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AUFRUF zur Demonstration „Bündnis gegen Rassismus“

Termin: Samstag, den 10. Dezember 2011 (Internationaler Tag der Menschenrechte)

Auftakt: 11 Uhr, Karl-Liebknecht-Straße am Alexanderplatz – Marx-Engels Forum

Ende: 13:30 Uhr, Platz des 18. März

Jetzt auf die Straße gehen!

Enver Şimsek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Yunus Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros
Boulgarides, Mehmet Kubaşık und Halit Yozgat wurden zwischen 2000 und 2006 von Neofaschisten kaltblütig
ermordet.

Es ist an der Zeit Tacheles zu reden!

Die Tatsache, dass hinter den Morden die „rechtsextremistische“ Gruppe „Nationalsozialistischer
Untergrund“ (NSU) stand, wird von Politiker_innen dazu genutzt, das Problem des Rassismus einmal mehr auf
extremrechte Randgruppen zu verweisen.

Eine mörderische Verflechtung aus Neonazis und Sicherheitsorgane konnte ungestört ihr Unheil treiben, ohne
dass es nach rechtsextremen und rassistischen Hintergründen ermittelt wurde.

Um Rassismus als Alltagsphänomen zu erkennen, muss sich mit den Strukturen auseinandergesetzt werden, die
dieses ermöglichen und still schweigend auf Kosten von Anderen ausgelebt werden.

Während die Bundes- und Landesregierung anhand der Extremismusklausel, Maßnahmen gegen den
vermeintlichen linken oder islamistischen Terror verabschiedet, werden Menschen in Deutschland aus
rassistischen Gründen ermordet.

Aus diesem Hintergrund dient die angemahnte Verteidigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung gegen
„Extremisten“ dazu, Rassismus zu einem Problem von Einzeltätern abzustufen.

Wir wollen Gegenwehr gegen diese Politik!

Nicht nur die Politiker_innen haben versagt, sondern der Staat und sein ganzer Apparat. Der institutionelle
Rassismus herrscht in den Fluren der Verwaltungen, der alltägliche Rassismus drückt sich in unserer Sprache
und unseren Denkstrukturen aus.

Rassismus hat nicht erst mit den Morden der NSU begonnen, seine Wurzeln sind tief in den Köpfen verankert.

Es besteht Handlungsbedarf!

Wir wehren uns gegen Entsolidarisierung und Spaltung, gemeinsam können wir uns organisieren!

NEIN zu RASSISMUS und SOLIDARITÄT mit den Opfern!
Schluss mit dem institutionellen Rassismus! Schluss mit dem alltäglichen Rassismus!
Mischen Sie sich ein, denn Rassismus geht uns alle an!

Beteiligt euch auch an der Demo!

Wir werden als Symbol für Trauer und Widerstand eine weiße Armbinde tragen.

Ansprechpartnerin: Sanchita Basu

Bitte leiten Sie den Aufruf weiter. Um den Aufruf und die Demonstrationen zu unterstützen bitte eine Mail senden

an:
Elena Brandalise
Tel. 030 61658755
Fax. 030 61658756
info@mrbb.de

Autokorso gegen Rassismus in Deutschland

Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg veranstaltete am 3.12.2011 ein Autokorso gegen Rassismus in Deutschland.

Der Autokorso mit ca. 250 Autos startete am U-Bahnhof Möckernbrücke und fuhr zunächst nach Köpenick zur NPD Parteizentrale. Hier brachten die Teilnehmer_innen laut hupend ihren Protest zum Ausdruck. 

Von der NPD fuhr der Autokorso zum Bundesinnenministerium nach Moabit, um dort eine Zwischenkundgebung durchführen auf der alle Teilnehmer/innen eine auf der rechten Seite verdunkelte Brillen trugen.

Autokorso gegen Rassimus

Nach dieser Kundgebung fuhr der Autokorso zum Bundestag, wo ein Kranz für die Opfer des Rassismus in Deutschland niedergelegt wurde.

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Rassismus in Deutschland

Die in den vergangenen Wochen ans Tageslicht gekommenen Ereignisse sind der Beweis für den Rassismus in Deutschland. In den vergangenen 20 Jahren sind 180 Menschen von Rassisten ermordet worden. 8 türkeistämmige und ein Grieche wurden durch die bewaffnete rassistische Terorgruppe “Nationalsozialistischer Untergrund” (NSU) ermordet. Behauptet wurde jedoch, dass diese Menschen der Mafia oder den Auseinandersetzungen zwischen Türken und Kurden zum Opfer gefallen seien. Bei den sich über 10 Jahre erstreckenden Ermittlungen wurde jegliche Verbindung zum Rassismus und zur Ausländerfeindlichkeit abgestritten.

