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Treffen der Selbsthilfegruppen / Destek Grupları Buluşuyor

Türkçe açıklama görsellerin altında

Queer Support Group (09.02.2024) & Selbsthilfegruppe für Angehörige von LSBTIQA*-Menschen (16.02.2024)


Die Termine für die ersten Treffen im Jahr 2024 der Selbsthilfegruppen wurden festgelegt.

Die Queer Support Group trifft sich am Freitag, den 9. Februar um 18:30 Uhr in der Oranienstraße 53, 10969 beim TBB und Angehörige, Befreundete und Verbündete von LSBTIQA*-Menschen werden am Freitag, den 16. Februar zur gleichen Zeit und am gleichen Ort zusammenkommen.

Bei beiden Gruppen handelt sich um Peer-Gruppen, in denen Mitglieder Zeit miteinander verbringen und verschiedene Workshops organisiert werden. Bei jedem Treffen werden Peer-Beratungsrunden stattfinden.

Die Gruppen treffen sich in der Regel getrennt, aber es sind auch gemeinsame Veranstaltungen geplant.

Wir laden Interessierte zu den ersten Treffen im Jahr 2024 ein, um mehr über die Inhalte der Workshops und die Funktionsweise der Gruppen zu erfahren.

Die Gruppen sind für LSBTIQA*-Menschen mit Migrationserfahrung ound deren Angehörige, Freund_innen und Verbündete gedacht.



Kuir Destek Grubu (09.02.2024) & LGBTİ+ Yakınları Grubu (16.02.2024)

2023 yılı başından beri LGBTİ+’lar ve onların yakınlarını bir araya getiren destek grupları bu yıl da etkinlerde buluşmaya devam edecek.

Kuir Destek Grubu 9 Şubat Cuma günü saat 18:30‘da Oranienstraße 53, 10969 adresinde TBB‘de, LGBTİ+’ların akrabaları, arkadaşları ve destekçileri ise 16 Şubat Cuma günü aynı yer ve saatte bir araya gelecek.

Her iki grup da üyelerin birlikte vakit geçirdiği ve çeşitli atölye çalışmalarının düzenlendiği akran gruplarıdır. Her toplantıda akran danışmanlığı seansları yapılmaktadır.

Gruplar genellikle ayrı ayrı toplansa da ortak etkinlikler de planlanmaktadır.

Atölye çalışmalarının içeriği ve grupların işleyişi hakkında daha fazla bilgi edinmek işteyenleri 2024 yılının ilk grup buluşmalarına davet ediyoruz.

Gruplar, göç deneyimi olan LGBTİ+’lara ve LGBTİ+’ların akrabalarına, arkadaşlarına ve müttefiklerine açıktır.


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Das sechste Video der Interviewserie “Queers in der Migrationsgesellschaft” ist online (De & Tr)

“Göç Toplumunda Queerler” Röportaj Serisi: Altıncı video yayında

***Türkçe için kaydırın***


“…wir möchten nicht aufgeklärt werden, wir möchten entscheiden, wo unsere Reise hingeht …”

In dieser Serie von sechs Videos zu den Themen Migrationserfahrung, Familie und Queer-Sein haben wir einige Fragen an die Teilnehmenden gestellt. Das sechste Interview der Videoserie “Queers in der Migrationsgesellschaft” mit Koray Yılmaz-Günay von Migrationsrat Berlin e.V. ist nun veröffentlicht!

Das vollständige Interview finden Sie unten. Die türkische Übersetzung des Interviews steht unter der deutschen Version.


Koray Yılmaz-Günay – Queers in der Migrationsgesellschaft / Göç Toplumunda Kuirler – Interview 6

*** Das Video ist auf Türkisch untertitelt. *** Röportaj Türkçe altyazılıdır. Röportajın tam metninin Türkçe çevirisi Almanca versiyonun altındadır ***

“…biz aydınlatılmak istemiyoruz, yolculuğumuzun nereye gideceğine kendimiz karar vermek istiyoruz …”

Göç Deneyimi, Aile ve Kuir Olmak üzerine 6 videodan oluşan bu seride katılımcılara bazı sorular sorduk. ”Göç Toplumunda Kuirler“ video serisinin altıncı konuğu Migrationsrat Berlin e.V. `dan sevgili Koray Yılmaz Günay ile gerçekleştirdiğimiz röportaj yayında!


***Deutsch***

1. Würden Sie etwas zu sich sagen?

Mein Name ist Koray Yılmaz. Ich bin 1974 in West-Berlin geboren. Ich benutze das Pronomen ‘er’, und ich würde sagen, ich bin ein schwuler Mann. Ich lebe seit 10 bis 11 Jahren in Schöneberg und arbeite gemeinsam mit einer Kollegin in der Geschäftsführung beim Migrationsrat Berlin. Das ist eine Dachorganisation von etwa 90 Migrantenorganisationen in Berlin, und einige davon sind auch in Brandenburg.

2. Welche 3 Begriffe beschreiben Sie, wenn Sie Ihre Identität ausdrücken?

Ich finde die Frage, welche Begriffe meine Identität beschreiben würden, ein bisschen schwierig. Das kommt sehr stark auf den Kontext an. Ich kann sagen, dass ich seit fast 30 Jahren als politischer Aktivist arbeite. Das hat sicher etwas mit meiner Identität zu tun. Darüber hinaus habe ich einen kleinen eigenen Verlag, was sicher auch etwas mit meiner Identität zu tun hat und warum ich eine solche Arbeit machen wollte. Und ein dritter Begriff fällt mir schon nicht mehr ein, den ich in jeder Situation als einen Teil meiner Identität beschreiben würde.

3. Würden Sie über Ihre Migrationserfahrung sprechen?

Meine Großmutter, mein Vater und meine Mutter sind nach West-Berlin gekommen, im Jahr 1973. Wir haben die meiste Zeit davon in Kreuzberg gelebt. Als ich ein Kind war, in der Oranienstraße – ironischerweise arbeite ich heute beim Migrationsrat. Wir haben in der Nummer 184 gewohnt. Genau das war die Generation, die entschieden hat, hierher zu kommen. Die meisten wahrscheinlich haben, wie das entschieden mit der Fantasie, sie würden in 23 Jahren wieder zurückgehen, in die Türkei, wo sie hergekommen waren. Das hat aber nicht so richtig geklappt. Ich bin dann in Kreuzberg aufgewachsen, zur Schule gegangen und habe dort die Oberschule besucht. Und Heute arbeite ich wieder in Kreuzberg.

Ich hab vielleicht eine Sache, die ich sagen möchte, ich war in einer sogenannten Ausländerregelklasse, als ein Kind war. Ich hab vielleicht eine Sache, die ich sagen möchte, ich war in einer sogenannten Ausländerregelklasse, als ein Kind war, bis zur vierten Klasse. Das heißt, es gab einen deutschen Lehrer, der seinen Unterricht gemacht hat, und es gab einen Dolmetscher der für uns Kinder übersetzt hat, was der Lehrer gesagt hat und was wir auf Türkisch gesagt haben, hat der Dolmetscher dem Lehrer übersetzt. Das heißt, wir sind eigentlich die ganze Zeit mit halber Geschwindigkeit nur im Unterricht vorwärtsgekommen. Insofern wäre vielleicht, dass, etwas das ich auch über meine Identität sagen könnte, ich bin ein typisches Kind der ersten Gastarbeitsgeneration. Das bedeutet, viele Erfahrungen, die ich gemacht habe, haben ja tausende, wahrscheinlich zehntausende Kinder in Westberlin geteilt. Wir haben hier quasi als Provisorium gelebt. Wir sollten in der Schule türkisch lernen, damit wir in der Türkei dann besser zurechtkommen. De facto ist es aber so gewesen, dass fast niemand in die Türkei gegangen ist und alle sind weiter hiergeblieben und die meisten leben immer noch in Berlin. Und ich hatte vielleicht ein bisschen mehr Glück, weil der Lehrer gesagt hat: „Nehmen Sie dieses Kind von dieser Schule, sonst wird aus dem Jungen nichts“. Deshalb habe ich in der vierten Klasse die Schule gewechselt, wo ich dann relativ schnell Deutsch gelernt habe. Das war die Ausnahme. Die meisten Kinder, mit den ich zur Schule gegangen bin, sind natürlich in dieser Schule geblieben. Die Lebenswege sind ja verschieden verlaufen. Die Frage, ob ich mich selbst als Queer bezeichne, finde ich sehr schwierig zu beantworten.

4. Bezeichnen Sie sich selbst als Queer? Wenn Ja, Was bedeutet es für Sie, eine queere Person mit Migrationserfahrung zu sein?

Ich war, das kann ich sagen; Anfang der Zweitausenderjahre, 2001, 2 oder 3, sicher einer der ersten in Berlin, die diesen Begriff benutzt haben. Mit dem Antidiskriminierungsnetzwerk des türkischen Bundes, mit der Lesbenberatung habe ich als damals Mitglied von Gladt im Friedrichshain-Kreuzberg Museum eine Veranstaltung organisiert: Queer Berlin. Zu einem Zeitpunkt als dieser Begriff überhaupt nicht populär war in Berlin und ganz viel an diesem Begriff kam mir sehr charmant vor. Er hat gestattet, die neue Vorstellungen von Identität zu bezeichnen. Das heißt, nicht nur weiße deutsche, christliche oder christlich-sozialisierte Homosexualität – das war damals die Art, wie wir darüber gesprochen haben – sondern die Überschneidungen von Geschlecht, von Migration, von Rassismus Erfahrungen, von sexueller Orientierung, von Klassenverhältnissen, von Religion.

Das heißt, er hat viel mehr ermöglicht als eine Mainstream-Lesben- und Schwulenbewegung, die damals existiert hat. Im Lauf der Zeit hat sich aber der Begriff Queer verändert. Ich glaube, Anfang der Zweitausenderjahre haben wir ‘Queer’ verstanden als Verhalten, als Verhaltensweisen. Heute sagen Leute: ‘Ich bin queer’, sozusagen, als wäre ‘queer’ eine Identität, die sich beschreiben lässt, die fest ist, die statisch ist. Deswegen bin ich heute ein bisschen skeptischer, ob ich den Begriff für mich verwenden würde. Ich habe den Eindruck, dass die Art wie heute ‘Queer’ verwendet wird, auf mich nicht passt.

5. Welchen Einfluss hat die Mainstream-Gesellschaft oder die Migrationsgesellschaft, in der Sie leben, auf Ihr Queersein und Ihre Beziehungen zu Ihrer Kernfamilie? Gibt es neben Ihrer Kernfamilie noch andere Personen, die Sie als Ihre Familie bezeichnen?

Ich bin in West-Berlin geboren und aufgewachsen. In den 90er Jahren, als ich unter 20 bis Ende 20 war, habe ich viel von der alten Lesben- und Schwulenbewegung mitbekommen. Ich habe mitbekommen, wie diese Bewegung immer mehr zu einer Bewegung wurde, die sehr respektable Identitäten in den Vordergrund gestellt hat. Es ging dann plötzlich um Heiraten, um Kinder kriegen, um Steuern sparen, um Manager zu sein, um Bundeswehrsoldatinnen oder Soldat zu werden. Dafür sind andere Dinge in den Hintergrund gerückt. Das Gespräch über Armut ist in den Hintergrund gerückt. Das Gespräch über AIDS, was damals noch ein relativ großes Thema war, ist in den Hintergrund gerückt. Sexarbeit, Transsind in den Hintergrund gerückt und was hat denn eine Distanzierung stattgefunden, von so einer Mainstream Bewegung und sagen wir mal Migrant*innen-Communities. Das bedeutet, Homosexualität wurde immer mehr als etwas Weiß-Deutsch-Christlichen Dingen und gerade nach dem 11 September 2001, nach den Anschlägen auf New York und Washington, kam ein immens großes Interesse zustande was wohl der Islam zu Homosexualität sagt.

Mit großem Abstand auch, was die russische Gesellschaft oder Russischsprachige Gesellschaften zu Homosexualität sein und auch mit großem Abstand noch mal wie in afrikanischen Länder mit Homosexualität umgegangen wird. Das heißt,  es ist nicht nur eine Distanzierung passiert, sondern eine Art Feindschaft ist entstanden. Mainstream Organisationen haben plötzlich in  Migrant_innen oder Muslim_innen eine Feindschaft gefunden und haben angefangen mit so Zivilisierungsmissionen. Das heißt, der Staat hat plötzlich Geld dafür gegeben, dass irgendjemand aufgeklärt wird. Insofern waren es Dinge, die mich sehr aktiv beschäftigt haben mich und andere Leute mit denen ich bei Gladt aktiv war oder in anderen Zusammenhängen aktiv war.

Wir mussten sehr viel darüber nachdenken, ob wir Teil einer solchen Mainstream-Lesben- und Schwulenbewegung, später einer solchen queeren Bewegung, sein möchten, oder ob wir uns lieber mit Migrantinnenorganisationen zusammentun möchten, wo wir doch auch mit Homophobie oder Queerfeindlichkeit konfrontiert waren und dieses Dilemma ist etwas, das mich zum Migrationsrat gebracht hat, 2003 oder 2004, wovon von Anfang an der gemeinsame Kampf für eine gerechte Gesellschaft im Vordergrund stand. Das heißt, es ging nicht nur darum, über Migration oder Rassismuserfahrungen zu sprechen, sondern alle Formen von Diskriminierung, inklusive Queerfeindlichkeit waren ein gemeinsames Problem. Das heißt, nicht nur queere Menschen oder queere Mitgliedsorganisationen haben sich dafür eingesetzt, dass der Migrationsrat für gesellschaftliche Emanzipation für alle steht, und ich glaube, dass das eine sehr gute Strategie war und ich glaube, dass die Projekte wie sie heute existieren „Meine Familie – Queers in der Migrationsgesellschaft“, beispielsweise, dass die sehr notwendig sind, um ein Bild zu korrigieren, das gar nicht existieren sollte. Das bedeutet, dass Homosexualität oder das Queersein etwas ist, das zur Mehrheitsgesellschaft gehört, und bei den Minderheitscommunities gilt es dann Sexismus, Homofeindlichkeit und Transfeindlichkeit abzubauen. Das Bild muss korrigiert werden und das freut mich, dass das immer mehr passiert.

6. Was bedeutet das Konzept der (Kern)familie für Sie?

Die traditionelle Familie, also Mutter, Vater, Kind oder Kinder ist für ganz ganz ganz viele Leute ein Ort, wo sie wenigstens Diskriminierung erleben, oft auch Gewalt erleben. Wenn es um Fragen der sexuellen Orientierung geht, wenn es um Fragen der Geschlechtsidentität geht und ich glaube, die traditionelle Antwort ist, ich verlasse die Herkunftsfamilie, also diese Kernfamilie und ich baue mir eine soziale Familie auf aus Freund_innen, aus Nachbarschaften, aus wir machen gemeinsam meine Bar auf oder wir sind da Initiative und wir bauen eine Struktur, die emotional, psychisch, finanziell etwas uns gibt, dass wir woanders nicht bekommen haben.

Die Vorstellung von Wahlfamilie bedeutet mir nicht so viel. Erstens habe ich ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Kernfamilie, zu meiner Mutter, meinem Vater und meiner Schwester. Ich habe keine Diskriminierungserfahrungen oder Gewalterfahrungen aufgrund meiner sexuellen Orientierung gemacht, obwohl ich sehe, dass das bei anderen Menschen anders ist, würde ich sagen, dass die Vorstellung, wir brauchen unbedingt ein Familienmodell als Ersatz, das will man nicht einleuchten. Ich glaube, dass Konzepte wie FreundInnen schafft. Ich glaube, dass politischere Konzepte von Gesellschaft mir wichtiger sind. Ich würde gerne diesen Begriff der Familie komplett verlassen und in der Vergangenheit lassen und sagen; wie möchten wir eigentlich in der Zukunft zusammenleben? In einer WG, in einer Partnerschaft, in einer Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, in der Schule würde ich gerne andere Arten weisen des Zusammennehmens finden, die nicht so tun als wären Emotionen, als wäre Sexualität, als wären Finanzen, als wären psychische Dinge etwas das nur mit 2 oder 3 oder 5 Leuten geht. Ich würde gern eine emanzipierte Gesellschaft haben, wo an ganz vielen Orten, ganz viel mehr möglich ist und dafür scheint mir die Idee von Familie, egal ob das die Herkunftsfamilie ist oder eine Wahlfamilie. Das scheint mir nicht geeignet, nicht gut genug.

In den 90er Jahren sind ganz viele Leute die zum Arbeiten hierhergekommen sind arbeitslos geworden. Zum Teil sind sie nach 20, 30 Jahren immer noch arbeitslos. Viele, die hierher migriert sind haben Probleme auf dem Arbeitsmarkt, auf dem Ausbildungsmarkt, in der Schule, beim Finden einer Wohnung, beim Finden überhaupt von einem funktionierenden Leben. In einer solchen Situation sind sie angewiesen auf Familie, auf funktionierende soziale Strukturen, weil diese Gesellschaft sie überall ausschließt. Insofern natürlich hat in meinem Leben, meine Herkunftsfamilie, die Leute aus der Nachbarschaft, die Kolleginnen, die Freundinnen meiner Eltern haben eine sehr große Rolle in meinem Leben gespielt, weil sie eine große Rolle spielen mussten, weil die Gesellschaft eine schlechte Gesellschaft ist. Ich hätte viel lieber vielleicht mit anderen Leuten ausgemacht. Das kann ich nicht beurteilen. Ich hab‘ einen solchen Luxus nicht, zwei Leben zu führen. Ich sehe aber sehr wohl, dass die meisten Leute diese Idee von Community, deswegen so gut finden, weil sie sie benötigen, weil die Gesellschaft ihnen ganz wichtige materielle, emotionale, psychische finanzielle Ressourcen nicht zur Verfügung stellt. Das heißt, manche Leute sind darauf angewiesen, diese sogenannten Parallelgesellschaften aufzubauen, weil die große Gesellschaft keinen Platz für sie hat. In einer solchen Situation wegen der sexuellen Orientierung oder der Geschlechtsidentität auffällig zu sein, kann ein Risiko sein. Ja, wenn ich diese Leute brauche, um überleben zu können, dann muss ich gucken, wie viel kann ich abweichen, wie oft kann ich Dinge tun, die sie nicht gut finden. Das ist der Nachteil von Community: die soziale Kontrolle. Einerseits ist sie ein soziales Netzwerk, das sehr viele Ressourcen zur Verfügung stellt. Andererseits ist sie ein großes Netzwerk von sozialer Kontrolle und oft auch Repressionen. Ich glaube, mit diesem Dilemma müssen wir alle leben und ich glaube, wir lernen alle besser, mit einer solchen Dilemmasituation zu leben. Mir fällt es aber sehr schwer zu sagen; Communities besonders gut oder besonders schlecht. Es ist beides und nichts davon.

Ich würde mir wünschen, tatsächlich in einer egalitären Gesellschaft zu leben, wo niemand eine Community braucht, sondern sich Communities aufbaut, die die Person selbst gut findet, nicht wo sie gezwungen ist, eine bestimmte Community zu haben. Ich habe den Luxus, als Cis-Mann und als jemand, der gut Deutsch spricht und der viel Geld verdient, zu sagen, das interessiert mich alles nicht. Mich interessiert nicht, ob ihr gut findet oder schlecht findet, was ich mache. Ich habe den Luxus, mehrere Sprachen zu sprechen. Ich habe den Luxus, eine Arbeit zu haben, eine Wohnung zu haben, und den Luxus, seit 20 Jahren eine Partnerschaft zu führen. Und ich habe den Luxus, Eltern zu haben, die sagen, ‘Das ist super, wie du lebst. Du hast alles richtig gemacht Wenn ich mir vorstelle, dass ein oder zwei kleine Elemente in meinem Leben anders gelaufen wären, dann hätte ich vielleicht nicht eine solch luxuriöse Situation gehabt Insofern ist das denn ein bisschen wie ein Risikoabwägung immer für mich auch gewesen, wieviel von der Herkunftsfamilie, wie viel von der Community akzeptiere ich, wo widerspreche ich? Das Gleiche trifft zu für die Mehrheitsgesellschaft, für die nicht-migrantische, weiße, deutsch-christliche Mehrheitsgesellschaft, wo immer Zugeständnisse notwendig sind Manchmal ist aber auch offener Widerspruch und sehr scharfer Widerspruch notwendig gewesen, gerade in feministischen Inquirieren Szenen, die gelernt haben Meine Eltern, meine Nachbarschaften als Problem zu identifizieren als potenzielle Gefahr zu identifizieren. Insofern hat das natürlich sehr viel damit zu tun, wie ich meine sexuelle Orientierung lebe, wie ich meine Partnerschaft lebe, wem ich was erzähle. Manchmal benutze ich das Wort ‘Ausländer’. Das bedeutet mir überhaupt nichts. Ich bin kein Ausländer, ich bin deutscher Staatsangehöriger. Es hat lange genug gedauert, das zu werden. Aber manchmal benutze ich das Wort ‘Ausländer’ für mich, weil ich weiß, dass andere Leute dann auf eine bestimmte Weise reagieren. Manchmal sage ich, ich bin pervers, weil ich weiß bestimmte Leute reagieren auf eine bestimmte Weise auf dieses Wort. Das heißt es ist immer ein bisschen auch eine strategische Frage und eine Frage welche Ressourcen sehe ich in mir. Wann möchte ich kämpfen? Wann kann ich kämpfen? Wann möchte ich einfach nach Hause gehen und einen ruhigen Abend haben?

7. Was möchten Sie Ihrer Kernfamilie, der Migrationscommunity, der Gesellschaft im Allgemeinen, der queeren Community in Berlin und dem Gesetzgeber*innen loswerden?

Es gibt seit den 90er Jahren ungefähr immer mehr Geld, das in Aufklärung, sogenannte Aufklärung, und Beratung in queere Projekte gesteckt wird, und ich glaube, es wäre notwendig, dieses Geld gerechter, möchte ich sagen, zu verteilen. Das heißt nicht zu sagen, wir haben hier die Mainstream-Organisationen, die machen für die gesamte Gesellschaft, das was Aufklärung genannt wird, das was Sensibilisierung genannt wird sondern zu überlegen, wie können eigentlich die sogenannten Communities diese Arbeit auch machen und wahrscheinlich sogar besser machen.

Wir haben beim Migrationsrat ein Projekt, das heißt Come-In, wo sich Migrantinnenorganisationen, wo sich Initiativen bewerben können, mit ihren Ideen, wie sie ihre Organisationen, wie sie ihre Communities inklusiver gestalten wollen. Ich glaube, es ist besser zu sagen, ihr wisst, was ihr braucht, ihr wisst, wo ihr jetzt steht und was als nächster Schritt notwendig ist. Diese Vorstellung, ich habe ein Curriculum, ein festes Programm, sogenannte Aufklärung, und ich gehe irgendwohin und ich erzähle den Leuten die Wahrheit, ist ganz falsch. Das mag sein, dass das in Schulen funktioniert. Es mag sein, dass das in Kirchen oder in homogenen Nachbarschaften der Mehrheitsgesellschaft funktioniert. Das kann ich nicht beurteilen Ich sehe, wie solche Konzepte regelmäßig in den sozialen Umfeldern scheitern, in denen ich arbeite. Sie tun mir nicht so, als könnte man queere Lebensweisen isolieren und irgendjemanden zu diesem Thema aufklären.

Es gibt eine hartnäckige Weigerung, immer noch die Schnittmengen von queer, Rassismuserfahrung, einer Klassengesellschaft, einer Gesellschaft, die Menschen mit Behinderungen benachteiligt, die nach Alter schaut und vielen weiteren Faktoren und ich glaube, dass die sogenannten Communities und ihre Organisationen wesentlich inklusiver sind als die Angebote der Mehrheitsgesellschaft, die immer nur nach den Defiziten in der Frage von Queersein und in Fragen von Geschlechtergleichstellung gucken. Insofern glaube ich, dass die Ressourcenfrage eine ganz wichtige Frage ist. Das heißt, wer bekommt welche Ressourcen, wer bekommt das Recht zu definieren, was ist das Problem und welche Lösungen braucht es. Davon sind wir leider noch sehr weit weg, aber ich sehe das beim Türkischen Bund, ich sehe das bei Organisationen von russischsprachigen Menschen, ich sehe das bei Schwarzen Organisationen, in Organisationen von Romnia, auch zum Teil in anderen Community-Organisationen, dass sich ganz viele Leute auf den Weg machen und sagen, ‘Wir möchten nicht aufgeklärt werden, wir möchten entscheiden, wo unsere Reise hingeht,’ und das gefällt mir sehr gut.


***Türkçe***

– Kendinizden bahsetmek ister misiniz?

Adım Koray Yılmaz Günay. 1974 yılında Batı Berlin’de doğdum. Zamirlerim “o, er, he” ve eşcinsel bir erkeğim. Son 10-11 yıldır Schöneberg’de yaşıyorum ve Migrationsrat Berlin’de bir meslektaşımla birlikte yöneticilik yapıyorum. Bu örgüt, Berlin’de yaklaşık 90 göçmen örgütünün bir çatı kuruluşudur ve bunlardan birkaç tanesi de Brandenburg’da faaliyet göstermektedir.

– Kimliğinizi ifade ederken tercih ettiğiniz üç terim nedir?

Kendimi nasıl tanımlarım? Bu sorunun biraz zor olduğunu düşünüyorum. Bunun cevabı bence bağlama göre değişiyor. Ancak yaklaşık 30 yıldır politik aktivizm yaptığım için kimliğimi şekillendiren etmenlerden birinin bu olduğunu söyleyebilirim. Ayrıca küçük bir yayınevim var ve bunun da kimliğimle ve işimle alakası olduğunu söylebilirim. Ama kimliğimi betimleyebilecek üçüncü bir kavram dile getiremem.

– Göç deneyiminiz hakkında konuşmak ister misiniz?

Büyükannem, babam ve annem Batı Berlin’e 1973 yılında geldiler. Zamanımızın çoğunu Kreuzberg’de geçirirdik; çocukken Oranienstraße’de yaşadık, ironik bir şekilde şu anda çalıştığım Migrationsrat’ın bulunduğu yerde. 184 numarada yaşıyorduk. Buraya gelmeye karar veren neslin bir parçasıydılar. Muhtemelen çoğu gibi onların da -23 yıl sonra- geldikleri yere Türkiye’ye geri dönme hayali vardı ama bu hiç gerçekleşmedi

Ben Kreuzberg’de büyüdüm, Kreuzberg’de okula gittim, liseye Kreuzberg’de devam ettim ve bugün yine Kreuzberg’de çalışıyorum. Belki belirtmek istediğim bir şey var; çocukken “Yabancılar Sınıfı”nda bulundum. Yani bir çeşit dil desteği sınıfıydı. Okulla ilgili belirtmek istediğim bir şey var; okula “Yabancılar Sınıfı”nda başladım ve dördüncü sınıfa kadar devam etti. Yani bir çeşit dil desteği sınıfıydı. Bir Alman öğretmenimiz vardı, dersi o işliyordu ama biz çocuklar için öğretmenin söylediklerini ve bizim Türkçe dile getirdiklerimizi tercüme eden bir tercüman da hazır bulunurdu derslerde. Bu da konuları diğer sınıflara göre yarı hızda ilerlediğimiz anlamına geliyordu.

Belki de kimliğimle ilgili söyleyebileceğim bir diğer şey bu: Tipik birinci kuşak misafir işçi çocuğuyum. Yani, bunları deneyimleyen muhtemelen Batı Berlin’de büyüyen binlerce, belki de on binlerce çocuktan biriydim. Biz burada geçici olarak yaşıyorduk aslında. Okulda Türkçe öğrenmemiz gerekiyordu çünkü o zamanlar Türkiye’ye döneceğimiz düşünülüyordu ve döndüğümüzde dil sorun yaşamamalıydık. Ancak gerçek şu ki, neredeyse hiç kimse Türkiye’ye geri dönmedi, herkes burada kaldı ve çoğu hala Berlin’de yaşıyor..

Ben sanırım biraz daha şanslıydım çünkü öğretmenim, “Bu çocuğu bu okuldan alın, aksi takdirde bu çocuktan bir şey olmaz” dediği için dördüncü sınıfta okulu değiştirdim ve yeni okulumda hızlaca Almanca öğrendim. Fakat benim yaşadığım bir istisnaydı. Benimle aynı okula giden çoğu çocuk aynı okulda kaldı. Onların hayatı farklı yol aldı.

– Kendinizi Queer olarak ifade ediyor musunuz? Cevap evet ise, göç deneyimli bir kuir olmak sizin için ne anlama geliyor?

Kendimi queer olarak tanımlıyor muyum? Bence bu soruyu cevaplamak oldukça zor. 2001-2003 yıllarında Berlin’de bu terimi ilk kullananlardan biriydim. O zamanlar Gladt eçVç üyesi olarak TBB’nin Ayrımcılık Karşıtı Ağı ve Lesbenberatung ile Friedrichshain-Kreuzberg Kuir Müzesi’nde Queer Berlin adlı bir etkinlik düzenledim. Bu terim o zamanlar Berlin’de hiç popüler değildi. Aslında bu terimle ilgili birçok şey çekici geliyordu bana. Bu terim, kimlik meselesi ile ilgili yeni kavramları ifade etmeme mümkün kılıyordu; sadece beyaz Alman Hristiyan ya da hristiyan sosyalleşmiş homoseksüelliğin değil – o zamanlar böyle ifade ediyorduk-, toplumsal cinsiyetin, göçün, ırkçılık deneyimlerinin, cinsel yönelimin, sınıf ilişkilerinin ve dinin nasıl örtüştüğünü konuşmamızı mümkün kılıyordu bu terim. Bunun anlamı, zamanın ana akım lezbiyen ve gey hareketinden çok daha fazlasını ifade ediyordu bu kavram.

