Nachhaltiges Kochkonzert (Zero Waste Musterwohnung, 09.08.2026)

Am Sonntag, den 9. August von 16-19 Uhr führte Sallaheddin Ali vom Kurdischen Zentrum zu Berlin e.V. sein Publikum mit einem leckeren Dolma-Gericht in die kurdische Küche ein und spielte dazu Musik aus unterschiedlichen Ländern. Dazwischen berichtete er aus dem Projekt. Sallaheddin ist Multiplikator im Rahmen von „Nachhaltig informiert – Interkulturelles Netzwerk“ (NIIN) und veranstaltete sein Kochkonzert in Kooperation mit dem Projekt Zero Waste Musterwohnung von Kunst-Stoffe e.V.

Kamera und Schnitt: Stefan Hölscher

https://www.verbraucher-plus.de/Projekt/NIIN/de/%C3%9Cber%20uns/

https://kunst-stoffe-berlin.de/zero-waste-musterwohnung/

NIIN befindet sich in Trägerschaft des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg (TBB) und ist eine Kooperation mit der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein (TGS-H) sowie den Verbraucherzentralen in Berlin und Schleswig-Holstein. Gefördert durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.



Das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin (ADNB) sucht eine*n Projektmitarbeiter*in (Beratung) in Teilzeit zum 01.09.2026 befristet vorerst bis zum 31.12.2027 mit einem Stellenumfang von 21,4 Stunden


Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) ist ein überparteilicher, überkonfessioneller und demokratischer Dachverband von Organisationen und Einzelpersonen aus Berlin und Brandenburg. Der TBB sieht sich primär als Interessenvertretung, ist aber zugleich sozialer Träger, mit spezifischen Beratungs- und Qualifizierungsangeboten. Weiterführende Informationen zum Türkischen Bund in Berlin-Brandenburg finden Sie unter www.tbb-berlin.de.

Das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin (ADNB des TBB) setzt sich für die soziale, rechtliche und politische Gleichbehandlung für in Berlin lebende Menschen, die rassistische, damit zusammenhängende aber auch darüber hinaus greifende Diskriminierungserfahrungen machen (People of Color bzw. Schwarze Menschen, Muslime, Romnja*, Sintezza*, Jüdinnen und Juden, Menschen mit Migrationsgeschichte, Fluchterfahrung und/oder andere) ein. Wir beraten und unterstützen diese bei Diskriminierung sowohl psychosozial als auch auf Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) und Landes Antidiskriminierungsgesetzes (LADG). Das ADNB bringt sich auch in politische Prozesse zur nachhaltigen Verbesserung der Situation unserer Zielgruppe ein. Darüber hinaus koordiniert das ADNB ein Interdisziplinäres Beratungsnetzwerk und führt Workshops, Seminare und Trainings durch. Weitere Informationen finden Sie unter www.adnb.de.

Aufgabengebiete

  • Beratung und Begleitung von Ratsuchenden nach den Beratungsstandards des Antidiskriminierungsverbands Deutschland (advd)
  • Bearbeitung und Dokumentation der Diskriminierungsfälle
  • Analyse und Bewertung der Rechtslage und ggfs. Begleitung von Klagen als Beistand nach § 23 AGG und dem Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG)
  • Zuarbeit an die Projektleitung für Berichte, Publikationen u.ä.
  • Organisation und Mitarbeit bei der Durchführung von einzelnen Projektbereichen (Veranstaltungen, Workshops, Vernetzung u.a.)
  • Teilnahme an Teamsitzungen, Supervision, Gremien, Fachveranstaltungen
  • Betreuung von Rechtsreferendar*innen

