Liebe Mitstreiter*innen, liebe Freund*innen, liebe Vertreter*innen der Berliner Migrant*innenorganisationen,
wir freuen uns, Euch heute das Datum für den ersten Teil der diesjährigen Landeskonferenz der Migrant*innenorganisationen mitteilen zu können und bitten darum, sich den Termin bereits vorzumerken.
Die achte LKMO greift für den geschlossenen Teil für Migrant:innenorganisationen das erfolgreiche Barcamp Format aus den letzten Jahren wieder auf. Das Barcamp dient wie immer der Vernetzung und dem Austausch unserer Organisationen und Initiativen untereinander und der Identifizierung gemeinsamer Themen, Ziele und Strategien.
Das Barcamp richtet sich exklusiv an Vertreter*innen migrantischer Vereine und Initiativen in Berlin. Ein Austausch mit Politik, Verwaltung und Vertreter*innen weiterer interessierter Organisationen wird in Form eines Dialogtags am Ende des Jahres stattfinden. Sobald der Termin feststeht, teilen wir diesen mit.
Wann? Freitag, 26.06.2026
Wo? Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
Weitere Informationen zu Veranstaltungsinhalten und -format sowie ein detaillierteres Programm werden rechtzeitig versendet. Für Rückfragen wendet Euch gerne an unsere Mailadresse: LKMO@tbb-berlin.de
Bitte streut diese Information auch in Euren Netzwerken und teilt das angehängte Sharepic großzügig auf Euren Social-Media-Kanälen!
Wir hoffen auf Euer Interesse und eine rege Teilnahme!
Solidarische Grüße
Das LKMO-Organisationsteam des Türkischen Bunds in Berlin-Brandenburg e.V.
Die LKMO wird organisiert im Rahmen des Projekts Berliner Zentrum für Kooperation und Partizipation (KoPa). Das Projekt wird gefördert von der Beauftragten des Senats für Partizipation, Integration und Migration aus Mitteln der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung.
Mini- und Midi-Projekte können bis zum 13. März 2026 eingereicht werden.
Wir freuen uns, die Kaleidoskop-Ausschreibung für das Jahr 2026 zu veröffentlichen! Im Rahmen des Programms unterstützt der TBB Projekte von Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung und ehrenamtlichem Engagement.
Die Ausschreibung richtet sich an migrantische Selbstorganisationen (MOs) und Initiativen aus Berlin, die ein Mini-Projekt (500 bis 3.000 Euro) oder ein Midi-Projekt (5.000 bis 10.000 Euro) realisieren möchten.
Kaleidoskop verfolgt nicht nur das Ziel, die Projekte finanziell zu unterstützen, sondern dient primär als Lernerfahrung für Projektinitiator:innen, die noch wenig Erfahrung in der Projektumsetzung haben. Durch Schulungen und fachliche Begleitung werden grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten der Antrag-stellung, Projektplanung und -durchführung sowie der Nachweisführung vermittelt.
An einer Schulung für die Antragstellung können Interessierte am 26. Februar 2026 von 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr oder am 5. März 2026 von 16:00 bis 17:30 Uhr teilnehmen. Gerne können Sie sich unter kaleidoskop@tbb-berlin.de anmelden! Die Teilnahme wird vor der Antragsstellung dringend empfohlen.
Die Projektideen sollten einen der folgenden Schwerpunkte adressieren: Self-Empowerment und Partizipation, Begegnung, informelles Lernen oder Prävention gegen Radikalisierung sowie Extremismus. Ein zentrales Element in jedem Projekt muss das ehrenamtliche Engagement sein.
Im Jahr 2026 werden die Projekte in nur einer Förderrunde unterstützt; diese können im Zeitraum von Mitte April bis Ende Oktober 2026 stattfinden.
Die Frist zur Antragsstellung ist der 13 März 2026.
Das Antragsdokument können Sie hier herunterladen. Zusammen mit dem Antrag muss zwingend ein Finanzierungsplan eingereicht werden. Eine Vorlage finden Sie hier.
Über die Vergabe der Mittel entscheidet eine unabhängige Jury. Diese setzt sich zusammen aus Vertreter-:innen von MOs, je einer Vertretung aus einer Bezirksverwaltung, ehemaligen Projektinitiator:innen sowie dem Landesbeirats für Partizipation.
Kaleidoskop wird im Rahmen des Strukturprojekts des TBB KoPa als Best-Practice-Maßnahme gefördert.
