Am 26. März 2026 fand ein Zoom-Treffen mit dem NIIN-Team und den Multiplikator*innen beider Standorte statt, in dem die Planungen für das laufende Projektjahr vorgestellt und gemeinsam besprochen wurden. Grundlage bildete das bereits letzten Herbst bereitgestellte Handout. Ein zentraler Bestandteil des Projekts sind für 2026 neben Informationsveranstaltungen auch selbst organisierte Exkursionen. Pro Standort sollen bis Ende August insgesamt 18 Veranstaltungen durchgeführt werden, wobei die Multiplikator*innen jeweils ein bis zwei Termine organisieren. Die Teilnehmenden haben hierbei Gestaltungsfreiheit hinsichtlich Ort und Datum.
Ein weiterer Fokus der kommenden Monate liegt auf der Erstellung von Podcasts und Videoclips. Pro Standort sind insgesamt 12 Beiträge geplant, die in der jeweiligen Erstsprache produziert werden sollen. Inhaltlich sollen die Teilnehmenden eigene Schwerpunkte setzen und relevante Themen aus dem Projekt reflektieren. Die Beiträge werden über die Projektkanäle veröffentlicht.
Darüber hinaus wurde auf den abschließenden Fachtag mit anschließendem Netzwerktreffen im Herbst hingewiesen. Der genaue Termin steht noch aus und wird in Abstimmung mit dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz festgelegt. Zusammenfassend diente das Treffen der Klärung organisatorischer Rahmenbedingungen sowie der Motivation der Teilnehmenden, die geplanten Maßnahmen eigenständig und kreativ umzusetzen. Unterstützungsangebote hierfür durch das Projektteam wurden ebenfalls hervorgehoben.
Am 1. April 2026 hat der TBB-Vorstand Engelhard Mazanke, den Direktor des Landesamts für Einwanderung (LEA), im LEA besucht. Es hat ein intensiver Austausch zu aufenthaltsrechtlichen Fragen und zur Einbürgerung stattgefunden.
Am 18. Februar 2026 führte eine vom Projektteam organisierte und begleitete Exkursion die Berliner Multiplikator*innen in die Räumlichkeiten der dortigen Verbraucherzentrale in Tempelhof. Nach einer kurzen Einführung in das breite Themenspektrum an Beratungen, die vor Ort angeboten werden und einer Führung durch die Räumlichkeiten spielte Judith Schryro mit uns eine ausgedehnte und unterhaltsame Runde W.I.R.S.I.N.G.
W.I.R.S.I.N.G. ist ein Roboter und die Abkürzung für „Weltuntergangs-Interventions-Roboter-und-Singuläre-Intelligenz-Nächster-Generation“, der in Kooperation zwischen der Verbraucherzentrale Berlin und Playing History entwickelt wurde. Bei dieser Mischung aus Brett-, Karten- und Münzspiel geht es um nichts weniger als darum, die Welt vor einem drohenden Klimakollaps zu retten – und zwar im Supermarkt. Im Mittelpunkt steht der Roboter W.I.R.S.I.N.G., der nach einer Katastrophe aus der Zukunft in der Zeit zurückreist, um sich bei den Mitspielenden Hilfe zu holen. Die Teilnehmenden übernehmen einzeln oder in Teams die Leitung eines Supermarkts und entscheiden, welche Lebensmittel eingekauft und verkauft werden. Ganz nebenbei wird so deutlich, welche Produkte dem Klima eher schaden und welche bessere Alternativen sind. So wurde unter Anleitung von Judith Schryro aus dem Themenfeld „Nachhaltiger Konsum“ ein spannendes Spiel mit Aha-Effekt.
Gespielt wurde W.I.R.S.I.N.G. in Tandems und in mehreren Runden mit verschiedenen virtuellen Kund*innen, die ganz unterschiedliche Wünsche haben. Dabei ging es nicht nur darum, wirtschaftlich erfolgreich zu sein, sondern vor allem darum, das Klima-Konto im Blick zu behalten: Jede einzelne Entscheidung wirkte sich aus – positiv oder negativ. Am Ende gewannen jene Teams, die ebenso geschickt planten wie nachhaltig einkauften und derart das große Ganze nicht aus den Augen verloren, wodurch der klimatische Weltuntergang zumindest an diesem Tag verhindert werden konnte. Sowohl das NIIN-Team als auch die Multiplikator*innen nahmen viel aus dieser Veranstaltung mit und freuen sich schon auf die weitere zukünftige Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Berlin.
Seit Januar 2026 produziert das Projekt „Nachhaltig informiert – Interkulturelles Netzwerk“ (NIIN) informative Videoclips in den beteiligten Erstsprachen, die bis August schrittweise online gestellt werden. Wir danken den Multiplikator:innen für ihr Engagement und ihre spannenden Inputs!