Ancak zaman içinde Kuir terimi değişime uğradı. İkibinlerin başında Kuir kavramını daha çok tavır ya da davranış biçimleri olarak algılıyorduk. Bugün insanlar Kuir’i daha çok bir kimlikmiş gibi kullanıyor, sabit ve statik bir şeymiş gibi “Ben Kuir‘im” diyorlar. Bu nedenle bugün bu terimi kendim için kullanıp kullanmayacağıma dair biraz şüpheliyim. Bugünün Kuir teriminin bana uymadığını düşünüyorum.

– Ana akım toplum ya da içinde bulunduğunuz göç komünitesi kuirliğinizi ve çekirdek ailenizle ilişkilerinizi etkiliyor mu?

Batı Berlin’de doğdum ve büyüdüm. Bu alanda 90’lı yıllardan beri varım, o kadar da yaşlı değilim… 20‘lerimde eski lezbiyen ve gey hareketine büyük oranda şahit oldum. Bu hareketin giderek nasıl da makbul kimlikleri ön plana çıkaran bir hareket haline geldiğini gördüm. Zaman içinde evlenmek, çocuk sahibi olmak, vergi biriktirmek, yönetici olmak, Alman ordusuna asker olarak katılmak vs. bu hareketin talepleri olmaya başladı.Ancak başka şeyler arka planda kaldı. Yoksulluk eleştirisi arka planda kaldı. Zamanında büyük bir mesele olan Aids daha az konuşulur oldu. Seks işçiliği ve Trans varoluşlar da arka plana atıldı ve anaakımlaşma göçmen topluluklardan uzaklaşmayı da beraberinde getirdi. Yani, eşcinsellik giderek daha fazla beyaz Alman Hristiyan bir mesele haline geldi ve özellikle 11 Eylül 2001 New York ve Washington saldırılarından sonra, İslam’ın eşcinsellik nasıl baktığıyla da ilgilenilmeye başlandı.

Yine eskiye nazaran Rusça konuşan toplulukların ya da Afrika ülkelerinin homoeksüellik hakkında ne düşündüğü de ilgi konusu oluvermişti. Bu alanda sadece bir mesafe oluşmadığı, aynı zamanda bir tür düşmanlık geliştiği anlamına da geliyor. Ana akım örgütler birdenbire göçmenleri veya Müslümanları düşman gibi kategorize ettiler ve kendilerine medenileştirme misyonu belirlediler. Bu durum şöyle gelişti: Devlet, bir anda birilerinin aydınlatılması için para harcamaya başladı. Bu durum beni ve Gladt’te ya da başka bağlamlarda birlikte faaliyet gösterdiğim diğer insanları fazlasıyla meşgul etmekteydi. Böyle bir Lezbiyen ve Gay ya da zamanla kuire dönüşen bu harekete mi dahil olmak istiyoruz, yoksa homofobi ve kuirfobiye karşı göçmen örgütleriyle mi yola devam etmek istiyoruz diye uzunca düşünmek zorunda kaldık. Bu ikilem beni 2003-2004 yıllarında, adil bir toplum için ortak mücadelenin en başından beri merkezde yer aldığı Migrationsrat’a getirdi.

Migrationsrat‘ta sadece göç veya ırkçılık deneyimleri değil, queer düşmanlığı da dahil olmak üzere tüm ayrımcılık biçimlerinin ortak bir sorun olduğunu benimsemekte ve eş zamanlı olarak ilgilenilmekte. Sadece kuirler ya da kuir örgütler bu mücadeleyi vermek zorunda değil. Migrationsrat, herkes için toplumda özgürleşmeyi savunuyor. Bence bu çok iyi bir stratejiydi ve bence bugün var olan projeler -örneğin “Benim Ailem – Göç Toplumunda Kuirler”- zaten var olmaması gereken bir imajı, bir yanılgıyı ortadan kaldırmak için çok gerekli. İfade etmeye çalıştığım, eşcinselliğin veya kuir olmanın çoğunluk toplumuna, cinsiyetçiliğin, homofobinin ve trans-fobinin ise göç toplumuna ait olduğu yanılgısıdır. Bu yanılgının yok edilmesi gerekiyor ve bunun giderek halihazırda gerçekleşiyor olmasından memnuniyet duyduğumu da ifade etmeliyim.

 – Çekirdek aile kavramı sizin için ne ifade ediyor? Çekirdek aileniz dışında aile olarak seçtiğiniz başka insanlar var mı?

Geleneksel aile, yani anne, baba, çocuk veya çocuklardan oluşan ve birçok insanın en azından ayrımcılığa ve çoğu zaman da şiddete maruz kaldığı yer. Cinsel yönelim, cinsiyet kimliği gibi konular söz konusu olduğunda geleneksel cevap şu: Biyolojik ya da çekirdek aileyi bozup arkadaşlarımdan ve komşularımdan oluşan sosyal bir aile kuruyorum, birlikte barımı açıyoruz ya da inisiyatif alarak bize duygusal, psikolojik ve finansal olarak başka bir yerde elde edemeyeceğimiz bir şey veren bir yapı inşa ediyoruz. Bu seçilmiş aile fikri benim için pek bir şey ifade etmiyor. Öncelikle, çekirdek ailemle yani annem, babam ve kız kardeşimle çok iyi bir ilişkim var.

Cinsel yönelim nedeniyle ayrımcılık veya şiddet yaşamadım, ancak diğer insanlar için durumun farklı olduğunu biliyorum. Fakat kesinlikle yeni bir aile modeline ihtiyacımız olduğu fikrinin mantıklı olmadığını düşünüyorum. Bu hiç mantıklı değil bence. “Arkadaşlık” gibi kavramlar tek başına zaten yeterli. Toplumsal düzeyde daha politik kavramların daha önemli olduğunu düşünüyorum. Bu aile kavramını tamamen geçmişte bırakmak ve gelecekte nasıl birlikte yaşamak istiyoruz, buna odaklanmamız gerektiğine inanıyorum: Bir paylaşımlı evde, bir ilişkide, mahallede, işte, okulda, duyguların, cinselliği, finansal ya da psikolojik meseleleri sadece 2 ya da 3 ya da 5 kişi ile sınırlandırılmış olmadığı başka türlü bir birliktelik ihtiyacımız olduğunu düşünüyorum. Pek çok şekilde çok daha fazlasının mümkün olduğu özgürleşmiş bir topluma sahip olmak istiyorum ve aile fikri, ister çekirdek aile, ister tercih seçilmiş aile olsun, bana yeterince iyi bir fikir gibi gelmiyor.

90’lı yıllarda buraya çalışmak için gelen pek çok insan işsiz kaldı. Bazıları 20-30 yıl sonra hala işsiz. Buraya göç edenlerin birçoğu iş piyasasında, eğitimde, okulda, ev ararken genel olarak işleyen bir hayata sahip olmakta zorlanıyorlar. Böyle zor bir durumla mücadele ederken aileye ya da işleyen sosyal yapılara bağımlı olmak çok mümkün, çünkü toplum onları bu yapılara hapsediyor, her yerden dışlayarak. Tam da bu yüzden ailem, mahalledeki insanlar, iş arkadaşlarım, ailemin arkadaşları hayatımda çok büyük bir rol oynadılar, çünkü büyük bir rol oynamak zorundaydılar, çünkü toplum kötü bir toplum.

Başka başka insanlarla karşılaşmış olmayı çok isterdim ama ikili bir hayat sürme lüksüm hiç olmadı. Ancak şunu çok net görebiliyorum: Çoğu insan komünite fikrini çok seviyor, çünkü buna ihtiyaçları var, çünkü ana akım toplum onlara hayatları için çok önemli olan maddi, duygusal, psikolojik ve finansal kaynakları sağlamıyor. Bu, bazı insanların, ana akım toplumda kendilerine yer olmadığı için paralel komüniteler kurmaya mecbur bırakıldığı anlamına geliyor. Cinsel yönelim veya cinsiyet kimlik nedeniyle ana akım toplumda dikkat çekmek riskli bir durum olabiliyor. Hayatta kalmak için bu insanlara ihtiyacım olduğu için haliyle ne kadar yoldan sapabileceğimi, ne kadar ileri gidebileceğimi ve onların hoşlanmadığı şeyleri ama sevdiğim şeyleri ne kadar sürdürebileceğimi, yani sınırları bilmem gerekiyor. Topluluk olmanın dezavantajı budur: sosyal kontrol. Bir yandan, çok fazla kaynak sağlayan bir sosyal ağ; öte yandan ise büyük bir sosyal kontrol ve çoğu zaman baskı ağıdır. Sanırım hepimiz bu ikilemle yaşamak zorundayız ve zamanla nasıl daha iyi başa çıkacağımızı öğreniyoruz. Nihayetinde tüm bu toplulukların genel olarak iyi mi yoksa kötü mü olduğunu söylemek bence çok zor. Hem ikisi hem de hiçbiri. Kimsenin bir topluluğa ihtiyaç duymadığı, belli bir topluluğa dahil olmak zorunda olmadığı, ama kendi ideal topluluklarını kurabildiği eşitlikçi bir toplumda yaşamayı gerçekten isterdim.

Cis bir erkek olarak, iyi Almanca konuşan ve iyi para kazanan biri olarak şöyle konuşma lüksüne sahibim. Bunların hiçbiriyle ilgilenmiyorum. Yaptığım şeyin iyi ya da kötü olduğunu düşünüp düşünmediğinizle de ilgileniyorum. Birkaç dil bilmeyi öğrenebilmiş olma lüksüne sahibim. Bir işim, bir dairem ve 20 yıldır bir partnerim olması lüksüne sahibim, ayrıca hayat tarzımın harika olduğunu düşündüren ebeveynlere sahip olma lüksüne de sahibim. Fakat hayatımda bir ya da iki küçük unsurun farklı olsaydı, bu lükslere sahip olmayabilirdim. Bu bakımdan, çekirdek ailemi ve toplumu ne düzeyde kabul edebileceğim benim için her zaman bir risk değerlendirmesi olmuştur. Ya da ne kadarına izin vermeyeceğim de öyle… Bu durum göçmen olmayan, beyaz Alman Hıristiyan çoğunluk toplumu için de geçerli. Ancak bazen, özellikle de aileyi ve mahalleyi bir sorun, potansiyel bir tehlike olarak tanımlamayı öğrenmiş feminist ve queer çevrelerde açıkça karşıt olmak ve oldukça keskin bir muhalefet gerekli hale geldi zamanla. Bu açıdan tabii ki cinsel yönelimimle, partnerliğimle, kime ne söylediğimle çok ilgisi var.

Bazen yabancı kelimesini kullanıyorum kendim için. Bu benim için aslında bir şey ifade etmiyor. Ben yabancı değilim, ben bir Alman vatandaşıyım. Alman vatandaşı olmam yeterince uzun sürdü ama bazen kendim için yabancı kelimesini kullanıyorum çünkü bazı insanlar için bu kavramın frekansını farklı olduğunu biliyorum. Bazen sapık olduğumu söylüyorum çünkü bazı insanların bu kelimeye belli bir şekilde tepki verdiğini biliyorum. Bazen de hiç göze çarpmamaya, provokatif olmamaya özen gösteriyorum, çünkü bugün düne ya da geçen haftaya göre farklı düşünüyor ve sakin bir hayat isteyebiliyorum. Yani stratejik davranıyorum. O an da potansiyelimin ne olduğunu biliyorum çünkü: Ne zaman mücadele etmek istiyorum, ne zaman mücadele edebilirim, ne zaman sadece eve gidip sakin bir akşam geçirmem gerek…. Kendimi dinliyorum.

 – Çekirdek ailenize, içinde bulunduğunuz göç komünitesine, toplumun geneline, Berlin’deki kuir komüniteye ve yasa koyuculara hitaben söylemek istedikleriniz nelerdir?

90’lı yıllardan bu yana, queer projelerde eğitici-aydınlatıcı olarak adlandırılan projelere ya da danışmanlık projelerine giderek daha fazla para harcanıyor ama Ben bu paranın daha adil bir şekilde dağıtılması gerektiğini düşünüyorum. Bu dediğimden şu anlaşılmasın: halihazırda zaten bu aydınlatma-eğitme işini yapan ana akım örgütler var, bunlar adil şekilde finanse edilsin demek değil, aslında demeye çalıştığım bu çalışmalarla hitap edilen toplulukların bu işi aslında nasıl yapacağı ve aslında daha da iyi yapabileceğini düşünmek gerekiyor. Migrationsrat‘da göçmen örgütlerin ve inisiyatiflerin örgütlerini ve topluluklarını daha kapsayıcı hale getirme çabalarına destek bulabilecekleri ve başvurabilecekleri Come-In adlı bir projemiz var.

Bence şunun söylenmesi ve kabul edilmesi gerekeiyor artık: Neye ihtiyacınız olduğunu, şu anda nerede olduğunuzu ve bir sonraki adımın ne olduğunu en iyi siz biliyorsunuz. Şu yöntemin kesinlikle yanlış olduğunu düşünüyorum: Bir müfredat ve sabit bir program ile bir yere gidiyorum ve onlara gerçeği ya da doğruyu anlatarak, onları aydınlatıyorum. Bu okullarda işe yarıyor olabilir. Kiliselerde ya da çoğunluk toplumunun homojen mahallelerinde işe yarıyor olabilir. Bunu sorgulamam mümkün değil. Fakat özellikle çalıştığım sosyal alanlarda bunun ne kadar başarısız olduğunu birçok kez gördüm. Bana kuir yaşamları izole edebileceğinizi ve bu konuda herhangi birini eğitebileceğinizi iddia edemezsiniz.

Kuir olmak, ırkçılık deneyimi, sınıflı toplum…, engelli insanlara karşı ayrımcılık yapan, yaşa ve diğer pek çok faktöre bakan ana toplumun kesişimsel ve çözüm üretme kapasitesi olduğunu şiddetle reddediyorum ve ana akım olmayan toplulukların, göçmen toplumlarında sadece kuirlik ve toplumsal cinsiyet eşitliği konusundaki eksikliklere odaklanan çoğunluk toplumundan çok daha kapsayıcı çözümler üretebileceğine inanıyorum. Bu bakımdan kaynak meselesinin çok önemli bir mesele olduğuna inanıyorum. Başka bir deyişle, kim hangi kaynaklara sahip olacak? Ve sorunun ne olduğu ve hangi çözümlere ihtiyaç duyulduğunu belirleme hakkı kimde olacak? Ne yazık ki bundan hala çok uzağız ancak bunu TBB‘de görüyorum, Rusça konuşan toplulukların örgütlerinde görüyorum, Siyah örgütlerinde görüyorum, Roma-Sinti örgütlerinde görüyorum, kısmen diğer toplulukların örgütlerinde de görüyorum, birçok insan sesini yükseltiyor; biz aydınlatılmak istemiyoruz, yolculuğumuzun nereye gideceğine kendimiz karar vermek istiyoruz ve bu beni oldukça keyiflendiriyor.



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Logo Meine Familie - Queers in der Migrationsgesellschaft

Das fünfte Video der Interviewserie “Queers in der Migrationsgesellschaft” ist online (De & Tr)

“Göç Toplumunda Queerler” Röportaj Serisi: Beşinci video yayında

***Türkçe için kaydırın***


“…in den 90er Jahren aufgrund, sozusagen, dieser Diskriminierungserfahrung wir uns immer enger zusammengeschlossen haben…”

In dieser Serie von sechs Videos zu den Themen Migrationserfahrung, Familie und Queer-Sein haben wir einige Fragen an die Teilnehmenden gestellt. Das fünfte Interview der Videoserie “Queers in der Migrationsgesellschaft” mit Birol Işık ist nun veröffentlicht!

Das vollständige Interview finden Sie unten. Die türkische Übersetzung des Interviews steht unter der deutschen Version.


Birol Işık – Queers in der Migrationsgesellschaft / Göç Toplumunda Kuirler – Interview 5

*** Das Video ist auf Türkisch untertitelt. *** Röportaj Türkçe altyazılıdır. Röportajın tam metninin Türkçe çevirisi Almanca versiyonun altındadır ***

“…90’larda ortak ayrimcilik deneyimlerimiz giderek daha fazla bağ kurmamızı sağlayan etkenlerden biriydi…”

Göç Deneyimi, Aile ve Kuir Olmak üzerine 6 videodan oluşan bu seride katılımcılara bazı sorular sorduk. ”Göç Toplumunda Kuirler“ video serisinin beşinci konuğu sevgili Birol ışık ile gerçekleştirdiğimiz röportaj yayında!


***Deutsch***

Die Fragen

1. Würden Sie etwas zu sich sagen?

2. Welche 3 Begriffe beschreiben Sie, wenn Sie Ihre Identität ausdrücken?

3. Würden Sie über Ihre Migrationserfahrung sprechen?

4. Bezeichnen Sie sich selbst als Queer? Wenn Ja, Was bedeutet es für Sie, eine queere Person mit Migrationserfahrung zu sein?

5. Welchen Einfluss hat die Mainstream-Gesellschaft oder die Migrationsgesellschaft, in der Sie leben, auf Ihr Queersein und Ihre Beziehungen zu Ihrer Kernfamilie? Gibt es neben Ihrer Kernfamilie noch andere Personen, die Sie als Ihre Familie bezeichnen?

6. Was bedeutet das Konzept der (Kern)familie für Sie?

7. Was möchten Sie Ihrer Kernfamilie, der Migrationscommunity, der Gesellschaft im Allgemeinen, der queeren Community in Berlin und dem Gesetzgeber*innen loswerden?


Antworten


***Deutsch***

Ohh, was bin ich? Ja, vorab also mein Name ist Birol. Ich bin Berliner Türke, bin 1970 nach Berlin gekommen worden. Im Alter von 6 Jahren, also eine typische Gastarbeiter Biografie aus Izmir kommt. Mit 6 Jahren hierher bin dann eingeschult worden, hier in Berlin. Ich bin halb Pädagoge und Krankenpfleger und Sozialarbeiter genau so. Von meinem beruflichen Hintergrund her genau und als schwuler Mann lebe ich eben seit 1970 hier.

Eine fröhliche Person. Ja, ich mag Humor, ich mag Geisteswissenschaften, Kultur, ja.  Also und vielleicht zur sexuellen Identität als schwuler Mann eben also hatte ich hier in Berlin mein Coming Out. Vielleicht kommen ja noch einige Fragen, ne? Genau. Also Identität meint ja auch eine gewisse politische Identität. Und darauf möchte ich auch heute mit euch, mit dir im Interview ein bisschen klarer werden. Was ich also sozusagen in dieser Stadt erlebt habe.  So gerade die politische Identität ist eine wichtige Identität.  

Wie gesagt, aus Izmir kommt mit 6 Jahren bin ich hier eingeschult worden, da gab es also zuerst ne ne ersten oder zweiten Klasse, gab es Sonderklassen ne, also so plötzlich war ich froh in Deutschland in Berlin zu sein. Plötzlich finde ich mich aber wieder in der Türken-Klasse wieder und mit einem türkischen Lehrer der eigentlich wenig Ahnung hatte von dem Leben hier und das war also schon sehr grausam, zumal der auch noch Geprügelt hat bis dann meine Mutter sich eingesetzt hat, den Lehrer also sozusagen auch angezeigt hat und Ich dann in der normalen Klasse übergehen durfte,  Also auch das hab ich in der Grundschule erfahren.  Ja, ansonsten Ich bin im Wedding groß geworden, also vor dem Mauerfall noch Hab dann dort in Wedding auch das Gymnasium besucht. Hab dann dort ein Wedding, auch das Gymnasium besucht. Also Wedding als Arbeiter Bezirk. Also Rechte gegen Linke. Wir haben zum Beispiel in der Schule noch Nazi Lehrer gehabt, also sozusagen, die uns das Leben schon hier und da. Stressig gestaltet haben und genau habe das Abitur gemacht. Habe im Abschluss dann Krankenpflegeausbildung gemacht. Genau. Hab mich eigentlich. Nie. Irgendwo jetzt. In dem Sinne, mit 6 Jahren aus der Türkei kommt. Ich habe einen guten Bezug zur Türkei, aber ich würde jetzt nicht sagen, also so, das ist jetzt sehr nationalistisch oder es ist so, ich bin sehr Heimat verbunden, ich mag das Land, die Menschen, hab’ auch noch einen Bezug daraus. Bloß 1990 als die Mauer fiel bis dahin hatten wir so ne cooles Leben, muss ich euch sagen, also es war so, wir waren in einer Insel. Und in dieser Insel haben wir uns wohlgefühlt, weil sozusagen wir relativ machen konnten, was wir wollten Und in dieser Insel haben wir uns wohlgefühlt, weil sozusagen wir relativ machen konnten, was wir wollten. Schon damals 1990 haben wir, Ich fand also nicht dieses Mainstream schwule Ding in Richtung Amerikanisiert des Leben. Ihr müsst ihr euch wisst, ihr müsst wissen, also sozusagen das schwule Leben oder das queere Leben gestaltete sich sehr hier im Mittel oder nordeuropäischen in Richtung Amerika ne, aber mit den Leuten, mit denen ich zusammen war. Leute eben aus Spanien, Italien. Es waren eher linke und wir haben uns also privat eher getroffen, wir haben Partys privat unternommen, nachher kann ich euch ein paar Bilder zeigen dazu, also unser Leben war eigentlich ne sehr buntes, also wir haben Gemeinsames Kochen veranstaltet und dann zusammen gegessen, haben Partys und dann also wir waren da relativ gut darin.  

1990 nach dem Mauerfall ging es ja eigentlich darum nach Wer ist denn so der bessere Staatsbürger hier? Ne, also sozusagen zuerst kamen ja die. Deutschen auf dem Arbeitsmarkt dann kamen die Europäer und dann als dritte Solo Gruppe sozusagen, die nicht Europäer, also damit auch die Türken konnten zum Arbeitsmarkt übergehen, ne, also so die Degradierung war ziemlich heftig. Im müsst ihr euch vorstellen von der Insel Lage vor 1990 plötzlich Richtung dritte Welt, so zumindest was die Arbeitswelt anbelangt, war ein bisschen artirritierend, ne?

Ihr wisst, es war auch. Die Zeit von HIV und es in dieser Zeit ne und warum ich euch auch n bisschen hier in dieses Süd Block eingeladen habe. Gleich gegenüber gibt es einen Gebäude in dem ich 8 Jahre gearbeitet habe, Aids Danışma Merkezi. also 1990. 1990 da Der Fall der Mauer damit. Ging es auch in Berlin los Sozusagen die Übergriffe gerade von Rechten auf Migranten nahmen zu.  Mölln, Solingen, Rostock. In diesen Jahren, wisst ihr, gab es Übergriffe auf Migrantenfamilien, ne?

Und wir haben das auch am eigenen Leibe auch erfahren, also Orte, wo wir waren waren eigentlich plötzlich. Wurden wir beschimpft, ne, also scheiß Türken, scheiß Ausländer raus hier.  Das war sehr irritierend, weil wie gesagt, vor dem Mauerfall kannten wir das nicht, und das war auch durchaus von. Sogenannten rechten Schwulen der Fall, Also es ist nicht so, dass wir da eine weiße Weste haben, auch innerhalb der Queer Community gab und gibt es sie, ne?

Wir haben uns halt in unserer Privatsphäre öfter unterhalten und es traten immer mehr Fälle von von Angriffen, von Beleidigungen, Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt. Und dann haben wir gesagt, Mensch, irgendwas müssen wir ja machen, ne und? dann, da kam uns so die Idee, einen Verein zu gründen, die Schwule internationale Berlin. Die Schwule International Berlin war sozusagen der Vorläufer von Glas, war eigentlich ausgestattet. Schwule International von Leuten aus verschiedenen Ländern, also Leute aus Spanien. Russland war auch vertreten, weil auch die Gus Länder zerbrochen sind. Dann waren neben Spanier, Russen auch Afrikaner dabei, es waren Leute tatsächlich aus verschiedenen Ländern und wir haben gesagt, Mensch, lass uns doch mal schauen, wie geht es uns hier in der Stadt und wie können wir eine Stimme oder stimmen werden in die Communities hinein, ne? Gleich am Anfang hat die Schule internationale einen großen Teil an Türkeistämmigen, also Leuten aus der Türkei, sei es eben Kurden, Türken, Berliner, Türken, die zusammenkamen und dann gesagt haben, OK, wir wollen auch in unsere Community wirken. Und dort tätig werden. Ne, also sozusagen. Genau, und das war so 91 in diesem Zeitraum. Und paar zeitgleich. Wie gesagt, zu diesen rassistischen Unruhen, die es in der Stadt gab oder in Deutschland gab, gab es halt auch noch sozusagen die Große. Das große Thema HIV und Aids ein Tabuthema. Ihr wisst also sozusagen aus islamisch geprägten Ländern wie aus der Türkei und den anderen arabischen Ländern, ist das Thema ein Tabuthema. Die Dorothee Ball Erkul, eine Ärztin, hat ein Projekt deutschlandweit entwickelt. Es soll nicht merken sie also sozusagen Aufklärung, Aufklärungsarbeit für die Gruppe aus der Türkei oder für Gruppen aus der Türkei und dann auch den arabischsprachigen Ländern, also ungefähr 200000 Menschen, ja als Zielgruppe ne und Da haben wir uns halt überlegt Aufklärung in Schulklassen, in Vereinen zu gestalten oder auf irgendwelchen Festivitäten zu gestalten, also das Thema Sexualität den Leuten zu erzählen.

Und darüber auch zu sexuell übertragbaren Erkrankungen, was zu sagen, Aufklärung zu leisten, ne. Also wir wollten uns gerne positiv angehen. Also erstmal ist die Sexualität da, die ist positiv gestimmt, lebt eure Sexualitäten aus wie auch immer, aber achtet darauf ne und wir wussten auch gleichzeitig, dass auch aus der. Türkisch aus der schwulen queeren Community aus der Türkei auch als Betroffener gab, und das war also ne sehr schwierige Situation. Die Eltern durften es nicht wissen, wie geht man damit um, wenn jemand erkrankt, die Betreuung dieser Menschen habe ich auch mitgestaltet. Genau. Also, ich hab in zwei Funktionen. Mich bestätigt einerseits eben politisch, indem wir Demonstrationen organisiert haben, bis hin zum CSD. 

Istanbul 1993 das war so ein Höhepunkt,  Auf der politischen Ebene, aber auch eben ab 1994 dann die Arbeit bei Aids Danisma Merkezi, in Richtung HIV und AIDS.  In dieser Zeit war ich halt eher immer ehrenamtlich irgendwie tätig. In der queeren Community, weil einfach der Druck sehr groß wurde. Ne, also genau. Wir hatten als Schwule Internationale damals eben versucht, Sprecher aus den verschiedenen Communities zu bilden. Das ging am ehesten natürlich aus der Türkei, GLADT Koray zum Beispiel, der sehr engagiert war und ist. Kam sozusagen. Ja, ich weiß, er hat in Kreuzberg gewohnt  Vielleicht Grüße an Koray ich weiß ja Kamm er, weil ich ihn angerufen habe und ich hatte so viel Beratungsdruck, ihr müsst euch euch vorstellen, wir haben Beratungen gemacht und es kam halt viele Leute die Probleme hatten aufgrund ihres Aufenthaltsstatus auf früheres Coming Outs aufgrund von HIV und AIDS. Ahh, Koray kam. Er hatte hier Gemalert. Er hat gerade eine Wohnung bezogen und dann mit Maleranzug und so weiter natürlich helfe ich, das war super schön, daran erinnere ich mich noch sehr sehr deutlich also. Durch die Unterstützung eben anderer, die da zu gefasst haben, gelang es halt, neben der schwulen Internationalen Gladtt hoffähig zu machen, Und auch in anderen spanischsprachigen Community, zum Beispiel der russischsprachigen, haben sich so kleine Gruppierungen gebildet. Ne, die eigentlich so so n an Anker wurden für die Communities ne und wir haben versucht so n bisschen innerhalb der Community zu Zum managen ne Früh war natürlich auch der Druck groß. Das bestehende deutsche Organisation queere Organisation uns haben wollten ne gesagt, aber nee, wir wollen doch selbst, wir wollen uns selbst Organisieren wir wollen innerhalb der Communities versuchen, ein Netzwerk aufzubauen, ne, und nicht schon wieder einverleibt werden. Ah, dieses Einverleiben in die Mehrheitsgesellschaft Fand einen Extremen letztendlich extremen Bezug Aids sondern ich merke sie wurde also sozusagen gegründet aus der Migranten Organisation geht es dann nicht mehr Merkel sie war ein Projekt der Berliner Gesellschaft, türkischer Mediziner einer Honorar Abelns, ein ehrenamtlicher Verein bestehend aus Ärzten, Psychologen und Krankenschwestern, die damals ehrenamtlich tätig waren, und wir wurden also sozusagen an diese diesen Verein gebunden als Projekt. Und waren sozusagen integriert in der Migrationscommunity und haben von dort aus Aufklärung gemacht.