Das Projekt wird gefördert von der Beauftragten des Senats für Partizipation, Integration und Migration aus Mitteln der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung.
Die Vernetzung zwischen MOs sowie zwischen MOs und Verwaltungen war auch in diesem Jahr wieder Leitmotiv der Landeskonferenz der Migrant:innenorganisationen (LKMO). Der erste Veranstaltungsteil am 04. Juli 2025 war ein lebhaftes Barcamp im Berlin Global Village, das exklusiv für MOs im Sommer stattfand. Für den zweiten, fachöffentlichen Veranstaltungsteil am 05. Dezember 2025, den Dialogtag, durften wir zu Gast in der Landeszentrale für politische Bildung sein, wo ein von zwei Arbeitsgruppen geführter, konzentrierter Fachaustausch stattfand. Beide Veranstaltungsteile erfuhren eine hohe Resonanz, viele Teilnehmer:innen und erhielten viel Positives Feedback.
Am 04.07.2025 findet das diesjährige Barcamp der Landeskonferenz der Migrant*innenorgansationen im Berlin Global Village statt! Die interaktive Veranstaltung richtet sich exklusiv an Vertreter*innen von migrantischen Vereinen und Initiativen. Ein öffentlicher Fachtag mit Beteiligung aus Politik, Verwaltung und weiteren Akteur*innen findet dann im kommenden November statt. Bitte streuen Sie unsere Information auch an Migrant*innenorganisationen in Ihren Netzwerken und teilen Sie gerne unser Sharepic oder die Videoeinladungen unserer Mitstreiter*innen aus verschiedenen MOs! Weitere Infos finden Sie HIER.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg:innen und Freund:innen,
das Berliner Zentrum für Kooperation und Partizipation (KoPa) berät und vernetzt seit vielen Jahren Einzelpersonen und zivilgesellschaftliche Organisationen. Bislang haben wir zu diesem Zweck unter anderem eine jährliche Seminarreihe angeboten. Auch die jährliche Berliner Landeskonferenz der Migrant:innenorganisationen dient diesem Zweck.
In diesem Jahr wollen wir statt der üblichen Seminarangebote gemeinsam mit Ihnen eine interaktive Reihe von Workshops und/oder Austauschforums-Veranstaltungen durchführen, in der es insbesondere um die vertiefende Vernetzung und den Austausch zwischen (insbesondere migrantischen) Organisationen geht. Thematisch sollen die Inhalte aufgegriffen werden, die bei der Landeskonferenz der Migrant:innenorganisationen (LKMO) 2023 diskutiert und als besonders drängend eingestuft wurden.
Hiermit wollen wir Sie/Euch herzlich zu unserer dritten Veranstaltung im neuen Format einladen.
Thema
Junge Initiativen und Vereine in der Berliner MO-Landschaft: Vernetzung von „Newcomern“ und „etablierten“ Trägern
Dieser Workshop richtet sich insbesondere an die „Newcomer“ in der MO-Landschaft und bietet die Möglichkeit Organisationen vorzustellen, Ziele darzulegen und gemeinsam mit größeren Trägern in die Vernetzung und den Austausch zu kommen.
Wir möchten mit Euch über eure Bedarfe sprechen, Fördermöglichkeiten vorstellen und über Herausforderungen diskutieren, die Euch begegnen.
Gleichzeitig werden ein paar der langjährigen Akteure aus Berlins migrantischer Zivilgesellschaft dabei sein. Wir wollen Erfahrungen, Fragen und Tipps austauschen, Synergien entdecken und gegenseitig von „altem Wissen“ und „neuem Wind“ profitieren.
Bitte bringt eigene Fragen, Erfahrungen und Perspektiven mit und lasst uns das Treffen für einen interaktiven, dialogischen und offenen Austausch nutzen, aus dem wir hoffentlich mit gemeinsamen Ideen und Handlungsoptionen hervorgehen können.
Zeit & Ort
Donnerstag, 27.06.2024
Uhrzeit: 13:00 – 17:00 Uhr (Im Anschluss bleibt noch Zeit für den freien Austausch)
Geschäftsstelle des TBB, Oranienstr.53, 10969 Berlin
Teilnahme und Infos
Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich vor allem an alle Migrant:innen(selbst)organisationen sowie an im Bereich Migration/Partizipation tätige beratende junge Organisationen. Aber auch alle anderen Interessierten können teilnehmen, sofern Kapazitäten bestehen.
Im Interesse eines effizienten Austauschs können max. 15 Personen teilnehmen. Für unsere Planung bitten wir Euch/Sie um möglichst zeitige Anmeldung (Betreff: „KoPa“): anmeldung@tbb-berlin.de . Anschließend erhaltet Ihr/erhalten Sie eine Bestätigung über die Teilnahmemöglichkeit.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg:innen und Freund:innen,
das Berliner Zentrum für Kooperation und Partizipation (KoPa) berät und vernetzt seit vielen Jahren Einzelpersonen und zivilgesellschaftliche Organisationen. Bislang haben wir zu diesem Zweck unter anderem eine jährliche Seminarreihe angeboten. Auch die jährliche Berliner Landeskonferenz der Migrant:innenorganisationen dient diesem Zweck. In diesem Jahr wollen wir statt der üblichen Seminarangebote gemeinsam mit Ihnen eine interaktive Reihe von Workshops und/oder Austauschforums-Veranstaltungen durchführen, in der es insbesondere um die vertiefende Vernetzung und den Austausch zwischen (insbesondere migrantischen) Organisationen geht. Thematisch sollen die Inhalte aufgegriffen werden, die bei der Landeskonferenz der Migrant:innenorganisationen (LKMO) 2023 diskutiert und als besonders drängend eingestuft wurden. Am Ende dieser Mail finden sich Hinweise zu weiteren geplanten Themen. Hiermit wollen wir Sie/Euch herzlich zu unserer ersten Veranstaltung im neuen Format einladen.
Thema „Beratungsangebote sichern und stärken“ Zu den Aspekten, die wir mit Ihnen/Euch besprechen wollen zählen u.a.
Strategien gegen die Prekarisierung von Beratungsangeboten
Personal sichern und entwickeln: (Selbst-)Fürsorge, gute Arbeit und Professionalisierung
Zivilgesellschaftliche Beratung als Scharnier zwischen Ratsuchenden und Behörden
Mehr als „Integration“: Fachberatungen in migrantischen Organisationen
Wege zur Bedarfsgerechten Beratung – steigende Nachfrage und schwindende Förderung
Neue Angebote etablieren und sichtbar machen
Vernetzung und Verweis – Wie MOs sich gegenseitig stärken können
Aber ihr könnt auch eigene Anregungen und (kurze!) Inputs mitbringen. Anstatt auf eine*n externe*n Referent*in wollen wir bewusst auf die Expertise im Teilnehmendenkreis setzen und aus vorhandenen Erfahrungswerten gemeinsame Lösungen entwickeln. Bringt gerne auch Infomaterialien zu Euren eigenen Beratungsangeboten mit.
Zeit & Ort Donnerstag, 18.04.2024 Uhrzeit: 13:00 – 16:00 Uhr (Im Anschluss bleibt noch Zeit für den freien Austausch) Geschäftsstelle des TBB, Oranienstr.53, 10969 Berlin
Teilnahme und Infos Die Veranstaltung richtet sich vor allem an alle Migrant:innen(selbst)organisationen mit Beratungsbedarf und/oder Beratungsangebot sowie an im Bereich Migration/Partizipation tätige beratende Organisationen. Aber auch alle anderen interessierten können teilnehmen, sofern Kapazitäten bestehen.
Im Interesse eines effizienten Austauschs können max. 18 Personen teilnehmen. Für unsere Planung bitten wir Sie um möglichst zeitige Anmeldung (Betreff: „KoPa“): anmeldung@tbb-berlin.de . Anschließend erhalten Sie eine Bestätigung über die Teilnahmemöglichkeit.
Wir freuen uns auf Ihre/Eure Teilnahme. Mit freundlichen Grüßen
das TBB-Team
Weitere geplante Themen für unsere Veranstaltungsreihe in diesem Jahr sind:
Zentralisierung von Aufenthaltsfragen am Landesamt für Einwanderung (LEA): Potentiale und Probleme
Junge Initiativen und Vereine in der Berliner MO-Landschaft: Vernetzung von „Newcomern“ und „etablierten“ Trägern.