Gefördert durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Vom 11. bis 12. Oktober 2025 kamen die Multiplikator:innen des Projekts „Nachhaltig informiert – Interkulturelles Netzwerk“ (NIIN) der beiden Standorte Berlin und Schleswig-Holstein zum zweiten überregionalen Netzwerktreffen in Kiel zusammen. Nach kurzen Grußworten begann das ereignisreiche Wochenende zunächst mit einem Mittagessen in der TGS-H e.V. im Stadtteil Gaarden. Die lockere Runde bot Raum für einen Austausch zum aktuellen Projektstand und für die Entwicklung gemeinsamer Vorhaben für das kommende Jahr.
Der Auftakt stand im Zeichen des Wiedersehens und der Reflexion: In lebendiger Atmosphäre berichteten die Multiplikator:innen, welche Erfahrungen sie in den letzten Monaten im Rahmen der von Ihnen selbst in ihren jeweiligen Vereinen und Communities organisierten Informationsveranstaltungen gesammelt haben und welche inhaltlichen Facetten von NIIN ihnen besonders am Herzen liegen.
Im Rahmen eines ebenso unterhaltsamen wie lehrreichen Ballwurf-Spiels konnten sich alle noch einmal kurz persönlich vorstellen, Fragezettel ziehen und eigene Themen in die Runde einbringen. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig NIIN bisher gewirkt hat, von neu gewonnenem Wissen über nachhaltiges Verbraucher:innenverhalten und konkreten Veränderungen im Alltag bis hin zu gesellschaftspolitischen Transformationen: Weniger Einwegplastik und bewusstere Kaufentscheidungen wurden ebenso diskutiert wie E-Mobilität und Re- und Upcycling.
Auf ein interaktives Kahoot!-Quiz zu allen bis dato behandelten Themenfeldern von NIIN folgte der Ausblick auf das letzte Projektjahr. Im Mittelpunkt stand hierbei die Frage, wie die NIIN-Multiplikator:innen ihr Wissen weitergeben können. Für 2026 geplant sind insgesamt weitere 18 Informationsveranstaltungen, die diesmal jedoch in Form von eigenständig organisierten Exkursionen durchgeführt werden können, sowie 12 Podcasts oder Videoclips pro Standort in den beteiligten Herkunftssprachen. Besonders betont wurde die Entscheidungsfreiheit der Multiplikator:innen, eigene Themen, Orte und Formate wählen zu können.
Am Sonntag fand dann nach dem Frühstück eine Exkursion zum Klärwerk Bülk an der Kieler Förde statt, während der Klaus Reichel, der Leiter der Kläranlage, der Gruppe spannende Einblicke in Details der Abwasseraufbereitung gewährte und ihnen einen schonenden Umgang mit der kostbaren Ressource Wasser anriet. Ein Spaziergang an der Kieler Förde entlang und ein gemeinsames Mittagessen mit Gesprächen über nachhaltige Verbraucher:innenbildung rundeten das Wochenende ab, bevor sich die Berliner Gruppe gegen Nachmittag wieder auf den Weg nach Hause begab.
Das zweite überregionale Netzwerktreffen zeigte eindrucksvoll, wie sehr das NIIN-Netzwerk mittlerweile in unterschiedliche Vereine und Communities in Berlin und Schleswig-Holstein hineingewachsen ist. Die Multiplikator:innen beider Standorte nutzten die Gelegenheit, von- und miteinander zu lernen, Ideen zu teilen und Inspirationen für eigene Initiativen im kommenden Abschlussjahr zu schöpfen. Besonders der offene Austausch und die praxisnahen Inputs machten das Treffen zu einem für alle produktiven Erlebnis.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten – den engagierten Multiplikator:innen, den Organisator:innen und der gastgebenden TGS-H e.V. in Kiel – für ihre Motivation und ihren Beitrag zu einem schönen, vielversprechenden, interkulturellen Wochenende in Kiel. Wir freuen uns schon jetzt auf das dritte und letzte überregionale Netzwerktreffen, das im Herbst 2026 in Berlin auf den dortigen abschließenden Fachtag folgen wird.
Hört gerne mal rein: In der Podcast-Reihe „Das NIIN-Quartett“ befasst sich das Projektteam in drei Folgen mit den Themen nachhaltige Energie und nachhaltige Lebensmittel sowie mit der elektronischen Patientenakte (ePA). Zu hören sind außerdem die Stimmen der Multiplikator:innen von NIIN aus Schleswig-Holstein und Berlin, die sich über ihre jeweiligen Alltagserfahrungen in diesen Kontexten austauschen.
Das Projekt „Nachhaltig informiert – Interkulturelles Netzwerk“ (NIIN) wird gefördert vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Am 04.07.2025 findet das diesjährige Barcamp der Landeskonferenz der Migrant*innenorgansationen im Berlin Global Village statt! Die interaktive Veranstaltung richtet sich exklusiv an Vertreter*innen von migrantischen Vereinen und Initiativen. Ein öffentlicher Fachtag mit Beteiligung aus Politik, Verwaltung und weiteren Akteur*innen findet dann im kommenden November statt. Bitte streuen Sie unsere Information auch an Migrant*innenorganisationen in Ihren Netzwerken und teilen Sie gerne unser Sharepic oder die Videoeinladungen unserer Mitstreiter*innen aus verschiedenen MOs! Weitere Infos finden Sie HIER.
Am 24. und 25.04.2025 traf sich das Team des Projekts „Nachhaltig informiert – Interkulturelles Netzwerk“ (NIIN) in den Räumlichkeiten des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg (TBB) e.V. wieder zu einer längeren Klausurtagung. Wir aktualisierten die Jahresplanungen für den Projektverlauf an beiden Standorten, planten das zweite überregionale Netzwerktreffen im Oktober in Kiel und nahmen die ersten drei Podcast-Quartette zu den bisher behandelten Themenfeldern des Projekts auf.
Wie viel Wohnraum und wie viele Möbel brauchen wir wirklich? Der Workshop untersuchte, wie Einrichtungstraditionen aus verschiedenen Stil-Epochen und kulturellen Kontexten neue Impulse für suffiziente und nachhaltige Wohnkonzepte liefern können. Im Rahmen eines interkulturellen Austauschs und anhand kreativer Methoden wie Design Thinking wurden innovative Ansätze für minimalistisches, ressourcenschonendes Wohnen besprochen.
Auftaktworkshop für die selbst organisierten Exkursionen der Multiplikator:innen in die Musterwohnung in 2026. Eine Kooperation zwischen dem Projekt „Nachhaltig informiert – Interkulturelles Netzwerk“ (NIIN) in Trägerschaft des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg e.V. (gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz) und dem Projekt „Zero Waste Musterwohnung“ in Trägerschaft von Kunst-Stoffe e.V. (gefördert von der Stiftung Naturschutz Berlin).
Schaut gerne mal vorbei! Das TBB-Projekt „Nachhaltig informiert – Interkulturelles Netzwerk“ (NIIN) gibt auf YouTube und Soundcloud Einblicke in einzelne Veranstaltungen an der Schnittstelle zwischen Verbraucher:innenschutz und Nachhaltigkeit.
Seit dem 1. Juli 2023 führt der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) in Kooperation mit der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein (TGSH) sowie den Verbraucherzentralen in Berlin und Schleswig-Holstein das durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz geförderte Projekt „Nachhaltig informiert – Interkulturelles Netzwerk” (NIIN) durch. Darin setzen wir den bewährten Ansatz fort, mit Multiplikator:innen aus unterschiedlichsten Sprachräumen Fragen des Verbraucher:innenhandelns zu erörtern und Informationen in den jeweiligen Communities niederschwellig verfügbar zu machen.
Durch aktuelle Entwicklungen, die auch die kommenden Jahre und z.T. Jahrzehnte prägen werden (Klimawandel, Demographie, Strukturwandel in der Wirtschaft, Energie- und Verkehrswende) sind Fragen des Verbraucher:innenschutzes künftig stärker denn je mit Fragen der Nachhaltigkeit verwoben. Dies hat nicht allein einen normativen Charakter, der aus dem Bedarf der langfristigen Sicherung unserer Wirtschafts- und Lebensgrundlagen im Anthropozän hervorgeht. Es umfasst auch die konkreten Handlungsoptionen und -zwänge für Verbraucher:innen selbst und geht mit neuen Chancen, aber auch Herausforderungen, für ein mündiges, ökonomisch und ökologisch sinnvolles Verbraucher:innenverhalten einher. Deshalb liegt der Fokus von NIIN auf den zunehmend wichtigen Schnittstellen zwischen Verbraucher:innenschutz und Nachhaltigkeit bzw. Umwelt-, Natur- und Klimaschutz. In diesem Zusammenhang werden folgende Themenfelder bearbeitet:
1. Nachhaltige Energieverträge
2. Nachhaltiger Konsum und dessen ökologische sowie ökonomische Vorteile und Einsparpotentiale
3. Nachhaltige Haushaltsführung
4. Nachhaltige Mobilität
5. Nachhaltige Finanzplanung
6. Weitere Themen nach aktuellem Bedarf, bspw. Gesundheit und Pflege
In einer Reihe von Workshops, die hauptsächlich von Mitarbeiter:innen der Verbraucherzentralen geleitet werden, können die in den o.g. Modulen genannten Themenbereiche aus unterschiedlichen Perspektiven behandelt und im Rahmen von anschließenden Netzwerktreffen der Multiplikator:innen in einem Peer-to-Peer-Verfahren nachbearbeitet und gemeinsam reflektiert werden. Ziel des Projekts ist es, auf den Mikroebenen alltäglichen Handelns zur ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Modernisierung und Transformation Deutschlands beizutragen. Eine wichtige Komponente besteht in dessen multimedialer Dimension: Durch Audio- und Videobeiträge werden bis Ende 2026 der Wissenstransfer zwischen verschiedenen Communities und Sprachräumen befördert und wichtige Zwischenergebnisse für eine interessierte Öffentlichkeit online zugänglich gemacht. Dies geschieht durch Texte, Podcasts und Videoclips, die dann in unserem Newsletter verlinkt sind und über die Projektseite zugänglich gemacht werden.