Anforderungsprofil

Zwingend notwendig

  • Volljuristische Qualifikation (Zweites Juristisches Staatsexamen)
  • persönliche und theoretische Auseinandersetzung mit Diskriminierung, Rassismus, Empowerment
  • sicheres Auftreten, sehr gute Kommunikationsfähigkeit, stark ausgeprägtes Einfühlungsvermögen, analytisches und strategisches Denken
  • Teamfähigkeit und die Fähigkeit zu selbständiger und strukturierter Arbeitsweise
  • Sehr gute deutsche Sprachkenntnisse sowie beratungssichere Kenntnisse in Englisch und/oder auch in weiteren Sprachen

Wünschenswert

  • Kenntnisse des rechtlichen Antidiskriminierungsschutzes im allgemeinen und konkret des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) und dem Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG)
  • Beratungskompetenz und -erfahrung
  • Kenntnisse und Erfahrung in der Netzwerkarbeit und Arbeit mit Multiplikator*innen

Wir bieten Ihnen:

  • Einbindung in ein erfahrenes, interdisziplinäres und transkulturelles Team in einer Migrant*innenorganisation
  • Berliner und bundesweites Netzwerk an Antidiskriminierungsakteur*innen
  • regelmäßige Fall- und Teamsupervision
  • die Möglichkeit eigene Kompetenzen und Wissen kontinuierlich zu erweitern
  • die Möglichkeit eigene Interessen im Bereich Antidiskriminierung einzubringen
  • Homeoffice mindestens 1 Mal in der Woche
  • eine Vergütung angelehnt an TV-L E 11

Aufgrund der speziellen Projektanforderungen und -inhalte rufen wir insbesondere Menschen mit Diskriminierungserfahrungen und von Mehrfachdiskriminierung betroffene Personen zur Bewerbung auf!

Bitte beachten Sie, dass die Finanzierung des Projekts bis Ende 2027 gesichert ist. Die Weiterführung der Stelle darüber hinaus ist vorbehaltlich der weiteren Förderung des Projekts ADNB, mit der jedoch von Seiten des Trägers gerechnet wird.

Der TBB führt ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren durch. Bitte nutzen Sie für Ihre Bewerbung ausschließlich die hier angehängte Vorlage!

Das ausgefüllte Bewerbungsformular senden Sie bis zum 10.08.2026 bitte bevorzugt per Mail und mit der Angabe des Betreffs „Beratung ADNB“ an:

bewerbung@tbb-berlin.de

oder per Post an:

Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg
Stichwort: Bewerbung ADNB
Oranienstr. 53
10969 Berlin

Einladung: Picknick für Queers, Angehörige und Verbündete – 15.08.2026


wir laden Sie herzlich zu unserem diesjährigen Picknick für Queers, ihre Angehörigen und Verbündeten ein.

Gemeinsam möchten wir einen entspannten Nachmittag verbringen, neue Menschen kennenlernen, uns austauschen und miteinander ins Gespräch kommen. Neben Zeit für Begegnung erwarten Sie auch verschiedene Programmpunkte – darunter ein Gespräch für Queer-Verbündete, moderiert von Ayşe Demir (Vorstandssprecherin des TBB) , ein Lubunca-Workshop mit Atiye Lila sowie Live-Musik von Ille-Geil ft. Kürperi.

📅 Wann? Samstag, 15.08.2026, ab 12:00 Uhr
📍 Wo? Moritzplatz, Kreuzberg
(Den genauen Treffpunkt teilen wir nach der Anmeldung mit.)

Für die Anmeldung sowie die vollständige Adresse bitten wir um eine E-Mail an: 
meine-familie@tbb-berlin.de

Alle Informationen rund um das Picknick finden Sie in den oben und unten beigefügten Sharepics. Sie können diese gerne herunterladen und mit interessierten Personen und Ihren Netzwerken weiterverbreiten.

Wir freuen uns auf einen schönen gemeinsamen Tag mit Ihnen!