Fachexpertise in Migrant:innenorganisationen: Anschluss an Fachverwaltungen und raus aus der „Integrationsecke“
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg:innen und Freund:innen,
das Berliner Zentrum für Kooperation und Partizipation (KoPa) berät und vernetzt seit vielen Jahren Einzelpersonen und zivilgesellschaftliche Organisationen. Bislang haben wir zu diesem Zweck unter anderem eine jährliche Seminarreihe angeboten. Auch die jährliche Berliner Landeskonferenz der Migrant:innenorganisationen dient diesem Zweck. In diesem Jahr wollen wir statt der üblichen Seminarangebote gemeinsam mit Ihnen eine interaktive Reihe von Workshops und/oder Austauschforums-Veranstaltungen durchführen, in der es insbesondere um die vertiefende Vernetzung und den Austausch zwischen (insbesondere migrantischen) Organisationen geht. Thematisch sollen die Inhalte aufgegriffen werden, die bei der Landeskonferenz der Migrant:innenorganisationen (LKMO) 2023 diskutiert und als besonders drängend eingestuft wurden. Am Ende dieser Mail finden sich Hinweise zu weiteren geplanten Themen. Hiermit wollen wir Sie/Euch herzlich zu unserer ersten Veranstaltung im neuen Format einladen.
Thema „Beratungsangebote sichern und stärken“ Zu den Aspekten, die wir mit Ihnen/Euch besprechen wollen zählen u.a.
Strategien gegen die Prekarisierung von Beratungsangeboten
Personal sichern und entwickeln: (Selbst-)Fürsorge, gute Arbeit und Professionalisierung
Zivilgesellschaftliche Beratung als Scharnier zwischen Ratsuchenden und Behörden
Mehr als „Integration“: Fachberatungen in migrantischen Organisationen
Wege zur Bedarfsgerechten Beratung – steigende Nachfrage und schwindende Förderung
Neue Angebote etablieren und sichtbar machen
Vernetzung und Verweis – Wie MOs sich gegenseitig stärken können
Aber ihr könnt auch eigene Anregungen und (kurze!) Inputs mitbringen. Anstatt auf eine*n externe*n Referent*in wollen wir bewusst auf die Expertise im Teilnehmendenkreis setzen und aus vorhandenen Erfahrungswerten gemeinsame Lösungen entwickeln. Bringt gerne auch Infomaterialien zu Euren eigenen Beratungsangeboten mit.
Zeit & Ort Donnerstag, 18.04.2024 Uhrzeit: 13:00 – 16:00 Uhr (Im Anschluss bleibt noch Zeit für den freien Austausch) Geschäftsstelle des TBB, Oranienstr.53, 10969 Berlin
Teilnahme und Infos Die Veranstaltung richtet sich vor allem an alle Migrant:innen(selbst)organisationen mit Beratungsbedarf und/oder Beratungsangebot sowie an im Bereich Migration/Partizipation tätige beratende Organisationen. Aber auch alle anderen interessierten können teilnehmen, sofern Kapazitäten bestehen.
Im Interesse eines effizienten Austauschs können max. 18 Personen teilnehmen. Für unsere Planung bitten wir Sie um möglichst zeitige Anmeldung (Betreff: „KoPa“): anmeldung@tbb-berlin.de . Anschließend erhalten Sie eine Bestätigung über die Teilnahmemöglichkeit.
Wir freuen uns auf Ihre/Eure Teilnahme. Mit freundlichen Grüßen
das TBB-Team
Weitere geplante Themen für unsere Veranstaltungsreihe in diesem Jahr sind:
Zentralisierung von Aufenthaltsfragen am Landesamt für Einwanderung (LEA): Potentiale und Probleme
Junge Initiativen und Vereine in der Berliner MO-Landschaft: Vernetzung von „Newcomern“ und „etablierten“ Trägern.
Fachexpertise in Migrant:innenorganisationen: Anschluss an Fachverwaltungen und raus aus der „Integrationsecke“
Am vergangenen Freitag fand unter Federführung des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg e.V. (TBB) die Berliner Landeskonferenz der Migrant:innenorganisationen (LKMO) statt.
Wie in den vergangenen Jahren erfolgte die inhaltliche Ausgestaltung im Dialog mit anderen Migrant:innenorganisationen (MOs) in Berlin.
Im mit Vertreter:innen aus mehr als 75 Organisationen, Parteien und Behörden voll besetzten Miriam Makeba Saal der Berlin Global Village gGmbH tauschten sich Vertreter:innen der MOs, der Landesverwaltung sowie der Politik rege zu grundsätzlichen und aktuellen Fragen aus.