Nun jedoch erleben wir eine Flutwelle von Erkenntnissen und Informationen. Warum wurden diese nicht vorher eingeholt, warum wurden sie nicht gesehen? Haben wir es hier nur mit unzureichenden Ermittlungen seitens der Polizei und des Geheimdienstes zu tun? Oder wurden die Ermittlungen der Sicherheitsbehörden Deutschlands durch eine rassistische Mentalität und eine geheime Hand verhindert, oder wurden Rassisten sogar unterstützt.
Die Politik in Deutschland hat die Sicherheitsbehörden auf den Links- und den islamischen Terrorismus fixiert. Gleichzeitig hat sie mit ständigen Integragtionsdebatten an Einwanderer diese auf die Anklagebank gesetzt.

Wir werden deshalb

am Samstag, den 03.12.2011 von 11.00 – 14.00 Uhr

einen antirasistischen AUTOKORSO veranstalten und die Politik mit kritischen Fragen konfrontieren.

Der Autokorso wird beim TBB am U-Bahnhof Möckernbrücke starten, nach Köpenick zur NPD Parteizentrale ziehen. Von der NPD wird der Autokorso zum Bundesinnenministerium nach Moabit fahren und dort eine Zwischenkundgebung durchführen auf der alle Teilnehmer/innen eine auf der rechten Seite verdunkelte Brillen tragen werden. Nach dieser Kundgebung wird der Autokorso zum Bundestag ziehen und dort eine Abschlusskundgebung durchführen.

Unser Ziel ist es, eine Verbindung zwischen der politischen Verantwortung und dem Rassismus herzustellen.
Die NPD ist das Zentrum des organisierten Rassismus und wird auch mit Staatsgeldern finanziert. Wir fordern das Verbot dieser rassistischen Partei. Und wir fragen: Wer steuert wen? Der Staat die rassistische NPD oder die NPD den Staat?
Wir erwarten keine Solidarität. Wir denken, dass antirassistische Arbeit die Aufgabe von allen Menschen ist. Wir möchten Ihre Beteiligung.

Unsere Aktion ist antirassistisch und antinationalistisch. Handzettel und Kundgebungsplakate werden vom TBB zur Verfügung gestellt.

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Bilgilendirme Toplantısı

Berlin-Brandenburg Türkiye Toplumu olarak kadınlara yönelik çalışmalarımızı sizin ihtiyaçlarınız doğrultusunda şekillendirebilmek için, sizleri 26 Kasım Cumartesi günü saat 11’de Obentrautstr. 60-62, 10963 Berlin adresinde bulunan TBB binasında, görüşlerinizi almak ve Türkiye’de edinilmiş diplomaların kabülü yasası ile ilgili bilgilendirmek için, düzenleyeceğimiz buluşmamıza katılmanız bizileri sevindirecektir.
Buluşmamız tüm ilgili ve kendini geliştirmek isteyen kadınlarımıza açıktır.

Saygılarımızla
Esin Özuzun (TBB Yürütme Kurulu Üyesi)
Lale Yıldırım (TBB Proje Sorumlusu)

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Mahnwache für die Opfer von Rassismus

Die Türkische Gemeinde in Deutschland und der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg veranstalteten am Sonntag, den 13.11.2011 vor dem Brandenburger Tor eine Mahnwache für die dem Rassismus zum Opfer gefallenen Menschen türkischer, griechischer und deutscher Herkunft.

Mahnwache für die Opfer von Rassismus

Der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat rief alle Bürgerinnen und Bürger auf ihre Solidarität gegen Rassismus in unserem Lande zu zeigen.

Es sprachen u.a. Kenan Kolat (Bundesvorsitzender der TGD), Alisan Genc (Vorstandsmitglied des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg), Claudia Roth und Cem Özdemir (Vorsitzende der Bündnis90/Grünen), Stephan Kramer (Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland), Erhart Körting (Senator für Inneres und Sport von Berlin) und Thomas Nord (Landesvorsitzender der Partei Die Linke in Brandenburg).

