Kaleidoskop – Die Ausschreibung für 2026 beginnt!

Mini- und Midi-Projekte können bis zum 13. März 2026 eingereicht werden.

Wir freuen uns, die Kaleidoskop-Ausschreibung für das Jahr 2026 zu veröffentlichen! Im Rahmen des Programms unterstützt der TBB Projekte von Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung und ehrenamtlichem Engagement.

Die Ausschreibung richtet sich an migrantische Selbstorganisationen (MOs) und Initiativen aus Berlin, die ein Mini-Projekt (500 bis 3.000 Euro) oder ein Midi-Projekt (5.000 bis 10.000 Euro) realisieren möchten.

Kaleidoskop verfolgt nicht nur das Ziel, die Projekte finanziell zu unterstützen, sondern dient primär als Lernerfahrung für Projektinitiator*innen, die noch wenig Erfahrung in der Projektumsetzung haben. Durch Schulungen und fachliche Begleitung werden grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten der Antrag-stellung, Projektplanung und -durchführung sowie der Nachweisführung vermittelt.

An einer Schulung für die Antragstellung können Interessierte am 26. Februar 2026 von 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr oder am 5. März 2026 von 16:00 bis 17:30 Uhr teilnehmen. Gerne können Sie sich unter kaleidoskop@tbb-berlin.de anmelden! Die Teilnahme wird vor der Antragsstellung dringend empfohlen.

Die Projektideen sollten einen der folgenden Schwerpunkte adressieren: Self-Empowerment und Partizipation, Begegnung, informelles Lernen oder Prävention gegen Radikalisierung sowie Extremismus. Ein zentrales Element in jedem Projekt muss das ehrenamtliche Engagement sein.

Im Jahr 2026 werden die Projekte in nur einer Förderrunde unterstützt; diese können im Zeitraum von Mitte April bis Ende Oktober 2026 stattfinden.

Die Frist zur Antragsstellung ist der 13 März 2026.

Das Antragsdokument können Sie hier herunterladen. Zusammen mit dem Antrag muss zwingend ein Finanzierungsplan eingereicht werden. Eine Vorlage finden Sie hier.

Über die Vergabe der Mittel entscheidet eine unabhängige Jury. Diese setzt sich zusammen aus Vertreter-*innen von MOs, je einer Vertretung aus einer Bezirksverwaltung, ehemaligen Projektinitiator*innen sowie dem Landesbeirats für Partizipation.

Kaleidoskop wird im Rahmen des Strukturprojekts des TBB KoPa als Best-Practice-Maßnahme gefördert.

Das Projekt wird gefördert von der Beauftragten des Senats für Partizipation, Integration und Migration aus Mitteln der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung.

Armutszeugnis für die Bundesregierung

„Wegen der sogenannten angespannten Haushaltslage werden bestimmte Migrant*innengruppen vorerst nicht mehr zu Integrationskursen zugelassen. Ausreichende Sprachkenntnisse sind jedoch die Grundlage für den Zugang zu Arbeit… und Arbeit ermöglicht menschenwürdige Lebensverhältnisse und auch Teilhabe am sozialen Leben. Dies nun zu verwehren, nimmt den Menschen nicht nur die Chance auf Partizipation, sondern ist auch aus gesamtgesellschaftlicher Sicht verantwortungslos.“

Ayşe Demir,
Vorstandssprecherin des TBB
Berlin, 11.02.2026


Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg e.V. (TBB) sucht ab dem 01.04.2026  eine*n pädagogische*n Mitarbeiter*in in Teilzeit (90%, 35,1 h/Wo) für den Bereich „Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)“.

Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) ist ein überparteilicher, überkonfessioneller und demokratischer Dachverband von Organisationen und Einzelpersonen aus Berlin und Brandenburg. Der TBB sieht sich primär als Interessenvertretung, ist aber zugleich sozialer Träger, mit spezifischen Beratungs- und Qualifizierungsangeboten. Weiterführende Informationen zum Türkischen Bund in Berlin-Brandenburg finden Sie unter www.tbb-berlin.de.