Es herrschte weitgehender Konsens über die Tatsache, dass Migrant:innenorganisationen wichtige Expertise in zahlreichen Feldern zur Verfügung stellen, die weit über Themen wie Integration und Migration hinausweisen. Als Herausforderung wurde unter anderem identifiziert, dass die Initiativen, Vereine und Verbände jedoch allzu oft nicht von entsprechenden Fachverwaltungen wahrgenommen und gefördert werden.
Viel Raum nahmen auch die massiven strukturellen Probleme bei der Fallbearbeitung auf Seiten des Berliner Landesamtes für Einwanderung ein. Dadurch würden gesetzliche Aufgaben der öffentlichen Hand vernachlässigt, während unzählige, oft vulnerable Menschen in teils existentielle Nöte gerieten. Der politische Wille zur Besserung der Verhältnisse werde immer wieder bekundet, wirke aber angesichts der anhaltenden Missstände auf viele Beteiligte wie ein bloßes Lippenbekenntnis.
Ferner wurde auf die Situation von Beratungsstellen eingegangen, die eine wichtige Funktion für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Orientierung und den Schutz von Menschen in Berlin bekleideten. Trotz hoher Professionalität und wachsenden Bedarfen in der Bevölkerung seien sie jedoch prekär finanziert und würden von Seiten der Ämter, denen sie zuarbeiten, teils wenig Wertschätzung erfahren. Wege aus dieser für die Beratungsstellen nicht hinnehmbaren Situation ließen sich am effektivsten im Schulterschluss unterschiedlicher Migrant:innenorganisationen finden, weshalb eine weitere Vernetzung beteiligter Akteure angestoßen wurde.
Im Dialog mit Verwaltung und Politik nachgefragt wurde unter anderem nach dem Stand der Vorbereitungen des Landesdemokratiefördergesetzes. Dies vor dem Hintergrund, dass der Hauptausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses darüber unterrichtet wurde, dass Mittel für eine Expertise mit Beteiligung der zivilgesellschaftlichen Akteure noch im laufenden Jahr bereitgestellt wurden. Betont wurde, dass die Erarbeitung des Landesdemokratiefördergesetzes in der Koalitionsvereinbarung sowie in den Richtlinien der Regierungspolitik verankert sind. Es wurde ebenfalls gefordert, dass Mittel im kommenden Haushalt eingestellt werden müssen, um das zu verabschiedende Gesetz auch umsetzen zu können.
Es wird erwartet, dass das Landesdemokratiefördergesetz eine strukturelle Förderung der zivilgesellschaftlichen Migrant:innenorganisationen ermöglicht.
Auf der LKMO haben die Vertreter:innen der beteiligten Organisationen unmissverständlich klargestellt, dass sie sich ausdrücklich dagegen wehren, dass Migrant:innen und Geflüchtete als Hauptgrund des Anstiegs des Rechtsradikalismus in Deutschland dargestellt werden. Politisch und auch medial bewusst erzeugte Feindlichkeit gegen Migrant:innen und Geflüchtete bis in die weite Mitte der Gesellschaft hinein dürfe nicht hingenommen werden.
Neben den thematischen Diskussionen gab es Zeit zum informellen Austausch und zur Vernetzung. Im öffentlichen Teil am Nachmittag stellte unter anderem der 2023 neu konstituierte Landesbeirat für Partizipation seine Arbeit vor. Kurzfristige krankheits- und arbeitsbedingte Absagen stellten den Veranstaltungsverlauf vor einige Herausforderungen, die dank der Improvisationserfahrung der Berliner MOs, engagierten Diskutant:innen und der eloquenten Moderation von Karim El-Helaifi souverän gemeistert wurden.
Dem TBB, der an diesem Tag auch seinen 32. Gründungstag beging, wurde von den Beteiligten spontan ein vielstimmiges Geburtstagsständchen gesungen, wofür wir uns herzlich bedanken wollen. Ebenso bedanken wir uns bei allen in der Planung und am Austausch beteiligten MOs, den Vertreter:innen aus Verwaltung und Politik, die sich dem teils kontroversen und unbequemen Gespräch stellten und natürlich der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, welche die Veranstaltung im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramm gefördert hatte.
Wir blicken zufrieden auf die rege Teilnahme sowie die offenen Diskussionen zurück und freuen uns über die daraus hervorgegangenen Impulse. Gemeinsam mit den anderen Berliner Migrant:innenorganisationen werden wir die Umsetzung der Ergebnisse der LKMO verfolgen.