***Für Catering ist gesorgt. Wenn Sie möchten, können Sie gerne auch eine Kleinigkeit zum gemeinsamen Picknick beisteuern.***
  ***Das Projekt Meine Familie – Queers in der Migrationsgesellschaft des TBB wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung (SenASGIVA – LADS).***


Informationsveranstaltungen und Exkursionen


Im laufenden, letzten Projektjahr (2026) stehen die von den Multiplikator*innen beider Standorte selbst organisierten Informationsveranstaltungen und Exkursionen im Vordergrund. In diesem Rahmen wird das in den vorangegangenen Workshops gewonnene Erfahrungswissen in verschiedenen Communities weiter gestreut, ebenso werden einzelne Aspekte und Themenfelder vertiefend behandelt. Außerdem läuft seit Beginn des Jahres an beiden Standorten die Produktion von Videoclips in den an NIIN beteiligten Herkunftssprachen.



Queer TBB

Queerer Veranstaltungskalender Juni 2026


Der Pride-Monat steht vor der Tür: Der TBB-Queer-Kalender Juni 2026 ist da.

Der TBB bietet Veranstaltungen und Beratungen für queere Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung sowie für ihre Angehörigen und Verbündeten.


🎉VERANSTALTUNGEN:

Selbsthilfegruppe für Angehörige von Queers – Çay-Talk
📅04.06.2026 | 16:30
📍 TBB-Terrasse

Das TBB-Projekt „Meine Familie – Queers in der Migrationsgesellschaft“ bietet seit 2024 Beratung, (Selbst-)Empowerment und Peer-Beratung für Angehörige und Verbündete queerer Menschen an.

Das Treffen findet unter der Co-Moderation von Ayşe Demir (TBB-Vorstandssprecherin) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Angehörige und Verbündete queerer Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung sind herzlich eingeladen. Wer möchte, kann gerne Snacks zum Teilen mitbringen.


Queer Support Group – Lubunya Çay-Talk
📅 05.06.2026 | 16:30
📍 TBB-Terrasse

Im Rahmen des TBB-Projekts „Meine Familie – Queers in der Migrationsgesellschaft“ wird in Berlin lebenden queeren Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung ein solidarischer Raum sowie Peer-Beratung und (Selbst-)Empowerment angeboten.

Im Anschluss an die Peer-Beratungsrunde stellt Evi von TrIQ e.V. die Arbeit zu TIN* (trans*, inter*, nicht-binären) Personen vor und präsentiert die Broschüre „Hormontherapie“.

Im Anschluss führt das Mitglied der Queer Support Group, Atiye, einen Lubunca-Workshop durch. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Snacks zum Teilen sind willkommen.


BERATUNGEN:

Erst- und Verweisberatung für Queers mit eigener / familiärer Migrationsgeschichte und deren Angehörige

Das Projekt Meine Familie – Queers in der Migrationsgesellschaft bietet eine telefonische Verweisberatung für Queers mit Migrations- und Fluchterfahrung und deren Angehörige bei Familienkonflikten, Fragen zu Coming Out, Fragen zu queerem Leben in Berlin und bei intersektionalen Konflikten. Wir sind keine Beratungsstelle im engeren Sinn aber gut informiert und vernetzt. Bei Bedarf können wir Ratsuchende an Kolleg*innen spezialisierter Beratungsstellen weiterleiten.

📞 Telefonberatung: Mittwoch – Donnerstag | 14:00–16:00
📧 E-Mail: meine-familie@tbb-berlin.de
📞 Tel.: 030 613 05 327


Allgemeine Beratung für TIN*-Personen (in Kooperation mit TrIQ e.V.)
In Zusammenarbeit zwischen der TBB und TrIQ e.V. bietet Evi (TrIQ e.V.) beim TBB spezialisierte Beratung für trans*, inter* und nicht-binäre Menschen an.