Das FSJ ist ein Bildungsjahr für junge Menschen (in der Regel zwischen 16 und 25 Jahren), die sich für andere Menschen engagieren und dabei gleichzeitig beruflich orientieren wollen. Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) seit 2013 an. Aktuell betreut der TBB 110 Teilnehmende im Freiwilligen Sozialen Jahr.

Die pädagogische Begleitung der jeweils 6- bis 18-monatigen Einsätze, die zielgruppenorientierte Gestaltung und Begleitung der Seminare, die spezifische Aktenführung sowie die Unterstützung der Vermittlung sowie der Öffentlichkeitsarbeit sind zentrale Tätigkeitsschwerpunkte.

Aufgabengebiete:

  • (Mit-)Organisation und Begleitung von Bildungsseminaren (zusammen mit der Koordination und ggf. anzuleitenden Honorarkräften)
  • Selbständige Organisation und Durchführung von Seminaren
  • Begleitung sowie Konfliktmanagement mit Freiwilligen und Einsatzstellen
  • Die Beratung und Begleitung der Freiwilligendienstleistenden während ihres Einsatzes sowie teilnehmer*innenbezogene Aktenführung
  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit
  • Unterstützung des Bewerbungs- und Vermittlungsmanagements

Anforderungsprofil:

  • (Fach-)Hochschulabschluss im Bereich Soziale Arbeit / Sozialpädagogik oder vergleichbare Qualifikation
  • Pädagogisches Fachwissen und praktische Erfahrungen in der Arbeit mit heterogenen Jugendgruppen
  • Gute MS-Office Kenntnisse; speziell Excel
  • hohe Teamfähigkeit sowie die Fähigkeit zu selbständiger und strukturierter Arbeitsweise
  • Bereitschaft zur Begleitung von Seminaren mit Übernachtungen

Wir bieten Ihnen:

  • vielfältige Tätigkeiten mit jungen Menschen
  • Mitarbeit in einem interdisziplinären Team bei einer Migrant*innenorganisation
  • eine Vergütung in Orientierung an TVöD-Bund Entgeltgruppe 10
  • 30 Urlaubstage und arbeitsfrei am 24. und 31. Dezember
  • gute Einarbeitung
  • individuelle Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • regelmäßige Teambesprechungen und externe Supervision
  • Dienstlaptop
  • die Möglichkeit von Home-Office bzw. Remote Work
  • anteilige BVG-Fahrtkostenübernahme

Der TBB führt ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren durch. Bitte nutzen Sie für Ihre Bewerbung ausschließlich die hier angehängte Vorlage!
Bitte kein Foto einsenden!
Ihre anonymisierten Bewerbungsunterlagen senden Sie bis zum 28.02.2026 bitte bevorzugt per Mail an:bewerbung@tbb-berlin.de

oder per Post an:

Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg
Stichwort: Bewerbung FSJ
Oranienstr. 53

10969 Berlin

Pressemitteilung: Der TBB gedenkt Hatun Sürücü


Anlässlich des 21. Todestags von Hatun Sürücü erklärte der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg(TBB):

Hatun Sürücü (23) wurde am 7. Februar 2005 in Tempelhof (Berlin) von ihrem jüngeren Bruder imAuftrag der Familie kaltblütig ermordet.

„Hatun Sürücü wurde brutal aus dem Leben gerissen, weil sie emanzipiert und selbstbestimmt lebenwollte“, sagte Ayşe Demir, Vorstandssprecherin des TBB.

Der Name Hatun Sürücü stehe deshalb als Symbol für das Recht von Frauen auf Selbstbestimmungund für den Kampf gegen ein fremdbestimmtes Leben.

Demir fügte hinzu: „In diesem Zusammenhang ist mehr Aufklärung über das Selbstbestimmungsrecht der Frauen sowie die Auseinandersetzung mit diskriminierenden Wertevorstellungen zwingendnotwendig.“

Damit Frauen ihrem Schicksal entkommen können, müssten sie rechtzeitig Unterstützung erhalten.Dafür müssten die bestehenden Angebote zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen besser bekanntgemacht und erweitert werden.

Abschließend bedankte sich der TBB beim Bezirksamt Spandau von Berlin dafür, dass das Grab vonHatun Sürücü auf dem Landschaftsfriedhof Gatow dauerhaft erhalten und als Gedenkstätteumgestaltet wird.

29.01.2026 BGH: Diskriminierung bei der Wohnungssuche aufgrund der ethnischen Herkunft ist verboten.


Heute hat der Bundesgerichtshof ein wichtiges Urteil verkündet.

Hierzu veröffentlichen wir die Pressemitteilung der Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt


Das höchste Zivilgericht in Deutschland, der Bundesgerichtshof (BGH), hat einen Makler zu einer Entschädigung in Höhe von 3.000 € verurteilt, weil er eine Wohnungsbewerberin mit pakistanischem Namen bei der Wohnungssuche diskriminiert hat. Die bewerbende Person (Klägerin) konnte durch Testings nachweisen, dass neben ihrer eigenen auch weitere mit ausländisch klingenden Namen verschickte Bewerbungen abgelehnt wurden, während alle fiktiven Bewerber:innen mit deutsch klingenden Namen zur Besichtigung eingeladen wurden. Somit bestätigt das BGH, dass Testings als Indiz für Diskriminierung anerkannt werden.

Im selben Verfahren hat das Gericht ebenfalls entschieden, dass auch Makler:innen als Wohnungsvermittler für die Diskriminierung haften, weil sie einen maßgeblichen Einfluss auf die tatsächliche Vergabe der Wohnung haben. Das BGH stellt dazu fest: „Die Erstreckung der Haftung auf den Makler als Hilfsperson des Vermieters ist mit dem Wortlaut und der Systematik der Vorschriften vereinbar und entspricht dem Ziel des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes, Benachteiligungen etwa wegen der ethnischen Herkunft wirkungsvoll zu verhindern oder zu beseitigen“ (Urteil vom 29. Januar 2026 – I ZR 129/25).

Somit hat der BGH der Klägerin in allen Punkten Recht gegeben.

Stellungnahme zum Urteil
Die Fachstelle begrüßt die Entscheidung des BGH und stellt fest, dass durch dieses Urteil zwei Rechtslücken in der Antidiskriminierungsarbeit höchstrichterlich geschlossen wurden:

  • Testing wird als Indiz für Diskriminierung bei der Wohnungssuche anerkannt
  • Makler:innen haften auch für die Diskriminierung

Charlotte Weber, Projektleitung des Arbeitsbereichs Strategie und Vernetzung sagt dazu: „Der BGH hat heute eine wichtige Lücke im AGG geschlossen. Die Klarstellung, dass Makler:innen nach dem AGG für Diskriminierung haftbar sind und Testings zum Nachweis von Benachteiligung vor Gericht Bestand haben, gibt Betroffenen Rechtssicherheit und stärkt die Antidiskriminierungsarbeit. Wir danken der Klägerin Humaira Waseem dafür, dass sie sich entschlossen gegen rassistische Diskriminierung gestellt hat und dadurch höchstrichterlich klargestellt wurde: Diskriminierung bei der Wohnungssuche ist verboten und wird mit Schadensersatz geahndet.“

Remzi Uyguner, Leiter des Arbeitsbereichs Beratung und Begleitung ergänzt: „Wir begrüßen das Urteil sehr, weil es uns in der Beratung Rechtssicherheit gibt. Zugleich bleibt das Antidiskriminierungsrecht in Deutschland schwach, auch für Wohnungsmarktdiskriminierungen. So können z. B. die Betroffenen keinen Mietvertrag einklagen, sondern „nur“ eine Entschädigung. Insofern bleibt die Forderung nach einer AGG-Reform bestehen.“

Testings
Die Fachstelle hat einige Fälle begleitet, in denen die Ratsuchenden Testings durchgeführt haben, um die wahrgenommene Diskriminierung belegen zu können. Ein Fall wurde vor dem Amtsgericht Charlottenburg verhandelt. Das Gericht hat die Methode „Testing“ bereits als ein zulässiges Indiz, um die Diskriminierung zu belegen, anerkannt. Das Urteil vom 14.01.2020 ist rechtskräftig: https://gesetze.berlin.de/bsbe/document/NJRE001409630.

Das Testing muss allerdings ordnungsgemäß durchgeführt werden, damit es von Gerichten anerkannt wird. Daher hat die Fachstelle eine Arbeitshilfe zur Durchführung von reaktiven Testings erstellt. Die Arbeitshilfe kann von unserer Webseite kostenlos heruntergeladen werden: https://fairmieten-fairwohnen.de/wp-content/uploads/2021/11/FMFW_Arbeitshilfe-reaktive-Testings.pdf

Sie haben selbst Diskriminierung bei der Wohnungssuche erlebt?
Die Fachstelle bietet Menschen, die eine Diskriminierung bei der Wohnungssuche erleben, eine parteiische und unabhängige Beratung an. Bitte rufen Sie uns an: 030 62 73 16 68 oder schreiben Sie uns eine Mail: fachstelle@fairmieten-fairwohnen.de

Support Groups, Februar 2026 | Destek Grupları, Şubat 2026


Queer Support Group | Kuir Destek Grubu

📍Oranienstr. 53, 10969 Berlin

📅 25.02.2025, 17:30

*Für Queers mit Migrations- und Fluchterfahrung

*Göç ve İltica Deneyimli Kuirler için

Workshop | Atölye: Lubunca

Atiye Lila

Selbsthilfegruppe für Angehörige von Queers | Kuir Yakınları Grubu

📍Oranienstr. 53, 10969 Berlin 📅 26.02.2025, 17:30

*Für Angehörige und Verbündete der

Queers mit Migrations- und Fluchterfahrung

*Göç ve İltica Deneyimli Kuirler’in Yakınları ve Destekçileri için

Peerberatung | Akran Danışmanlığı

Moderation | Moderasyon: Ayşe Demir

Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg sucht vorbehaltlich der Bewilligung und Förderung des beantragten Projektvorhabens „Beratungs- und Informationsstelle berufliche Anerkennung (BIbA II)“ im Rahmen des Förderprogramms IQ – Integration durch Qualifizierung in der ESF Plus Förderperiode zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Berater*in mit einem Stellenumfang von 19,7 Stunden/Woche


Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) ist ein überparteilicher, überkonfessioneller und demokratischer Dachverband von Organisationen und Einzelpersonen aus Berlin und Brandenburg. Der TBB sieht sich primär als Interessenvertretung, ist aber zugleich sozialer Träger, mit spezifischen Beratungs- und Qualifizierungsangeboten. Weiterführende Informationen zum Türkischen Bund in Berlin-Brandenburg finden Sie unter www.tbb-berlin.de.


Projektbeschreibung:

Vorbehaltlich der Bewilligung und Förderung des beantragten Projektvorhabens führt der TBB im Rahmen der ESF Plus Förderperiode voraussichtlich seit dem 01.01.2026 das Projekt Beratungs- und Informationsstelle berufliche Anerkennung (BIbA II) durch. Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms IQ – Integration durch Qualifizierung umgesetzt, welches durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert wird. Die aktuelle Förderphase ist bis 31.12.2028 angesetzt.

Die Beratung zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen und die Qualifizierungsberatung im Kontext der Anerkennungsgesetze richtet sich an Personen mit im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen. Sie verfolgt das Ziel, die berufliche Situation von Menschen mit Migrationshintergrund zu verbessern, die in ihrem erlernten Beruf in Berlin leben und arbeiten möchten.

Zur Umsetzung des Beratungsangebots sucht der TBB vorbehaltlich der Bewilligung und Projektförderung des beantragten Projektvorhabens eine*n Berater*in Teilzeit für 19,7 Stunden pro Woche (50% Stellenanteil).

Ihre Aufgaben:

  • Selbstständige Durchführung von Beratungen (persönlich, telefonisch und digital) und Begleitung von Ratsuchenden zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen sowie Qualifizierungsberatung im Kontext der Anerkennungsgesetze
  • Erarbeitung einer beruflichen bzw. Qualifikationsperspektive
  • Beratung zur bildungsadäquaten Beschäftigung
  • Aufsuchende Beratung in den sozialen Medien
  • Dokumentation und Auswertung, Evaluation der Beratungsfälle
  • Statistische Erfassung der Beratungen in entsprechenden Tools
  • Zuarbeit für Berichte u.ä.
  • Mitwirkung bei der Erarbeitung von Arbeitsmaterialien
  • Teilnahme an Sitzungen, Gremien, Fachveranstaltungen
  • Mitarbeit bei der Durchführung von Informationsveranstaltungen, Schulungen, Veranstaltungen und Workshops

Unsere Anforderungen:

  • Bachelor oder abgeschlossene Fachhochschulbildung oder vergleichbare Fachkenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen
  • Einschlägige Berufs- und Beratungserfahrung und/oder umfangreiche Fachkenntnisse im Bereich der Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung im Kontext der Anerkennungsgesetze, der Finanzierungs- und Kostenerstattungsmöglichkeiten und der Anerkennungsprozesse in Berlin
  • Sehr gute Türkisch, Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Kenntnisse im Bereich der Beratungs- und Qualifizierungslandschaft in Berlin
  • Sicheres und konsequentes Auftreten, sehr gute Kommunikationsfähigkeit, analytisches und strategisches Denken
  • Selbständige, gründliche und strukturierte Arbeitsweise sowie Teamfähigkeit
  • Diversitykompetenz und Diskriminierungssensibilität
  • Sehr gute Computer-Anwender*innenkenntnisse, sicherer Umgang mit MS-Office-Produkten

Was wir bieten:

  • Eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit
  • Arbeit in einem diversen und interdisziplinären Team einer Migrant*innenorganisation
  • Teilzeitstelle (19,7 Stunden) vorbehaltlich der Bewilligung und Projektförderung befristet bis 31.12.2028 mit Chancen auf Weiterbeschäftigung darüber hinaus
  • Vergütung in Anlehnung an TV-L E9b
  • Ein angenehmes Arbeitsklima in einem kleinen Team mit kurzen Entscheidungswegen
  • Einarbeitung durch erfahrene Kolleg*innen

Der TBB führt ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren durch.

Bitte senden Sie kein Foto ein und nutzen Sie für Ihre Bewerbung ausschließlich das hier hinterlegte Bewerbungsformular!

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bis zum 08.02.2026 (Ausschlussfrist) bitte bevorzugt per Mail an: bewerbung@tbb-berlin.de

Betreff: Bewerbung BIbA II

oder per Post an:

Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg

Stichwort: Bewerbung BIbA 2022

Oranienstr. 53

10969 Berlin

Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg e.V. (TBB) sucht ab dem 01.02.2026  eine*n Projektkoordinator*in in Teilzeit (bis zu 50%, 19,7h/Woche) für den Bereich „Siyasi katılım – Politische Beteiligung stärken“ – vorbehaltlich der Finanzierungszusage

Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) ist ein überparteilicher, überkonfessioneller und demokratischer Dachverband von Organisationen und Einzelpersonen aus Berlin und Brandenburg. Der TBB sieht sich primär als Interessenvertretung, ist aber zugleich sozialer Träger, mit spezifischen Beratungs- und Qualifizierungsangeboten. Weiterführende Informationen zum Türkischen Bund in Berlin-Brandenburg finden Sie unter www.tbb-berlin.de.

Das Projekt „Siyasi katılım – Politische Beteiligung stärken“ wird in Kooperation mit sowie unter Förderung der Berliner Landeszentrale für politische Bildung durchgeführt.

Ziel des Projekts der aufsuchenden politischen (Erwachsenen-)Bildung ist es, türkisch- bzw. kurdischsprachige Berliner*innen über politische und auch institutionelle  Beteiligungsmöglichkeiten zu informieren, die ggf. auch ohne deutsche Staatsangehörigkeit ausgeübt werden können.

Weiterhin wird im Projektjahr 2026 über die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus aufgeklärt und der direkte Austausch mit türkischsprachigen Abgeordneten in Berliner Parlamenten wird ermöglicht.

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Aufgabengebiete:

  • Organisation von Bildungsseminaren mit bestehenden und neuen Kooperationspartner*innen
  • Selbständige Organisation und Durchführung von Seminaren in deutscher und türkischer Sprache
  • inhaltliche Recherche zu aktuellen Themen und Mitarbeit in projekteigenen Publikationen
  • die Vertretung des Projekts (ggf. mit der Projektleitung) gegenüber Partner*innen und externen Einrichtungen
  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit
  • Unterstützung der Akten- und Nachweisführung

Anforderungsprofil:

  • (Fach-)Hochschulabschluss im Bereich Politikwissenschaften, Sozialwissenschaften oder vergleichbare Qualifikation
  • Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Berliner Migrant*innenorganisationen
  • Erfahrungen in der Durchführung von Workshops und Bildungsseminaren
  • Gute MS-Office Kenntnisse; speziell Excel
  • die Fähigkeit zu selbständiger und strukturierter Arbeitsweise
  • sehr gute Deutsch- sowie Türkischkenntnisse

Wir bieten Ihnen:

  • Vielfältige Tätigkeiten mit anderen engagierten Berliner*innen
  • Mitarbeit in einem interdisziplinären Team bei einer Migrant*innenorganisation.
  • die Möglichkeit einer Tätigkeit in Teilzeit und im Home-Office
  • Die Vergütung ist angelehnt an den TV-L.

Der TBB führt ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren durch. Bitte nutzen Sie für Ihre Bewerbung ausschließlich die hier angehängte Vorlage!
Bitte kein Foto einsenden!
Ihre anonymisierten Bewerbungsunterlagen senden Sie bis zum 25.01.2026 bitte bevorzugt per Mail an:

bewerbung@tbb-berlin.de

Das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des TBB (ADNB des TBB) sucht eine*n Projektmitarbeiter*in (Beratung) in Teilzeit (68,5 % bzw. 27 h/Woche) als Elternzeitvertretung zum nächstmöglichen Termin


Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) ist ein überparteilicher, überkonfessioneller und demokratischer Dachverband von Organisationen und Einzelpersonen aus Berlin und Brandenburg. Der TBB sieht sich primär als Interessenvertretung, ist aber zugleich sozialer Träger, mit spezifischen Beratungs- und Qualifizierungsangeboten. Weiterführende Informationen zum Türkischen Bund in Berlin-Brandenburg finden Sie unter www.tbb-berlin.de.

Das ADNB des TBB setzt sich für die soziale, rechtliche und politische Gleichbehandlung für in Berlin lebende Menschen, die rassistische, damit zusammenhängende aber auch darüber hinaus greifende Diskriminierungserfahrungen machen (People of Color bzw. Schwarze Menschen, Muslime, Romnja*, Sintezza*, Jüdinnen_Juden, Menschen mit Migrationsgeschichte, Fluchterfahrung und/oder andere) ein. Wir beraten und unterstützen diese bei Diskriminierung sowohl psychosozial als auch auf Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) und Berliner Landesantidiskriminierungsgesetzes (LADG). Das ADNB bringt sich auch in politische Prozesse zur nachhaltigen Verbesserung der Situation unserer Zielgruppe ein. Darüber hinaus koordiniert das ADNB ein interdisziplinäres Beratungsnetzwerk und führt Workshops, Seminare und Trainings durch. Weitere Informationen finden Sie unter www.adnb.de.

Aufgabengebiete:

  • Beratung und Begleitung von Ratsuchenden nach den Beratungsstandards des Antidiskriminierungsverbands Deutschland (advd)
  • Bearbeitung und Dokumentation der Diskriminierungsfälle
  • Verfassen von Diskriminierungsbeschwerden sowie Texten und Stellungnahmen zu (Anti-) Diskriminierung
  • Analyse und Bewertung der Rechtslage und ggfs. Begleitung von Klagen als Beistand nach § 23 AGG und §10 Berliner Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG)
  • Zuarbeit an die Projektleitung für Berichte, Publikationen u.ä.
  • Netzwerkarbeit mit anderen Antidiskriminierungsstellen
  • Organisation und Mitarbeit bei der Durchführung von einzelnen Projektbereichen (Veranstaltungen, Workshops, Öffentlichkeitsarbeit in Sozialen Netzwerken, Vernetzung u.a.)
  • Teilnahme an Teamsitzungen, Supervision, Gremien, Fachveranstaltungen

Anforderungsprofil:

  • Hochschulabschluss in Rechtswissenschaften oder im sozial- oder gesellschaftswissenschaftlichen Bereich, in Psychologie oder vergleichbare Qualifikationen
  • persönliche und theoretische Auseinandersetzung mit Diskriminierung, Rassismus, Empowerment
  • Kenntnisse des rechtlichen Antidiskriminierungsschutzes im Allgemeinen und konkret im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) und Berliner Landesantidiskriminierungsgesetzes (LADG) erwünscht
  • Beratungskompetenz und -erfahrung erwünscht
  • sicheres Auftreten, sehr gute Kommunikationsfähigkeit, stark ausgeprägtes Einfühlungsvermögen, analytisches und strategisches Denken
  • Teamfähigkeit und die Fähigkeit zu selbständiger und strukturierter Arbeitsweise
  • Kenntnisse und Erfahrung in der Netzwerkarbeit und Arbeit mit Multiplikatorinnen erwünscht
  • Sehr gute deutsche Sprachkenntnisse sowie Kenntnisse in Englisch und ggf. weiteren Sprachen wie z.B. Türkisch, Arabisch, Spanisch, Farsi, Französisch u.a.
  • Belastbarkeit und Anpassungsfähigkeit: Zeitdruck, Umgang mit Konflikten u.ä.

Wir bieten Ihnen:

  • Einbindung in ein erfahrenes, interdisziplinäres und transkulturelles Team einer Mig-rantinnenorganisation
  • Berliner und bundesweites Netzwerk an Antidiskriminierungsakteur*innen
  • regelmäßige Fall- und Teamsupervision
  • die Möglichkeit eigene Kompetenzen und Wissen kontinuierlich zu erweitern
  • regelmäßige Fortbildungen zu verschiedenen juristischen oder anderen relevanten The-menfeldern
  • eine Vergütung angelehnt an TV-L 11

Aufgrund der speziellen Projektanforderungen und -inhalte rufen wir insbesondere Menschen mit Diskriminierungserfahrungen und von Mehrfachdiskriminierung betroffene Personen zur Bewerbung auf! Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Stelle um eine Elternzeitvertretung handelt und sie daher befristet, voraussichtlich bis zum 28.01.2027 ausgeschrieben wird. Die Weiterführung der Stelle darüber hinaus ist vorbehaltlich der weiteren Förderung des Projekts ADNB, mit der jedoch von Seiten des Trägers gerechnet wird.

Der TBB führt ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren durch.
Bitte nutzen Sie für Ihre Bewerbung ausschließlich die  hier angehängte Vorlage!

Das ausgefüllte Bewerbungsformular senden Sie bis zum 25.01.2026 bitte bevorzugt per Mail und mit der Angabe des Betreffs „Bewerbung ADNB“ an: bewerbung@tbb-berlin.de

oder per Post an:

Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg
Stichwort: Bewerbung ADNB
Oranienstr. 53
10969 Berlin

Praktikum beim ADNB des TBB


Ab Februar/März und Juli/August 2026

Wir suchen zum Februar/März sowie Juli/August 2026 eine*n Praktikant*in für mindestens vier Monate im Rahmes des Pflichtpraktikums und freuen uns über eure Bewerbungen!

Initiativbewerbung: Wahlstation Rechtsreferendariat

Auch wenn ihr eine Wahlstation in eurem Rechtsreferendariat sucht, können wir euch betreuen. Wir freuen uns über eure Initiativbewerbungen!

Projektbeschreibung

Das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg (ADNB des TBB) ist eine nicht-staatliche und unabhängige Beratungsstelle primär für in Berlin lebende Menschen, die rassistische und damit zusammenhängende Diskriminierungserfahrungen machen (People of Color bzw. Schwarze Menschen, Muslime, Romnja, Sintizza, Jüdinnen_Juden, Menschen mit Migrationsgeschichte, Fluchterfahrung und/oder andere). Darüber hinaus organisiert das ADNB des TBB Veranstaltungen, Workshops und Trainings, veröffentlicht Publikationen und engagiert sich in der Netzwerkarbeit. Das ADNB des TBB wird durch die Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS) im Rahmen des Landesprogramms gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus des Senats von Berlin gefördert.

Wir suchen ab Frühjahr 2026 (Sommersemester) eine Person, die im Rahmen ihres Studiums ein Pflichtpraktikum bei uns absolvieren will.

Wir erwarten…

  • eine hohe Motivation und großes Interesse am Arbeitsbereich
  • Sensibilität in den Themenbereichen Rassismus und Diskriminierung
  • selbständiges Arbeiten und Flexibilität
  • Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bei anvertrauten Aufgaben
  • Mindestzeitraum des Praktikums von 4 Monaten

Wir wünschen uns…

  • Studierende der Fächer Soziale Arbeit, Psychologie, Pädagogik, Rechtswissenschaften, Politikwissenschaften o.ä. oder Menschen mit Berufserfahrung (Pflichtpraktikantinnen)
  • Grundkenntnisse in der Beratungsarbeit
  • Auseinandersetzung mit der eigenen gesellschaftlichen Positionierung, Antidiskriminierungsarbeit und/oder Antidiskriminierungsrecht (AGG & LADG)
  • Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von People of Color, Schwarzen Menschen, Menschen mit Migrationsgeschichte, von Jüdinnen_Juden, von Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung oder chronischer Erkrankung, Menschen mit nicht-akademischem familiärem Hintergrund, von LSBTIQ+ Personen.

Aufgaben im Praktikum

  • Alltägliche Bürotätigkeiten (Telefon, Post, E-Mail, Aktenordnung und -führung…)
  • Begleitung und Unterstützung der Beraterinnen in der Beratungsarbeit
  • Teilnahme an Teamsitzungen
  • Öffentlichkeitsarbeit: Erstellung des Newsletters und von Pressemitteilungen
  • Begleitung der Mitarbeiterinnen zu Veranstaltungen, Tagungen, Gesprächen o.ä.
  • Unterstützung in der Vorbereitung, Durchführung & Nachbereitung von Veranstaltungen, Workshops o.ä.
  • Recherchearbeiten in unterschiedlichen Medien (z.B. Internet, Literatur…)
  • Dokumentation der Diskriminierungsfälle
  • Kennenlernen und Arbeiten mit Gesetzen (LADG & AGG)

Wir bieten…

  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem politischen Verband.
  • einen Einblick in qualifizierte Antidiskriminierungsarbeit und Akteurinnen.
  • eine angenehme Atmosphäre unter engagierten Kolleg*innen.
  • Leider können wir bisher keine Vergütung für das Praktikum anbieten.

…Interesse?

Dann schick uns folgende Bewerbungsunterlagen per E-Mail an adnb@tbb-berlin.de:

  • Anschreiben (Motivation, Zeitraum und wöchentlicher Umfang, Interessensschwerpunkte, evtl. persönlicher Bezug zu den genannten Themen, …)
  • Lebenslauf (tabellarisch und ohne Foto)

Kontakt

Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des TBB (ADNB des TBB)

Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg

Richard-Sorge-Straße 13

10249 Berlin

Tel.: 030 / 55 06 59 05

adnb@tbb-berlin.de

Kontaktperson: Alaleh Shafie-Sabet