Am 01.12.2023 richtet das Berliner Zentrum für Kooperation und Partizipation (KoPa) des TBB zum fünften Mal die Landeskonferenz der Migrant:innenorganisationen aus.
Die LKMO 2023 findet unter dem Titel ‚Zwischen „Leuchtturmprojekten“ und Krisen – die Wirkung der MOs für Berlin‘ im Berlin Global Village in Neukölln statt.
Der Vormittag ist wie jedes Jahr den Vertreter:innen von Migrant:innenorganisationen vorbehalten, der Nachmittagsteil ist für alle Interessierten geöffnet. Hier finden Sie das Programm und die ausführliche Einladung zum Download.
Interessierte können sich gleich mit einer Mail an anmeldung@tbb-berlin.de registrieren. Geben Sie dabei bitte an, ob Sie sich auch für den Vormittagsteil anmelden (dann unbedingt unter Angabe der Organisationszugehörigkeit) oder für den öffentlichen Teil am Nachmittag.
Ab dem 26.06.2023 erweitert der TBB sein offenes und kostenloses Beratungsangebot:
RA Jörg Schindler wird wöchentlich eine offene Telefonsprechstunde zum Themengebiet Arbeitsrecht anbieten. Ratsuchende können ihn ohne Terminabsprache unter unserer Beratungs-Telefonnummer
030 – 61 30 53 27
Montags von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr
erreichen. Es handelt sich um eine telefonische rechtliche Erstberatung. Wir bitten um Verständnis, dass eine umfassende, langfristige Beratung oder anwaltliche Vertretung im Rahmen des Angebotes nicht erfolgen kann.
Bitte halten Sie relevante Unterlagen im Zweifelsfall in gescannter Form bereit, sodass sie diese auf Anfrage elektronisch übermitteln können. Die Beratung erfolgt auf Deutsch, bei vorheriger Absprache ist ggf. auch eine Unterstützung für türkischsprachige Beratung möghlich.
Beachten Sie bitte, dass Ihr Anruf weitergeleitet wird. Daher werden Sie auch bei besetzter Leitung ein Freizeichen hören. Sollte sich nach kurzem Klingeln niemand melden, rufen Sie bitte erneut an.
Wir freuen uns über diese Erweiterung unseres Beratungsangebots und bedanken uns herzlich bei RA Jörg Schindler für sein ehrenamtliches Engagement!
Das TBB-Team
Yeni Danışmanlık Hizmeti: İş Hukuku
26.06.2023 tarihi itibariyle TBB’de sunulan ücretsiz danışmanlık hizmetlerine bir yenisi daha ekleniyor:
Avukat Jörg Schindler haftada bir gün olmak üzere iş hukuku hususunda danışmanlık hizmeti sağlayacak. Konu hakkında bilgi almak isteyenler herhangi bir randevu almaksızın aşağıda yer alan telefon numarasını belirtilen gün ve saat aralığında arayabilirler:
030 – 61 30 53 27 Pazartesi günleri saat 16:00 ile 17:00 arası.
Söz konusu danışmanlık yalnızca telefon üzerinden verilen hukuki bir danışmanlıktır. Bu açıdan geniş kapsamlı ve uzun soluklu bir danışmanlık ya da verilen hizmet çerçevesinde hukuki bir temsil hizmeti sunmadığımızı belirtir ve göstermiş olduğunuz anlayışınız için teşekkür ederiz.
Lütfen sorulması halinde sizden istenebilenecek evrakların taranmış nüshalarını elektronik ortamda mail yoluyla aktarabilmeniz açısından hazırda bulundurunuz. Danışmanlık dili Almanca olmakla birlikte daha öncesinde gerekli bilgilendirmeyi yapmanız halinde Türkçe danışmanlık hususunda destek sağlayabiliriz.
Lütfen yapacağınız aramanın yönlendireleceğini göz önünde bulundurunuz. Yönlendirme sebebiyle yapacağınız aramada meşgul çalan hatta dahi normal arama sesi duyabilirsiniz. Telefonun çalmasının ardından herhangi bir kişi telefonu açmaz ise lütfen numarayı tekrardan arayınız.
Danışmanlık hizmetlerimizin artmasını memnuniyetle karşılıyor ve Avukat Jörg Schindler’a sunmuş olduğu gönüllü hizmet için içten teşekkürlerimizi iletiyoruz!
TBB Ekibi
Das Berliner Zentrum für Kooperation und Partizipation wird gefördert durch: