherin des TBB.

Der Name Hatun Sürücü stehe deshalb als Symbol für das Recht von Frauen auf Selbstbestimmungund für den Kampf gegen ein fremdbestimmtes Leben.

Demir fügte hinzu: „In diesem Zusammenhang ist mehr Aufklärung über das Selbstbestimmungsrecht der Frauen sowie die Auseinandersetzung mit diskriminierenden Wertevorstellungen zwingendnotwendig.“

Damit Frauen ihrem Schicksal entkommen können, müssten sie rechtzeitig Unterstützung erhalten.Dafür müssten die bestehenden Angebote zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen besser bekanntgemacht und erweitert werden.

Abschließend bedankte sich der TBB beim Bezirksamt Spandau von Berlin dafür, dass das Grab vonHatun Sürücü auf dem Landschaftsfriedhof Gatow dauerhaft erhalten und als Gedenkstätteumgestaltet wird.