Gleich am Anfang. Trat er hervor, dass so viel Bedarf war im Bezug auf HIV und AIDS Aufklärung das andere Communities, also sozusagen große Sprachige Griechischsprachige, Spanischsprachige Communities sich an uns wandten. Leute und Beratungen haben wollten, haben wir also eine telefonische Beratung In 10 sprachen hab ich hier noch so n alten Flyer, den kann man sich auch noch mal angucken. Ich weiß nicht ob man das sehen kann. Also wir haben da so einen Flyer entwickelt in zehn verschiedenen Sprachen so. So dass wir auch gleich aus der Community, aus der türkeistämmigen Community. Auch was Internationales geschaffen haben,  also sozusagen die kamen dann zu uns, haben Beratungen gemacht und das war halt relativ internationaler Bezug. Dieser Verband hat sich selbst gestaltet, der Senat hat das Geld gegeben Bloß Aufgrund sozusagen dann der Gelder, die vom Senat an uns gegeben worden sind  Ah, das war eine. Ein Verband aus bestehend aus Aids Projekten, also Drogen Projekt, dann waren ein Huren Projekt dann. Also welche Zielgruppen gab es noch? Also Stricher Projekt? Jetzt waren verschiedene Projekte, die vom Senat, die sich selbst gestaltet hat und dann war natürlich auch einflussreiche schwulen Beratung zum Beispiel oder die Berliner Aids Hilfe, große Vereine, die auch damit saßen, ne, die haben uns aber ziemlich unter die Mangel genommen, ne und wir sozusagen versucht uns einzuverleiben, weil die Gelder immer knapper wurden und zum Schluss nach circa 9 Jahren wurde AIDS Danışma Merkezi eingestellt, weil es weniger Geld gab.

Über die schwulen Funktionäre, einem Projekt. Was also für 200000 Menschen ausgerichtet war, das Geld weggenommen und somit das Projekt eingestellt, ist dies nur noch. Seht mal zu und die Türken brauchen auch eh nicht mehr, die Araber auch nicht mehr. Und dann wurde das Projekt 2003 eingestellt aber in den 10 Jahren habe ich hier Beratungsarbeit gemacht. Das war halt auch eine schwierige Zeit. Also vielleicht noch müsst ihr euch vorstellen, Berlin ist ja ein Dorf, ne auch was hier Kreuzberg anbelangt, ne jemand der oder vor allen Dingen die eine Frau, wir hatten eine jahrelang eine Frau die hier in der Umgebung gewohnt hat. Und wo der Ehemann sich über Prostitution, der ist also sozusagen der hat eine drogenabhängige Frau, mit der hatte erst ungeschützten Sex Hat dann HIV, hat AIDS bekommen und hat diesen Virus auf seine Frau übertragen. Der Mann verstarb, die Frau wurde von uns betreut, aber es durfte niemand wissen, dass sie HIV positiv war. Also war das echt unheimlich schwierig, ihr euch vorstellen, eine Beratungsstelle darum, wenn sie kam hat sie angerufen, keiner durfte im Gang sein, alle mussten raus, nur die einzelne Person durfte also sozusagen 1 zu 1, das war so ein Kriminaltango, aber in der Begegnung ne, also es war eine sehr schwierige Zeit für mich muss ich sagen, teils eben weil. Wie er so viel Aufklärung betreiben mussten innerhalb der allgemeinen Bevölkerung, aber auch natürlich innerhalb der queeren Bevölkerung,

Ich weiß 1999. Zum Beispiel hatte ich. Da waren die Druckverhältnisse, also sozusagen der Labas. Dieser Verband, der uns die Gelder gegeben hat vom Senat, wo viele Schwule funktioniere und das Geld weggenommen haben, die haben immer mehr Druck gemacht. 1999 war das so, so heftig, da hatte ich drei Selbstmorde und musste mich natürlich auch um die Leute kümmern. Ne, also um die Angehörigen kümmern. Ne 18 jähriger verstarb sehr jung, weil er einfach positiv war und sich selbst umgebracht hat, er konnte es seinen Eltern nicht sagen, er war positiv, er wusste nicht wie er damit umgehen, ein toller Mensch den auch hier Leute auch kennen, der auch bei Gayhane Toll mitgemacht hat. Also, drei haben sich da in der Zeit in einer kurzen Zeit das Leben genommen und ich musste halt handeln. Und dieser Verband hat aber trotzdem gesagt, Nein, ihr werdet jetzt gestrichen, müsst ihr, macht eure Arbeit nicht richtig. Also es war sehr dramatisch und wir hatten immer Rechtfertigungsdruck, ja, also, weil das Thema sehr tabuisiert war, ne, also sehr aufwendig war ja also. Projekt ADM (Beratungszentrum für Aids) ging alt bis 2023 genau. Wir sind ja jetzt relativ im HIV und Aids Bereich gelandet.

Vielleicht noch ein paar Sätze zu meinem persönlichen Coming, also sozusagen ich ich selbst, weil ihr die Frage der Kernfamilie reingebracht habt, als es losging aus Izmir. Meine Mutter war sozusagen die vor Reiterin, sie ihr haben wir zu verdanken, dass wir nach Berlin gekommen sind, weil sie wollte aus der Großfamilie in Izmir waren, eine Großfamilie Als Kern Familie nach Berlin ziehen sie hat Tag und Nacht genäht und es war sehr anstrengend für sie, dort klarzukommen, eine große Familie durchzubringen mit der Folge, dass sie dann gesagt hat, so, also Berlin ist eine Hoffnung, und wir sind hier sehr dankbar dafür. Ne, genau so sind wir halt. Aus der Großfamilien in Berlin zu einer kleinen Familie geworden. Allerdings. Wir hatten hier  keine Großmutter mehr. hatten in nicht in Berlin, sondern in Izmir eine  Stolze Großmutter die waren nicht mehr da.

Wir haben im Weddinger Hinterhof gewohnt und eines nachts hören wir so ein Schluchzen, Weinen im Hof beziehungsweise im Gang. Da weinte eine alte Dame. Die 2 Stockwerke über uns, über ihre Nichten, sie kamen aus Ostberlin. Ihr müsst euch vorstellen, damals 1976 es gab eine Mauer und von drüben von Ostberlin konnten die Senioren, die alten konnten rüberkommen Nur die alten konnten rüberkommen, weil die Rente bekommen haben. Ah, und sie konnten wieder zurückgehen. Und so kamen Oma Erna, Oma Erna kam sozusagen vom Prenzlauer Berg. Zur türkischen Gastarbeiter Familie IŞIK so die kamen dann Oma Erna. Also wir waren so zwei verschiedene Welten. Ja, eine kleine 150 große Frau, so mit weißen Haaren, mit so kleinen Blume, immer jedes Wochenende kamen sie dann, Oma Erna. Und er hat uns besucht, weil sie konnte nicht zu ihren Nichten, die waren Alkohol abhängig und haben sie nicht mehr reingelassen Sie wollte aber gerne die Kinder von ihren Nichten. Sozusagen beaufsichtigen durfte aber nicht mehr rein mit der Folge, Oma Erna kam jedes Wochenende zu uns und es war auch eine lustige Begegnung, also sozusagen ostdeutsch aus der Türkei. So lernten wir auch das Leben in der DDR damals auch kennen, sie hat also sozusagen aus ihrem Alltag erzählt. Mit der Folge ich war damals 16 oder 15. Ich musste also sozusagen Döner, Börek, türkischen Mokka, alles mögliche in Taschen, ja weißt du so Deluxe Orient Deluxe mit dem mit der Straßenbahn, Oma Erna und dann hat sie am nächsten Tag mit ihren ganzen Freundinnen haben dieser Orient Deluxe gemacht und Kaffee getrunken, Döner gegessen und Bier und so weiter also muss er und sie hat sich jedes Mal, hat sie gesagt. Also meine Freundin so und so bedankt sich die und die sagt Dankeschön und so weiter das war echt ne interessante Begegnung und sie kamen um Erna und dann hat sie gesagt sie hat zu meinem Vater, wann lernst du endlich deutsch ne nur hopp, hopp, hopp du musst doch mal jetzt hier ein bisschen zur Sache deutsch lernen ne so und dann hat sie mit ihm deutsch oder mit uns Deutsch gelernt, saß dann eben beim Picknick beim Grillen so schön im Tiergarten mit uns hat dann auch so ein bisschen. Die Kultur auch ein bisschen kennengelernt, das war so eine wichtige Person damals, als wir nach Berlin kamen.

Mein Coming out… Wie gesagt, ich. Wir waren so 2 schwarze Schafe in der Familie, meine Cousine Die Eyşen: Mittlerweile verstorben war Lesbe, Fußballerin, tolle Frau. Und ich? Und unsere Großtante, unsere Großtante, müsst ihr wissen. Eine ziemlich verschlossene Frau, auch mit seinem hübschen Schleier. Sie hat immer ihre Kostüme selbst genäht, also sie war Lesbe. Und nachts haben Sie sie dann nach Hause gebracht und an die Tür gestellt und sind dann weggelaufen, weil sie dann reingefallen und meine Großmutter, also ihre Schwester, kam. Du bist eine Säuferin, du bist eine Schande für uns, du warst wieder im Hafen, Viertel, hast Rumgehurt und so weiter ne, also sie war tatsächlich die Farm verteilt aber eben nachts, nachts ist. Wussten wir also, die Großtante ist wieder unterwegs und irgendwie fühlten wir uns mit ihr eigentlich sehr, sehr verbunden, sie war aber sehr verschlossen, ne, also ja Schon damals ist mir halt aufgefallen, irgendwas stimmt da nicht so. Na ja und?

Dann kam die Zeit des Coming Outs in Berlin. Wie gesagt, ich hatte nicht so, war nicht so an der Szene, an der amerikanisierten Szene, also Diskurs und so weiter interessiert waren waren nicht so interessant für mich. Ich bin zwar mal weggegangen dorthin, aber ich fand es halt privat mit Queeren Schwulen und Lesben. Und wir waren damals halt auch bis heute immer ne sehr gemischte. Gruppierungen also nicht so sehr wie dieses Nordeuropäische, also Schwule, treffen sich. Die Lesben treffen sich und es gibt wenig Austausch. Nö, Das war wirklich querbeet bunt und. Genau. Und wir stellten halt in dieser Zeit. Fest, dass Immer mehr bedarf es gab in der Stadt an Beratung Vielleicht noch eine Einzelfall. Wir haben ja über die Schwule internationale Mannometer Beratung angeboten, einer der.

Interessantesten Fälle müsst ihr euch vorstellen. Er war ein schwuler Priester. Der kam von den Seychellen, also aus dem Süden. Von den Schellen kam der nach Berlin, weil er nun sein Coming out nehmen wollte. Er war schon 40, aber ein sehr schöner, sehr stattlicher Mann und Priester eben. Der erzählte uns in Potsdam gab es eine Gruppierung, die also sozusagen grade queere Leute angesprochen hat, die sollten sozial leben, sie sollten keinen Sex haben untereinander, die sollten nur sozial leben. Dafür mussten sie ihren Pass abgeben. Da hat er wohl 34 Wochen gelebt und dann hat er auch keine Lust mehr gehabt der und dann kam er zu uns in die Beratung, Also es war eine Herausforderung für mich. Wir hatten in der Zeit immer versucht, so Flucht, Wohnungen zu organisieren, also Freunde, die anderen Freunde aufgenommen haben, ne die Möglichkeit haben Zimmer zu haben ne Weile Leute auch unterzubringen ne, also so hat der Stefan damals bekannter Charlottenburg diesen Priester aufgenommen und der hat für uns sehr gut gekocht eigentlich abends Bis er dann eines Tages verschwunden ist. Aber eine Nacht vorher, bevor er seinem Verschwinden trat, etwas auf, was sehr richtig und weil er war. Er hat uns sozusagen tolle Gerichte gekocht und er kam mit dem Tabletten und dem Fisch und so. Und dann sagte er: Gott wird euch strafen dafür, Gott wird euch strafen. Und der meint es auch ernst und ich hab gesagt: Oh, das hört sich psychotisch an, also psychotisch. Eine gewisse Wahrhaftigkeit und in Ruhe haben wir uns dann unterhalten, also sozusagen. Dann gab es wieder ein anderes Gespräch und wir haben gegessen. Auch hast du schön gekocht und so weiter dann verschwand es ein bisschen und später fragte ich ihn, sag mal. Wie geht es dir denn eigentlich mit deinem queeren oder mit deinem schwulen Leben?  er sagt er hat große Probleme auf den sicheren gehabt als Priester, E als Katholik. Also sozusagen Psychopharmaka genommen waren. Also weil er Wahnvorstellungen bekommen hat der Psychopharmaka. Und er hatte jetzt aber an den Tagen keine Psychopharmaka mehr, so dass die Wahnvorstellungen wieder hochkamen. Ich bin auch mit ihm ausgegangen. Wir waren dann auch in verschiedenen Clubs mit ihm und so und das hat natürlich alles so. Alles wieder hoch gewühlt in ihm. Ne, wir konnten ihnen dann ein paar Adressen geben. Aber wie gesagt, an der in der nächsten Nacht verschwand er und er war dann auch nicht mehr gesehen.

Wir hatten wirklich sehr  interessante Fälle dieses Aids noch nicht mal merken sie war also sozusagen unser kleines Nest sowohl für die Aufklärung, aber auch unser Anlauf. Punkt für anonyme queere Fragestellungen. Wir waren also sozusagen sehr stolz darauf, dass wir jetzt auch ne.  Institutionen hatten also Schwule. Schwule, die also institutionell arbeiteten. Also wie gesagt, wir kamen aus der Großfamilie in die Kernfamilie Großfamilie, die biologische war schon damals für mich relativ uninteressant, also sozusagen mit meiner Cousine und der Großtante verstand ich mich das mal so wahrscheinlich sexuelle Orientierung oder aber so mit dem Rest konnte ich nicht viel anfangen, also letztendlich war für mich immer wieder die Wahl Familie sehr wichtig, also Freunde, Freundinnen, Menschen, mit denen ich sehr gern. Mich ausgetauscht habe und dies umso mehr, weil eben in den 90er Jahren aufgrund sozusagen dieser Diskriminierung Erfahrung wir uns immer enger zusammengeschlossen haben. Ne, also wir haben uns auch wirklich angerufen, ist er wieder da, abends, wenn Leute zum Beispiel in Marzahn, das ist Marzahn im Norden, es ist immer noch relativ rechtslastig damals extrem ne, wenn Leute da arbeiten gegangen sind und so weiter alles gut gegangen und es war wirklich schwierige Zeit, muss ich euch sagen. Genau. Wir haben halt auch da diesbezüglich Demonstrationen, Aufklärungsarbeit, also auch innerhalb der queeren Community geleistet.

Also wie gesagt, die Wahlfamilie letztendlich ist dann meine queere Familie geworden. also wir hatten auch keine, müsst euch vielleicht der Unterschied, wir hatten ja auch altersunterschiede, weißt du, ich hab Leute kennengelernt, die waren eben 60 oder 70, die haben ein Doppelleben gelebt, ne wir waren haben 3 Kinder 4 Kinder gehabt ne und abends nachts haben sie sich dann mit uns getroffen haben gesagt Ohh mein Leid gekleidet weißt du und dann haben wir uns einfach unterhalten und ihnen auch ein bisschen Unterstützung geboten. Also das gab es alles bei uns.

Sexualität ist ja ein ganz breites Feld Ah, fällt ne, also wir wissen. Es gibt die sexuelle Identität, aber es gibt auch sexuelle Orientierungen. Das heißt? In bestimmten Phasen können sich Menschen in verschiedenste Richtungen orientieren, ne. Während wir auf den beiden Polen relativ, sagen wir mal Schwule, Lesben, Bi, Trans, Queer, Intersexuell gibt es trotzdem eine ganze Bandbreite. Und es ist ja fließend. Die Übergänge sind fließend, ich kann euch Geschichten erzählen, zum Beispiel Aviv, Aviv kommt aus Israel. Israel, ursprünglich Aviva, eine israelische. Lesbe, die. Eine Palästinenserin geliebt hat und bei dieser Palästinenserin ist umgekommen bei einem Bombenattentat. Sie kam also mit einem großen Trauma zu uns. Da hat sich bei uns auch sehr engagiert. Sie hat eine Wandlung durch vollzogen von Aviva zu Avive, also zu einem männlichen, also sozusagen Transmann ne, und das war.

Es war also sozusagen. Wir konnten ihr dabei auch ein wenig Hilfestellung geben, was ich damit meine. Es gibt Übergänge, es gibt Verso sozusagen. Da haben wir uns auch versucht zu unterstützen.  

Also es ist ein Prozess, es ist eine Bewegung, also es gibt nichts Endgültiges in dem. Ne, ich hab halt relativ früh gelernt mich zu behaupten, also sozusagen, ich war ja nicht Als heterosexueller. Wer weiß, was aus mir geworden wäre. Aber wie auch immer, ich musste halt als Schwuler schon auch in der Mehrheitsgesellschaft zurechtfinden. Ne, das fing damit an, ich hatte Lust Ja ne Phase mich feminin zu kleiden und meine beiden Schwestern boten also in ihrem Schrank sehr schöne Sachen für mich und irgendwann habe ich mir irgendwo ein Kleid angezogen und habe dann gesagt, ich geh mal Tschüss zu Edeka, zu meiner Schwester ne und meine Schwester war perplex, sagt mir, lass mich doch und sie wusste schon, also bei uns in der Familie, ich sprachen nicht offen davon, aber also von meinem Coming out aber die wussten das einfach schon also und wir hatten also keinerlei Probleme, also ich hatte kaum Probleme, was sozusagen die Eltern oder die Kernfamilie anbelangt und also alle Freunde und die Wahle wurden sehr herzlich dann auch aufgenommen, wir haben also sozusagen Partys gemeinsam gefeiert, wir haben zum Beispiel auch Angehörige. Ich erinnere mich daran, Angehörige da zusammen, das war sehr schön, also wo Angehörige dann zusammenkamen, hier und sich getroffen haben und sich austauschen konnten, das war sehr schön eigentlich, aber es war halt auch nur komisch, zum Teil waren da halt auch so Mütter dabei, die eine, die dann gesagt hat Bist du Mann oder Frau, und dann, na ja, aber wir konnten damit umgehen, Also eine bessere Frau haben wir dann gesagt, eine bessere Frau also, letztendlich mit Humor, mit einfach der Möglichkeit, Raum zu gehen, rauszulassen und das wieder aufzufangen und dann ging es irgendwie weiter genau zur politischen Orientierung. Was Gladt auch gemacht hat, ich habe mich auch gelegentlich auch der Glad engagiert 2003 Gab’s schleierhaft die Schleier der Schleier und die Haft. Wir haben also schleierhaft Also, jeder hat da so eine wie sagt man also sozusagen wir haben uns alle mit langen Gewändern voll verschleiert, aber darunter eben Dessous oder SM Kleidung und alles Mögliche und sind dann also sozusagen auf dem Warmen? Und das war eines der spektakulärsten Waren, die wir da hatten, muss ich sagen, Das war eine tolle Veranstaltung, und wir haben dann eben darauf hingewiesen, dass dieser Schleier auch eine Haft bedeuten kann. Und da dann diese beiden Bilder gezeigt es war eine schöne Sache also, wir waren auch durchaus auch kulturell, politisch auch emanzipatorisch unterwegs. Genau, ich wollte eigentlich noch mal zu 1993 Bezug nehmen Warum erzähle ich euch das also sozusagen? In der Zeit, als wir 1993 in Istanbul waren, gab es ja auch so eine Hinwendung zum Religiösen und zum Faschistoiden, wie wir es jetzt zwei, 1000, 23 erleben, also nach 30 Jahren. Ich merke, es sind so ähnliche parallelen Sätze wie Ihr werdet an einem Fleischerhaken hängen, habe ich sozusagen zu hören bekommen, als wir verhaftet wurden wir wurden also sozusagen in istanbul verhaftet, wurden dann zu einem berühmten Kommissariat mit Hotung durch Sulejman gebracht, der euch auch ein Begriff ist. Der hat dann versucht herauszufinden warum seid ihr hier? Und er hat dann uns mit seinem schlauch da die folter zellen gezeigt und es war bitter, es war sehr hart, wir hatten viel angst muss ich sagen und es war auch so, dass dann so prostituierte und warum seid ihr hier also so blau und grün geschlagene prostituierte und wir bunt angemalt und warum seid ihr hier?  

Na ja, also es war schon extrem, wir wurden außer Landesverband, also zum ersten mal die Türkei hat türkische Staatsbürger verbannt und dazu zählte ich auch. Wurde auch geprügelt, muss ich sagen also die haben so der eine Süleyman war der böse Kopf der andere hat dann den guten Kopf gespielt so sag mal jetzt lass doch den Sohn und schlag ihn nicht der wird schon gleich erzählen war schon eine brenzlige finstere zeit und ich habe mich immer wieder gefragt Mensch, war das mutig oder unvorsichtig? Was war das also in dieser Zeit, Ihr wisst war sie Mathematik, 93 also, es braute sich etwas sehr Heftiges zusammen, und 93, nachdem wir verhaftet ging, Gott sei Dank relativ pünktlich ab, also sozusagen Uns geschah nichts. Aber ich fürchte, so eine Situation haben wir jetzt auch, und ich möchte jetzt also aktuell dazu kommen, also in der Anregung, dass wir uns zusammensetzen und überlegen was können wir denn alles machen? Eigentlich wir haben also ich gehöre zur älteren Generation, bringe reichliche Erfahrung mit. Welche Möglichkeiten können wir denn jetzt uns überlegen, damit es den Leuten da unten besser geht, weil diese übergriffe werden zunehmen? Also Menschenrechte ist nicht gewollt von Erdogan und Co also das heißt wir müssen uns überlegen, wie können wir helfen? Und wünschenswert war neulich war jetzt vor 23 tagen bei CSD, warum ist denn nicht ein Wagen mitgefahren, wo die Leute auf die Situation von queren Menschen in Istanbul zum Beispiel hingewiesen haben? Ukrainer waren ganz viele flammen da, aber warum nicht für für uns? Die übergriffe nehmen zu an Trans-Menschen an, queeren Leuten die übergriffe tagtäglich hören wir davon, aber wir müssen auch etwas unternehmen und so einen warmen mal zu organisieren und darauf hinzuweisen, wäre es sicherlich auch sinnvoll auch Überlegungen zum Beispiel für Leute, die in brenzligen Situationen nach Deutschland, nach Berlin kommen, flucht Wohnungen zu organisieren. Auch das wäre es gibt eine ziemliche ich glaube mittlerweile wohlhabende queere türkeistämmige Community hier in Berlin ja also die haben Geld, die haben Möglichkeiten mit denen muss man also sind auch vielleicht auch berühmt. Mit denen müssten wir uns mal zusammensetzen und überlegen was können wir denn machen? Weil ihr wisst zum Beispiel aus Russland gibt über Amnestie international, über die Botschaften sogar Flucht-Wohnungen wo Leute also sozusagen aus Moskau, nach Paris, nach Frankreich oder nach Deutschland geflohen kommen. Aber das ist ein Netzwerk da sind also sozusagen Organisationen; queere Organisationen Botschaft verbunden und das kann man sicherlich auch auf Deutschland und aus der Türkei oder dem Iran organisieren. Also wir müssen da einfallsreich bleiben, weil der druck wird weiterhin zunehmen denke ich.

Eine Sache fehlt mir noch ein zur Biologischen Familie. Mittlerweile bin ich auch Vater einer Tochter aus Izmir. Wie bin ich zu der Tochter gekommen? Nun eine Freundin von mir in Izmir Sportlehrerin ist,  hat sie immer ein Kind gewünscht, plus sie ledig ist kann sie keine Kinder adoptieren.  Übernacht hat sie ein Anruf bekommen aus eine Klinik aus Izmir. Wir haben ein kleines Mädchen,  wo die Mutter überfahren worden ist, weil sie ein unehrliches Kind auf die Welt gebracht hat, die wurde auch regelrecht Frauen-Femizid umgebracht und Mädchen war denn jetzt auf der Welt natürlich gerufen: Ich möchte gern Birol , willst du mich heiraten. Also haben wir schnell zu Unterschrift gebracht, das ich so zu sagen der Vater bin und so habe ich jetzt eine Tochter in Izmir. Der Skype ich auch. Sie ist mittlerweile 19.

Nach wie vor haben wir Ungleichheiten , also Diskriminierung hier in der Stadt. Es müsste noch mehr Aufklärung zu fragen der Sexualität. Wir wissen jetzt CSD Wir hören viele Migranten , jugendliche greifen queere Leute an und so weiter wir kennen dieses Problem, das ist Jahrzehnten alt. Es muss eigentlich mehr Aufklarungsarbeit betrieben werden. das reicht nicht aus ein bisschen Brot kommen,  ein bisschen Geld zu geben, gerade nach der Korona wissen wir es  auch die migrantische Community sehr einsam gewesen. Hat er so zu dem Erziehung deifizierten, die wir bekommen haben über Korona, die sind wurden verstärkt. es muss also viel mehr Aufklärungsarbeit geleistet werden, in diese Richtung. Rechtlich gesehen haben wir viele illegal lebende Menschen in Berlin auch die müssten irgendwann mal legalisiert eine generelle Amnestie müsste kommen, wir müssten eine kommunale Wahlrecht bekommen. Ich habe genug also Trans-Gesetze müssten gleich gestellt werden . Es musste international viel mehr queere Arbeit gelastet werden, wie ich erzählt habe. Es gibt also sehr viele Förderung und mit Spaß allein können wir es nicht machen, wir müssen also nach, wie vor uns zusammen setzen, Netzwerke bilden, politische und kulturelle Arbeite verbinden.


***Türkçe***

Sorular

– Kendinizden bahsetmek ister misiniz?

– Kimliğinizi ifade ederken tercih ettiğiniz üç terim nedir?

– Göç deneyiminiz hakkında konuşmak ister misiniz?

– Kendinizi Queer olarak ifade ediyor musunuz? Cevap evet ise, göç deneyimli bir kuir olmak sizin için ne anlama geliyor?

 – Ana akım toplum ya da içinde bulunduğunuz göç komünitesi kuirliğinizi ve çekirdek ailenizle ilişkilerinizi etkiliyor mu?

 – Çekirdek aile kavramı sizin için ne ifade ediyor? Çekirdek aileniz dışında aile olarak seçtiğiniz başka insanlar var mı?

 – Çekirdek ailenize, içinde bulunduğunuz göç komünitesine, toplumun geneline, Berlin’deki kuir komüniteye ve yasa koyuculara hitaben söylemek istedikleriniz nelerdir


Cevaplar


Öncelikle adım Birol benim. Ben 1970 yılında Berlin’e gelmiş bir Berlinli Türk’üm. Altı yaşındayken, yani İzmir’den gelen tipik bir misafir işçi biyografisi. Sonra burada okula gittim, Abitur’umu burada yaptım. Ben yarı pedagog sayılırım, ayrıca hemşire ve sosyal hizmet uzmanıyım. Bu benim mesleki geçmişim ve eşcinsel bir erkek olarak 1970’ten beri burada yaşıyorum.

Ben neyim? Neşeli bir insanım. Evet, mizahı severim, beşeri bilimleri ve kültürü seviyorum, evet. Berlin’de eşcinsel bir erkek olarak açıldım yani burada ‘Coming out’ deneyimini yaşadım.”

Kimliğimi aynı zamanda belirli bir siyasi kimlik olarak da görüyorum. Bugünkü söyleşide bunu biraz daha açıklığa kavuşturmak istiyorum.  Tabiri caizse bu şehirde yaşadıklarım, özellikle siyasi kimlik önemli bir kimlik. Degil mi? Dediğim gibi, altı yaşındayken İzmir’den geldim ve burada okula başladım, ilk ya da ikinci sınıf kalsik ve ayrıcaözel sınıflar vardı; yalnızca Türk öğrencilerin olduğu sınıflar vardı. Almanya’na Berlin‘de olmaktan mutluydum. Ama sonra birden sadece Türklerin olduğu bir sınıfta buldum kendimi ve burada yaşam hakkında çok az bilgisi olan bir Türk öğretmene emanet edildim. Bu oldukça acı vericiydi çünkü öğretmen beni dövüyordu, “Bu da ilkokulda gördüğüm şeylerden biriydi.” annem müdahale edene kadar. Sonunda annem öğretmeni şikayet etti ve ben normal bir sınıfa geçiş yapabildim.” 

Berlin Duvarı’nın yıkılmasından önce ilkokulu Wedding’de okudum ve duvarın yıkılmasından sonra da orada bir liseye gittim.” İşçi sınıfı bölgesi olarak Wedding… Sağa karşı sol. Örneğin okulda hala Nazi öğretmenlerimiz vardı. Tabiri caizse, öğretmenler hayatı bizim için okulda ve sokakta stresli hale getiriyorlardı. Okulu böyle bitirdim. Sonra hemşire olarak eğitim aldım. Aynen öyle. Türkiye’den altı yaşında geldim dediğim gibi. Türkiye ile iyi bir bağım var ama milliyetçi olduğumu söyleyemem ama anavatanımla bağlarım kuvvetli. Ülkeyi, insanları seviyorum. Hala bir bağım var.

1990lar… Duvar yıkılna kadaro kadar  güzel bir hayatımız oldu ki, size söylemeliyim, resmen bir adadaydık. Bu adada kendimizi rahat hissediyorduk ve heristediğimizi yapabiliyorduk. 1990’da bu ana akım gey Amerikanlaştırılmış yaşam günümüze kıyasla pek meşhur degildi. Eşcinsel yaşamınya da queer yaşamın şu an burada, orta ve kuzey Avrupa’da Amerika yönünde olduğunu biliyoruz. O zamanlar çevremde çok farkı insanlar vardı. İspanya ve İtalya’dan insanlar. Onlar daha sol görüşlüydü ve biz bir grup gibiydik. Özel partiler düzenlerdik. Size daha sonra birkaç resim gösterebilirim. Yani hayatımız aslında çok renkliydi; birlikte yemek pişirirdik, birlikte yerdik, partiler yapardık ve bu konuda nispeten iyiydik. 1990 yılında, duvarın yıkılmasından sonra burada kimin daha iyi/makbul vatandaş olduğu bir gündemdi. Şöyle ki önce (Berlin dışından) Almanlar işgücü piyasasına katıldı. Önce Almanlar, sonra Avrupalılar ve daha sonra üçüncü bir grup olarak Avrupalı olmayanlar, daha çok Türkler de işgücü piyasasına katılabildi. Bu yüzden şehirde şiddetli bir bozulma yaşanıyor gibi algılandı. Tahmin edersiniz ki 1990 öncesi ada durumundan üçüncü dünya durumuna geçmek, en azından işgücü piyasası söz konusu olduğunda, biraz rahatsız ediciydi. HIV’in ortaya çıktığı dönemlerdi. O yüzden sizi Südblock‘a davet ettim. Çünkü buranın tam karşısında 8 yıl boyunca çalıştığım bir bina var, Aids/Hiv danışmanlığı yapılırdı orada.

1990’a gelelim. 1990’da duvar yıkıldı. Sağcıların göçmenlere yönelik saldırıları oldukça arttı.  Mölln, Solingen, Rostock… O yıllarda göçmen ailelere yönelik saldırılar bir hayli çoktu.

Ve bunu biz de tecrübe ettik, yani kendi alanlarımızda birden hakarete uğrar duruma geldik: Lanet olası Türkler, lanet olası yabancılar buradan defolun, gibi.  Bu çok rahatsız ediciydi çünkü dediğim gibi, duvar yıkılmadan önce biz bunu görmemiştik ve faillerimizden bağzıları da sağcı geylerdi. Yani queer topluluğu içinde hiçbir zaman temiz bir sayfa açamadık. Kuir topluluğu içinde de ırkçılık hep vardı ve hala da devam edizyor bu durum. Özel hayatlarımızda daha sık konuşur oldukbu durumu ve giderek daha fazla saldırı, hakaret ve işgücü piyasasında zorluklarla karşılaştık. Sonra dedik ki’Yeter, bir şeyler yapmalıyız… Aklımıza bir fikir geldi ve Schwule International Berlin’i kurduk. Schwule International Berlin aslında Gladt’ın öncüsüydü ve aslında çok donanımlı bir oluşumdu. Farklı ülkelerden insanlar tarafından, yani İspanya’dan insanlar. Rusya’dan insanlar da temsil ediliyordu çünkü doğu bloğu da dağılmıştı. İspanyollar ve Rusların yanı sıra Afrikalılar ve farklı ülkelerden insanlar da vardı ve sonunda  dedik ki, burada bu şehirde ne durumdayız olduğumuza, toplulukalrda nasıl daha fazla söz sahibi olabiliriz ya da oy hakkımız ne durumda bunlara yoğunlaşmak gerek dedik. Başlangıçta Schwule International’de daha çok Türkiyeli Kürt, Türk ve Berlinli Türkler olarak bir araya geldik. “Yeter, biz de kendi toplumumuz içinde çalışmalar yapmak istiyoruz ” diyen çok sayıda Türkiyeli vardı. Bu şehrin aktıf birer parçası olmaya niyetlendik 1991 gibi.

Berlin veya Almanya’da artan ırkçılığın yanında tabu olan bir mesele olarak HIV ve Aids de gündemdeydi. Özellikle müslüman nüfusun yoğun olduğu Türkiye ve diğer Arap ülkeleri gibi ülkelerini biliyorsunuz. Bu ülkelerde bu konu daha büyük bir tabu. Bir doktor olan Dorothee Ball Erkul, Almanya çapında bir proje geliştirdi. Amaç, Türkiye’den ya da Türkçe ve Arapça konuşulan ülkelerden gelen toplulukları, yani yaklaşık 200.000 kişiyi hedef grup olarak belirledi ve Hiv/Aids konusunda eğitmeye girişti. Bu sayede biz de okul sınıflarında, kulüplerde vs. cinsel eğitim düzenlemeyi düşündük. Okul sınıflarında, kulüplerde veya festivallerde eğitim düzenlemek, insanlara cinselliği anlatmak hedefimizdi. Ayrıca insanları cinsel yolla bulaşan hastalıklar konusunda eğitmek için pozitif bir yaklaşım benimsemek istedik. Her şeyden önce, cinsellik vardır, olumludur, cinselliğinizi istediğiniz gibi yaşayın. Fakat dikkat edilmesi gereken bir konu vardı ve buna da vurgu yaptık. Türkiye’dekli kuir topluluk da Hiv/Aids’den  etkilendi ve bu o zamanlar zor bir meseleydi. Biri hastalandığında ebeveynlerin bununla nasıl başa çıkacaklarını bilmelerinin çok  yolu yoktu. Ben o sıralar etkilenen insanların bakımının organize edilmesine yardımcı oluyordum. Yani benim ik işlevim vardı kısaca. Bir yandan politik tarafım da vardı. Eylemler organize ediyorduk CSD’ye kadar.

1993, İstanbul için de çok hareketli bir dönemdi politik açıdan mesela. 1994 itibariyle Aids Danışma Merkezi’inde (Beratungsstelle für Aids) Hiv/Aids konusunda çalışmaya başladım. O zamanlar gey topluluğu güçlendirmek için gönüllü çalışmalara dahil oldum. Üzerimizde büyük baskı vardı.

Aslında biz çoğunluk toplumunu eğitmek istedik ve tabii ki göçmen örgütlerini de es geçmedik.

Uluslararası bir dernek olarak farklı toplumlardan sözcülerimiz olsun istedik. Bunu yaparken elbette Türkiye’li sözcülerin olması kaçınılmazdı, örneğin Gladt´an Koray vardı. Kendisi çok katılımcıdır.

Hatırlıyorum o zamanlar Kreuzberg’de yaşıyordu. Bu arada burdan Koray’a selamlar. Onu sık sık arar ve onunla iletişime geçerdim.  O zamanlarçok fazla danışmanlık baskısı yaşiyordum. Hayal edemeyeceğiniz kadar çok fazla dnaışmanlık talebi geliyordu.Oturum sorunu yaşayan pek çok insan vardı, Hiv/Aids konusunda dnaışanalr geliyordu ayrıca (kuir olarak) yeni açılanlar da vardı.

Aklıma geldi, bu duvarları Koray boyamıştı. O zamanlar yeni taşınmıştı, birgün bir badanacı kıyafetiyle geldi buraya. Çok yardımı dokundu. Hala çok net hatırlıyorum. Bu işe dahil olan başkalarının desteği sayesinde Schwule International‘i yani Gladt’i daha kabul edilebilir hale getirmek mümkün oldu. İspanyolca konuşan topluluklarda ya da Rusça konuşan toplulukta genel olarak topluluklar için bir dayanak noktası haline gelen küçük gruplar oluşmaya başlamıştı yani büyük toplulukları kontrol eden küçük topluluklar ortaya çıkmıştı. Mevcut Alman ana akım kuir orgnaizasyonu o sıralar bizi bünyesine almak istedi ama hayır, biz kendimiz örgütlemek ve topluluklar içinde bir ağ kurmak istiyoruz, sizin tarafınızdan tekrar yutulmak istemiyoruz dedik.

Bizi bünyelerine dahil etmek istemeleri Aids ile de son derece ilgiliydi. Ancak artık etkili göçmen orgnaizasyonarında söz etmek mümkündü o zamanlar. Her şeyi bünyesinde bulunduran bir merkeze ihtiyaç yoktu yani. Tüm Berlin’in bir projesiydi bu artık. O zamanlar gönüllü olarak çalışan doktorlar, psikologlar ve hemşireler vardı. Serbest çalışan Türk doktorlar da dahildi buna. Esasen bir proje olarak bir derneğin parçasıydık zaten. Bu oluşum göçmen topluluğuna çok etkin bir şekilde ulaştı. Bilgi alışverişi vardı aramızda.

Şunu vurgulamak çok önemli, HIV ve AIDS eğitimi açısından çok ihtiyaç vardı o sıralar. Diğer topluluklar,  Yunanca konuşan İspanyolca konuşan topluluklar bize ulaşıyor ve danışmanlık talep eidyorlardı. O zamanlar telefonla danışmanlık hizmeti sunduyorduk, tam on dilde.. Görebiliyor musunuz bilmiyorum ama bu şekilde on farklı dilde bir broşür geliştirdik. Böylece biz de toplumdan, Türkiye kökenli toplumdan bir şey yaratmış olduk. Ayrıca uluslararası bir şedi bu. Berlinde çok fakrlı toplulukalra ulaşan bir dnaışmanlık hizmeti sunduk. Bu dernek kendi kendini organize etti, senato bize para veriyordu. Senatodan eld eedilen hibelerle o zamanlar Aids projelerinden, uyuşturucu bağımlılığı projelerine… seks işçiliği ile ilgili de bir proje vardı. Başka hangi hedef gruplar vardı… Mesela dolandırıcılığı önleme proejesi… Senato tarafından organize edilen çeşitli projeler vardı o zamanlar.

Tabii ki etkili eşcinsel danışmanlığı da vardı. Mesela Berliner Aids Hilfe, büyük dernekler de vardı. Tabi baskı altına da alınmış olduk böylece. Uzun bir süre tutunmaya çalıştık. Mevcut para gittikçe azalıyordu… Sonunda, yaklaşık dokuz yıl sonra bitti bir anda, bizi fonlamayı durdular çünkü dediğim para azalmıştı ve danışmanlık hizmetlerin artık sadece Almanca olmasına karar vermişlerdi. Eşcinselleri destekleyen bir projeydi. Yani en az 2.000 kişi için düşünülen şey, fon  ve proje iptal edildi. Türk ve arap komünitenin daha fazlasına ihtiyacı da yoktu, yer yerinde bir projeydi bu ama 2023 yılında proje rafa kalkmış oldu.

Ben orada 10 yıl boyunca danışmanlık yaptım. O da zor bir dönemdi. Berlin’in bir köy olduğunu düşünün, küçük bir yer. Kreuzberg de öyle. Burada uzun yıllar yaşayan bir kadın vardı. Kocası sex işçisiydi ve uyuşturucu da kullanan bir kadından kaptığı Hiv’i eşine taşıdı. Adam hayatını kaybetti ve kadına biz baktık ama kimsenin onun HIV pozitif olduğunu öğrenmesine izin vemredik. Sakladık bu bilgiyi. Yani gerçekten inanılmaz derecede zordu. Gelmeden önce aradı bizi, kimsenin koridorda olmasına izin verilmezdi, herkes dışarı çıkmak zorundaydı o gelince. Sadece bireysel birebir görüşürdük ondan. Benim için zor zamanlardı, bilinçsizlik yüzünden ortada bir suç vamrış gibiydi. Genel olarak toplumda ve kuir toplulukda bilinç çok düşüktü. Bir çok eğitim organize ettik biz.

Örneğin 1999 da zor bir yıldı.. Labas diye bir kurum vardı ve bizi baskı altında tutuyordu. Birçok eşcinselin çalıştığı ve Senato’dan fon alan birçok projenin parası kesildi. üzerimizde giderek daha fazla baskı hissediyorduk 1999’da o kadar yoğundu ki üç intihar vakası yaşandı.  O insanların yakınlarına akrabalarına bakmak, onlarla ilgilenmek durumunda kaldım. 18 yaşında bir çocuk, çok genç bir yaşta hayatına son verdi. Hiv pozitifti, harika bir insandı. Ailesine söylemedi, kimden destek alacağını bilemedi ve tek başına üstesinden gelemedi. Onun ile Gayhane‘de hep beraber eğlenirdik. Kısa aralıklarla üç kişi canına kıydı. Ben de harekete geçmek zorunda hissettim ama engellendik. İşimizi düzgün yapmadığımız söylendi bize ve engellendik. Yani çok dramatikti ve hakkımız gasp edildi. Bu konu maaliyetli olan bir tabuydu çünkü. ADM (Aids Danışma Merkezi) Projesi 2023‘e kadar devam etti. Şu ana kadar daha çok HiV ve AIDS konuştuk.

Kendi kişisel hayatımla yani kendimle ilgili daha fazla konuşacağım çünkü çekirdek aile meselesini gündeme getirdiniz. Berlin’e geldiğimiz için anneme teşekkür etmeliyim, çünkü İzmir’deki geniş aileden çıkıp çekirdek ailesini yanına alıp Berlin’e taşınmak istedi. Gece gündüz dikiş dikerek bir birikim elde etti ve ailesini yani bizi burada bir araya getirmek için çok yorulsa da bunu başardı. Annem Berlin’in ailemiz için bir umut olduğuna inanıyordu. Bu çabası için ona çok minnettarım. Geniş ailemiz Berlin’de küçük bir aileye dönüştü. Gururlu Ananemi Berlin’e getiremedik mesela. Wedding’de avlulu bir binada yaşıyorduk. Bir gece avluda ya da koridordaydı sanırım, hıçkırık ve ağlama sesleri duyduk. Yaşlı bir kadın ağlıyordu. İki kat üstümüzde, Doğu Berlinli, yeğenleri için ağlıyordu. 1976 yılında duvar hala şehrin ortasında duruyordu ve duvardan önce Batı Berlin’de emekli olan Doğu Almanya vatandaşları maaşlarını almaya batıya geliyordu. Ayrıca bu kişiler özgürce geri dönebiliyordu. Erna Nine de bu insanlardan biriydi. Pranzlauer Berg’de yaşıyordu. Türk misafir işçisi olan Işık ailesinin haftasonları ziyaretine gelen düzenli misafiri olmuştu Erna Nine İki farklı dünyanın insanları… 150 boyunda, beyaz saçlı, elinde şirin küçük çiçeklerle her hafta sonu gelirdi Erna Nine. Alkol bağımlısı ve onu eve almayan yeğenleri yerine bizi ziyarete gelirdi. Aslında yeğenlerinin çocuklarıyla ilgilenmek istiyordu. Erna Ninenin çocuklarla bir arada olma izni yoktu ama her hafta sonu bize geliyordu. Ben bunu herzaman sempatik bulmuşumdur çünkü Türkiyeli bir Doğu Alman gibiydi gözümde. Biz de ondan Doğu Almanya’daki yaşamı öğrenebildik çünkü bize oradaki günlük hayatını anlattırdı. Birbirimize kültürlerimizi de öğretebildik. Berlin’e geldikten sonra ailemiz için önemli bir kişi oluverdi.

Kuir olarak açılmam… Ailenin iki yüz karasıydık biz kuzenim Eyşen ile.  Rahmetli oldu, lezbiyendi, futbolcuydu, harika bir kadındı. Peki ben? Büyük Teyzem, tesettürlü içe dönük bir kadındı. Kendi kıyafetlerini dikerdi, lezbiyendi. İzmir’de geceleri dışarı çıkardı, liman bölgesinde gezinirdi. Bir gece onu dışarda bulup eve getirdiler, Ananem yani kızkardeşi ona hakaretler etmeye başladı; içkicisin, ailenin yüz karasısın , oralara gidip fahişelik yapıyorsun… Buna çok içerledi ve evi terk etti. Gecenin bir vaktiydi. Büyük teyzenin yine bir yerlere gittiğini biliyorduk.  Çok içe kapanık da olsa aramızda bir bağ vardı, içe dönük biri olmasına rağmen hissediyordum onunla ilgili bazı şeyler olduğunu. Ne olmuş yani? Daha sonra Berlin’de birbirimize açıldık. Dediğim gibi, Amerikanvari ortamla pek ilgilenmiyordum, anaakımın söylemleri vs benim için o kadar da ilgi çekici değildi. Yinede (ana akım kuir alanlara) onların arasına arasıra da olsa katılıyordum. Kuirler, geyler ve lezbiyenlerden oluşan oldukça renkli bir grubum vardı. Kuzey Avrupa ana akım kuir ortamları gibi değildi yani. Oldukça renkliydi. Geyler, lezbiyenler bir araya geliyor, paylaşımlar ve sohbetler yapıyorduk. Bu süre zarfında Berlin‘de fazlaca danışmanlık ihtiyacı olduğunu fark ettik. Schwule Internationel ve MannoMeter olarak danışmanlıklar sunduk.  En ilginç vakalardan birini Eşcinsel bir rahipti. Seyşeller’den gelmişti.  Seyşeller’den Berlin’e açılmak için gelmişti. 40 yaşındaydı çok yakışıklı bir adamdı, şehirli olduğu da anlaşılıyordu.  Bir rahip… Bize Potsdam’da kuirler için bir grup olduğunu söyledi, birlikte yaşayan ve sosyalleşen ama kendi aralarına seks yapmamak gibi bir kısıtlaması olan bir grup. Bu gruba dahil olmak için pasaportunu onlara vermiş. Hatırladığım kadarıyla 34 hafta boyunca nlarla yaşamış ve sonunda bu böyle gitmez deyip bize danışmanlık almaya gelmişti. Bu olay benim için baya zorlayıcıydı. O zamanlar hep mülteciler için kalacak yer ayarlamakla meşguldük genelde. Çevremizde evlerini açan insanlar, arkadaşlarımız vardı. Odalarını başkalarıyla paylaşıyorlardı. O zamanlar Charlottenburg’da iyi tanınan Stefan bu rahibi evine aldı. Rahip güzel yemekler pişirirdi bize akşam yemeklerinde ta ki bir gün ortadan kaybolana kadar. Ortadan kaybolmadan bir gün önce yine bize akşam yemeği yaptı. Lezzetli yemekler, güzel servis edilmiş balıklar vs.. O akşam yemeğinde bize Tanrı sizi bunun için cezalandıracak, Tanrı sizi cezalandıracak diye ciddi bir ifadeyle söylendi.

Ben bunun kulağa psıkopatça geldiğini söyledim, hiç normal değildi. Sonrasında sakince yedik ve sohbet etmeye devam ettik bir şekilde.  Çok güzel yemek pişirdiğini söyledim ona. Bir ara gözden kayboldu ama sonra sohbet etmeye devam ettik ve sonra sonunda ona anlat dedim. Kuir olarak, gay olarak nasıl bir hayat yaşadığını sordum. Bir katolik rahip olarak büyük sorunalr yaşadığında bahsetti. Psikolojik tedavi görüyormuş, ilaç alıyormuş ve bu ilaçlar sayesinde sanrılar görmüyormuş ama bizimle olduğu zamanlarda ilaç almıyordu bu yüzden sanrılar tekrar ortaya çıkmış. O gece onunla dışarı çıktım. Onunla çeşitli kulüplere de gitti, o gece biraz takıldık beraber. Ona gidebileceği, vakit geçirebileceği yerleırn adreslerini de vermiştik. Ama dediğim gibi, ertesi gece ortadan kayboldu ve bir daha hiç görmedik onu

Dediğim gibi, geniş ailem burada çekirdek aile haline geldi. Geniş biyolojik ailem çok ilgili sayılmazdı. Daha önce bahsettiğim kuzenim ve büyük teyzemle iyi anlaşıyordum, muhtemelen cinsel yönelimleriimiz dolayısıyla falan ama geri kalanıyla pek bir şey yapamıyordum. Seçilmiş aile benim için her zaman çok önemliydi yani arkadaşlarım, sevdiğim insanlar… Onlarla sosyalleşmekten gerçekten keyif alıyordum. 90’larda ortak ayrımcılık deneyimlerimiz giderek daha fazla bağ kurmamızı sağlayan etkenlerden biriydi. Birbirimizi sürekli arardık arkadaşlarımızın güvenliğinden emin olmak için. Marzhan’da çalışanlar vardı mesela. Marzhan aşırı sağcıların çok olduğu bir yerdi., orada çalışan arkadaşlarımz naptı, işe güvenle gitti mi, güvenle eve döndü mü diye merak ederdik. Hher şey yolunda gittimi diye arardik birbirmizi. O zamanlar gerçekten yor zamanlardı. Buyüzden kuir topluluğa pozitif katkı sunacak gösteriler ve eğitim çalışmaları organize ediyorduk.

Dediğim gibi, seçilmiş bir ailem vardı.  Hayatımdaki kuirler ailem olmuştıu. Bazılarıyla aramda oldukça büyük yaş farkı vardı., 60 veya 70 yaşında insanlar tanıdım, ikili bir hayat yaşıyorlardı, 3-4 çocuğu olanlar vardı aramızda. Geceleri bizimle buluşurlardı, şıkır şıkır giyinmişler, beraber eğlenmeye giderdik. Güzel sohbetlerimiz oldu, elimizden geldiğince bu insanlarla da dayanıştık. Bunu da yaşadık yani.

Cinsellik çok geniş bir alan, bu yüzden cinsel kimlik ve cinsel yönelim gibi kavramlar var… Nasıl desem… İnsanlar hayatı fakrlı yönlere doğru akabiliyor, hep düz değil, öyle değil mi.. Hayatın ikili olduğu varsayılırken bir tarafta, bir taraftada

gey, lezbiyen, biseksüel, trans, queer, interseks… kocaman bir spektrum var ve bunlar akışkan olabiliyor. Size hikayeler anlatabilirim, örneğin Aviv, Aviv İsrailliydi. İsrail, aslen Aviva, İsrailli bir lezbiyen. Filistinli bir kadını seven bir lezbiyen ve bu Filistinli kadın bombalı bir saldırıda öldü. Yani bize büyük bir travma ile geldi. Aynı zamanda bize çok bağlıydı. Aviva’dan Avive’ye, yani bir erkeğe, tabiri caizse bir trans erkeğe dönüştü ve öyle de oldu.

Yani tabiri caizse öyle oldu. Biz de ona biraz destek olabildik, bundan kastım bu. Tabiri caizse geçişler var, versolar var.

Biz de birbirimize destek olmaya çalıştık.

Kendimi savunmayı nispeten erken öğrendim, sonuçta heteroseksüel olmadığım için tehkiledeydim. Eşcinsel bir erkek olarak ana akım toplumda yolumu bulmam gerekiyordu. Her şey feminen giyinmek istememle başladı. İki kız kardeşimin vardı. elbise dolaplarında benim ilgimi çeken güzel şeyleri vardı.  Bir noktada kendimi tutamadım ve onalrdan bir elbise alıp giydim ve sonra kız kardeşime Edeka’ya gidiyorum dedim. Kızkardeşim beni öyle görünce şaşırdı ama beni engelmmedi. Zaten biliyordu. Aileme cinsel yönelimim hakkında açıkca bir şey söylemedim ama bunu zaten biliyorlardu. Hiç sorun yaşamadım, bailem bunu sorun etmediler. Ebeveynelrim, çekirdek ailem ve arkadaşlarım bu durumu oldukça sıcak karşıladılar. Beraber partilerde eğlenirdik, bazen akrabalarımız da eşlik ederdi bize. Eğlenceli ortamlarda akrabalarımızın bir arada olduğunu, sohbet ettiğini hatırlıyorum. Güzel zamanlardıAma aynı zamanda garipti de, bazen annelerimiz de katılırdı bize. Kadın mısın erkek misin diye sorarlardı mesela ama bununla başa çıkabiliyorduk. Mizahla cevap veriyorduk bu sorula: Benim ki daha iyi bir kadın formu diyorduk mesela. Bu politik bir şeye dönüştü, daha açık ve hareket edebildiğimiz, kendimizi anlatabildiğimiz bir alana dönüştü. Gladt’ın da yaptığı şey de buydu

1993’e tekrar atıfta bulunmak istiyorum. Neden bunu size anlatıyorum, çünkü Biz 1993’te İstanbul’dayken dinciliğe ve faşizme doğru bir yöneliş vardı, şuan 23 yıl sonra yaşadığımız gibi. Et çengeline asılmalısınız gibi. 1993’de İstanbul’da tutuklandık sizin de tanıdığınız Hortum Süleyman’ın emriyle ve İstanbul’da oldukça ünlü bir polis karakoluna götürüldük. Neden burada olduğunuzu öğrenmeye çalıştı. Elinde hortumuyla işkence hücrelerini gösterdi bize. Çok acıydı, çok zordu, çok korktuğumuzu söylemeliyim. Bir taraftan da fahişeler diye bağırıyordu, neden buradasınız… Suratınıyı fahişe gibi maviye, yeşile boyamışsınız, neden burdanısız? Oldukça ekstremdi her şey. Ülkeye girişimiz yasaklandı, yani Türkiye ilk defa Türk vatandaşlarına ülkeye girişi yasakladı ve ben de onlardan biriydim. Biz dayak da yedik, yani biri kötü adamdı ve birini daha hatırlıyorum iyi adamı oynayan, Oğlanı rahat bırakalım, ona vurmayalım, o konuşur rahat bırakırsak diyordu. Riskli, karanlık bir zaman dilimiydi ve ben kendime sonradan da sormaya devam ettim; bu cesaret mi yoksa dikkatsizlik miydi? O zamanların zordu. 93’de Madımak olmuştu mesela. Biliyorsunuz, 1993, yani çok şiddetli şeyler oluyordu ve 93’te tutuklandıktan sonra, Allah’a şükür çok uzun kalmadık gözaltında, bu yüzden kalıcı bir hasar olmadı ama korkarım ki şimdi de böyle bir durumla karşı karşıyayız ve bu konuya gelmek istiyorum şimdi. Bir araya gelip ne yapabileceğimizi düşünmemiz gerektiğini düşünüyorum. Aslında biz, mesela ben eski neslin bir parçası olarak, çok fazla deneyime sahibiz. Oradaki insanlar için işleri daha iyi hale getirmek için şimdi ne yapabiliriz, çünkü benzer saldırılar aryaşanıyor ve gittikçe artıyor. Yani insan hakları Erdoğan ve ekibi tarafından pek umursanmıyor ve bu yüzden oraya nasıl yardımcı olabileceğimizi düşünmemiz gerektiğini düşünüyorum. Mesela 23 gün önce  Berlin Csd’de  neden İstanbul’daki transların durumuna dikkat çekilmedi? Ukrayna ile ilgili bir sürü döviz vardı ama neden bizim için yok? Translara ve genel olarak kuirlere saldırılar artıyor, her gün saldırı haberlerini duyuyoruz. Artık bizim de bir şeyler yapmamız, bir araya gelmemiz ve bir şeyler organize etmemiz gerekiyor. Örneğin, Almanya’ya Berlin’e zor durumlardan kaçıp gelen insanlar için güvenli barınma sağlamak kesinlikle mantıklı olacaktır. Berlin’de zengin türkiyeli Kuirler var, ben böyle düşünüyorum. Yani paraları ve fırsatları var.Ünlüler de var mesela. Onlarla bir araya gelip ne yapabileceğimizi konuşmalıyız. Belki de zaten biliyorsunuz örneğin Rusya’da Uluslararası Af Örgütü ve  büyükelçilikler aracılığıyla Moskova’dan Paris, Fransa’ya ve Almanya’ya gelenler için güvenli barınma sunulabliyor. Burda tarif etmeye çalıştığım şey, örgütlerle büyükelçiliklerle bir ağ kurmanın ne kadarönemli olduğu, elbette Almanya da bunun bir trafında olmalı. Bu yüzden bir şeyler ortaya çıkarmaya devam etmeliyiz çünkü gördüğümüz baskı artmaya devam edecek.

Biyolojik ailemle ilgili anlatmadığım bir şey var. İzmir’de yaşayan bir kız çocuğunun babasıyım. Nasıl çocuk sahibi olduğumu anlatayım; İzmir’de bir arkadaşım var spor öğretmeni. Hep bir çocuk istemiş ama bekar olduğu için evlat edinememiş. Bir gece İzmir’deki bir klinikten aranıyor bu arkadaşım, bir kaıdn bir kız çocuğu doğuruyor ama evli değil. Bu kadını namussuz ilan ediyor ve kadın cinayetine kurban gidiyor. Arkadaşım beni aradı ve dedi ki Birol hemen evlenelim ben de kendisini çok severim. Formaliteden evlendik ve bu çocuğu evlat edindik. Ben böyle baba oldum ve şu an İzmir’de yaşayan 19 yaşında bir kızım var.

Hala şehrimizde Berlin‘de eşitsizlikler ve ayrımcılık var. Cinsellik konusunda daha fazla bilgilendirme yapılmalı. Şu anda CSD’miz var evet ama göçmenlerden ve gençlerden kuirlere yönelen saldırılar olabiliyor, görüyoruz bunları. Bu sorunları biliyoruz, yıllardır var olan sorunlar. Sadece biraz destek ve biraz para kimseye yetmiyor. Özellikle Korona‘dan beri göçmen toplumunun çok yalnız bırakıldığını biliyoruz. Korona sürecinde eğitime ulaşmak zorlaştı, bu durumlar daha da kötüleşti. Bu nedenle daha fazla bilinçlendirme çalışması yapılmalı. Hukuki olarak Berlin’de kaçak yaşayan birçok insan var, bu insanların artık, sonunda yasal bir statüye kavuşması gerekiyor, genel bir af gelmeli. Komünal seçim hakkımız olmalı. Trans için yasalar eşit hale getirilmeli, uluslararası alanda daha fazla kuir çalışması yapılmalı. Birçok destek var, görüyorum ama şuna da değinilmeli; sadece eğlenerek durumu çözemeyiz, hala bir araya gelmeli, ağlar oluşturmalı, politik ve kültürel çalışmaları ve bu çalışmaları yapanları bir araya getirmeliyiz.


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Das dritte Video mit Gazino Neukölln der Interviewserie “Queers in der Migrationsgesellschaft” ist online (De & Tr)

“Göç Toplumunda Queerler” Röportaj Serisi üçüncü video / Gazino Neukölln

***Türkçe için kaydırın***


“…wie sie Lubunyas (Queers) miteinander tanzen, wie sie mit uns singen und so weiter… Ja, wir haben eine Familie hier in Berlin…”

In dieser Serie von sechs Videos zu den Themen Migrationserfahrung, Familie und Queer-Sein haben wir einige Fragen an die Teilnehmenden gestellt. Das dritte Interview der Videoserie “Queers in der Migrationsgesellschaft” mit Gazino Neukölln ist auf Youtube zu sehen!

Das vollständige Interview finden Sie unten. Die türkische Übersetzung des Interviews steht unter der deutschen Version.


Gazino Neukölln – Queers in der Migrationsgesellschaft / Göç Toplumunda Kuirler – Interview 4

*** Das Video ist auf Deutsch untertitelt. *** Röportaj Almanca altyazılıdır. Röportajın tam metninin Türkçe çevirisi Almanca versiyonun altındadır ***

“…Lubunlarin getirdiği o güzel enerji, birbirleriyle tatlı tatlı danş ediyor olmaları, bizimle birlikte şarkı söylüyor olmaları… Evet ya, bizim de Berlin’de bir ailemiz var…”

Göç Deneyimi, Aile ve Kuir Olmak üzerine altı videodan oluşan bu seride katılımcılara bazı sorular sorduk. ”Göç Toplumunda Kuirler“ video serisinin dördüncü konuğu sevgili Gazino Neukölln ile gerçekleştirdiğimiz röportaj Youtube kanalımızda!


***Deutsch***

Die Fragen

1. Würden Sie etwas zu sich sagen?

2. Welche 3 Begriffe beschreiben Sie, wenn Sie Ihre Identität ausdrücken?

3. Würden Sie über Ihre Migrationserfahrung sprechen?

4. Bezeichnen Sie sich selbst als Queer? Wenn Ja, Was bedeutet es für Sie, eine queere Person mit Migrationserfahrung zu sein?

5. Welchen Einfluss hat die Mainstream-Gesellschaft oder die Migrationsgesellschaft, in der Sie leben, auf Ihr Queersein und Ihre Beziehungen zu Ihrer Kernfamilie? Gibt es neben Ihrer Kernfamilie noch andere Personen, die Sie als Ihre Familie bezeichnen?

6. Was bedeutet das Konzept der (Kern)familie für Sie?

7. Was möchten Sie Ihrer Kernfamilie, der Migrationscommunity, der Gesellschaft im Allgemeinen, der queeren Community in Berlin und dem Gesetzgeber*innen loswerden?


Antworten


Ich bin Fa (Abgekürzte Form meines Namens). Mein richtiger Name ist Fatmanur.

Ich heiße Pelin.

Ich bin Nazlı.

Mein name ist Didem.

Ich bin Zeynep, als Zozka bekannt.

Didem: Manchmal, wenn ich auf der Bühne bin, denke ich wirklich darüber nach, wie sehr ich jeden lieben kann, wenn ich sie nur anschaue. Ich fühle dasselbe bei den Menschen die zu uns kommen, weißt du.

Fa: Ich glaube, diese Aufrichtigkeit auf der Bühne zieht die Leute sehr an. Wir erleben immer wieder solche Überraschungen, und das sind die, die auf der Bühne für Lachanfälle sorgen. Sie sitzen da und weinen sich die Augen aus. Und noch Einige Aktionen dazu…

Nazlı: Familie, queer, Migrant, aber wir haben eine Erfahrung, die über all diesen Identitäten steht, und wir haben Identitäten und Subjektpositionen im Hintergrund. Aber ich meine, das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich wirklich eine emotionale und politische Bindung zu einer Gruppe von Menschen aufgebaut habe, indem ich so lange Musik gemacht habe. Ich lebe jetzt seit sechseinhalb Jahren in Berlin. Ich war wie ein_e Doktorand_in.  Ich spiele Trommeln, Darbuka und Cajon bei Gazino. Ich bin im Januar 2017 nach Berlin gekommen. Gerade hatte ich meinen Master in Kulturwissenschaften an der Sabancı Universität abgeschlossen und in der Tat war ab 2015 eine angespannte Zeit sowohl in meiner persönlichen Geschichte als auch in der politischen Geschichte der Türkei, all diese Bombenexplosionen usw., die Geschichten, die wir alle kennen, hatten bereits begonnen, sich zu entfalten. Damals sind wir als eine Gruppe Lubunya nach Berlin gekommen, um unsere Freunde zu besuchen, und als wir zurückkamen, mit einer, Soner aus der Gruppe haben wir gesagt, Soner lebt gerade auch in Berlin. Lasst uns einen Plan machen, lasst uns gehen, lasst uns gehen, lasst uns sehen, ob wir es schaffen, wenn wir gehen, blah blah blah. Wir begannen zu träumen, ich meine, es war eine Phase in unserem Leben, in der wir uns beide sehr erschöpft fühlten.

Fa: Ich kam zweitausenddrei nach Deutschland. Ich kam von Istanbul in eine kleine Stadt in Nordwestdeutschland. Ich war erst drei Tage zuvor neunzehn Jahre alt geworden. Ich habe an der Mimar Sinan Universität in Istanbul studiert. Es fiel mir schwer, und da es in meiner Familie keine Musiker gab, suchte ich eigentlich nach Unterstützung. Ein Professor von hier (aus Berlin) kam nach Istanbul. Nachdem ich eine Zeit lang gearbeitet hatte, lud er mich nach Deutschland ein. Er sagte: “Möchtest du mein Schüler:in sein? Das war natürlich eine große Chance für mich. Mit seiner Unterstützung kam ich nach Deutschland. Es war sehr schwierig, denn ich musste in einigen Hierarchien und in einem sexistischen Umfeld in der Welt der klassischen Musik aufwachsen.

Pelin: Ich lebe seit etwas mehr als neun Jahren in Berlin. Ich habe in der Türkei Philosophie studiert. Dann bin ich hierher gekommen. Ich habe es mit dem Master probiert, ich habe auch etwas neues probiert. Dann habe ich gemerkt, ich will Physiotherapeutin werden. Ich habe 3 Jahre verbracht. So ging das, jetzt arbeite ich als Physiotherapeutin.

Zozka: Ich bin vor sieben Jahren nach Berlin gekommen. Um hier meinen Lebensunterhalt zu verdienen, mache ich meistens sozial orientierte Kunst- und Designarbeiten. Ich mache Musik.

Didem: Ich bin vor zwölf Jahren nach Berlin gekommen, um ehrenamtlich zu arbeiten. Ich habe hier meinen Abschluss gemacht. Ich ging zurück in die Türkei, um mein Praktikum zu machen. Gezi protesten begonnen, Als ich zurück nach Istanbul kam. Dann habe ich beschlossen, nicht zurückzukommen, und dann habe ich mich für einen Master-Abschluss beworben, um hierher zurückzukommen. Ich habe immer in Kreuzberg und Neukölln gearbeitet. Ich fühle mich auf beiden Seiten wie in meinem Viertel. Ich wohne in der Mitte, in der Mitte von beiden… Ich bleibe die ganze Zeit hier in Berlin, ich gehe nicht weg. Und dann habe ich gemerkt, dass ich ausgewandert bin. Und als ich das merkte, waren drei oder vier Jahre schon vergangen. Ich habe mich gefragt, wer diese (Migrations)Entscheidung getroffen hat. Mir wurde klar, dass es an mir lag, aber es gab eine menge Gründe, die mir nicht bewusst waren. Einer der Hauptgründe für die Migration war für mich, dass ich queer war. Berlin bot mir einen solchen Raum, in dem ich für mich bleiben und herausfinden konnte, wer ich bin und was in mir steckt.

Pelin: Es mag wie ein Klischee klingen, aber für mich ist queer sein nicht das, was man tut, sondern der Rahmen, durch den man das Leben betrachtet. Die Art und Weise, wie man Menschen als fluide akzeptiert oder wie man andere als fluide akzeptiert und wie man das lebt, ist auch queer. Ich definiere mich selbst als queer. Mit der Migrationserfahrung sind wir hier alle ein bisschen wie verwundete Vögel und als ich diesen Zustand des verwundeten Vogels mit ihnen teilte, wurde mir klar, dass ich ihnen vertrauen konnte. Ich war erleichtert, als ich merkte, dass diese Menschen akzeptierten, dass ich queer war.

Zozka: Da stimme ich mit Pelin überein. Was du tust, mit wem du gerade zusammen bist und so weiter, ist eine sehr weit gefasste Sache, die deine Sexualität umfasst, aber nicht auf sie beschränkt ist. Mit anderen Worten, die Art und Weise, das Leben zu sehen und zu erleben. Für mich ist das Queer-Sein eine Beziehung zwischen Blumen, Pilzen, Arten, Welten. Es enthält Anarchie, zum Beispiel.

Fa: Was mich betrifft, so habe ich mit Gazino angefangen, in der Queer-Szene zu sozialisieren. Meine sexuelle Identität kann sich jederzeit und in jeder Hinsicht ändern. Ich kann sie nicht benennen. Ich bin an einem Punkt, an dem ich mich weder als Frau noch als Mann fühle, das heißt, ich fühle mich völlig geschlechtslos. Ich war im Laufe meines Lebens immer wieder Angriffen ausgesetzt, bin es immer noch. Zum Beispiel: Bist du ein Mädchen, bist du eine Frau? So etwas in der Art.

Nazlı: Da ich weder Kurdin noch Armenierin oder Angehörige einer anderen ethnischen Minderheit in der Türkei war, war das Einzige, was mich verletzte, eine Frau zu sein, das heißt, eine sexuelle Minderheit, eine geschlechtliche Minderheit. Es war früher die Sexualität,  sexuelle Minderheit und mit der Migrationserfahrung kam plötzlich etwas anderes hinzu: -Ausländerbehörde. -Das Ausländersein*. Ja. Ein Ausländer zu sein. Und auch eine ethnische Minderheit hier zu sein.

Didem: Wir sind Menschen, die eng mit der Community verbunden sind und viel Zeit miteinander verbringen. Gazino ist auch ein Teil dieser Community. Aber auf der anderen Seite, zum Beispiel bei der internationalen Queer Pride, an der wir letztes Jahr teilgenommen haben, konnten wir andere Erfahrungen machen, andere politische Erfahrungen, andere Begegnungen. Diese Situation ist also einerseits lehrreich. Es gibt viele verschiedene Erfahrungen, mit denen wir in Kontakt kommen können. Berlin ist eine Stadt, in der viele verschiedene Migrationsgesellschafte leben. Wir sind nicht die einzige Community. Es muss nicht unbedingt eine Demo sein, es kann auch eine Party sein. Ich meine und ich denke, es gibt viele Räume und ist offen für Experimente.

Nazlı: An jedem Ort, in jeder Geographie, in allen Identitäten, in jedem Werden, das heißt, multipel und intersektional aber da die historische Politik des Türkischseins in Deutschland sehr wichtig ist, ist das Türkischsein natürlich in den Vordergrund getreten unter all diesen Identitätsmultiplikationen. Und das gibt mir natürlich einen anderen politischen Blickwinkel. In meiner Erfahrung als Aktivist_in hat zum Beispiel der queere Aktivismus in der Türkei, wie immer, viel Kontakt mit der kurdischen Bewegung und der Kriegsdienstverweigerungsbewegung gehabt. Hier haben sich für mich auch die Solidarität selbst und die Geografien, in denen sich queerer Aktivismus solidarisch zeigt, erweitert.

Fa: Als ich hierher kam, war ich immer auf der Suche nach einer Familie. Ich möchte mit Menschen aufwachsen, von denen ich möchte, dass sie die ganze Zeit bei mir sind. Eigentlich sehe ich das als Familie, denn jeder Mensch braucht ein Gefühl der Sicherheit. Wir alle brauchen ein gewisses Zugehörigkeitsgefühl, und ich glaube, die Menschen nennen es auf unterschiedliche Weise oder empfinden es auf unterschiedliche Weise. Für mich ist Gazino zum Beispiel eine Familie. Zum Beispiel ist das Gefühl der Diskussion, dass man sich immer noch in die Augen sehen kann und irgendwie Respekt und Liebe füreinander bewahren kann, sehr geschützt, und ich nenne es als Familie.

Nazlı: Die Menschen, denen ich im Leben vertraue und die mir nahe stehen, reichen mir aus, um meine Kraft und Energie vorrangig für andere einzusetzen. Ich brauche keine weitere Definition von Familie, kein weiteres Adjektiv für Familie, sondern die Familie selbst. Deshalb ist die Kernfamilie ziemlich normativ. Ich bin ein Einzelkind, Mutter, Vater und Kind sind die biologische Familie, in die wir in ihrer normalsten und toxischisten Form hineingeboren wurden, ohne sie zu wählen. Es stand nie auf meiner Agenda, dass ich versuchen sollte, sie zu verderben und wieder zu etwas zu machen. Ich glaube an die Wahlfamilie und verstehe ihren ermächtigenden Aspekt. Ich bin sogar davon überzeugt, dass sie die Menschen plötzlich schwindelig macht, dass sie das Konzept der Familie dekonstruiert usw., aber sie ist aus meiner Sicht nicht unverzichtbar für queere Politik. 

Pelin: Ich denke, ich stimme mit dir (Nazlı) überein: Ich brauche auch keine Familie meiner Wahl und ich brauche keine Menschen, die dazugehören. Ich brauche die Wahlfmailie nicht unbedingt, aber es gibt viele schöne Menschen, die mir am Herzen liegen. Die meisten von ihnen sitzen bereits hier neben mir. Jetzt bist du dran.

Zozka: Für mich ist die Definition der Kernfamilie klar: was wir in der Grundschule gelernt haben, ein Buch aus Strohpapier und Vierzehn-Punkt-Schrift, der Satz bestehend aus Mutter, Vater und Kind, mit einer schlechten Illustration.

Didem: Ich bin eines der Familienmitglieder in meinen Familien*, das die meisten Migrationserfahrungen gemacht hat. Daher kann ich sagen, dass die Familie, obwohl sie idealerweise aus Eltern und Kindern besteht, in mancher Hinsicht ein sehr westliches System ist, da dies in meiner eigenen Erfahrung nicht der Fall ist, war es wahrscheinlich schon immer so: Die Familie verändert sich, die Familie wächst, schrumpft, jemand geht, jemand kommt, ich gehe und komme zurück, sie bleibt also nicht konstant. Da ich dieses System nicht als heilig ansehe, sehe ich auch die Wahlfamilie nicht als heilig an, im Gegenteil, was mich reizt, ist das Gefühl des Zusammenwachsens. 

Fa: Ich liebe meine biologische Familie. Ich meine, ich denke, meine Eltern haben das Beste getan, was sie konnten. Sie haben Fehler gemacht und ich habe Fehler gemacht. Sie haben viele Fehler gemacht und ich konnte sie sehen, aber sie wussten, wie man sich entschuldigt. Wenn sie einen Fehler gemacht haben, haben sie sich bei ihren Kindern entschuldigt. Oder mein Vater hat immer gesagt: Egal, was dir passiert, egal, was du tust, sei immer und immer offen für uns. Denn wir stehen hinter euch. Wir sind die Menschen, die euch helfen werden/sollen. Aber im Gegenteil, manchmal hat mein Vater gesagt: Warum seid ihr so geworden?

Pelin: Ich spüre etwas, wenn ich die wunderbare Energie der Menschen sehe, die kommen, wenn ich Menschen sehe, die Seite an Seite und solidarisch zueinander stehen können. Wissen Sie, es gibt eine Hoffnung für das tägliche Leben. Ich bin zum Beispiel kein Mensch, der oft das Haus verlässt. Aber zum Beispiel bei den Gazino-Konzerten, die wunderbare Energie, die sie mitbringen, die Art und Weise, wie sie Lubunya`s miteinander tanzen, wie sie mit uns singen, und so weiter. Ja. Wir haben eine Familie in Berlin, weißt du. Wie soll ich es sagen, es ist so ein flüchtiges Gefühl. Ich kenne die meisten Leute, die hierher kommen, nicht, aber das macht nichts, ich meine, ich glaube, wir halten uns dort gegenseitig. Das gibt mir ein gutes Gefühl. Ich fühle mich wie zu Hause. Da fühle ich mich zu Hause.

Didem: Ja. Und die emotionalsten Momente, als wir mit dir (Pelin) auf der Bühne waren. Bei den Proben passiert das nicht, aber auf der Bühne weinen wir beide manchmal. Wenn wir uns auf der Bühne in die Augen sehen, reden wir über viele Dinge, über die wir hier geredet oder noch nicht geredet haben, einfach indem wir uns ansehen. Es geht nicht nur um uns beide, sondern auch um die Leute, die da sind, und um all die Körper, die zusammenkommen. Es geht auch sehr viel um die Musik. Das passiert hauptsächlich zwischen Pelin und mir ab, wahrscheinlich weil wir zusammen singen. Manchmal werden wir emotional und weinen.

Nazlı: Wir können solche Karrieresorgen, diese ganzen hierarchischen Verhältnisse auf dem Musikmarkt nicht tolerieren. Damit haben wir seit Jahren zu kämpfen. Unsere Priorität ist es, uns zu unterhalten und zur Solidarität beizutragen.

Fa: Ich möchte noch eine letzte Sache hinzufügen: Liebste, seid bitte nicht Madi* zueinander. Es sei denn, ihr habt wirklich ein Problem.


***Türkçe***

Sorular

– Kendinizden bahsetmek ister misiniz?

– Kimliğinizi ifade ederken tercih ettiğiniz üç terim nedir?

– Göç deneyiminiz hakkında konuşmak ister misiniz?

– Kendinizi Queer olarak ifade ediyor musunuz? Cevap evet ise, göç deneyimli bir kuir olmak sizin için ne anlama geliyor?

 – Ana akım toplum ya da içinde bulunduğunuz göç komünitesi kuirliğinizi ve çekirdek ailenizle ilişkilerinizi etkiliyor mu?

 – Çekirdek aile kavramı sizin için ne ifade ediyor? Çekirdek aileniz dışında aile olarak seçtiğiniz başka insanlar var mı?

 – Çekirdek ailenize, içinde bulunduğunuz göç komünitesine, toplumun geneline, Berlin’deki kuir komüniteye ve yasa koyuculara hitaben söylemek istedikleriniz nelerdir?


Cevaplar


Ben Fa. Bu ismimin kısaltılmış hali. Asıl adım Fatmanur.

Ben Pelin.

Nazlı ben.

İsmim Didem.

İsmim Zeynep. Zozka olarak biliniyorum genelde.

Didem: Bazen ben sahnedeyken,  bir bakıp herkesi ne kadar sevebileceğimi düşünüyorum, gerçekten. Gazinoya gelen insanlarla da aynı şeyi hissediyorum yani.

Fa: Sahnedeki samimiyet insanları bence çok çekiyor yani. Sürekli böyle sürprizlerle biz de karşılaşıyoruz ve gülme krizleri yaşanıyor sahnede işte bunlar. Oturuyorlar hüngür hüngür ağlıyorlar. Bir takım aksiyonlar… Çok samimi bir şey yani. Için. Mükemmel olmak zorunda olmadığımız.

Nazlı: Aileymiş, kuirmiş, göçmenmiş ama bütün bu kimlikler üstü yan yanalığı yaşıyoruz ve bunların arka planda kimliklerimiz, özne pozisyonlarımiz var. Ama yani ben hayatımda ilk kez gerçekten hani bir şekilde müzik yaparak, duygusal ve politik bağ kurmuş oldum bir grup insanla bu kadar uzun süre. Aber ich meine, das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich wirklich eine emotionale und politische Bindung zu einer Gruppe von Menschen aufgebaut habe, indem ich so lange Musik gemacht habe. Altı buçuk yıldır Berlin’de yaşıyorum. Doktora yapar gibiydim. Gazinoda da davul çalıyorum darbuka ve Cajon çalıyorum. Iki bin on yedinin ocağında geldim. tam böyle Sabancı Üniversitesi Kültürel Çalışmalarda masterımı bitirmiştim ve böyle işte iki bin on beş sonrası Türkiye işte bu hani e gergin bir dönemdi aslında, hem benim kişisel tarihimde de Türkiye’nin politik tarihinde de, işte bütün bu bombaların patladığı falan filan işte hepimizin bildiği hikayeler yaşanmaya başlamıştı çoktan. Tam o ara biz böyle bir grup Lubunya  halinde Belrinè arkadaslarimizi ziyaret geldik. Döndüğümüzde böyle işte o gruptan diğer arkadaşım, Soner de şu anda Berlin’de. Biz ikimiz hadi gel bir planlayalım, hani gitsek oluru var mı bu işin falan filan diye. Hayalini kurmaya başladık. Yani ikimizin de böyle gerçekten tıkandığını hissettiği bir dönemdi hayatlarımızda.

Fa: Ben 2003 yılında geldim Almanya’ya. Kuzey Batı Almanya’da küçük bir şehre geldim İstanbul’dan. Daha on dokuz yaşıma gireli üç gün olmuştu. İstanbul’da Mimar Sinan Üniversitesi’nde okuyordum. Ortam bana çok zor geliyordu ve ailemde müzisyen olmadığı için aslında bakılırsa kendime destek arıyordum. Buradan bir profesör İstanbul’a geldi. Bir süre çalıştıktan sonra beni Almanya’ya davet etti; öğrencim olmak ister misin dedi. Bu benim için büyük bir fırsattı tabii. Onun desteğiyle ben Almanya’ya geldim. Çok zordu. Çünkü yani klasik müzik dünyası bir takım hiyerarşiler ve bir takım seksist ortamların içinde büyümek zorunda kaldım.

Pelin: Dokuzu biraz geçkin yıldır eh Berlin’de yaşıyorum. Türkiye’de felsefe okumuştum. Sonra buraya geldim. Masterlar denedim, bir şeyler denedim. Sonra fark ettim ki ben fizyoterapist olmak istiyorum. Üç senem. Öyle geçti. şimdi fizyoterapist olarak çalışıyorum.

Zozka: Yedi sene oldu Berlin’e geleli. Burada geçinmek için genelde hani sosyal odaklı sanat tasarım işleri yapıyorum. Müzik yapıyorum. Müzik yapıyorum. Sonra Mezun oldum buradan. Türkiye’ye geri döndüm stajımı yapmak için. Gezi patladı. Ben döndüğümde.

Didem: On iki sene önce Berlin’e geldim. Gönül Hizmeti yapmaya geldim. Sonra gelmemeye karar verdim, geri dönmemeye ve sonra buraya geri gelmek için mastera başvurmuştum. Kreuzberg’te Yaşıyorum. hep de kreuzberg‘te ve neukölln‘de çalıştım. Mahallem gibi hissediyorum iki tarafı da, ortasında yaşıyorum ikisinin ortasında. Gönüllü hizmeti falan derken böyle şey fark ettim. Kalıyorum sürekli burada, gitmiyorum. Yani ondan sonra baktım aaa göç etmişim ben. Ve onu anladığımda böyle üç dört sene geçmişti. Bunun kararini kim aldi Diye düşündüm.  benim aldığımı fark ettim ama aslında aldıran bir sürü böyle farkında olmadığım sebepler vardı.  Göç’ün büyük sebeplerinden biri de aslında kuir olmaktı benim için yani. Kendi kendime kalıp ben kimimler, içimdekileri bulmak için Berlin’in böyle bir alanı vardı.

Pelin: Kuirlik benim için mesela eylediğin şey değil de bir hayata baktığın çerçeve diyeceğim çok jenerik olacak. Ama hani insanları nasıl  akışkan kabul ediyorsun ya da kendini nasıl akışkan kabul ediyorsun? Bunu nasıl beraber yaşayabiliyorsun üzerinden yani. Ben kendimi kuir  olarak tanımlıyorum. göçmenlik deneyimiyle beraber hani burada hepimiz biraz böyle yaralı kuş oluyoruz hani ve o yaralı kuş halimizi birbirimizle paylaştığımız zaman baktım ki güvenebilirim, kuir olduğumu kabul eder bu insanlar deyince bir rahatladım.

Zozka: Pelin’e orada katılıyorum yani ne yaptığın o anda kiminle olduğunun falanın da dışında ve seküelliğini kapsayan ama onunla sınırlı olmayan çok geniş bir şey. Yani hayatı görme yaşama biçimi, deneyimleme biçimi Yani çiçeklerle, mantarlarla, türler arası, dünyalar arası bir şeyler kurduğum bir ilişki olarak aslında bir yanda da var benim için. Içinde en başta anarşiyi barındırıyor mesela.

Fa: Benim gözümden baktığım zaman… Ben gazinoyken çallana kadar aslında kendimi kuir bir çevrede sosyalize edemedim. Cinsel kimliğim de her şekilde evrilebilir. Buna bir isim takamıyorum. Bildiğim şey kendimi ne bir kadın ne de erkek olarak hissettiğim yani kendimi tamamen cinsiyetsiz hissettiğim bir noktada. Hayatım boyunca her zaman bir takım saldırılara maruz kaldım. Kalıyorum da. Yani işte sen kızmısın, sen de kadın mısın? gibi Mesela.

Nazlı: Türkiye’de ben Kürt olmadığım için, Ermeni olmadığım için başka bir etnik azınlığa mensup olmadığım için sadece yara aldığım yer kadın olmaktı. Daha cinsiyet, cinsellik, cinsel azınlık, cinsiyet azınlığı olmaktı…Göç deneyimiyle buna durduk yabancı olmak eklendi. Evet. Yabancı olmak. Bir de burada böyle etnik azınlık olmak.

Didem: Biz çok hani komitenin içerisinde olan insanlarız ve çok fazla vakit geçiren insanlarız. Gazino da bu komünitenin bir parçası aslında yani ama bir yandan mesela geçen sene katıldığınız işte enternasyonel queer pride mesela; farklı farklı kortejler, farklı farklı politik deneyimler, farklı karşılaşmalar kazanilabiliyor. Öğretici bir yanı var yani. Çok fazla temas edebildiğimiz farklı deneyim var. Çünkü Bellin bir yandan da çok göç alan bir yer olduğu için sadece biz değiliz göç eden buraya. Eylem değil bir parti de olabilir bu alan. Yani çok alan ve deneyime de açık bir yeri var galiba hani.

Nazlı: Her lokasyonda, coğrafyada bütün kimlikler, oluşlar, yani çoklu ve kesişimsel ama Almanya’da Türkiyeli olmanın tarihi politikalar çok önemli olduğu için tabii ki de bütün bu kimliğin bütün bu çokluk hallerinden öne çıktı Türkiyelilik ve bu yani bana tabii ki de başka bir politik lens kazandırdığı ya yani dönüp baktığımda Türkiye’deki aktivist deneyimimde mesela tabii ki de çok dirsek teması her zaman oldu LGBT hareketinin Türkiye’de Kürt hareketiyle, vicdani ret hareketiyle, hiçbir zaman tek mevzusu olan bir hareket değil Türkiye LGBT hareketi. Burada  dayanışmanin alani ve queer aktivizminiliski kurdugu coğrafyalar da genişledi.

Fa: Buraya geldiğim zaman her zaman kendime evet bir aile aradım. Her zaman yanımda olmasını istediğim insanlarla kurup beraber büyümek istiyorum ben de. Ben bunu aile olarak adlandırıyorum aslında. Çünkü her insanın güven duygusuna ihtiyacı vardır. Hepimizin bir çeşit bir aidiyet duygusuna ihtiyacımız var ve bunu insanlar farklı şekillerde adlandırıyorlar veya farklı şekiller hissediyorlar diye düşünüyorum ben. Mesela gazino benim için bir aile. Benim için bir konflikti sürdürüp tartışmaya girebildiğin ve göz göze bakabildiğin hala ve birbirine bir şekilde saygıyı ve sevgiyi koruyarak yaptığın tartışma hissi çok korunaklı geliyor mesela ve ben bunu aile olarak adlandırıyorum.

Nazlı: Benim hayatta güvendiğim ve yakınım olan  emeğimi, enerjimi vermeyi önceleyeceğim insanlar yeterli. Ailenin başka bir çeşidi, başka bir sıfati, başka bir aile türü olmasa da olur yani hani. O yüzden yani çekirdek aile gayet normatif.  Tek çocuğum ben anne baba ve çocuk en normal ve toksik haliyle içine seçmeden doğduğumuz biyolojik aile benim için. Hiç de böyle uğraşıp bozayım da yeniden bir şeye uğratayım falan gibi böyle gündemime de girmedi hiç ya. Seçilmiş aileye inaniyorum ve anlıyorum güçlendirici tarafını: Nasıl birden afallatıyor insanları, nasil yapı bozuma uğratıyor aile konseptini falan, bunlara ikna oldum aslında ama kuir politikaya dair de böyle olmazsa olmazım değil yani.

Pelin: Bu herhalde biraz ihtiyaca yönelik bir şey.  Yani insanın öyle bir arayışı varsa hayatta ve bağlandığım bir öz olsun bir çekirdek olsun diyorsa ama o çekirdek ailem olamadı, olmadı diyorsa mesela o insan seçilmiş ailesini yaratmaya çalışıyor sanki. Ben biraz orada sana (Nazlı) yaklaşıyorum sanırım. Hani benim için de böyle bir seçilmiş aileye kabul ettiğim insanlar olması gerekmiyor. seçilmiş aileye çok ihtiyaç duymuyorum ama gönül bağı kurdum cok güzel insanlar var. Çoğu da burada oturuyor zaten… Deyip topu sana (Zozka) atıyorum.

Zozka: Benim için mesela çekirdek aile yani net, hiç onun dışında çağrışım olarak çıkmıyor:  Böyle sosyal bilgiler kitabı, ilkokul, saman kağıda basılmış on dört punto, işte anne, baba ve çocuktan oluşan o cümle yani, orada kötü bir illüstrasyon.

Didem: Ailelerim içinde çok fazla göç etmiş bir insanım. O yüzden şunu söyleyebilirim; aile fikir olarak böyle anne baba ve çocuktan oluşurken aslında bir anlamda çok da batılı bir sistem oluveriyor. Kendi deneyimde de olmadığı için büyük ihtimal hep böyle şeydi yani: Aile dönüşür, aile büyür, küçülür, birileri gider, birileri gelir, ben giderim, geri gelirim falan gibi bir yerde. Böyle ne hem o sistemi kendi içinde kutsallaştıramadığım için seçilmiş aileyle de kutsallaştırmıyorum. Aslında beni heyecanlandıran şey daha da beraber büyüme hissi oluyor.

Fa: Ben ailemi seviyorum. Yani bence annem babam elinden gelenin içini yaptı. Hataları oldu, bunları dagörebiliyorum. Özür dilemeyi bilen insanlardı mesela. Gelip hata yaptıkları zaman çocuklarından özür diliyorlardı. Ya da babam her zaman derdi ki ne olursa olsun başına ne gelirse gelsin ne yaparsan yap, her zaman ve her zaman bize açık ol. Çünkü biz sizin arkanızdayız yani. Size yardımcı olacak bireyler biziz, ama buna tezat olarak da babam diyordu ki; ya siz niye böyle oldunuz?  

Pelin: Gelen insanların güzel enerjisini birbiriyle dayanışan, birbiriyle yan yana durabilen insanların bir aradiligini  görünce bana bir şey oluyor. Gündelik hayata dair umutlaniyorum. Ben mesela çok evden çıkan bir insan değilim. Ama mesela Gazino konserlerinde o böyle lubunların getirdiği o güzel enerji birbirleriyle tatlı tatlı dans ediyor olmaları bizimle beraber şarkı söylüyor olmaları falan… Evet ya. Berlin’de de bizim bir ailemiz var diye hissediyorum. Nasıl ifade edebilirim… Böyle uçucu bir his hani. Birçoğunu tanımıyorum oraya gelen insanların ama önemli değil yani hani orada birbirimizi tuttuğumuzu düşünüyorum. Bu bana iyi hissettiriyor. Evde hissettiriyor yani.

Didem: Evet. Ve biz seninle sahnedeyken en çok duygulandığımız anları o zaman yaşıyoruz. Hiçbir provada bu olmuyor ama sahnedeyken ikiniz karşılıklı sık sık ağlıyoruz.. Bizim belki şu an konuştuğumuz konuşamadığımız bir sürü konuyu sahnede göz göze bakarak konuşuyoruz. Bu bizle, ikimizle ilgili değil sadece, ayrica insanların orada olmasıyla tüm bedenlerin bir araya gelişiyle, müzikle de cok ilgili. Muhtemelen kkarşılıklı şarkı söylediğimiz için bu en en çok pelin ile benim aramda yaşanıyor. Böyle durup durup bazen duygusalliktan ağlıyoruz.

Nazlı: Tüm bu müzik piyasasının böyle kariyer kaygılarına, bütün o hiyerarşik  ilişkilere asla tahammülümüz yok. Bununla da mücadele ettik yıllarca. Kendimizi eğlendirmek ve dayanışmaya katkı sunmak önceliğimiz.

Fa: Ben şunu söylemek istiyorum: Arkadaşlar birbirinize madilik yapmayın lütfen. Bir sorununuzgerçekten yoksa yapmayın!


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Queer Support Group / Meine Familie – Queers in der Migrationsgesellschaft

Das Projekt “Meine Familie – Queers in der Migrationsgesellschaft”des TBB lädt Queers mit Migrationserfahrung ein, in der Queer Support Group zusammenzukommen.

Die Queer Support Group ist ein soziales Netzwerk, in dem sich die Gruppenmitglieder miteinander solidarisieren und gemeinsam produktiv sein können. Das Treffen findet am 20 November in Casa Kuà in der Naunynstr. 72, 10997 Berlin statt. Anmeldung ist nötig.

Besuch von Alfonso Pantisano, Ansprechperson Queers Berlin / “Queer-Beauftragter” der Landesregierung Berlin, beim TBB

Lanca (Administrative Leitung des TBB), Ezgi Özcan (Antidiskriminierungsberaterin bei FMFW), Alfonso Pantisano, Erdem Zayimoğlu (Projektleitung, Meine Familie – QiM), Zülfukar Çetin (Vorstandsprecher, TBB)

Wir haben uns über den heutigen Besuch von Alfonso Pantisano, Ansprechperson Queers Berlin / “Queer-Beauftragter” der Landesregierung Berlin, gefreut. Themen des konstruktiven Austausches war das Projekt “Meine Familie – Queers in der Migrationsgesellschaft” und die allgemeine queer-politische Lage in Berlin.

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Treffen mit “Stadteilmütter Neukölln”

Stadtteilmütter Neukölln Buluşması


Am 25. September 2023 nahm das Projekt “Meine Familie – Queers in der Migrationsgesellschaft” an einem der regelmäßigen Treffen der Stadtteilmütter Neukölln auf dem Rütli Campus teil. Bei dem Treffen wurde das Projekt vorgestellt und ein Workshop zu dem Thema “Bi+” durchgeführt.

Auf der Veranstaltung wurden die Selbsthilfegruppen des Projekts vorgestellt und die Kontaktdaten und die Social-Media-Kontos des Projekts an die Teilnehmerinnen weitergegeben.

In dem Workshop wurden die Entstehung des Begriffs bi+ und seine Bedeutung im historischen Prozess sowie die Kritik an Mono- und Heterosexismus aus derer queeren Perspektive hervorgehoben und erläutert.

13 Personen nahmen an der Veranstaltung teil und sahen das Premierenvideo der Interviewserie “Queers in der Migrationsgesellschaft”. Am Ende der Veranstaltung wurden die Fragen der Teilnehmerinnen zum Projekt und zur Interviewserie beantwortet.

Das Projektteam und die Teilnehmerinnen verabschiedeten sich, um sich nach drei Stunden wieder zu treffen.


25.09.2023, Stadtteilmütter Neukölln, Campus Rütli


25 Eylül 2023 tarihinde “Benim Ailem – Göç Toplumunda Queerler” projesi, Stadtteilmütter Neukölln’ün Rütli Kampüsündeki düzenli toplantılarından birine katıldı. Toplantıda projenin tanıtımı yapıldı ve “Bi+” konulu bir atölye çalışması gerçekleştirildi.

Etkinlikte, projenin destek grupları tanıtıldı ve projenin iletişim bilgileri ve sosyal medya hesapları katılımcılarla paylaşıldı.

Atölyede Bi+ teriminin ortaya çıkışı ve tarihsel süreçteki gelişimi monoseksizmin ve heteroseksizmin queer bakış açısıyla eleştirisi vurgulanarak anlatıldı.

Etkinlikte hazır bulunan 13 katılımcı ile “Göç Toplumunda Queerler” röportaj serisinin ilk videosu da izlendi. Etkinliğin sonunda katılımcıların proje ve röportaj dizisi hakkındaki soruları yanıtlandı.

Proje ekibi ve katılımcılar üç saatin ardından tekrar buluşmak üzere sözleşerek vedalaştı.

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23. September, Bi+ Visibility Day

23. September, der Tag der Bi+-Sichtbarkeit / 23 Eylül Bi+ Görünürlük Günü

(Türkçe için kaydırın)


23. September, der Tag der Bi+-Sichtbarkeit

Der 23. September ist der Tag der Sichtbarkeit von Bi+-Menschen. Er ist den bisexuellen, pansexuellen, fluiden und allen queeren gewidmetMenschen, die sich mit dem Bi+-Spektrum identifizieren. Der Tag wurde am 23. September 1999 von in den USA lebenden Bi+-Aktivist_innen ins Leben gerufen, um gegen Hass und Monosexismus, der der LSBTIQ*-Community auferlegt wurde, vorzugehen. Heute steht er als Symbol für den internationalen Kampf um LSBTIQ*-Rechte.

Auch wenn “Bisexualität” ursprünglich Personen beschrieb, die sich zu binären Geschlechtern – Männern und Frauen – hingezogen fühlten, kam der Begriff “Bi+” als Reaktion auf Kritik am binären Geschlechtersystem und am Monosexismus auf. “Bi+” bezeichnet Personen, die emotionale und sexuelle Anziehung zu zwei oder mehr Geschlechtern verspüren. Diese Anziehung kann in ihrer Intensität variieren. Bi+-Menschen erfahren Diskriminierung nicht nur durch heterosexistischen Hass, sondern werden auch innerhalb der LSBTIQ*-Community oft übersehen und marginalisiert. Binäre Geschlechtszuweisungen und jeglicher Monosexismus sind Formen der Bi+Phobie.

Erdem Zayimoğlu, ein_e Moderator_in der Queer Support Group, die LSBTIQ*-Menschen mit Migrationserfahrung in Berlin vereint und zugleich Projektleitung des Projekts “Meine Familie – Queers in der Migrationsgesellschaft” ist, sendet folgende Botschaft:

“Wir geben unsere Forderungen nach Gleichberechtigung nicht auf. Alle unter dem Bi+-Schirm, insbesondere Migrant_innen, Geflüchtete, Eltern, Menschen mit Behinderungen und Arbeiter_innen, haben Forderungen an die Mainstream-Gesellschaft und die Gesetzgeber_innen. Bi+-Menschen gehören zu den Gruppen, die am meisten unter dem Aufstieg des Rechtsextremismus und der wirtschaftlichen Krise nach der Pandemie leiden. Wir wehren uns gegen Versuche, Armut und Diskriminierung zu normalisieren. Zunehmender Rassismus und Rechtsverletzungen gegen Migrant_innen und Geflüchtete verschlimmern die Situation für Bi+-Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung weiter. Unsere Forderungen nach Gleichberechtigung und Anerkennung bleiben bestehen. Wir betonen, dass Gesetze zum Schutz und zur Unterstützung in einer ‘bunten und vielfältigen’ Gesellschaft erforderlich sind.”

Wir stehen gegen Heterosexismus, Patriarchat und den Monosexismus, der Queers aufgezwungen wird und grüßen alle Bi+-Menschen


Design / Tasarım: Emrah Gökmen


23 Eylül Bi+ Görünürlük Günü

23 Eylül Bi+ Görünürlük Günü , biseksüel, panseksüel, akışkan ve kendini Bi+ şemsiyesinde gören tüm kuir varoluşlara adanmış olan bir gündür. ABD’de yaşayan Bi+ aktivistler tarafından nefrete karşı ve ayrıca LGBTİ+ komünitesine dayatılmaya çalışılan monoseksizme vurgu yapılarak 23 Eylül 1999’da ilan edilmiş ve günümüzde LGBTİ+ Hak Mücadelesinin sınırları aşan bir sembolü haline gelmiştir.

Biseksüellik kavramı, ortaya çıktığında aynı zamanda kadın ve erkeğe ilgi duyan bireyleri ifade ederken kuir politika tarafından ikili cinsiyet rejimine ve monoseksizme getirilen eleştiriler sonucunda Bi+ terimi ortaya çıkmıştır. Bi+ terimi, ikili cinsiyet normlarına ve monoseksizme karşı çıkan, duygusal ve cinsel açıdan birden fazla cinsiyete ilgili duyan kişileri tanımlar ve bu ilginin yoğunluğu değişken olabilir. Bi+`lar, heteroseksist nefretten kaynaklanan ayrımcılığa maruz kalırken bazen LGBTİ+ topluluğu içinde de hetero ve homo kimlikler arasında sıkışmış, arada kalmış ya da geçici bir süreç yaşıyor gibi dışlanma ve önyargılarla başa çıkmak zorunda bırakılmaktadırlar. İkili cinsiyet normlarının ve monoseksizmin Bi+‘lara dayattığı bu baskılar Bi+fobi’nin de temellerindendir.

Benim Ailem – Göç Toplumunda Kuirler projesinde LGBTİ+’ların bir araya geldiği Kuir Destek Grubu moderatörlerinden ve aynı zamanda „Benim Ailem – Göç toplumunda Kuirler“ projesinin yöneticisi olan Erdem Zayimoğlu topluma ve yasa koyuculara şu mesajı iletiyor:

„Eşitlenme talebimizden vazgeçmiyoruz. Bi+ şemsiyesindeki göçmenler, mülteciler, ebeveynler, engelliler ve işçiler başta olmak üzere tüm Bi+’ların ana akım toplumdan ve yasa koyuculardan talepleri ve alacakları var. Pandemi sonrası derinleşen ekonomik krizden ve yükselen sağcılıktan en çok etkinlenen gruplardan birinin Bi+’lar olduğunu vurguluyor, yoksullaşmanın ve ayrımcılığın normalleştirilmesi çabalarına karşı çıkıyoruz. Göçmen ve mültecilere dönük ırkçılığın ve hak gaspının artması halihazırda fobilere mağruz kalan Bi+ göçmen ve mültecilerin hayatlarını daha da zorlaştırıyor. Eşitlik ve tanınma talebimizden vazgeçmiyoruz. Bi+’ların mağruz kaldığı nefrete, ayrımcılığa ve klasizme karşı, “çok renkli” bir toplum için koruyucu ve destekleyici yasalara ihtiyaç duyduğumuzu hatırlatıyoruz.“

Heteroseksizme, Patriyarkaya ve Kuirlere dayatılmaya çalışılan monoseksizme karşı Bi+ şemsiyesindeki tüm varoluşların 23 Eylül Bi+ Görünürlük Günü kutlu olsun.


Nützliche Links / Faydalı Linkler;

 Bi+Glossar – BiBerlin e.V.

Was ist Bifeindlichkeit – BiBerlin e.V.

Bi+seksüeller Burada Kitapçığı – Kaos GL

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Das dritte Video der Interviewserie “Queers in der Migrationsgesellschaft” ist online (De & Tr)

“Göç Toplumunda Queerler” Röportaj Serisi: Üçüncü video yayında

***Türkçe için kaydırın***


“…möchte ich in erster Hinsicht meine Dankbarkeit und Liebe der queeren Community, meiner queeren Familie, euch aussprechen. Ich bin unheimlich dankbar und glücklich dafür, dass ich dieses Leben, was wir leben, nicht alleine leben muss…”

In dieser Serie von sechs Videos zu den Themen Migrationserfahrung, Familie und Queer-Sein haben wir einige Fragen an die Teilnehmenden gestellt. Das dritte Interview der Videoserie “Queers in der Migrationsgesellschaft” mit Lina Burcu ist nun veröffentlicht!

Das vollständige Interview finden Sie unten. Die türkische Übersetzung des Interviews steht unter der deutschen Version.


Lina Burcu – Queers in der Migrationsgesellschaft / Göç Toplumunda Kuirler – Interview 2

*** Das Video ist auf Türkisch untertitelt. *** Röportaj Türkçe altyazılıdır. Röportajın tam metninin Türkçe çevirisi Almanca versiyonun altındadır ***


“…her şeyden önce kuirlere, kuir aileme, sizlere minnettarlığımı ve sevgimi ifade etmek istiyorum. Yaşadığımız bu hayatı tek başıma yaşamak zorunda olmadığım için inanılmaz derecede minnettarım ve mutluyum….”

Göç Deneyimi, Aile ve Kuir Olmak üzerine 6 videodan oluşan bu seride katılımcılara bazı sorular sorduk. ”Göç Toplumunda Kuirler“ video serisinin üçüncü konuğu sevgili Lina Burcu ile gerçekleştirdiğimiz röportaj yayında!


***Deutsch***

 – Würden Sie etwas zu sich sagen?

Schön, dass ich hier sein kann. Danke, dass du mich eingeladen hast.
Informationen zu mir also ich heiße Lina Burcu oder Burcu Lina, ich mag das ganz gerne, wenn man beide Namen benutzt, vor allem wenn ich merke, dass andere Leute sich nur einen Namen aussuchen, nämlich Lina, dann sage ich nein, Burcu… genau, ich lebe in Berlin seit 6 Jahren, komme ursprünglich aus Hannover. Und lebt jetzt hier, so in Berlin, glaube ich für mich so mein angekommenes Queeres Leben. ja genau. Ich benutze die Pronomen um sie/ihr: Und das ist jetzt gerade so vielleicht irgendwann nicht mehr so, genau. Und zu meiner Arbeit, was ich hier mache, ich glaube, mein Hauptberuf ist das Leben einfach, ich bin auf der Suche nach Huzur (Frieden), ich lebe, ich gebe Huzur und ansonsten… Ja, ich mache unterschiedliche Sachen, aber ich spreche immer so ungern über die Arbeit, weil ich find, das muss nicht immer so wichtig sein und manchmal entwickeln sich einfach Wege. Und vielleicht irgendwann Wiedersehen, erzähl ich dir von meiner Arbeit und vielleicht mache ich was anderes, man weiß es nicht.

– Welche 3 Begriffe beschreiben Sie, wenn Sie Ihre Identität ausdrücken?

Also ich denke nicht, dass ich so Begriffe benutze, um meine…, mein sein oder meine Identität zu benutzen. Also klar, wenn ich in Gespräche komme, und das ergibt sich, erzähle ich von meinem Queer sein oder von meinem queeren Leben. Aber ich glaube grundsätzlich, wenn man mich so fragt, was es so etwas, wonach du lebst oder wie nach dir fühlst, es hat sehr viel mit Energie zu tun. Es ist so, wenn ich so irgendwo hinkomme oder in einem Gespräch bin oder etwas anfange oder einfach wie ich den Tag starte, ist es sehr so dieses so wie ein bisschen Huzur (Frieden), also ich komme an, ich fühle mich wohl, ich fühle mich sicher, dass ein bisschen die Identitätsenergie, nach der ich lebe, so, da schwingt natürlich vieles mit, so auch mein Queer sein und mein mein alles um mich herum, aber ich glaub, ich hab gar nicht so Begriffe für mich, die ich so nutzen könnte, mit denen ich jetzt meinen mein Leben oder so oder mich jetzt beschreiben könnte.

 – Würden Sie über Ihre Migrationserfahrung sprechen?

Die Entscheidung getroffen zu migrieren, also ich denke nicht, dass ich diese Entscheidung getroffen habe. Ich denke auch nicht zum größten Teil, dass meine Eltern diese Entscheidung getroffen haben. Die Eltern meines Vaters kommen aus der Türkei und die Eltern meiner Mutter kommen aus Italien und Spanien. Ich glaube ,von da fängt das Migrieren an. so das oder diese Entscheidung so und wer weiß wer das für die entschieden hat also ich weiß welche Umstände für die entschieden hat warum sie das machen mussten. Genau und meine Eltern sind dann hier geboren und haben dann mir ihre Migrationsgeschichte mitgegeben, würde ich sagen. Und von da kommt, glaube ich dann so meine Migrationsgeschichte her. Oder die Entscheidung, die über mich gefällt wurde.

 – Bezeichnen Sie sich selbst als Queer? Wenn Ja, Was bedeutet es für Sie, eine queere Person mit Migrationserfahrung zu sein?

Ich glaube, so der erste Gedanke, wenn du mich fragst, was bedeutet so eine queere Person mit migrations Erfahrung zu sein, ist sehr emotional. Also eine sehr sehr emotionale Antwort und Frage. Abgesehen von vielen Dingen. Was bedeutet eine Queere Personen zu sein? Emotional meine ich damit, dass es für mich bedeutet, angekommen zu sein: An einem Ort oder auch in Momenten oder bei anderen Personen zu fühlen, dass ich bei mir angekommen bin, aber auch bei vielen anderen Sachen, die zum Leben gehören, unter anderem auch bei den Begriff Familie. Und für mich das. Diese, ja, das ist einfach das meine ich sehr emotional, dieses ankommen. Also ich glaube, Queersein bedeutet für mich ankommen so.

– Welchen Einfluss hat die Mainstream-Gesellschaft oder die Migrationsgesellschaft, in der Sie leben, auf Ihr Queersein und Ihre Beziehungen zu Ihrer Kernfamilie? Gibt es neben Ihrer Kernfamilie noch andere Personen, die Sie als Ihre Familie bezeichnen?

Also ich denke, so der Einfluss, also wenn wir von Einfluss immer so negativ belegtes Wort finde ich, aber wenn wir von einem Einfluss reden, also der Einfluss einer Mainstream Gesellschaft oder Bubble ist, dass ich noch mal immer wieder mehr weiß und einchecken kann, wo ich nicht sein möchte. Und der Einfluss auf die all die Menschen, die um mich herum sind, wo ich versuche mit zu arbeiten, wo ich versuche mit zu leben, einfach meine queere Bubble. Der Einfluss ist, dass ich immer wieder in den Prozess, in dem ich mich befinde, mich wiederfinden kann, wachsen kann, Ressourcen tanken kann und einfach die Möglichkeit habe, auch für mich herauszufinden. Ja, was zum Beispiel für mich Familie bedeutet oder wo mein Familiensinn herkommt, weil ich sehr familiär bin. Das aber definitiv nicht von dort habe, wo Kernfamilie herkommt. sondern ich verstanden habe für mich, dass die Menschen um mich herum in dem Konstrukt wie ich lebe meinen Support System sind und Support System ist für mich ein familiäres Gefallen. Also einfach so ein Gefühl von Familie so und das hat einen großen Einfluss auf mich.

 – Was bedeutet das Konzept der (Kern)familie für Sie?

Ach so, ja, okay genau, also dadurch. Ich hatte ja vorher erzählt, dieser Prozess, den man hat, dazu gehört natürlich auch zu hinterfragen, was bedeutet Familie für mich und ich brauchte ganz lange, um zu verstehen oder also emotional zu verstehen, dass es OK ist, dass das, was ich als Familie sehe, diese Energie und auch liebe, Zuneigung und Sicherheit, dass das nicht nur von Familie kommt. Ja, und ich bin froh, dort angekommen zu sein. Und definitiv gibt es in meinem Umfeld so starke, intensive Beziehungen, die ich habe, Freundschaftenen, die für mich wie Familie sind, so, das ist auf jeden Fall meine Familie so.

 – Was möchten Sie Ihrer Kernfamilie, der Migrationscommunity, der Gesellschaft im Allgemeinen, der queeren Community in Berlin und dem Gesetzgeber*innen loswerden?

Was möchte ich den Communities mitgeben? Ich glaube…
Weil das hier auch der Punkt und der Kern ist, möchte ich in erster Hinsicht meine Dankbarkeit und Liebe der queeren Community, meiner queeren Familie, euch aussprechen. Ich bin unheimlich dankbar und glücklich dafür, dass ich dieses Leben, was wir leben, nicht alleine leben muss und ich meine, wir haben viele Forderungen, wir haben viele Sachen, für die wir kämpfen und mein Wunsch an die an alles, was nicht zu Queersein oder in unserer Bubble ist, ist einfach so: Hört uns, Yani, hört uns und hört auf mit dem Ignorieren von uns. Aber ansonsten möchte ich hier so relativ so in meinem Huzur (Frieden) bleiben und sagen: Es ist so schön, dass ihr da seid und wir miteinander leben.


***Türkçe***

 – Kendinizden bahsetmek ister misiniz?

Öncelikle burada olmak çok güzel. Beni davet ettiğiniz için teşekkür ederim. Ben kimim; adım Lina Burcu ya da Burcu Lina, insanların her iki ismi de kullanması çok hoşuma gidiyor, mesela bazen insanlar sadece bir isimimi seçiyor ve tek bir ismimle hitap ediyor, ki bu genelde Lina oluyor, o zaman hayır diyorum, ben Burcu…6 yıldır Berlin’de yaşıyorum, aslen Hannoverliyim. Burada hayatımı kuir olarak yaşayabildiğim için Berlin’de yaşadığımı düşünüyorum. Şimdilik She/Her zamirlerini kullanıyorum: Ama bunun hep böyle kalacağını da söylemeyemem. Yaptığım işe gelince, sanırım asıl işim bu hayatı yaşamak, Huzur (Frieden) arıyorum, Huzur‘u yaşıyorum ve  Huzur veriyorum. Bunun dışında…. Aslında farklı işler yapıyorum ama iş hakkında konuşmak konusunda her zaman çok isteksizim çünkü çok da önemli olmak zorunda değil bence. Hayatta her şey değişiyor ve gelişiyor sonuçta- Belki bir gün seni tekrar görürüm, sana işimden bahsederim ve bir bakmışsın aynı işi yapmıyorum, asla bilemezsin.

– Kimliğinizi ifade ederken tercih ettiğiniz üç terim nedir?

Genellikle varlığımı ya da kimliğimi ifade etmek için terimler kullanmıyorum. Elbette, bir sohbet sırasında ya da konu oraya geldiğinde queerliğim veya queer hayatım hakkında konuşuyorum. Temel olarak şöyle düşünüyorum, bana niçin yaşıyorsun ya da nasıl hissediyorsun diye sorulduğunda , cevabın enerjiyle çok ilgisi olduğunu düşünüyorum. Bir yere ulaştığımda, bir sohbette sırasında ya da bir şeye başlarken veya güne başlarken, bu biraz Huzur’a ulaşmak gibi, yani kimliğimin sağladığı enerji ile bazı şeyler oluyor: Kimliğim sayesinde kendime geliyorum, rahat ve güvende hissediyorum. Kuir olmam ve etrafımda gelişen diğer şeyler birbiriyle bağlantılı, ama kendimi tanıtmak için kullandığım bir terim var mı… bence yok. Yani hayatımı, kendimle ilgili bir şeyi ya da şu anki beni tanımlayan.

– Göç deneyiminiz hakkında konuşmak ister misiniz?

Göç etme kararı… Göç etme kararı alınırken bana sorulmadı (gülüyor). Bu  karar alınırken ebevenlerimin de pek bir katkısı olmadı. Die Eltern meines Vaters kommen aus der Türkei und die Eltern meiner Mutter kommen aus Italien und Spanien. Böylece benim de göç hikayem başlamış oldu. Bu karar zorunlu muydu, gönüllü müydü ya da onların adına başkası tarafından mı verildi bilmiyorum. Yani  annem ve babam burada doğmuşlar ve aileden kaynaklı göç deneyimine sahip olduğumu söyleyebilirim. Göç hikâyem buradan geliyor. Benim hakkımda başkaları tarafından verilen bir karar bu.

 – Kendinizi Queer olarak ifade ediyor musunuz? Cevap evet ise, göç deneyimli bir kuir olmak sizin için ne anlama geliyor?

Bana göç deneyimi olan queer bir kişi olmanın ne anlama geldiği sorulduğunda aklıma gelen ilk şey „çok duygusal“ oluyor. Yani çok çok duygusal bir cevap ve soru. Birçok şeyden bağımsız:. Queer olmak ne anlama geliyor? Duygusal diyerek şunu ifade etmeye çalışıyorum; kuir olmak benim için bir yere varmış olmak anlamına geliyor: Bir yere, anlara ya da diğer insanlara, kendime ve aynı zamanda aile kavramı da dahil olmak üzere hayata ait diğer pek çok şeye ulaştığımı hissetmek. Yani her an bir yere bir şeye ulaşıyor olmak benim için çok duygusal bir şey.

 – Ana akım toplum ya da içinde bulunduğunuz göç komünitesi kuirliğinizi ve çekirdek ailenizle ilişkilerinizi etkiliyor mu?

Bence bir şeyden etkilenmek, birinden etkilenmek olumsuz bir anlama sahip. Fakat bence bu etkilenme hali ne kadar olumsuz olsa da ben bunu bana faydalı olabilecek şekilde kullanabiliyorum, yani ana akım toplumdan veya kendi kuir kominitemden bu geldiğinde, tekrar tekrar daha fazla şeyin farkına varıyorum ve nerede olmak ya da durmak istemediğimi görebiliyorum. Çevremdeki insanların, birlikte çalışmaya ve yaşamaya çalıştığım insanların yani kısaca etrafımdaki diğer kuirlerin hayatım üzeirndeki etkisi gelişmemi, kendimi bulmamı, büyümeye devam etmemi ve beni geliştirecek yeni kaynaklara ulaşmamı sağlıyor. Oldukça aile odaklı biri olduğumdan, ailenin benim için ne anlama geldiği ve aileden bahsedince ne hissettiğimi de bu şekilde çözebiliyorum ve bu kesinlikle geleneksel çekirdek aile değil. Aksine anladım ki benim hayatımda etrafımdaki insanlar benim destekçilerim ve bu destek benim aradığım aile iyiliğini ve sıcaklığını bana sağlıyor. Bu hissin benim üzerimde büyük bir etkisi var.

 – Çekirdek aile kavramı sizin için ne ifade ediyor? Çekirdek aileniz dışında aile olarak seçtiğiniz başka insanlar var mı?

Daha önce de söylemiştim, bu süreç, tabii ki ailenin benim için ne anlama geldiğini sorgulamayı da içeriyor ve aile olarak gördüğüm şeyin, bu enerjinin ve aynı zamanda sevgi, şefkat ve güvenliğin sadece (çekirdek) aileden gelmediğini anlamam, yani bu duygusal farkındalık  bana uzun bir zamana mal oldu. Bu noktaya vardığım için de mutluyum. Çok güçlü ve yoğun ilişkilere, bana  aile olan arkadaşlara sahibim. Benim için ailenin anlamı bu.

 – Çekirdek ailenize, içinde bulunduğunuz göç komünitesine, toplumun geneline, Berlin’deki kuir komüniteye ve yasa koyuculara hitaben söylemek istedikleriniz nelerdir?

Topluma ne söylemek isterim? Şöyle ki her şeyden önce kuirlere, queer aileme, sizlere minnettarlığımı ve sevgimi ifade etmek istiyorum. Yaşadığımız bu hayatı tek başıma yaşamak zorunda olmadığım için inanılmaz derecede minnettarım ve mutluyum. Çok fazla talebimiz var, uğruna savaştığımız birçok şey var. Kuir olmayanlardan, bu topluluktan olmayanlardan şöyle bir dileğim var: Bizi dinleyin. Sesimize kulak verin ve bizi görmezden gelmeyi kesin artık. Ayrıca kişisel dileğim ise Huzur’umu korumak. Son olarak şunu söylemek istiyorum: İyi ki varsınız, yani iyi ki hep birlikte yaşıyoruz bu hayatı.


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Das zweite Video der Interviewserie “Queers in der Migrationsgesellschaft” ist online (De & Tr)

“Göç Toplumunda Queerler” Röportaj Serisi: İkinci video yayında

***Türkçe için kaydırın***


“…Warum ist Familie in Deutschland wichtig? Die Familie in Deutschland kann uns vor Rassismus schützen. In der Familie fühlt man sich nicht allein. In der Familie fühlt man sich wie ein Teil vieler Menschen…”

In dieser Serie von sechs Videos zu den Themen Migrationserfahrung, Familie und Queer-Sein haben wir einige Fragen an die Teilnehmenden gestellt. Das zweite Interview der Videoserie “Queers in der Migrationsgesellschaft” mit DJ Ipek ist nun veröffentlicht!

Das vollständige Interview finden Sie unten. Die türkische Übersetzung des Interviews steht unter der deutschen Version.


Dj Ipek – Queers in der Migrationsgesellschaft / Göç Toplumunda Kuirler – Interview 2

*** Das Video ist auf Deutsch untertitelt. *** Röportaj Türkçe gerçekleştirilmiştir. Röportajın tam metninin Türkçe çevirisi Almanca versiyonun altındadır ***

“…Aile Almanya’da neden önemli? Almanya’da aile seni ırkçılıktan koruyabiliyor. Aile seni yalnız hissettirmiyor. Birçok insanın bir parçası olarak hissettiriyor…”

Göç Deneyimi, Aile ve Kuir Olmak üzerine 6 videodan oluşan bu seride katılımcılara bazı sorular sorduk. ”Göç Toplumunda Kuirler“ video serisinin ilk konuğu sevgili DJ İpek ile gerçekleştirdiğimiz röportaj yayında!


***Deutsch***

 – Würden Sie etwas zu sich sagen?

Hallo, Ich bin İpek İpekçioğlu. Ich lebe in Berlin und ich bin DJ*in. Ich bin Musiker*in, Produzent*in und Queer-Aktivist*in. Ich gehöre zur zweiten Generation der türkeistämmigen Community. Meine Mutter war bereits nach Deutschland gekommen, das heißt, meine Familie hat die Entscheidung getroffen, in meinem Namen zu migrieren. Sie haben mich hier auf die Welt gebracht. Ich bin größtenteils in Berlin aufgewachsen, aber ich bin in der Türkei zur Grundschule gegangen, daher ist meine Beziehung zur Türkei eine ganz andere. Ich fühle mich wie ein „Almancı“ der zweiten Generation, Alhamdulillah ich bin „Almancı“, wir nennen uns „Almancı“.  Ich sehe mich als ‘Kofferkind’, also als eines der Kinder der zweiten Generation, die ständig zwischen der Türkei und Deutschland hin und her gereist sind. 1992 veröffentlichten wir die erste Broschüre für lesbische Sichtbarkeit  “Anna ist in ein Mädchen verliebt” und “Ayşe ist in ein Mädchen verliebt”, zweisprachig auf Türkisch und Deutsch. Was für mich wichtig ist… Ich definiere mich als lesbisch und queer.

 – Welche 3 Begriffe beschreiben Sie, wenn Sie Ihre Identität ausdrücken?

Wie würde ich mich selbst ansprechen? “O” ist definitiv “O”, “They”, aber ich politisiere es nicht. Es ist einfach etwas an mir, aber wenn ich “Frau Ipek, Madam Ipek” genannt werde, fühle ich mich seltsam und ich fühle mich nicht wohl. In diesem Fall versuche ich, die Sprache der Leute zu ändern, indem ich sage -bruder, nenn mich bruder. Ich versuche, die Sprache der Leute zu ändern, indem ich sage: “Ipek, nenn mich nicht Schwester, komm schon, nenn mich Ipek abi, oder nenn mich nicht Frau, nenn mich einfach Ipek. Da ich nicht die ganze Zeit gegen Rassismus, Sexismus, Transphobie und Homophobie kämpfen kann, kann ich mir auch sagen, dass ich nicht alles politisieren soll.

Im Jahr 1997… „Türkisch und lesbisch ein Widerspruch?  Selbstbild lesbischer Migrant*innen der zweiten Generation, die ihren Lebensmittelpunkt in der Bundesrepublik Deutschland haben“  Ich habe zu diesem Thema recherchiert, und meine Diplomarbeit handelte auch von diesem Thema. In diesem Zusammenhang habe ich einige Personen (die sich damals als Frauen identifiziert haben) zu ihren Erfahrungen mit Sexismus und Homophobie befragt, und ich arbeite immer noch daran, diese Daten zu veröffentlichen. Natürlich bringe ich all meine queeren, migrantischen und aktivistischen Identitäten auf die Bühne. Das ist eine Entscheidung, die jeder Künstler*innen für sich selbst treffen muss, aber für mich ist das Auflegen und Auftreten eine sehr gute Plattform. Ich habe großes Glück mit meiner Familie. Sie hat mich akzeptiert und ich bin offen für sie. Deshalb kann ich mich der Welt öffnen. Andere können das nicht, aber ich kann es. Ich nutze es natürlich.

 – Würden Sie über Ihre Migrationserfahrung sprechen?

1995 gründete ich die erste lesbische Gruppe in der Türkei, die ‚Geschwister von Blitis. Ich liebe die Türkei sehr. Ich habe mich in Istanbul verliebt, aber um in Istanbul leben zu können, brauche ich unbedingt ein queeres Umfeld. Ich weiß nicht, ob es das gibt, denn damals gab es noch kein Internet. Damals haben wir über Zeitungen und Haustelefone kommuniziert. Was ist E-Mail? Das wissen wir nicht. Also habe ich nachgesehen. Ah! Hier sitzen Frauen, die wie Feministinnen aussehen. Cactus Cafe, Beyoğlu. Hallo, ich bin İpek, ich komme aus Deutschland, ich wohne in Berlin, ich bin lesbisch. Gibt es hier Lesben? -Ich weiß nicht, aber schau mal, da drüben ist eine Frau. Sie raucht eine Pfeife. Du gehst zu ihr.

Hallo, ich bin Ipek, ich komme aus Deutschland. Gibt es hier Lesben? -Ich schwöre, ich weiß es nicht. Warum bist du zu mir gekommen? -Der Barkeeper hat es mir gesagt. Du rauchst doch Pfeife… -Ich weiß nicht, aber da drüben ist ein Café, Sappho, geh dahin.

Sappho, OK, die lesbische Dichterin. Sie muss dort sein. Ich gehe schon: Hallo, ich bin Ipek, ich komme aus Deutschland, ich suche Lesben. Gibt’s hier Lesben? -Ich schwöre, ich weiß es nicht. -Warum heißt dieser Ort Safo? -Ich schwöre, fragen Sie nicht mich. Frag den Geschäftsführer. Ich ging zum Geschäftsführer und stellte ihm die gleiche Frage. Er verwies mich an das fünfte Café. Ich bin’s wieder: Hallo, ich bin İpek, ich komme aus Deutschland. Sie sind meine letzte Hoffnung. Ich bin lesbisch. Gibt es hier noch andere Lesben? Sie sagten, du bist hier richtig. Ich habe dort die erste Lesbengruppe gegründet. KaosGL hatte gerade angefangen, sich zu formieren, und da ich in Deutschland lebte und viele Beziehungen in der Türkei hatte, habe ich versucht, in beiden Ländern ein Umfeld zu schaffen, sowohl als eingewanderte queere Person als auch als eingewanderte lesbisch-feministische Person, und ich… Sonst gibt es uns nicht, wir gehen in Cafés herum, fragen die Leute… Und als ich hier (Berlin) zum ersten Mal an der Gründung einer Lesbengruppe beteiligt war, ging ich zur Gay Pride: Hallo, ich bin İpek, kommst du aus der Türkei? Ja. Bist du eine Lesbe? Komm, lass uns eine Gruppe gründen. Das ist meine Privatnummer. Damals hatte ich ein Telefon zu Hause. Ich bin zu den Treffen gegangen: Hallo, ich bin İpek, ich komme aus der Türkei. Ich möchte eine Gruppe gründen. Wenn ihr Lesben aus der Türkei kennt, gebt ihnen bitte meine Nummer. Ich habe überall Zettel aufgehängt und allen meine Nummern gegeben. Schließlich haben wir unsere Gruppe gegründet. Wir waren damals insgesamt zehn Frauen. Wir wussten diese Dinge noch nicht. Wir haben uns schließlich als Lesben gefunden; wir können unter uns sein, wir können zu unserer eigenen Musik tanzen, wir können unsere eigene Sprache sprechen. Wie denkst du über Rassismus? Hast du dich deinen Eltern gegenüber geoutet? Wer weiß über Sie Bescheid? Haben Sie schon einmal mit einem Deutschen geschlafen? Hast du jemals mit einem Türken geschlafen, wie war das? …. Ich meine, wir konnten all diese Fragen untereinander diskutieren. Wir sind immer in bestimmte Lokale gegangen, damals gab es Destina, es gab Harman. In den Neunzigern… Wir gingen dorthin, wir konnten die fasıl-Nächte besuchen und miteinander tanzen. Das waren auch linke Lokale, da konnten wir uns wohlfühlen. Die gibt es natürlich nicht mehr. Also gründeten wir Gladt: LGBTI+ Menschen aus der Türkei kamen zusammen. Wir haben gesagt, ob wir nicht selbst einen Verein gründen sollten, weil unsere Bedürfnisse hier nicht erfüllt werden. Wir können unsere Probleme nicht immer erklären. Dann haben wir gesagt, lasst uns einen Verein gründen, und so ist ein Verein namens Gladt – Türkische Schwule und Lesben – entstanden. Gladt arbeitet jetzt mehr international und berät Migranten aus dem Nahen Osten und Queers.

Es ist sehr gut, dass es jetzt solche Stellen gibt, zum Beispiel Les Migras. Es ist sehr gut, dass die UMT solche Dinge macht und dass sie als Dachverband ein Vorreiter für solche Initiativen ist, auch wenn es kein queerer Verein ist, sondern ein sozialer Verein. Denn wir Einwanderer aus der Türkei sind ja keine homogene Gruppe, wir sind eine heterogene Gruppe.

Nach einem Jahr als Kinderbetreuerin in London (Au Pair) hatte ich den Wunsch, mich meiner lesbischen Seite zu widmen und meine Verbindung zu Deutschland zu stärken. Aus diesem Grund war eine der ersten Maßnahmen, die ich ergriff, als ich nach Deutschland zurückkehrte, Deutsch zu lernen. In dieser Phase haben die deutschen Lesben, dank ihrer Unterstützung, einen großen Beitrag geleistet. Damals gab es um mich herum nur wenige deutsche Lesben, die Türkisch oder Englisch sprachen. Die zweite Sache ist: Wenn ich die Sprache meines Wohnlandes nicht spreche, wie soll ich dann meine Rechte verteidigen? Doch ich habe erkannt, dass ich jetzt Deutsch spreche, als ich meine Abschlussarbeit mit 24 abgeschlossen habe – und das gibt mir die Möglichkeit, Briefe ohne Angst an Behörden zu schreiben. Die Entscheidung, von London nach Deutschland zurückzukehren, war für mich eine weitere Entscheidung zur Migration. Ursprünglich hatte meine Mutter die Entscheidung getroffen, zu migrieren. Doch dieses Mal war es meine eigene Entscheidung. Für mich ist London… Ich werde (nach Deutschland) zurückkehren. Dieses Mal werde ich mein Leben mehr selbst in die Hand nehmen und alles tun, was nötig ist. Um zu studieren? Ich will glücklich sein? Ich will mein Lesbischsein leben? Wenn du es frei leben willst, musst du es einfordern. Denn die Hoffnung, das Glück… Weil ich so unglücklich bin. Ich bin unglücklich, so wie jetzt. Also muss ich mich ändern. Auch wenn es schwer ist, ich muss es tun. Wie die erste Lesbengruppe in der Türkei zu gründen, wie in die Türkei zu kommen und sie zu gründen, wie den Leuten offen zu sagen, Bruder, ich liebe lesbische Frauen sehr. Wen liebst du? Und wenn man so handelt, lachen die Leute nur. Sie können nicht wütend werden. Strategien entwickeln; wie spreche ich mit Leuten, ich lesbisch bin? Ich liebe Frauen?

In einigen Ländern ist das Wort ‘queer’ nicht verboten, daher verwende ich es in meiner Pressemappe. Ich schreibe nicht überall ‘lesbisch’, denn sonst könnte es Probleme geben, zum Beispiel als ich in den Jemen reisen wollte. Aber auch dort habe ich meine Queerness offen gelebt. Denn man kann überall lesen (dass ich queer bin), man sieht schon, was ich bin, also politisiere ich das in gewisser Weise.

Als ich zum Beispiel nach London gezogen bin, wusste ich nicht, wo ich in Deutschland hingehöre und ich hatte keine Lust, nach New York zurückzukehren und Babysitting zu machen. Ich wollte nach Deutschland zurückkehren, um die Sprache richtig zu lernen und zu studieren. Ich wollte frei sein und die Welt entdecken. Dafür musste ich jedoch erst zurückkehren und Deutsch lernen. Diese Erfahrung, diese Erfahrung in England war sehr wichtig für mich. „Ich werde zurückgehen, ich werde Deutsch sprechen, ich werde mir meine eigenen Rechte nehmen, und ich werde den deutschen Pass bekommen, und ich will mehr als den Ort, der mir gegeben wurde, der mir aufgebaut und gezeigt wurde. Ich will die Welt“. Und das ging durch die Entscheidungen.

 – Bezeichnen Sie sich selbst als Queer? Wenn Ja, Was bedeutet es für Sie, eine queere Person mit Migrationserfahrung zu sein?

Ich habe angefangen, mich selbst zu erkennen, als ich sieben oder acht Jahre alt war: Bin ich hetero, bin ich dies, bin ich das? Gibt es das in der Türkei? Ist das in unserer Kultur? Wir sind hier Ausländer*innen. Eifern wir den Deutschen nach? Aber, Moment ist da Zeki Müren, Bülent Ersoy. Es ist also auch in unserer Kultur.  Ich habe mich mit diesem Thema beschäftigt und gesagt, dass ich das recherchieren muss. Und sogar, was ist eigentlich meine Beziehung zu Deutschland. Ich kann nicht mal richtig Deutsch sprechen, obwohl ich hier aufgewachsen bin, ich habe gesagt, eeeehhh, ich bin als Au Pair nach England gegangen.

Au Pair; du lebst bei einer Familie, du kümmerst dich um ihre Kinder, du putzt für sie. Wenn du die Möglichkeit hast, lernst du die Sprache. Sie geben dir ein kleines Taschengeld. Aber man kann auch ihr Sklave sein. Was bin ich da, wo gehöre ich hin, in die Türkei oder nach Deutschland? Bin ich lesbisch, bin ich hetero, bin ich bisexuell, was bin ich? Während ich mir diese Fragen stellte, dachte ich, ich schaue mal, ob es hier Gruppen gibt. Und da war die erste türkeistämmige und zypriotische LSBTI-Gruppe.

Ich hörte, dass es eine Gruppe gab, die hauptsächlich aus eher cis- Schwulen bestand, und rief sie an. Damals gab es nämlich noch keine Schrift, keine E-Mail. Und schließlich traf ich einen Typen namens Yaşar und wir trafen uns. Wenn ich nach Berlin gehe, ist das sehr wichtig für mich. Ich bin türkeistämmige , zweite Generation, aber ich bin auch Almancı, wie kann ich das kombinieren? Was ist meine Sexualität? Was ist Rassismus? Was ist meine Rolle als Frau? Was ist Liebe? Was ist ein erster Liebhaber? Was ist Erregung? Wie kann ich das erleben? und wie kann ich es tun? Schließlich, im Juni 1991, als ich nach Berlin hierher kam, schnappte ich mir meine Mutter, schnappte mir meine Mutter und ihren Pekinesen Fifi und sagte: “Mama, wir gehen mit dir spazieren.” Ich ging mit ihr zur Pride-Parade, ohne dass sie unterwegs irgendwelche Fragen stellen durfte. Sind Sie aus der Türkei? Bist du lesbisch? Komm, lass uns eine Gruppe gründen, ich habe mir sofort die Mühe gemacht, eine Gruppe zu gründen. Aber wie habe ich mich bei meiner Mutter geoutet? 90’er; ich bin achtzehn Jahre alt. Ich fühle mich eigentlich sehr entfremdet und bin zwanzig Kilo schwerer als jetzt. Ich habe mir die Haare lang wachsen lassen, aber ich weiß nicht, was ich bin, ich bin in einer Krise. Und meine Mutter sagt: “Komm, setz dich mir gegenüber, ich muss mit dir reden. Ich will dein Gesicht sehen. Ich bin sofort ausgeflippt. İpek sagte: “Bist du in ein Mädchen verliebt? Ich habe einen Liebesbrief von dir gesehen. – Was? Ja, gibt es so etwas? Ich war sofort erleichtert. Ja, das habe ich. Aber du hattest einen Freund…. Und ist dir jemals etwas mit einem Mädchen passiert? Als ich ungefähr 16 war, habe ich ein Mädchen geküsst. Wer war sie? Die Tochter deines besten Freundes. Sie ist ein nettes Mädchen. Also, İpek, was hast du jetzt vor? Warte mal. Bist du jetzt eine Lesbe? Ich weiß es nicht, Mama. Seit wann verliebst du dich in Mädchen? Ich sagte, ich weiß es nicht. Bist du lesbisch geworden, weil ich dir immer gesagt habe, du sollst nicht vor 25 heiraten und keine Kinder vor 30 haben? Nein. Ist es wegen der sexuellen Belästigung? Oh, Mama, dann müssten achtzig Prozent der Frauen lesbisch sein. So etwas gibt es nicht. Bist du also lesbisch geworden, weil ich immer schlecht über Männer geredet habe? Nein, Mama. Wenn ich eine Frau sehe, fange ich an zu zittern, zu schwitzen, ich denke an sie, ich träume von ihr. Ich kann an nichts anderes denken. Ein Mann kann das nicht machen. Meine Mama sagte, Wenn du es leben willst, musst du dazu stehen. Aber wenn du nicht dazu stehen kannst, dann wirst du es nicht leben. Erwarte von mir keine besondere Sensibilität, deshalb zeige ich auch kein besonderes Verhalten. Ich werde dich immer noch so behandeln, wie ich deinen Bruder und deine Schwester behandle. Erwarte keine besondere Unterstützung von mir. Aber ich werde dich auch nicht herabsetzen. Wenn du hinter ihm stehst, werde ich auch hinter dir stehen. Ich, hah! Freikarte raus. Okay, die Welt gehört nun mir… So habe ich angefangen, mich zu outen.

Ich will dir kurz erzählen, wie es war: Als ich zum Beispiel das erste Mal mit meiner Freundin in die Türkei fuhr, sagte mein Großvater nach dem Abendessen zu mir: “Du studierst Sozialpädagogik”, ich hatte damals  ein Auto, “Was ist ein Auto für dich als Student? Willst du mit dem Auto Mädchen oder Jungs beeindrucken?“ sagte er.

Angesichts einer so direkten und intelligenten Frage… Mein Großvater war für mich damals drei Meter lang und sechs Meter breit… Ich habe immer gezittert, wenn er İpek sagte… Er war ein Despot, ein sehr patriarchalischer Mensch, seine Stimme war sehr laut. Diese Art von Vater. Ich hatte mehr Angst vor ihm. Aber ich dachte, ich sollte direkt sein, wenn ich eine so wichtige und intelligente Frage beantworte, also sagte ich: Mädchen. Mein Großvater hat mir davon erzählt: In Deutschland wollen die Frauen die Frauen heiraten und in England wollen die Männer die Männer heiraten. Ich bin in diesen Dingen sehr naiv. Na los, sag es mir, meine Enkelin, sagte er.

Meine Großmutter stand auf und ging. Sie verließ das Zimmer. Also holte ich alle meine Bücher und sagte: “Großvater, sieh mal, ich habe diese Dinge geschrieben, ich sammle sie.” Ich erzählte ihm von meinem Projekt.

 – Was bedeutet das Konzept der Kernfamilie für Sie?

Meine Vorstellung von Familie ist anders. Ja, ich habe eine Kernfamilie. Ich habe eine Kernfamilie mit vielen Geschwistern, einer oder mehreren Müttern und vielen Vätern… Aber ich habe auch meine eigene Vorstellung von einer Wahlfamilie. Ich meine, ich werde anders altern, denn ich werde keine Kinder haben, ich werde keinen Ehemann haben und ich werde nicht in ein Rentensystem eingebunden sein. Ich werde keinen Ehemann haben, von dessen Rente ich profitieren kann. Mein eigener Ruhestand wird als Freiberufler (finanziell) viel geringer ausfallen. Und anderen LSBTI+-Menschen, die wie ich allein leben, wird es ähnlich ergehen. Warum sollte ich sie nicht vielleicht heiraten, anstatt allein zu leben? Und warum sollten wir nicht gemeinsam vom Ruhestand profitieren? Meine Vorstellung vom Altern ist ganz anders: Ich möchte draußen alt werden. Ich möchte nicht in einem Gebäude alt werden. Ich möchte in einer anderen Umgebung mit jungen Menschen alt werden. Ich möchte gut alt werden. Das bedeutet nicht unbedingt, reich zu sein. Es muss nicht unbedingt eine Wohnung mit Aufzug sein. Es kann auch draußen in der Sonne sein, am Meer.

Die Familie ist der Ort, an dem wir im Rahmen der (türkischen) Familienstruktur und -mentalität immer zusammen sein sollten. Andererseits, die Familie… vielleicht habe ich das aus einer Fernsehserie geklaut. Die  Familie wird auch der Ort genannt, an dem alles Böse mit guten Absichten getan wird. Auf der anderen Seite bin ich nicht in einem typischen Familienumfeld aufgewachsen. Was bedeutet typisch? Was bedeutet Kernfamilie? Mutter, Vater, ein Mädchen und ein Junge? Oder bedeutet es zwei Mütter, zwei Väter? Scheidung ist mittlerweile etwas ganz Normales geworden, weil es viele Faktoren gibt. Und wenn ich zum Beispiel eine Familie gründen oder Kinder haben wollte, würde ich wahrscheinlich so vorgehen: Ich würde wollen, dass diese Kinder die Kinder von allen sind, mit denen wir im selben Gebäude/Haus leben, und ich würde nicht wollen, dass diese typische biologische Elternschaft im Vordergrund steht. Was bedeutet es, biologische Eltern zu sein, und was ist mit den Eltern, die keine Kinder bekommen können? Dürfen sie keine Eltern sein? Und so weiter.  Ich glaube, ich werde nie mit einem Mann alt werden, weil ich Frauen liebe. Ich habe in meinem gesellschaftlichen Leben mehr Platz für Frauen geschaffen. Ich denke über meine Zukunft und mein Altern mehr in Bezug auf Frauen nach. Und deshalb hat mir die Idee, dieses typische Familienkonzept umzusetzen, nie nahegelegen. Ich musste immer nach einer anderen Alternative suchen, und deshalb habe ich meine eigenen kleinen Familien aus verschiedenen cis-Männern, trans-Menschen, von allem und nichts bestehenden “O”-s (dt. Übersetzung er/sie/es) und Frauen gefunden.

– Welchen Einfluss hat die Mainstream-Gesellschaft oder die Migrationsgesellschaft, in der Sie leben, auf Ihr Queersein und Ihre Beziehungen zu Ihrer Kernfamilie? Gibt es neben Ihrer Kernfamilie noch andere Personen, die Sie als Ihre Familie bezeichnen?

Ich fühle mich vielen Communities zugehörig. Aber die meisten meiner ausgewählten Familien bestehen größtenteils aus meinen Ex-Partner*innen, weil wir uns sehr gut kennen und immer noch befreundet sein wollen, auch nachdem wir uns getrennt haben, und unsere Freundschaft und Liebesbeziehung zu einer anderen Art von Beziehung geführt haben. Das bedeutet aber nicht, dass es ein Haremleben ist. Die Idee ist nicht schlecht (lacht), aber einerseits sollten wir das Konzept des Alterns überdenken. Denn alles in allem… Wird es eine Rente geben? Wenn es keine Kinder gibt, wer wird diese (Lebens)Kosten tragen, wer wird sich um uns kümmern, wenn wir alt sind? Wird es Pflegeheime geben, in denen queere Migrant*innen leben können, und wie gut werden wir darauf vorbereitet sein? Es gibt so viele Fragen. Mein Familienverständnis besteht aus Menschen, die sich nahe fühlen und mich als İpek akzeptieren, wie ich lebe. Also, es besteht immer noch aus Menschen, die mich als İpek leben lassen. Familie ist eine Familie, die wir akzeptieren müssen, die wir nicht selbst gewählt haben… Wenn wir über biologische Familie sprechen, ist das keine Familie, die wir wählen, sondern etwas, mit dem wir uns abgefunden haben. Manchmal sind es Menschen, die wir sehr lieben…

Warum ist Familie in Deutschland wichtig? In Deutschland kann dich eine Familie vor Rassismus schützen. Eine Familie lässt dich nicht allein fühlen. Sie lässt dich als Teil vieler Menschen fühlen. Wenn wir uns deutsche Kultur anschauen, betrachten wir sie im Allgemeinen als etwas einsam, als eine Art Einsamkeit…Das ist eigentlich auch ein Vorurteil: Viele Deutsch*innen haben ihr eigenes Familienverständnis. Familie hat viele Funktionen, sowohl gesellschaftlich im Allgemein als auch für Migrationsgesellschaft, wie den Schutz vor Rassismus. Weißt du, alle Negativitäten, die du im sozialen Leben draußen erlebst, können in der Familie ausgeglichen werden. Aber gleichzeitig kann dich Familie auch einsam fühlen lassen.

 – Was möchten Sie Ihrer Kernfamilie, der Migrationscommunity, der Gesellschaft im Allgemeinen, der queeren Community in Berlin und dem Gesetzgeber*innen loswerden?

Weißt du was? Wir haben viele Rechte erkämpft und auch erhalten. Aber es ist wichtig zu bedenken, dass diese Rechte auch wieder zurückgenommen werden können. Deshalb ist es notwendig, weiterhin für   unsere Rechte zu kämpfen. Wenn wir einen Baum pflanzen, müssen wir ihn gießen. Wenn wir nur Äpfel essen und uns nicht um den Baum kümmern, wird er verfaulen. Anders ausgedrückt: Um etwas aufrechtzuerhalten, muss die nächste Generation es sauber und gesund halten. Deshalb gibt uns das Wissen über unsere Vergangenheit die nötige Stärke, um unsere Zukunft aufzubauen. So entschied ich mich, gründliche Recherchen anzustellen: Welche Arten von Migrant*innen haben an der ersten vereinten antirassistischen Bewegung teilgenommen und haben sich auch queere Migrant*innen daran beteiligt. Als Beispiel haben Katharina Oguntoye, May Aim, und Ika Hügel-Marschall (mögen sie in Frieden ruhen) ein Buch mit dem Titel “Farbe Bekennen – Renklerimizi Kabul Edelim” über Afrodeutsche geschrieben. Und sie haben in der LSBTIQA+-Subkultur in Berlin zum ersten Mal selbstbewusst über Rassismus gesprochen. Ich habe viel von ihnen gelernt und mich gefragt, wer ich bin, wo ich stehe und wo mein Platz ist. Ich frage mich, welchen Platz ich hier in der Türkei und in der türkischstämmigen Community, sowie in der queer-migrantischen Community einnehme. Bin ich eine typische Vertreterin der zweiten (Generation) Almancılar? Bin ich eine Cis-Frau? Oder bin ich eigentlich ein Mann? Ich bin viel mehr mit der Türkei verbunden. Ich bin also anders als die zweite Generation hier und werde nicht akzeptiert. Ich erlebe schon Rassismus und Sexismus in meiner eigenen türkeistämmigen Community.Es gibt auch das, was wir die weiß-dominante Gesellschaft nennen, die aus weißen Deutschen besteht; der Mainstream ist weiß. Auch von ihnen habe ich Rassismus erfahren.

Ich möchte auch betonen, dass wir ziemlich heterogen sind. Ich lege nicht nur auf, sondern produziere auch Musik, und das meiste, was ich produziere, hat einen politischen Inhalt. Zum Beispiel ist “Dönence” von Barış Manço. Dann “Wir wissen, dass der Wandel kommen wird, wir werden sehen”. “Yuh yuh” von Aşık Mahsuni Şerif. Daneben gibt es noch “Gesi Bağları” von Selda Bağcan. Ich meine, ich liebe die Musik der Türkei sehr. Und frage ich mir selbst immer: Wie kann ich sie mit der Musik Europas verbinden? Und ich denke darüber nach, durch welche musikalische Sprache die heutige Generation diese Texte, diese Sprüche und diese Worte hören und lieben wird. Ich möchte, dass die ganze Welt diese Lieder hört und kennt. Wir haben gany, ganz nette, ganz liebe Musikerfreunde in Berlin. Zum Beispiel gibt es den Kreuzberger Mädchenberufsschulchor, gegründet von Emrah Gökmen, einer sehr guten Musikerin und Freundin von mir, die auch bildende Kunst macht. Nein. X-Berg Mädchen-Berufsschulchor. Ich singe auch mit ihnen und sie haben angefangen, bei verschiedenen Festivals aufzutreten. Deshalb bin ich sehr glücklich. Weil wir auf diesen Festivals unsere linken politischen, antifaschistischen, antikapitalistischen, queeren und feministischen Lieder singen können. Wir haben eine Menge Spaß und gleichzeitig denke ich, dass wir den Leuten eine gute Energie geben. Denn das gibt auch mir eine Menge Energie.  Da ist zum Beispiel Adir Jan. Adir Jan macht kurdische und queere Musik.