Beratungsthemen:

  • Geschlechtsidentität, sexuelle Orientierung und Coming-out
  • Rechtliche Anerkennung und Selbstbestimmung
  • Gesundheit, Transition und Zugang zu medizinischer Versorgung
  • Psychische Belastungen, Diskriminierung und soziale Teilhabe

📅 Termin: 05.06.2026 | 10:00–15:00
📍 Ort: TBB, Oranienstraße 53, 10969 Berlin
❗ Terminvereinbarung:
✉️ triq@tbb-berlin.de
📞 030 613 05 327 (04.06.2026 | 10:00–12:00)

Diese Beratung wird am 26. Juni erneut angeboten. Termine für den 26. Juni sind ab dem 8. Juni per E-Mail oder am 25. Juni telefonisch (10:00–12:00) buchbar.

Überregionales Zoom-Treffen


Am 26. März 2026 fand ein Zoom-Treffen mit dem NIIN-Team und den Multiplikator*innen beider Standorte statt, in dem die Planungen für das laufende Projektjahr vorgestellt und gemeinsam besprochen wurden. Grundlage bildete das bereits letzten Herbst bereitgestellte Handout. Ein zentraler Bestandteil des Projekts sind für 2026 neben Informationsveranstaltungen auch selbst organisierte Exkursionen. Pro Standort sollen bis Ende August insgesamt 18 Veranstaltungen durchgeführt werden, wobei die Multiplikator*innen jeweils ein bis zwei Termine organisieren. Die Teilnehmenden haben hierbei Gestaltungsfreiheit hinsichtlich Ort und Datum.

Ein weiterer Fokus der kommenden Monate liegt auf der Erstellung von Podcasts und Videoclips. Pro Standort sind insgesamt 12 Beiträge geplant, die in der jeweiligen Erstsprache produziert werden sollen. Inhaltlich sollen die Teilnehmenden eigene Schwerpunkte setzen und relevante Themen aus dem Projekt reflektieren. Die Beiträge werden über die Projektkanäle veröffentlicht.  


Darüber hinaus wurde auf den abschließenden Fachtag mit anschließendem Netzwerktreffen im Herbst hingewiesen. Der genaue Termin steht noch aus und wird in Abstimmung mit dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz festgelegt. Zusammenfassend diente das Treffen der Klärung organisatorischer Rahmenbedingungen sowie der Motivation der Teilnehmenden, die geplanten Maßnahmen eigenständig und kreativ umzusetzen. Unterstützungsangebote hierfür durch das Projektteam wurden ebenfalls hervorgehoben.


Einladung 26.06.2026 – Barcamp: Berliner Landeskonferenz der Migrant*innenorganisationen (LKMO) 2026



Liebe Mitstreiter*innen, liebe Freund*innen, liebe Vertreter*innen der Berliner Migrant*innenorganisationen,

wir freuen uns, Euch heute das Datum für den ersten Teil der diesjährigen Landeskonferenz der Migrant*innenorganisationen mitteilen zu können und bitten darum, sich den Termin bereits vorzumerken.

Die achte LKMO greift für den geschlossenen Teil für Migrant:innenorganisationen das erfolgreiche Barcamp Format aus den letzten Jahren wieder auf. Das Barcamp dient wie immer der Vernetzung und dem Austausch unserer Organisationen und Initiativen untereinander und der Identifizierung gemeinsamer Themen, Ziele und Strategien.

Das Barcamp richtet sich exklusiv an Vertreter*innen migrantischer Vereine und Initiativen in Berlin. Ein Austausch mit Politik, Verwaltung und Vertreter*innen weiterer interessierter Organisationen wird in Form eines Dialogtags am Ende des Jahres stattfinden. Sobald der Termin feststeht, teilen wir diesen mit.

Wann?     Freitag, 26.06.2026

Wo?         Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin

Weitere Informationen zu Veranstaltungsinhalten und -format sowie ein detaillierteres Programm werden rechtzeitig versendet. Für Rückfragen wendet Euch gerne an unsere Mailadresse: LKMO@tbb-berlin.de

Bitte streut diese Information auch in Euren Netzwerken und teilt das angehängte Sharepic großzügig auf Euren Social-Media-Kanälen!

Wir hoffen auf Euer Interesse und eine rege Teilnahme!