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Psychosoziale Beratung beim TBB

+++Jeden Montag von 15.00 – 17.00 Uhr, TBB, Tempelhofer Ufer 21, 10963 Berlin+++

Die Psychosoziale Beratungsstelle bietet die Möglichkeit, über Probleme in der persönlichen Entwicklung, über Beziehungs- oder Arbeitsschwierigkeiten, über psychische und psychosomatische Störungen zu sprechen. Die Beratung dient der diagnostischen Klärung sowie der gemeinsamen Überlegung weiterer Schritte; gegebenenfalls werden die Möglichkeiten Psychosozialer Behandlung besprochen. Die beratende Tätigkeit der Mitarbeiter/innen erfolgt auf der Grundlage systemischer  Konzepte.

Schmerzliche Erfahrungen, bei denen es darum geht

• Seinen eigenen Weg, die eigene Wahrheit zu finden
• Zu sich selbst spüren
• Zu sich selbst finden und sich besser verstehen
• Lösungen für sich zu finden
• Zu vergeben auch sich selbst
• Zusammenhänge erkennen
• Klarheit erlangen
• Ressourcen erarbeiten
• Eigene Potentiale entdecken
• Selbstwertprobleme
• Den Weg aus der Krise finden
• Beziehungskrise
• Eheprobleme
• Alleinsein
• Zwischenmenschliche Konflikte
• Probleme innerhalb der Familie

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Netzwerk für Dialog und Akzeptanz der Nord Neukölllner_innen

Die Schaffung von Akzeptanz und Anerkennung unterschiedlicher Lebensentwürfe und Lebensweisen beruht im Wesentlichen auf Gegenseitigkeit der Bewohner_innen eines Stadtteils, einer Stadt oder eines Landes. Wir sind davon überzeugt, dass Vielfalt eine Chance ist, diese Grundprinzipien zu verwirklichen – trotz gegenteiligen Aussagen von Vertreter_innen der Mehrheitsgesellschaft und meinungsmachenden Schlagzeilen.

Der Anteil an Migrant_innen und als Migrant_innen angesehenen Menschen in Nord-Neukölln beträgt 51,52 % (Quelle: Amt für Statistik Berlin Brandenburg). Nord-Neukölln ist durch kulturelle, sprachliche, soziale und politische Vielfalt geprägt. Gerade diese Vielfalt verstehen wir als Chance.

Jedoch gehen wir davon aus, dass die Stadtteilbewohner_innen mit diversen Diskriminierungen konfrontiert sind oder sein können. In den Schulhöfen, in den Supermärkten, in den Behörden oder auch auf der Straße, in der Nachbarschaft etc. erfahren Menschen Diskriminierungen, die sich möglicherweise auf Grund der Herkunft, der Religion, des Geschlechts, des Erscheinungsbildes, der sexuellen Orientierungen, des Alters, der körperlichen/kognitiven Behinderung, der Staatsangehörigkeit, des sozialen Status etc. vollziehen. Diese unterschiedlichen Formen der Diskriminierung stellen eine Barriere bei der Partizipation und den Austauschchancen der Stadtteilbewohner_innen dar.

In diesem Zusammenhang wollen der TBB und GLADT e.V. ein Projekt ins Leben rufen, um in erster Phase ein zivilgesellschaftliches Netzwerk zu gründen und eine Antidiskriminierungskultur in Nordneukölln zu etablieren. Dieses Projekt findet im Rahmen des Lokalen Aktionsplan „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ statt und wird zusätzlich vom Jugendamt Neukölln als Kooperationspartner unterstützt

Das Projekt hat in erster Linie das Ziel lokale zivilgesellschaftliche Akteur_innen, Multiplikator_ innen im Bezirk zu kontaktieren und mit ihnen in Dialog zu treten, um sie als Kooperationspartner_ innen für eine Netzwerkgründung zu gewinnen. Dieses Netzwerk soll sich langfristig mit Mehrfachdiskriminierung bzw. den Zusammenhängen und Verknüpfungen verschiedener Diskriminierungsformen im Neuköllner Alltag und der Akzeptanz unterschiedlicher Lebensentwürfe im Bezirk auseinandersetzen.

Desweiteren steht die Sensibilisierung gegen jede Form von Diskriminierung im Vordergrund: wie z.B. Rassismus, Antiziganismus, Islamophobie, Homophobie, Transphobie und Sexismus etc. Ein weiterer Schwerpunkt liegt dabei auf der Thematisierung von LSBT*IQ (lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, intersexuellen und queeren) Lebensweisen in Nordneukölln.

In zweiter Linie sind unsere gemeinsamen Ziele die Entwicklung zielgruppenspezifischer Strategien sowie die Fortführung und Pflege nachhaltiger Antidiskriminierungsstrukturen in dem entstandenen Netzwerk.

Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) ist ein überparteilicher Dachverband von Organisationen und Einzelpersonen, der sich gemeinsam mit anderen Einwanderer- und deutschen Organisationen für die rechtliche, soziale und politische Gleichstellung der eingewanderten Bevölkerungsgruppen einsetzt.

GLADT e.V. ist eine unabhängige Organisation von türkeistämmigen Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen und Transgendern, die mit ihren langjährigen Erfahrungen mit den Themen Rassismus, Homophobie, Transphobie, Sexismus das Projekt unterstützen wird. Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit von GLADT liegt auf den Themen Mehrfachdiskriminierung und Intersektionalität/Interdependenz (Überschneidungen/Überlappungen unterschiedlicher Diskriminierungsformen).

Wir laden Sie herzlich ein zu unserer Infoveranstaltung des Projekts. Gemeinsam können alle Akteur_innen unseres Stadtteils Akzeptanz und Anerkennung in unserem Stadtteil schaffen. Wir freuen uns über rege produktive und aktive Teilnahme an einem Netzwerkaufbau aller Nordneuköllner Projekte, Vereine, sozialen Einrichtungen bzw. anderer nichtstaatlicher Organisationen.

Die Infoveranstaltung findet am 23.11.2011 um 18:00 Uhr im Rathaus Neukölln im Kölln-
Zimmer statt.

Mit freundlichen Grüßen

Kontakt
Zülfukar Cetin
e-Mail: zuelfukar.cetin@tbb-berlin.de
TBB – Türkischer Bund in Berlin Bandenburg
Tempelhofer Ufer 21
10963 Berlin

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Ist Grillverbot in Tiergarten ein Kulturverbot?

+++ Grillaktion am Samstag, den 22.10.2011 um 13.00 Uhr in Tiergarten +++

Seit Jahren wird das Grillen in Tiergarten kontrovers diskutiert und versucht es zu verbieten. Die Koalition von SPD und CDU in Berlin Mitte beabsichtigt nun das Grillverbot durchzusetzen.

Der Tiergarten ist ein innerstädtisches Erholungsgebiet und ist umgeben von Regierungsgebäuden. Der Sitz des Bundespräsidenten ist dabei unmittelbarer Zeuge der Grillkultur in Tiergarten. Die Grillkultur in Tiergarten wird vorwiegend von Bevölkerungsgruppen mit niedrigen Einkommen und Migrationshintergrund in Anspruch genommen. Diese bestehen vorwiegend aus Familien mit Kindern, die über keine eigenen Einfamilienhäuser mit Gärten verfügen und im Jahr ca. an 15 Wochenenden in Tiergarten grillen. An diesen Tagen wird in Tiergarten ein buntes und familienorientiertes Lebensgefühl vorgeführt. Dies ist in den letzten 20 Jahren zur festen Lebenskultur dieser Bevölkerungsgruppe geworden. Es gibt offensichtlich politische Kreise, die diese Vielfalt für die Hauptstadtzone als unwürdig erachten.

Beim Grillen entstehen zweifelsfrei Kollateralbelastungen vor allem mit Müll. Dies sieht an solchen Tagen in Krumme Lanke und Schlachtensee nicht anders aus. Statt diesen Kollateralbelastungen mit öffentlicher Infrastruktur und bei vorsätzlichen Fehlverhalten mit persönlichen Sanktionen zu begegnen, will das Bezirksamt Mitte nun diese Kollateralbelastungen mit einem Grillverbot auf Kosten des Lebensgefühls und Kultur von Menschen begegnen, die auf diese Erholungsfläche angewiesen sind.

Eine Diskussion um Lebensgefühl, Kultur, Freiheit und hiermit verbundenen Kollateralbelastungen von Bevölkerungsschichten mit höheren Einkommen, die sonst intensiv und öffentlich geführt wird, wird bewusst unterlassen.

Die betroffenen Menschen mögen nicht ausreichend artikulations- und konfliktfähig sein um ihr Lebensgefühl und ihre Kultur zu verteidigen. Das Grillverbot in Tiergarten richtet sich gegen ihr Lebensgefühl und Kultur.

Stellvertretend für sie möchten wir mit unserer demonstrativen Grillaktion in Tiergarten am kommenden Samstag, den 22.10.2011 um 13.00 Uhr die Stimme erheben.

Alisan Genc
Mitglied TBB-Vorstand

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50 Yıllık Göç Sürecine Özeleştirel Bakış Çalıştayı

28 Ekim Cuma Günü, Saat 15.00 – 22.00 Arasında
Werkstatt der Kulturen
Wissmannstr. 32, 12049 Berlin

15.00 – 15.30 Açılış ve Çalıştayın Yapısı ve Programı Hakkında Bilgilendirme

15.30 – 17.00 Paralel Çalışma Grupları
   
Grup 1: Eşit Haklar, Şiddet, Zorunlu Evlilikler, Başarılar Ekseninde Kadınların Konumu
Sunum: Seyran Ateş
Moderasyon: Sevgi Bozdağ
Sözcü: Kazım Erdoğan

Grup 2: Kimlik Sorunu / Sorusu: a) Türk, b) Alman, c) Türk-Alman, d) Alman-Türk, e) Müslüman-Türk, f) Hepsi, g) Hiçbiri
Sunum: Yasemin Tümiş ve Hakan Authmann
Moderasyon: Serdar Yazar
Sözcü:

Grup 3: İslam’ın Sosyal Yaşamdaki Yeri
Sunum: Prof. Dr. Ali Uçar
Moderasyon: Pınar Çetin
Sözcü: Fatma Güccük

Grup 4: Basın ve Yayının Katılım Süreçlerindeki Konumu
Sunum: Çiçek Bacık
Moderasyon:
Sözcü: Esin Özuzun

Grup 5: Türk Ekonomisi: Bakkaldan Fabrikatöre
Sunum: Ahmet Ersöz
Moderasyon: Süreyya İnal
Sözcü: Erkan Nasay

Her grup kısa, öz ve somut 5 tane istem belirleyecektir.

17.00 – 17.30 Kahve ve Çay Arası

17.30 – 18.00 Grupların Tezlerini Sunmaları

18.00 – 20.30  Berlinli Türk Örgüt Temsilcileri Tartışıyor: 50 Yıllık Göç Sürecini Göçmen Örgütleri Olarak Nasıl Değerlendiriyoruz

Sunum: Alişan Genç

Moderasyon: Safter Çınar

20.30 – 22.00 Büfe

22.00 – 24.00 Müzik

Etkinlik Türkçe olarak gerçekleşecektir.

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Infoveranstaltungen zum Thema „Antimuslimischer Rassismus und Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

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Im Rahmen des Lokalen Aktionsplans Friedrichshain-Kreuzberg organisiert der Türkische Bund in Berlin- Brandenburg Informationsveranstaltungen zum Thema  „Antimuslimischer Rassismus“ und zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG).

Mit unseren Informationsveranstaltungen möchten wir Kreuzberger_innen unterschiedlichen Alters, die aufgrund ihrer tatsächlichen oder zugeschriebenen muslimischen Religionszugehörigkeit von Diskriminierung betroffen sind, ansprechen. Das Phänomen des antimuslimischen Rassismus nimmt immer mehr zu. Viele Menschen wissen nicht, unabhängig von einem tatsächlichen oder von anderen imaginierten muslimischen Bezug, wie sie gegen antimuslimische Diskriminierungen und Rassismus vorgehen können.

Unsere Ziele sind:

– Aktivierung des Eigenpotentials der Betroffenen, sich gegen Diskriminierung zu wehren (Empowerment);
– Wissensvermittlung über Diskriminierung und antimuslimischer Rassismus;
– Darstellung der Rechte und rechtlichen Handlungsmöglichkeiten von Betroffenen (z.B. nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz);
– Vermittlung von konkreten verschiedenen Handlungsstrategien;
– Darstellung der Berliner Beratungsinfrastruktur und ggf. Vermittlung an entsprechende Beratungsinstitutionen;

Das Projekt wird in Kooperation mit dem „Netzwerk gegen Diskriminierung von Muslimen“ durchgeführt, das durch den Berliner Beauftragten für Integration und Migration des Senats von Berlin und die Open Society Foundation gefördert wird.

Wir würden uns sehr freuen, zu einem Treffen Ihrer Einrichtung/Ihres Vereins (z.B.
Frauenfrühstück, Mädchen-/Jugendtreff u.ä.) eingeladen zu werden. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Kontakt:

Zülfukar Çetin – Diplom Soziologe
Tel.: 0176 85 33 30 85
E-Mail: zuelfukar.cetin@tbb-berlin.de

Didem Yüksel – Erziehungswissenschaftlerin
E-Mail: didem.yueksel@tgd.de