Ich meine, ich möchte Mainstream werden, aber ich möchte auch, dass diese Sprachen in der Welt gehört werden und ich möchte, dass die Leute sie kennen. Nicht nur in Europa wird gute Musik gemacht und elektronische Musik muss nicht so kalt sein. Lasst uns sie warm machen. Schauet euch andererseits die neue Generation von Migrationscommunities an, die Musik aus dem Nahen Osten aufführen, die sie verstehen. Wenn die Sprache, die ihr jetzt versteht, Hip-Hop, Trap, Techno ist, dann macht diese Songs auf diese Weise. Auf eine Art und Weise, die besser in die Alltagskultur der neuen Generation passt.  Deshalb unterstützen wir uns als Gruppe von Künstler*innen hier gegenseitig sehr. Wenn ich ein Festival organisiere, kommen meine Freunde und treten auf. Sie betreten die Bühne. Und wenn sie das tun, renne ich, weil wir sowieso nicht viel Platz haben, und wir sind so wenige und das Leben ist so hart. Deshalb müssen wir uns gegenseitig unterstützen. Wir dürfen keinen Hemmschuh sein.


***Türkçe***

 – Kendinizden bahsetmek ister misiniz?

Merhaba. Ben İpek Bekçioğlu. Berlin’de yaşıyorum Dj`lik Yapıyorum. Müzisyen prodüktör ve aktivistim ve festivaller organize ediyorum. Ikinci nesil yani, Türkiyeli ikinci nesil göçmenlerdenim aslında. Yani annemler önceden geldiler. Onlar benim için göç kararına verdiler. Beni burada doğurdular. Yani burada doğurdular ve Berlin’de büyüdüm çoğunlukta ama ilkokula Türkiye’de gitmeye başladım. O yüzden benim Türkiye’yle ilişkilenmem çok daha farklı. Kendim ikinci nesil Alamancı olarak algılıyorum elhamdülillah Almancı’yım, Almanca diyoruz biz bunlara. Biz bize. Ve kendimi kofferkind olarak görüyorum. Yani ikinci nesillerin başına gelmiş olan bir bagajcı, bir bavul gibi Türkiye ve Almanya arasında durmadan oradan oraya taşınan çocuklardanım ben de. 1992`de ilk işte „Anna bir kıza aşık“ ve „Ayşe bir kıza aşık“ isminde iki dilden oluşan Türkçe ve Almanca olan resmi beraber ilk lezbiyen broşürü çıkardık. Benim için önemli olan… Kendimi lezbiyen ve kuir olarak tanımlıyorum.

– Kimliğinizi ifade ederken tercih ettiğiniz üç terim nedir?

Kendime nasıl hitap ederdim? „O” kesinlikle „O”, „They” ama bunu politize etmiyorum. Bu sadece benimle alakalı bir şey ama “Bayan İpek, hanımefendi İpek” dendiği zaman bir garip oluyorum ve kendimi rahat hissetmiyorum. Bu durumda -abi ya bana abi desene. İpek abla deme de hadi İpek abi de veya bayan demeseniz de direkt İpek deseniz diyerek insanların dillerini değiştirmeye çalışıyorum. Her an ırkçılıkla, seksizmle, transfobi ve  homofobi ile mücadele  edemeyeceğim için her şeyi politize etme de diyebiliyorum kendime.

1997‘de Türkiyeli bir Lezbiyen olmak bir çelişki midir? ikinci nesil lezbiyen feminist Türkiyelilerin, Almanya’da yaşayan Türkiyelilerin kendileriyle ilgili algıları.

Bu konuda bır araştırma yaptım ve tez çalışmam da bu konu hakkındaydı. Bu bağlamda  danışmanlık hizmetlerinde eksik neler, neleri geliştirmek lazım seksizim ve homofobi deneyimlerine değinerek bir kaç insanla (o zamanlar kendini kadın olarak tanımlayan) röportaj yaptım ve hala bu verileri yayınlamak için üzerinde çalışıyorum.

Tabii ki tüm kuir, göçmen ve aktivist kimliklerimi  sahneme de taşıyorum. Bu her sanatçının kendisi için özel vereceği bir karar ama benim için DJ’lik ve sahne almak çok iyi bir platform. Ben ailem açısından çok şanslıyım. Beni kabul ettiler ve onlara açığım. Bu yüzden dünyaya açılabiliyorum. Başkaları yapamıyor ama ben yapabiliyorum. Ben de bunu kullanıyorum tabii ki haliyle.

– Göç deneyiminiz hakkında konuşmak ister misiniz?

1995‘de Türkiye’deki ilk lezbiyenler grubunu kurdum. Blitisin Kızkardeşleri. Ya Türkiye’yi çok seviyorum. İstanbul’a aşık oldum ama İstanbul’da yaşayabilmem için benim muhakkak bir kuir ortama ihtiyacım var. Var mı yok mu bilmiyorum. O zamanlar internet de yok. O zamanlar gazete ve ev telefonu üzerinden iletişim koruyoruz. E-mail nedir ki? Bilmiyoruz. Ben de baktım. Ah! Burada feministe benzeyen kadınlar oturuyor. Kaktüs Kafe, Beyoğlu. Hemen gittim. Merhabalar, ben İpek, Almanya’dan geliyorum, Berlin’de yaşıyorum, lezbiyenim. Burada lezbiyen var mı? -Bilmem, ama bak şurada bir kadın var. Pipo içiyor. Sen ona git sen. Ben; Merhabalar, ben İpek, Almanya’dan geliyorum. Burada lezbiyen var mıdır? -Vallahi bilmiyorum. Sen niye bana geldin? -Vallahi Bartender söyledi. Pipo içiyorsunuz diye… -Vallahi ben bilmem ama şurada bir kafe var Sappho, oraya bir git.

Sappho, tamam, Lezbiyen Şair. Vardır orada. Gidiyorum: Merhabalar, ben İpek, Almanya’dan geliyorum, lezbiyen arıyorum. Burada lezbiyen var mıdır? -Vallahi ben bilmem. -E buranın ismi niye Safo? -Vallahi bana sorma. Müdüre sor. Müdüre gittim ve aynı soruya ona da yönelttim.  Beşinci kafeye yönlendirdi. Gene ben: Merhabalar ben İpek, Almanya’dan geliyorum. Son umudum sizsiniz. Ben lezbiyenim. Burada başka lezbiyen var mı? Tam da doğru yerine geldin dediler. Orada ilk lezbiyen grubunu kurdum. KaosGL yeni oluşmaya başlamıştı ve benim için Almanya’da yaşadığım ve Türkiye‘de de çok ilişkilerim olduğu için her iki ülkede de bir yandan hem göçmen kuir bir insan olarak hem de göçmen lezbiyen feminist bir insan olarak ortamlar yaratmaya çalıştım ve ben… Yoksa biz var edeceğiz kafasında devam ederek kafe kafe dolaşarak insanlar da sorarak… Ve burada da (Berlin) ilk kez bir Lezbiyen grubunun kurulmasında rol aldığımda gay pride’a gittim: Merhabalar ben İpek sen Türkiyeli misin? He. Lezbiyen misin? Hadi gel grup kuralım. Bu benim ev telefonum numaram. O zamanlar ev telefonu vardı. Toplantılara gidiyordum: Merhaba ben İpek Türkiyeliyim. Bir grup kurmak istiyorum. Tanıdığınız Türkiyeli lezbiyenler varsa lütfen onlara benim numaramı verin. Her tarafa kağıtlar astım. Herkese numaralarımı verdim. En sonunda grubumuzu kurduk. Toplam on kadındık o zamanlar. O zamanlar  Theymiş Meymiş, Omuş, He She Itmiş… Henüz bunları bilmiyorduk. Biz bulmuşuz en sonunda lezbiyen olarak birbirimizi; kendi aramızda olabiliyoruz, kendi müziklerimizde dans edebiliyoruz, kendi dilimizle konuşabiliyoruz. Ya ırkçılığı nasıl hissediyorsun? Annenlere açıldın mı? Kimler biliyor sizden? Ay hiç Almanla seviştin mi? Hiç Türkiyeliyle seviştin mi, nasıldı?… Yani bütün bu soruları kendi aramızda tartışabiliyorduk. Belirli mekanlara gidiyorduk, o zamanlar Destina vardı, Harman vardı. Doksanlar… Gidiyorduk oralara, fasıl gecelerine katılıp beraber dans edebiliyorduk kendi aramızda. Bunlar da sol mekanlardı, o yüzden rahat edebiliyorduk. Onlar yok artık tabii ki. Bunun üzerine Gladt’i kurduk: Türkiyeli LGBTİ+`lar bir araya gelerek. Ya kendimiz bir dernek mi kursak, dedik. Çünkü bizim ihtiyaçlarımız burada yer karşılık bulmuyor. Anlatamıyoruz ki her zaman derdimizi. Biz o zaman bir dernek kuralım deyip böylece Gladt -Türkiyeli Gay ve Lezbiyenler- isminde bir tane dernek kuruldu. Gladt şuan daha çok uluslararası çalışıyor; daha çok orta doğulu göçmenlere ve kuirlere danışmanlık veriyor.

Böyle yerlerin artık olması, mesela Les Migras‘ın olması çok iyi bir şey. TBB’nin  böyle şeyleri yapması ve kendisini aslında bir kuir dernek olmasa da toplumsal bir dernek olsa da, bir çatı dernek olarak bu tür inisiyatiflere de öncü olması çok iyi. Çünkü biz Türkiyeli göçmenler sonuçta çok da homojen bir grup değiliz, heterojen bir grubuz.

Londra’da yaptığım bir yıllık  Au Pair“lik (Yurtdışında çocuk bakıcısı olarak çalışmak) sürecinden sonra hem lezbiyen tarafımı yaşamak istedim hem de Almanya’yla olan ilişkilenmemi biraz daha güçlendirmek istedim. O yüzden de Almanya’ya geri döndüğümde ilk yaptığım şeylerden birisi Almanca öğrenmek oldu. Bu aşamada sağolsun Alman lezbiyenlerin çok emeği geçti. O zamanlar İngilizce ve Türkçeleri o kadar iyi değildi, (almanca öğrenmemde) yardımcı oldular. İkincisi de, eğer ben yaşadığım ülkenin dilini konuşamazsam haklarımı nasıl savunabilirim? Bunu fark ettim. Geç olmakla beraber tez çalışmamı 24 yaşında bitirdiğimde fatkettim ki, anacım ben şimdi Almanca konuşuyorum, mesela devlet mektubunu korkmadan yazabiliyorum artık. Benim için tekrar bir göç kararıydı Londra’dan Almanya’ya geri gelmek. Birincisi; annem beni doğurdu ve annem karar vermişti , göç deneyimine. Londra benim için, geri gideceğim ama bunu bu sefer daha fazla ben yönlendireceğim ve ne gerekiyorsa, o eforu da sarf edeceğim. Okumak mı? Mutlu mu olmak istiyorum? Lezbiyenliğimi yaşamak mı? Bunu özgürce yaşamak istiyorsan, buna sahip çıkmak gerek. Çünkü umut, mutluluk… Çünkü böyle mutsuzum abi, ben böyle mutsuzum. Demek ki değiştirmem lazım. Yoksa da yapmam lazım. İlk Türkiyeli lezbiyen grubun kurmak gibi, Türkiye’de gelip bunu kurmak gibi insanlara açıkça abi ya ben lezbiyen kadınları çok seviyorum. Sen kimi seviyorsun? Ve böyle davrandığında insanlar gülüyor sadece. Kızamıyorlar. Stratejiler geliştirmek, insanlarla nasıl konuşacağım? Abi ben lezbiynim mi demek? Abi ben kadınları seviyorum ya mı demek? Kuir kelimesi bazı ülkelerde yasak değil o yüzden ben press kit‘ime kuir yazıyorum, her yerde lezbiyen yazmıyorum, (lezbiyen yazıyor olsaydım) o zaman Yemen‘e gidemezdim çünkü mesela bazı ülkelere gidemezdim. Ama orada da kuirligimi açık açık yaşıyorum. Çünkü her yerde okuyabiliyorsun (kuir olduğumu), beni görüyorsun, yani ben bunu da politize ediyorum bir nevi.

Bir de mesela, O zaman Londra’ya gittiğimde Almanya’da yerimin nerede olduğunu bilmediğimden ve tekrar ya ben New York’a gidip bakıcılık yapmak istemiyorum. Ben Almanya’ya geri gidip şu Almancayı doğru düzgün öğrenip üniversiteye gitmek istiyorum. Özgür olmak istiyorum ve ben dünyaya akmak istiyorum. Ama bunun için geri gidip Almanca öğrenmem lazım.

O deneyim, o İngiltere deneyimi benim için çok önemliydi. Geri döneceğim, Almancayı konuşacağım, kendi haklarımı ele alacağım ve Alman pasaportunu alacağım ve bana verilen, bana inşa edilen ve gösterilen yerden daha fazlasını istiyorum. Ben dünyayı istiyorum, dedim. Ve kararlar üzerinden yürüdü bu.

 – Kendinizi Queer olarak ifade ediyor musunuz? Cevap evet ise, göç deneyimli bir kuir olmak sizin için ne anlama geliyor?

Yedi sekiz yaşındayken kendimi farketmeye başladım: Hetero muyum, bu muyum, şu muyum? Türkiye’de var mı bundan? Bizim kültürümüzde var mı? Biz burada yabancıyız. Almanlardan mı özeniyoruz? Ama bir dakika Zeki Müren var. Bir dakika Bülent Ersoy var. Demek ki bizim kültürümüzde de var.  Bunu araştırmam lazım deyip gittikçe ben bu konuyla kafamı bozdum. Ve hatta işte ya benim Almanya’yla ilişkim nedir aslinda. Almanya’da olmak istiyor muyum? Almancayı bile doğru dürüst konuşamıyorum. Burada büyüdüğüm halde diye düşünürken eeeehhh dedim  göçmen kimliğimle İngiltere’ye Au Pair olarak gittim.

Au Pair; bir ailenin yanında yaşıyorsun, çocuklarına bakıyorsun, temizliklerini yapıyorsun. Fırsatın oluyolursa da dil öğreniyorsun. Küçücük de bir harçlık veriyorlar. Ama onların kölesi de olabiliyorsun. Ben orada kendim neyim, nereye aitim Türkiye mi, Almanya mı? Lezbiyen miyim?  Hetero muyum? Bisexsuel  miyim neyim? o sorulari sorarken ya dedim, en iyisi ben bakayım burada gruplar var mı? Ve orada ilk Türkiyeli ve Kıbrıslı bir LGBT daha çok

daha çok geylerden erkek geylerden, cis gaylerden oluşan bir grup olduğunu duydum. Telefon açtım onlara. Yazma yoktu çünkü o zamanlar, Email yoktu. Ve en sonunda Yaşar diye bir çocukla karşılaştım ve buluştuk. Ben şey oldum. Berlin`e gidersem bu benim için çok önemli. Hem Türkiyeliyim, ikinci neslim ama Almancıyım da ben bunu nasıl kombine edebilirim? Cinselliğim nedir? Irkçılık nedir? Kadın rolüm nedir? Aşk nedir? İlk sevgili nedir? Heyecanlanma nedir? Bunu nasıl deneyimleyebilirim? Ve nasıl yapabilirim diye. Fikirler üretmeye başladım. Sonunda 1991 Haziran’da ben buraya (Berlin) geldiğimde tekrar, Londra’dan sonra annemi kaptım, Annemi ve pekines köpeği Fifi‘sini kaptım. Anne seninle yürüyüşe gidiyoruz dedim. Yolda soru sormasına imkan vermeden onunla onur yürüyüşüme gittim. Orada Türkiyeli misin? Lezbiyen misin? Gel grup kuralım diye hemen grup kurma derdine girdim ben. Ama anneme nasıl açıldım? 90’lar, On sekiz yaşındayım. Aslında kendimi çok yabancılaşmış hissediyorum ve bu halimden yirmi kilo daha fazlayım. Saçlarımı uzatmıştım. Ama ne olduğumu bilmiyorum. Krizdeyim. Ve annem şey diyor gel seninle konuşmamız lazım karşıma otur. Yüzünü görmek istiyorum. Ben hemen tırstım. İpek dedi sen bir kıza mı aşıksın? Senin bir aşk mektubunu gördüm dedi. Ne? Evet, öyle bir şey mi var? Ben de hemen bir rahatlama. Evet. Ama senin bir erkek arkadaşın vardı…. Peki hiçbir kıza bir şey yaşadın mı? 16 yaşlarındayken bir kızla öpüştüm. Kimdi? Senin en iyi arkadaşının kızı. Güzel kızdır, güzel kızdır. Peki İpek ne yapmayı düşünüyorsun? Bir dakika. Sen şimdi lezbiyen misin? Bi bi bi Bilmiyorum anne. Sen şimdi kızlara kaç yaşından beri aşık oluyorsun? Bilmiyorum dedim, Ben hep yirmi beş yaşından önce evlenme, otuz yaşından önce çocuk yapma dediğim için mi lezbiyen oldun? Yok. Peki cinsel taciz mi sebep?  Ooo anne  o zaman kadınların yüzde sekseni lezbiyen olmalıydı. Öyle bir şey yok. Peki ben erkekleri hep kötülediğim için mi lezbiyen oldum? Yok anne. Ben bir kadını gördüğüm zaman titremeye başlıyorum. Terlemeye başlıyorum. Onu düşünüyorum. Onu rüyalarımda görüyorum. Başka bir şey düşünemiyorum. Bir erkekte bu olmuyor. Annem: Yaşayacaksan arkasında durman lazım. Ama arkasında duramayacaksan o zaman yaşamayacaksın. Benden ekstra hassasiyet bekleme, bu yüzden özel bir davranış sergilemem. Abine kardeşine nasıl davranıyorsam sana hala bugünkü gibi aynı davranırım. Benden özel bir destek bekleme. Ama küçümsemem de. Arkasında duracaksan ben de arkanda dururum. Ben hah! Free ticket Çıktı. Tamam  ooo dünya benim. Dünya benim… Ben böylece açılmaya başladım.

Nasıldı kısaca anlatayım: Mesela ilk kez kız arkadaşımla Türkiye’ye gittiğimde dedem bana akşam yemeğinden sonra „Sen sosyal pedagoji okuyorsun“, arabam var, “öğrenci olarak araba senin neyine? Kız mı kafesliyorsun? Erkek mi kafesliyorsun?” dedi.

Ben böyle direkt ve akıllıca sorulan soru karşısında… Dedem benim için o zamanlar üç metre uzunluğunda altı metre genişliğinde… İpek dediğinde zangır zangır titrerdim… Despot, çok patriarkal, ataerkil biri, sesi çok yüksek çıkardı. Öyle bir peder bey. Ben korkardım ondan çok. Ama bu kadar önemli ve akıllı  bir soruya cevap olarak da direkt olmam gerektiğini düşündüm ve kız dedim. Dedem bunun üzerine bana anlat: Almanya’da kadın kadınla İngiltere’de erkek erkekle evlenmek istiyormuş. Ben bu konularda çok toyum. Hadi anlat torunum, dedi. Anneannem kalktı gitti. Odayı terk etti. Ben de gittim bütün kitaplarımı aldım ve dedeciğim bak ben de bunları yazdım, bunları topluyorum. Ona kendi projemi anlattım.

 – Çekirdek aile kavramı sizin için ne ifade ediyor? Çekirdek aileniz dışında aile olarak seçtiğiniz başka insanlar var mı?

Benim aile anlayışım farklı. Evet, bir çekirdek ailem var. Bir sürü kardeşlerden oluşan, anne(ler)den oluşan ve bir sürü babalardan… Ama benim kendi seçilmiş aile algım da var. Yani farklı yaşlanacağım. Sonuçta ben çoluk çocuğa karışmayacağım. Bir kocam olmayacak ve bir emeklilik sistemine dahil edilmeyeceğim. Emekliliğinden faydalanabileceğim bir kocam olmayacak. Benim kendi emekliliğim freelance (serbest çalışan) olarak çok daha az olacak (maddi olarak). Ve benim gibi başka yalnız yaşayan LGBTİ+‘lar da benzer şeyleri yaşayacak. Yalnız yaşamaktansa niye ben belki onlarla evlenmeyeyim? Ve karşılıklı olarak emekilikten neden faydalanmayalım? Benim yaşlanma konseptim çok daha farklı, dışarıda yaşlanmak istiyorum. Bir binada yaşlanmak istemiyorum. Gençlerle başka başka ortamlarda yaşlanmak istiyorum. İyi yaşlanmak istiyorum. Zengin olmak anlamına gelmizyor illa. Asansörlü bir apartman olmak zorunda değil. Bu dışarıda güneşte de olabilir, deniz kenarında.

Aile… Özellikle Türkiyeli aile yapısı ve anlayışında aileye hep bağlı kalmalıyız. Bir yandan da aile… belki bir diziden çaldım. Bütün kötülüklerin hep iyi niyetle yapıldığı yere de aile deniliyor. Yani bir yandan da ben tabii tipik bir aile çerçevesinde de büyümedim ki. Tipik ne demek? Çekirdek aile ne demek? Anne, baba ve bir tane kız çocuğu erkek çocuğu mu demek? Yoksa iki anne, iki babamı demek. Boşanmak çok standart bir şey oldu artık yanı, çünkü birçok faktör var ve ben mesela aile kurmak isteseydim veya çocuklarım olsun isteseydim şöyle bir olayım vardı: Bir binada herkesin çocukları olsun ve bu tipik anne baba kavramı biyoloji üzerinden yürümesin. biyolojik anne baba olmak ne demek ve doğuramayan anne babalar ne olacak? Onlar (ebeveyn) olamaz mı? Falan falan. Hiçbir zaman bir erkekle yaşlanmayacağım diyorum ben, çünkü kadınları seviyorum. Sosyal hayatım hep kadınlara yer verdim. Geleceğimi, yaşlanmamı da kadınlar üzerinden düşünüyorum daha çok. Ve o yüzden hiçbir zaman o tipik aile anlayışını gerçekleştirme fikri de bana yakın gelmedi. Hep başka bir alternatife bakmak zorunda kaldım ve bu yüzden de benim kendi seçmiş olduğum farklı farklı hem cis erkeklerden, hem trans insanlardan, hem her şeyi, hem hiç bir şey olmayan ‚O‘ lardan hem de kadınlardan oluşan küçük küçük aileciklerim oluşmaya başladı.

 – Ana akım toplum ya da içinde bulunduğunuz göç komünitesi kuirliğinizi ve çekirdek ailenizle ilişkilerinizi etkiliyor mu?

Ben kendimi birçok kominiteye dahil hissediyorum. Ama benim seçilmis ailem çoğunlukla, işte eks’lerimden oluşan arkadaşlarım, çünkü onları, birbirimizi çok iyi tanıyoruz ve hala arkadaş olmak istiyoruz, ayrıldığımız halde ve o andaki arkadaşlığımız ve sevgililik ilişkimiz farklı bir ilişkilenme ye yol açtığı için. Bu hepsiyle bir harem hayatı demek değil. Düşüncesi de fena değil (gülüyor) ama bir yandan da evet, yaşlanma konseptini tekrar düşünmemiz lazım. Çünkü bir bütün bu… Emeklilik olcak mı? Çocuk yok, (çocuk olmazsa) bunları (masrafları) ödeyecek, çocuklarımız yok bize bakacak, bize yaşlılığımızda bakacak. Gideceğimiz, kuir göçmenlerin takılabileceği huzur evleri olacak mı ve orada ne kadar hazır olacağız gibi bir sürü sorular var. Benim aile anlayışım kendimi yakın hissettiğim ve beni İpek olarak yaşadıkları an… Yani (İpek’i) yaşayarak hala beni kabul etmiş insanlardan oluşuyor. Aile bizim kabul etmediğimiz, bizim kendimizin seçmediği bir aile… Biyolojik aileden bahsedersek seçtiğimiz bir aile değil bu, sineye çektiğimiz bir şey. Bazen çok sevdiğimiz… Aile Almanya’da neden önemli? Bir, Almanya’da aile seni ırkçılıktan koruyabiliyor. Aile seni yalnız hissettirmiyor. Birçok insanın bir parçası olarak hissettiriyor. Almanlara baktığımızda genelde onları yalnız algılıyoruz ya biraz, bir nevi o yalnızlıktan… O da bir önyargı aslında: Birçok Almanın da kendi aile anlayışı var. Ailenin toplumsal olarak, göçmensel olarak birçok fonksiyonu var, ırkçılıktan korumak gibi. Ne bileyim dışarda yaşadığın bütün o sosyal hayatta yaşadığın negatifleri ailede kompanse edebildiği için. Ama aile aynı zamanda hakikaten bütün kötülüklerin iyi niyetle yapıbılabildiği bir kurum, ama aile aynı zamanda seni yalnız hissettirebilecek de bir kurum.

 – Çekirdek ailenize, içinde bulunduğunuz göç komünitesine, toplumun geneline, Berlin’deki kuir komüniteye ve yasa koyuculara hitaben söylemek istedikleriniz nelerdir?

Biliyor musun? Evet, birçok hakları aldık, birçok hakkın savaşını verdik ve aldık. Demek savaşmak lazım. Verilen haklar geri de alınabilinir. Bir ağacı dikmeye başladıysak onu sulamak lazım. Sadece elmasını koparıp yemek değil, çok var diye de onun çürümesine izin vermek de değil. Yani bir şeyin devam edebilmesi için hakikatten, gelecek neslin de bunu temiz, bunu sağlıklı tutması lazım. O yüzden geçmişimizi bilmek, geleceğimizi inşa edebilmek için bizi çok daha güçlü kılar. O yüzden  birazcık da aslında ben araştırmaya çalıştım, yani ne tür göçmenler var, ilk entire racism movement’ı, kuir göcmenler var miydi? (kuir göçmenler bu harekete dahil miydi? Mesela Katharina Oguntoye,  May Aim,  Ika Hügel- Marschall – Huzur içinde yatsınlar -, May Aim huzur içinde yatsın, Farbe Bekennen isminde kitap yazdilar, Renklerimizi Kabul Edelim, Afro Almanlar üzerine. Ve onlar başladılar Berlin’deki LGBTİ+ Subkultur içerisinde ilk kez racism (ırkçılık) konuşmaya ve ben onlardan çok şey öğrendim. Ben kimim, neredeyim? Benim yerim nerede? Hem burada, hem  Türkiye’de, hem buradaki göçmen Türkiyeli, kuir göçmen tayfasının içinde yerim nerede. Ben tipik ikinci Almancı mıyım? Cis kadın miyim? Erkek mi olmak istiyordum aslında ben şimdi. Ben Türkiye ile çok daha fazla ilişkiliyim: Demek ki buradaki ikinci nesilden de farklıyım, kabul edilmiyorum: Ben kendi Turkisch Community`im  içerisinde zaten ırkçılık ve cinsiyetçilik yaşıyorum. Bir de beyaz Almanlardan oluşan weiss-dominant Gesellschaft dediğimiz; ana akım beyaz. Onlardan da yaşadığım ırkçılık falan falan.

Ya bir de oldukça da heterojen olduğumuzu vurgulamak istiyorum. Ben müzik yapmayı zaten seviyorum. DJ’liğin in yanı sıra müzik de üretiyorum ve ürettiğim müziklerin çoğunluğu politik içerikli oluyorlar. Mesela „Dönence“ Barış Manço’dan. Sonra „değişim gelecek biliyoruz, göreceğiz“. „Yuh yuh“. Aşık Mahsuni Şerif’den. Bunların yanı sıra Selda Bağcan‘dan „Gesi Bağları“ da var. Yani Türkiye müziğini ben çok çok seviyorum. Ve Avrupa müziğiyle ben bunu nasıl birleştirebilirim? Ve bugünün nesli hangi müzikal dil üzerinden bu sözleri, bu deyişleri ve bu kelimeleri dinler, duyar ve sever diye kafa yoruyorum. Tüm dünya dinlesin, duysun bu şarkıları istiyorum. Berlin’de  çok çok güzel, çok tatlış müzisyen arkadaşlarımız var. Mesela Emrah Gökmen diye çok iyi bir müzisyen, aynı zamanda görsel sanatlar yapan arkadaşımın kurmuş olduğu Kreuzberg Kız Meslek Lisesi Korosu var. Yok. X-Berg Kız meslek korosu. Onlarla da da söylüyorum. Farklı farklı festivallerde artık çıkmaya başladı. Çok sevinçliyim bu yüzden. Çünkü sol politik, antifaşist, antikapitalist, kuir ve feminist şarkılarımızı bu festivallerde de söyleyebiliyoruz. Çok eğlenceliyiz ve aynı zamanda hakikaten bence güzel bir enerji de veriyoruz insanlara. Bana da çok enerji veriyor çünkü.  Adır Jan var mesela. Kürt ve kuir müzik yapıyor.

  Yani Mainnstream de olmak istiyorum bir yandan, bir yandan  bu diller duyulsun, dinlenilsin dünyada ve insanlar bilsin bunları istiyorum. Sadece Avrupa’da güzel müzik yapılmıyor ve elektronik müzik bu kadar soğuk olmak zorunda değil. Sıcak yapalım bunu biraz. Bir yandan da yeni nesil göçmenlere bakın,  Orta Doğu müziğini bir de onlara uygun icra edin. Sizin anladığınız dil şimdi hip hopsapsa, trapsa, teknoysa bu sekilde yapın bu şarkıları bir de. Yeni neslin günlük kültürüne daha fazla uyabilecek şekilde.  

Burdaki sanatçılar tayfası olarak birbirimizi çok destekliyoruz bu yüzden. Ben bir festival yaptığım zaman arkadaşlarım geliyorlar, performans yapıyorlar. Sahne alıyorlar. Onlar yaptığında da ben koşuyorum. Çünkü zaten yerimiz çok yok ve biz çok azız ve hayat çok zor. Bu yüzden birbirimize destek olmamız lazım. Köstek değil.


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