Solidarische Grüße

Das LKMO-Organisationsteam des Türkischen Bunds in Berlin-Brandenburg e.V.


Die LKMO wird organisiert im Rahmen des Projekts Berliner Zentrum für Kooperation und Partizipation (KoPa). Das Projekt wird gefördert von der Beauftragten des Senats für Partizipation, Integration und Migration aus Mitteln der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung.

Zero Waste Voices bei den Berliner Wasserbetrieben


Am 5. und 12. März war Zero Waste Voices im Rahmen seiner fünften Kurseinheit bei den Berliner Wasserbetrieben zu Gast. Die Multiplikator*innen erhielten dabei spannende Einblicke die Wasserkreisläufe der Stadt sowie in zentrale Rolle der Pumpwerke.

Neben einer Einführung in die Berliner Wasserinfrastruktur stand vor allem die Praxis im Mittelpunkt: Bei einer Führung durch die Anlagen wurde anschaulich vermittelt, wie Abwasser gesammelt, weitergeleitet und schließlich in den Kläranlagen behandelt wird. Besonders wertvoll war der direkte Austausch mit Expert*innen, bei dem offene Fragen rund um die Kampagne „Kein Müll ins Klo“ geklärt werden konnten.

Dabei wurde deutlich, welche Herausforderungen durch falsch entsorgte Abfälle entstehen. Produkte wie Feuchttücher, Hygieneartikel oder andere vermeintlich spülbare Materialien führen in den Pumpanlagen regelmäßig zu Verstopfungen und verursachen erheblichen Mehraufwand im Betrieb. Gleichzeitig wurden die Auswirkungen auf Umwelt, Infrastruktur und Kosten greifbar vermittelt.

Ein zentrales Learning: Wir alle tragen Verantwortung. Auch wenn Produkte oft als unproblematisch beworben werden, entspricht dies nicht immer der Realität. Ein bewusster Umgang mit Abfällen – insbesondere im Badezimmer – ist ein wichtiger Beitrag für funktionierende Wassersysteme und mehr Nachhaltigkeit.

Der Besuch hat eindrücklich gezeigt, wie eng unser Alltag mit der städtischen Infrastruktur verknüpft ist und wie wichtig es ist, diese durch verantwortungsvolles Handeln zu unterstützen. Link zur Kampagne: https://www.bwb.de/de/kein-muell-ins-klo.php

Quelle Bilder: Stiftung Naturschutz Berlin / Christina Koormann

Exkursion in die Verbraucherzentrale Berlin (18.02.2026)

Am 18. Februar 2026 führte eine vom Projektteam organisierte und begleitete Exkursion die Berliner Multiplikator*innen in die Räumlichkeiten der dortigen Verbraucherzentrale in Tempelhof. Nach einer kurzen Einführung in das breite Themenspektrum an Beratungen, die vor Ort angeboten werden und einer Führung durch die Räumlichkeiten spielte Judith Schryro mit uns eine ausgedehnte und unterhaltsame Runde W.I.R.S.I.N.G.

W.I.R.S.I.N.G. ist ein Roboter und die Abkürzung für „Weltuntergangs-Interventions-Roboter-und-Singuläre-Intelligenz-Nächster-Generation“, der in Kooperation zwischen der Verbraucherzentrale Berlin und Playing History entwickelt wurde. Bei dieser Mischung aus Brett-, Karten- und Münzspiel geht es um nichts weniger als darum, die Welt vor einem drohenden Klimakollaps zu retten – und zwar im Supermarkt. Im Mittelpunkt steht der Roboter W.I.R.S.I.N.G., der nach einer Katastrophe aus der Zukunft in der Zeit zurückreist, um sich bei den Mitspielenden Hilfe zu holen. Die Teilnehmenden übernehmen einzeln oder in Teams die Leitung eines Supermarkts und entscheiden, welche Lebensmittel eingekauft und verkauft werden. Ganz nebenbei wird so deutlich, welche Produkte dem Klima eher schaden und welche bessere Alternativen sind. So wurde unter Anleitung von Judith Schryro aus dem Themenfeld „Nachhaltiger Konsum“ ein spannendes Spiel mit Aha-Effekt.

Gespielt wurde W.I.R.S.I.N.G. in Tandems und in mehreren Runden mit verschiedenen virtuellen Kund*innen, die ganz unterschiedliche Wünsche haben. Dabei ging es nicht nur darum, wirtschaftlich erfolgreich zu sein, sondern vor allem darum, das Klima-Konto im Blick zu behalten: Jede einzelne Entscheidung wirkte sich aus – positiv oder negativ. Am Ende gewannen jene Teams, die ebenso geschickt planten wie nachhaltig einkauften und derart das große Ganze nicht aus den Augen verloren, wodurch der klimatische Weltuntergang zumindest an diesem Tag verhindert werden konnte. Sowohl das NIIN-Team als auch die Multiplikator*innen nahmen viel aus dieser Veranstaltung mit und freuen sich schon auf die weitere zukünftige Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Berlin.

https://www.verbraucherzentrale-berlin.de/pressemeldungen/umwelt-haushalt/wirsing-vs-weltuntergang-104611

Kaleidoskop – Die Ausschreibung für 2026 beginnt!

Mini- und Midi-Projekte können bis zum 13. März 2026 eingereicht werden.

Wir freuen uns, die Kaleidoskop-Ausschreibung für das Jahr 2026 zu veröffentlichen! Im Rahmen des Programms unterstützt der TBB Projekte von Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung und ehrenamtlichem Engagement.

Die Ausschreibung richtet sich an migrantische Selbstorganisationen (MOs) und Initiativen aus Berlin, die ein Mini-Projekt (500 bis 3.000 Euro) oder ein Midi-Projekt (5.000 bis 10.000 Euro) realisieren möchten.

Kaleidoskop verfolgt nicht nur das Ziel, die Projekte finanziell zu unterstützen, sondern dient primär als Lernerfahrung für Projektinitiator:innen, die noch wenig Erfahrung in der Projektumsetzung haben. Durch Schulungen und fachliche Begleitung werden grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten der Antrag-stellung, Projektplanung und -durchführung sowie der Nachweisführung vermittelt.

An einer Schulung für die Antragstellung können Interessierte am 26. Februar 2026 von 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr oder am 5. März 2026 von 16:00 bis 17:30 Uhr teilnehmen. Gerne können Sie sich unter kaleidoskop@tbb-berlin.de anmelden! Die Teilnahme wird vor der Antragsstellung dringend empfohlen.

Die Projektideen sollten einen der folgenden Schwerpunkte adressieren: Self-Empowerment und Partizipation, Begegnung, informelles Lernen oder Prävention gegen Radikalisierung sowie Extremismus. Ein zentrales Element in jedem Projekt muss das ehrenamtliche Engagement sein.

Im Jahr 2026 werden die Projekte in nur einer Förderrunde unterstützt; diese können im Zeitraum von Mitte April bis Ende Oktober 2026 stattfinden.

Die Frist zur Antragsstellung ist der 13 März 2026.

Das Antragsdokument können Sie hier herunterladen. Zusammen mit dem Antrag muss zwingend ein Finanzierungsplan eingereicht werden. Eine Vorlage finden Sie hier.

Über die Vergabe der Mittel entscheidet eine unabhängige Jury. Diese setzt sich zusammen aus Vertreter-:innen von MOs, je einer Vertretung aus einer Bezirksverwaltung, ehemaligen Projektinitiator:innen sowie dem Landesbeirats für Partizipation.

Kaleidoskop wird im Rahmen des Strukturprojekts des TBB KoPa als Best-Practice-Maßnahme gefördert.

Das Projekt wird gefördert von der Beauftragten des Senats für Partizipation, Integration und Migration aus Mitteln der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung.